LIVE: DIRK SERRIES

Posted in ontheroad on April 28th, 2010 by D.K.

dirk serries microphonics live

Gestern hat Dirk Serries sein vorletztes Konzert der aktuellen Microphonics 2010 Tour in Krefeld gespielt. Stattgefunden hat das Ganze im Kulturhafen und den zu finden war ein kleines Abenteuer. Mit selbstgemalter Wegbeschreibung haben wir uns aus dem Ruhrgebiet ins Rheinland begeben. Bis Krefeld war der Weg auch einfach, doch im alten Industriehafengebiet angekommen sind wir etwas ins Schwitzen gekommen. Umgeben von alten Fabrikgebäuden aus der Vorkriegszeit waren wir zunächst etwas ratlos bis wir an einer Backsteinfassade das Tourposter von Dirk Serries entdeckten. Über einen Schotterweg ging es dann auf einen Hinterhof, wo eine Tür aufstand. Eine alte Treppe führte hoch zu einem kleinen Saal, in dem uns der Merchstand mit einer fast kompletten Dirk Serries Diskografie erwartete. Wir waren also richtig.

Nach einer Weile wird klar, dass wir nur fünf Gäste sind und kein weiterer sich zu uns gesellen wird. Wir betreten einen weiteren Saal, in dem vor einem großen alten Fabrikfenster die Bühne aufgebaut ist. Ein Verstärker, eine schwarze Les Paul und eine ganze Reihe an Loops, Delays und sonstigen Effekten stehen bereit. Dirk Serries begibt sich auf die Bühne und begrüßt die handvoll Gäste herzlichst. Was folgt ist eine Reise durch Ambientlandschaften, die Serries mit seiner Gitarre erzeugt. Vertieft ins Gitarrenspiel legt er einen Loop auf den anderen, lässt einen Ebow über die Saiten schwingen und setzt die vorhandenen Geräte genauso minimalistisch wie effektvoll ein. Durch das eher undichte Fenster dringen die Geräusche von außen ein und verschmelzen mit der Musik. So klingen die vorbeifahrenden Züge wie leicht verzerrte Dronegitarren und die Autos wie das Rauschen von Wellen. Sogar das Zwitschern eines Vogels ist zu hören. Nach einer guten Stunde nimmt die Dämmerung dem Konzertsaal das letzte Tageslicht, Dirk Serries spielt die letzte Töne, stellt seine Gitarre beiseite und verlässt die Bühne während die letzten Loops minutenlang im hellhörigen Saal verhallen. Dirk Serries hat an diesem Abend fünf Seelen gerettet.

Mehr Fotos findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

Ein ausführliches Tourtagebuch findet ihr auf Dirk Serries Blog.

dirk serries microphonics set

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ROSETTA UPDATE

Posted in Release on April 25th, 2010 by D.K.

rosetta - a determinism of morality - artwork

So langsam nimmt “A Determinism Of Morality” von Rosetta Formen an. Das dritte Album der Band aus Philadelphia, die “Metal For Astronauts” macht, beinhaltet sieben neue Songs und ist ab 25. Mai über Translation Loss (Preorder läuft) auf CD beziehbar. Die LP Version erscheint später über das französische Label Music Fear Satan. Nachdem bereits seit Monaten die Demo Version des Titletracks ihre Runden macht, hat die Band zwei weitere Tracks ins Netz gestellt. Auf Rosettas Myspace Seite könnt ihr euch “Revolve” anhören und auf ihrer Tumblr Seite steht der Albumopener “Ayil” zum Hören bereit.

Zudem könnt ihr euch auf der kostenlosen Silent Ballet Compilation Vol. 15 einen weiteren unveröffentlichten Track anhören. “Rain Falling on a Factory Roof (Redux)” ist eine Neuinterpretation eines ihrer Instrumentals vom selbst veröffentlichten Demo, das die Band 2003/2004 auf Tour verkauft hat.

Der Track “TMA-2″, der auch von älteren Sessions stammt, erscheint auf einer Split mit Restorations, die ebenfalls aus Philadelphia kommen. Die Split erscheint im Laufe des Jahres auf Cavity Records.

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LIVE: ROADBURN FESTIVAL 2010

Posted in ontheroad, Roadburn on April 21st, 2010 by M.H.

Donnerstag, 15. April

Am frühen Nachmittag in Hilvarenbeek angekommen, beziehen wir unsere Hotelzimmer, trinken ein Begrüßungsbier auf der sonnigen Terrasse des Hotels und begeben uns dann voller Vorfreude mit dem Bus nach Tilburg. Vor dem 013 angekommen, erwartet uns die erste Überraschung des Wochenendes: Eine gewaltige Schlange am Ticket Schalter. Hier muss zunächst das Ticket gegen ein Bändchen getauscht werden. Nach ca. 45 Minuten Wartezeit betreten wir endlich jene Hallen, die auch in diesem Jahr das Roadburn Festival beheimaten.

Die nicht eingeplante Wartezeit erleichtert uns die Entscheidung zwischen Kylesa, Ancestors und Russian Circles – um genau zu sein, verpassen wir alle drei. Na ja, einen halben Ancestors Song bekommen wir doch noch mit und die Publikumsreaktionen lassen auf einen gelungenen Auftritt schließen.

Weiter geht es auf der Main Stage mit einem mystisch experimentellen Auftritt der Ex-Swans Sängerin Jarboe, die es schafft, die Anwesenden eine Stunde lang in ihren Bann zu ziehen.

Zum ersten Mal in diesem Jahr als zusätzliche Location mit dabei ist das Midi Theatre, nur knapp fünf Minuten Fußweg vom 013 entfernt. Earthless spielen hier am frühen Abend ihr erstes von zwei Konzerten an diesem Wochenende. Sie bieten eine gute Show, doch sind wir uns nach dem Set auch einig, dass ihre Improvisationskünste live teilweise etwas zu sehr ausufern.

Direkt im Anschluss entern EYEHATEGOD die Main Stage und liefern, wie zu erwarten, eine dreckige Sludge/Metal Show ab. Nur Sänger Mike Williams scheint etwas neben sich zu stehen, lässt ständig sein Mikro fallen und irrt teilweise arg orientierungslos über die große Bühne. Dies schmälert den Genuss allerdings nicht im geringsten und führt allenfalls zu dem ein oder anderen Lacher im Publikum. Über allem thront so oder so der ketterauchende und dauergrinsende Jimmy Bower.

Den ersten Abend beschließen für uns die Instrumental Psychedelic Stoner von Monkey3. Mit Cowboyhut und guter Laune haben die Schweizer das gut gefüllte Midi Theatre von Anfang an im Griff und spielen sich überzeugend durch einen ungemein energiegeladenen Gig.

Danach ist es Zeit für Ben Ward und seine Orange Goblin Metal Disco. Heute und am Samstag bietet er uns bis 03:00 Uhr Klassiker aus dem Rock und Metal Bereich zum Luftgitarre spielen und Biertrinken.


Freitag, 16. April

In den Freitag starten wir mit einem Mix aus epischen Black Metal Parts und ruhigen, atmosphärischen Postrock Elementen, den uns die Iren Altar of Plagues im Green Room kredenzen. Sie spielen ihr gesamtes “White Tomb” Album und bis auf die teilweise doch arg langen Pausen zwischen den Songs, gibt es an ihrem Auftritt nichts zu kritisieren.

Danach verlagern wir unser Augenmerk für die nächsten Stunden auf die kleinste der Roadburn Locations, das Bat Cave. Den Anfang machen hier Suma, die bis auf ihren Sänger alles richtig machen. Der allerdings nervt mit einer völlig deplaziert wirkenden Performance, die aus Meditationsübungen und Pantomime-Elementen zu bestehen scheint.

Im Anschluss wird der Raum vom äußerst druckvollen Sound des Schweizer Damen Quartetts Shever beschallt. Auf die Dauer tönt das ganze allerdings zu gleichförmig und bietet nur wenig Abwechslung. Insgesamt hinterlassen die sympathischen Eidgenossinnen jedoch einen positiven Eindruck und ernten auch beim Publikum entsprechende Zustimmung.

Long Distance Calling legen am heutigen Tag mal wieder eine bemerkenswerte Spielfreude an den Tag und streuen in ihre Songs zur Auflockerung immer mal dezente kleine Variationen ein. Live betont das Quintett zudem seine metallische Seite. Dies macht sich zum einen natürlich musikalisch bemerkbar, exemplarisch sei hier der wuchtige Einstieg in “I Know You, Stanley Milgram” genannt, aber auch in den Posen der Musiker.


Samstag, 17. April 2010

Der Samstag steht natürlich ganz im Zeichen des Vulkanausbruchs auf Island, dem u.a. die Auftritte von Shrinebuilder und Candlemass zum Opfer fallen. Doch durch ein paar Verschiebungen im Ablaufplan und Bands, die einfach spontan noch ein weiteres Konzert spielen, werden die Verluste locker aufgefangen.

Leider verpassen wir den Auftritt von Brant Bjork, da das Midi Theatre bei unserer Ankunft, ca.15 Minuten vor Konzertbeginn, bereits so gut gefüllt ist, dass die Security nur dann jemanden hineinlässt, wenn ein anderer die Halle verlässt.

Als Entschädigung kommen wir dafür in den Genuss der Schweden Witchcraft, die auf der Main Stage ihren psychedelischen 70er Doom zelebrieren. Spontan als Shrinebuilder Ersatz eingesprungen und ohne ihren Original Drummer am Start, nehmen es die Vier mit Humor und liefern trotz gelegentlicher Improvisation ein gelungenes Konzert. Die bestens gefüllte Halle dankt es ihnen.

Der wohl von einem Großteil der Besucher mit Spannung erwartete Auftritt von John Garcia aka Garcia Plays Kyuss sorgt für eine bestens aufgelegte Menschenmenge vor der Hauptbühne. Souverän und mit der Unterstützung einer spielerisch über jeden Zweifel erhabenen Backing Band spielt er sich durch einen Set voller Kyuss Klassiker. Auch hier darf der an diesem Wochenende allgegenwärtige und scheinbar omnipräsente Ben Ward nicht fehlen, der von Garcia zu einem Gastauftritt auf die Bühne eingeladen wird. Letzter Song und Höhepunkt der Show ist ”Green Machine”, bei dem die Massen vor der Bühne endgültig nicht mehr zu halten sind.

Eine positive Überraschung zum Abschluss folgt in Form von Jex Thoth im Midi Theatre. Eigentlich wollen wir uns nur einen kurzen Eindruck von der Band verschaffen, die uns nur vom Namen her bekannt ist, doch schafft es Sängerin Jex mit ihrer charismatischen Stimme, uns nach nur wenigen Augenblicken zum Verweilen zu bewegen. Die Band unterlegt den Gesang mit traditionellem, teils leicht progressiv angehauchtem Doom. Ein würdiger Abschluss für den Roadburn Samstag.

Nach den drei Tagen fällt ein positives Fazit nicht schwer. Trotz vulkanaschebedingter Ausfälle war es wieder eine einzigartige Veranstaltung mit vielen guten Konzerte, einer nur schwer zu beschreibenden, sympathischen Atmosphäre, die das gesamte Roadburn Festival umgibt und natürlich standesgemäßem Kaiserwetter.

Kurz gesagt: Wir sehen uns in 2011!

Weitere Fotos findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

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PYRAMIDS WVNDRKMMER

Posted in Release on April 20th, 2010 by D.K.

Pyramids

Nachdem die Pyramids mit Nadja zusammengearbeitet haben und die gemeinsamen Ergebnisse von Lustmord und Ulver geremixt wurden, steht nun das nächste Projekt dieser Art an. Das kleine Label Small Doses veröffentlicht eine 5 Cassetten-Box namens “WVNDRKMMER”. In dieser Wunderkammer finden sich 52 Remixe, Reinterpretationen und sonstige Verfremdungen von 52 Künstlern, denen die Pyramids verschiedenste Songfragmente zur Verfügung gestellt haben.  So haben sich Mamiffer, Fear Falls Burning, Bass Communion, Across Tundras oder This Will Destroy You (um mal einige zu nennen) einzelne Teile von Pyramids Songs vorgenommen und auf ihre eigene Art interpretiert.

Die Box ist samt Preorder-T-Shirt über den Small Doses Shop erhältlich und auf 300 Stück limitiert. Lang lebe die Cassette!

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MONDO CANE

Posted in Release on April 20th, 2010 by D.K.

mondo_cane_artwork

Im Mai erscheint Mike Pattons neues Album “Mondo Cane” via Ipecac Records. Auf dem Album finden sich 11 Cover italienischer Klassiker aus den 50er und 60er Jahren. Das Album ist ein Zusammenschnitt aus drei Konzerten, die Patton in Begleitung eines Orchesters vor drei Jahren in Italien gespielt hat. Die Live-Aufnahmen sind durch einige Studioverfeinerungen ergänzt worden und präsentieren Patton mal wieder von einer ganz neuen Seite. Grob gesagt klingt es als hätte Mike Patton Sex mit seiner Stimme und der italienischen Sprache. Die Stimme des Faith No More Frontmanns gibt den alten Liedern einen unverkennbaren Touch und macht die Songs auch für die Hörer interessant, die sonst nicht auf solche Musik stehen.

Die Idee zu diesem Projekt ist Patton während seines mehrjährigen Aufenthaltes in Bologna gekommen, als er auf der Suche nach moderner italienischer Musik auf einen Radiosender gestossen ist, der nur italienische Oldies gespielt hat. Patton nahm die verschiedensten Klassiker auf Cassette auf und suchte sich einige aus, die er dann für die Mondo Cane Shows coverte.  Mehr Infos und Links zu Interviews mit Mike Patton findet ihr auf der Mondo Cane Facebook Seite.

mike patton

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LIVE: BRANT BJORK & THE BROS

Posted in ontheroad on April 17th, 2010 by D.K.

brant bjork and the bros @ piano in dortmund

Gestern war es endlich wieder so weit. Brant Bjork und seine Brüder spielen live im Ruhrgebiet. Erstmalig im Dortmunder Musiktheater Piano, das als Veranstaltungsort an sich “ein echt komischen Laden ist”, um das mal mit den Worten eines Einheimischen zu sagen. Inmitten einer Wohngegend auf der Lütgendortmunderstraße steht dieses denkmalgeschützte Gebäude, das einst eine Bäckerei und ein Gasthaus beinhaltete. Rein geht es durch eine typische Eckkneipe, vorbei an der Theke, vorbei an einem Kicker- und Billard-Raum und nochmal vorbei an den Toiletten und schon ist man im Konzertsaal. Nicht ganz. Die Tür ist noch zu, denn es wird noch munter Sound gecheckt. Der Vorraum füllt sich mit den Konzertbesuchern. Es ist eine bunte Mischung aus jungen Leuten, langhaarigen Jeans-Jacken-Trägern und der etwas älteren Leder-Jacken-Fraktion.

Nachdem der Soundcheck beendet ist beginnt endlich der Einlass und wir betreten den alten Jugendstilsaal des ehemaligen Gasthauses. Es dauert auch nicht lange und die drei Australier von Ahkmed betreten die Bühne und geben ein kurzes aber überzeugendes Post-Stoner-Rock-Set zum Besten. Nicht nur wegen des singenden Drummers ein beeindruckendes Erlebnis. Danach geht es leider nicht so überzeugend weiter, denn die drei Acid-Rocker von Vibravoid spielen viel zu lange und viel zu experimentierfreudig. Muss man mögen, wir tun es nicht.

brant bjork live

Zwei Stunden nach offiziellem Konzertabendbeginn betreten Brant Bjork und seine drei Bros die Bühne. Mit einem lauten “Freaks Of Nature” werden die Ohren der Hörer erstmal für den Rest des Abends konditioniert, denn es geht groovig, laut, lässig und vor allem rockig weiter. Der Boogieman des Stoner-Rock und seine Bros spielen sich durch eine gelungene Mischung aus alten und neuen Songs und zeigen sich in Höchstform. Nach zehn knackig kurzen Songs kniet Brant Bjork auf dem Boden und stimmt seine Gitarre nach, denn es folgt das derb tief gespielte “Lazy Bones / Automatic Fantastic” vom Debüt “Jalamanta”. Die Freude ist nicht nur dem Publikum ins Gesicht geschrieben, denn auch der Chef persönlich (siehe Foto) hat Spass an der Sache. Das Set ist vorbei, die Band verlässt die Bühne. Aber unter stadionhaftem Jubel kommen die Vier nochmal auf die Bühne. Brant Bjork ruft seinem Bassisten “Chiefs…Big Chiefs” zu und die Zugabe beginnt mit einem extra langen “Too Many Chiefs…Not Enough Indians”. Nachdem die erste Zugabe fertig ist und die Band wieder die Bühne verlässt und das Publikum immer noch jubelt folgt natürlich eine weitere Zugabe, denn Brant Bjork & The Bros sind cool und rocken bis um Mitternacht. Yeah!!!

Mehr Fotos aus dem Piano gibt es auf unserer PHOTOS Seite.

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GOD IS AN ASTRONAUT VINYL PREORDER

Posted in Release on April 16th, 2010 by D.K.

god is an astronaut

God Is An Astronaut Fans dürfen sich diese Tage gleich auf zwei Releases freuen. Revolvermann Records veröffentlichen die EP “A Moment Of Stillness” erstmalig auf Vinyl. Die 12inch ist limitiert auf 500 Stück und bietet neben den fünf bekannten Songs der Original EP von 2006 noch zwei Live Tracks, die bisher nur auf der japanischen CD Version von “Far From Refuge” zu finden waren. Die Preorder ist ab sofort über Revolvermann Records möglich.

a moment of stillness artwork age of the fifth sun artwork

Die Vinyl-Version des neuen Albums “Age Of The Fifth Sun”, das offiziell Mitte Mai erscheint, wird in Zusammenarbeit von Viva Hate Records und Pelagic Records veröffentlicht. Auf dem fünften Album finden sich neun neue Songs, die God Is An Astronaut in Höchstform zeigen. Die Songs überzeugen durch ihre Vielfältigkeit und sich steigernde Melodien, die direkt unter die Haut gehen. Seit heute könnt ihr die LP in verschiedenen Farbvarianten über den Viva Hate Records Shop vorbestellen.

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COLLAPSE UNDER THE EMPIRE

Posted in Release on April 16th, 2010 by D.K.

CollapseUnderTheEmpire

Das Hamburger Post-Rock-Duo Collapse Under The Empire veröffentlicht am 21.05.2010 seine neue EP “The Sirens Sound”. Die EP erscheint über Sister Jack und beinhaltet 5 Tracks, die über eine Länge von 33 Minuten durchgehend zu überzeugen wissen. Der Sound der Band zeichnet sich durch seine dramaturgische Inszenierung aus und zieht den Hörer schon beim ersten Reinhören in seinen Bann. So wie die Sirenen der Antike die Seefahrer mit ihrem Gesang angezogen haben, so ziehen auch Collapse Under The Empire die Aufmerksamkeit der Hörer auf sich. Aber keine Angst; die böse Überraschung, wie in der antiken Sage, bleibt hier natürlich aus.

Passender Weise findet ihr die Videopremiere des Titeltracks und die kostenlose Single “Great Separation” auf TheSirensSound.com.

TheSirensSound ARTWORK

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UFOMAMMUT “EVE”

Posted in Label, Release on April 14th, 2010 by M.H.

Das fünfte Ufomammut Album "Eve" steht kurz vor seiner Veröffentlichung und besteht aus einem einzigen knapp 45-minütigen Stück, dass zwar unterteilt ist in fünf einzelne Tracks, jedoch nur in seiner Gesamtheit Sinn macht.

Das italienische Trio, bestehend aus Poia (Gitarre/Synthesizer), Urlo (Bass/Synthesizer/Gesang) und Vita (Schlagzeug), lässt in seinen Doom Sound Elemente aus Ambient, Drone und Psychedelic einfließen; zudem werden Orgel und Samples integriert. Mit Gesang wird sehr sparsam gearbeitet und nur durch Effekte verfremdet eingesetzt, seine hypnotische Wirkung wird dadurch jedoch nur verstärkt. Mächtige, repetitive Riffs wechseln immer wieder mit ruhigeren atmosphärischen Passagen, wodurch eine Dynamik entsteht und die Intensität der Komposition über die gesamte Albumlänge stetig gesteigert wird, bis "Eve" schließlich in dem monumentalen "Pt. V" gipfelt.

Ufomammut legen mit ihrem neuen Album "Eve" nicht nur ein musikalisches Referenzwerk für ihr Genre vor, sie bieten Freunden ihrer Musik ein opulentes Gesamtkunstwerk. Am 05. Mai wird das Album offiziell europaweit erscheinen und die Preorder ist ab sofort über das bandeigene Supernaturalcat Label möglich. Ebenso habt ihr dort die Möglichkeit, euch die gesamte Platte vorab im Stream anzuhören. Die 180 Gramm Vinyl Version ist entweder in Clear oder Black erhältlich und wird zusätzlich mit einer CD und einer DVD bestückt sein. Beide Varianten wurden von Malleus entworfen, eigenhändig gedruckt und nummeriert und sind streng limitiert.

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LIVE: HER NAME IS CALLA

Posted in Kunst, ontheroad on April 10th, 2010 by D.K.

PACT Zollverein in Essen ist ein Ort, an dem beispielsweise bildende Kunst, Theater und Musik zusammentreffen. Gestern hatten die Briten von Her Name Is Calla die Ehre, im Rahmen der Veranstaltungsreihe ATELIER, den Abend mit einem halbstündigen Konzert im Foyer des PACT Gebäudes, das ursprünglich die Kaue des ersten Schachts auf Zollverein war, abzuschliessen.

her name is calla @ PACT by constantly consuming

Fangen wir doch von vorne an. Auf Zollverein angekommen umgibt einen zu jeder Tageszeit eine ungwöhnliche Stille, so auch gestern Abend. Im Eingangsbereich von PACT erklärt uns die Dame an der Kasse, wo wir was finden und wir machen uns auf den Weg durch das Gebäude, vorbei an Videoinstallationen junger Künstler. Auch hier ist es still, denn es läuft bereits ein Theaterstück in einem abgeschlossenen Raum, das sich alle Anwesenden anschauen. Im Foyer angekommen entdecken wir endlich die Bühne inmitten eines kleinen, fast komplett gefliesten Saals, der an eine Kantine der 50er Jahre erinnert. Die Band ist auch schon da und wartet auf einer Couch sitzend auf die Gäste, die noch in der Theateraufführung sind. Kurz nach neun kommen alle in das Foyer, es sind kaum mehr als 30 Leute und vom äußeren Erscheinungsbild sind eher mehr Kunstliebhaber als Her Name Is Calla Fans dabei.

Während noch alle an der Theke stehen, um sich was zu trinken zu holen, beginnen Her Name Is Calla ihr Set und die ersten Trommeltöne von “Nylon” erklingen. Ein merkwürdig genialer Moment, denn man fühlt sich irgendwie zeitversetzt durch die unübliche Konzertumgebung. Die Band braucht nicht lange, um mit ihren düster folkigen Alternativsongs das Publikum zu packen. “Long Grass” von der aktuellen EP spielt die Band nahezu ohne elektronische Verstärkung, das hellhörige Foyer bietet sich hier besonders gut an. Nach dem raren “Pour More Oil” und dem wütenden “Motherfucker! It`s alive and it`s bleeding” verlässt die Band die Bühne und wirkt sichtlich überrascht vom lang anhaltenden Applaus und so gibt es eine Zugabe: “New England” mit einem wirklich überzeugenden noisigen Ende, das auf den Punkt erlischt, schließt den magischen Abend passend ab. Draussen ist es wieder still.

Mehr PHOTOS findet ihr hier.

her name is calla @ PACT by constantly consuming

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NEUES KINGDOM ALBUM

Posted in Release on April 9th, 2010 by M.H.

Die Band Kingdom, das sind Mathieu van de Kerckhove und Colin H. van Eeckhout von Amenra, ergänzt durch Tim Bryon am Schlagzeug, veröffentlicht am 19. April ihr neues Album "Hemeltraan" via Hypertension Records.

Das Artwork steuert Stephen Kasner bei und für Mix und Mastering zeichnet Billy Anderson verantwortlich.

Für einen angemessenen Rahmen sorgt an diesem Tag eine Release Show in ihrer Heimatstadt Kortrijk, bei der sie als Vorband von Shrinebuilder auftreten werden.

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FROM MONUMENT TO MASSES LÖSEN SICH AUF

Posted in Split on April 6th, 2010 by D.K.

from monument to masses

Traurige Nachricht für alle From Monument To Masses Fans: nach fast zehn Jahren Bandbestehen löst sich eine der innovativsten Instrumental-Indie-Postrock Bands aus Amerika auf. Gitarrist Matthew W. Solberg schreibt, die Band sei nach all der Musik schaffenden Zeit “out of time”, die genauen Gründe der Auflösung sind noch nicht bekannt.

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ISIS & MELVINS SPLIT NIMMT FORMEN AN

Posted in Release on April 6th, 2010 by D.K.

aaron turner zeichnung für isis/melvins split

Seit Hydra Head Records einen kurzen Satz in die Twitter Welt gesetzt haben der besagt, dass eine Isis/Melvins Split rauskommen wird, warten wir gespannt auf mehr Informationen. Nachdem Aaron Harris nun auch getwittert hat, dass er einen neuen Isis Song im Studio abgemischt hat, hat Aaron Turner die Entwürfe für das Artwork der Split veröffentlicht.

Die Isis/Melvins Split erscheint im Mai als 12inch Vinyl auf Hydra Head Records.

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LIVE: AMENRA & STEVE VON TILL IN DER DECHENHÖHLE

Posted in ontheroad on April 2nd, 2010 by D.K.

Kurz nachdem Scott Kelly Ende Januar in der Dechenhöhle aufgetreten war stand fest, dass Bandkollege  Steve Von Till ebenfalls dort auftreten wird. Gestern war es endlich soweit. Zunächst hieß es erstmal aus dem Ruhrgebiet nach Iserlohn zu kommen, was im April auf jeden Fall leichter ist als im tiefsten Winter. Pünktlich in der Dechenhöhle angekommen warteten schon einige Leute auf den Einlass. Als dann Steve Von Till und die Bandmitglieder von Amenra durch die Menge in die Höhle gehen ist klar: gleich geht es los.

amenra dechenhöhle

Den Einstieg in einen gelungenen Abend leiten die Belgier von Amenra ein, die ein exklusives Acousticset angekündigt hatten und dieses auch eindrucksvoll umsetzen. Zu Beginn gibt es zwei Songs der aktuellen Afterlife EP, es folgen zwei ruhige Versionen aus der Mass-Reihe und der dritte Afterlife Track schließt das Set ab. Neben der außergewöhnlichen Tropfsteinhöhlenakustik hinterlässt die Band auch durch ihr mystisches Auftreten einen nachhaltigen Eindruck. Mitteilsam ist die Band nicht, hier zählt die Musik.

steve von till dechenhöhle

Nachdem Amenra die Besucher in die richtige Stimmung versetzt haben, bereitet Steve Von Till sein Set vor. Schon vor Beginn seiner Show sorgen zwei große Metallkoffer für Staunen, aus denen Von Till zwei Bretter voller Effektgeräte auspackt. Der Neurosis Mann organisiert sich und begrüßt die Gäste, mit dem Finger auf die Bühne zeigend, auf seinem „Spaceship“. Die Reise beginnt mit einem dronigen Harvestman Song, welcher der Dechenhöhle in Bezug auf die Lautstärke viel abverlangt. Was folgt ist eine gelungene Mischung aus Steve Von Till Solo Songs und experimentellen Harvestman Soundlandschaften. Die Singer-Songwriter-Folk-Drone-Reise endet mit einer raustimmigen, Gänsehaut erzeugenden Acapella Einlage. Der unbeschreibliche Sound der Dechenhöhle, der die Songs homogener klingen lässt, macht den Abend zu dem als was wir ihn in Erinnerung behalten werden: Unvergesslich!

Weitere Bilder vom gestrigen Konzert findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

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MORTE(S) NEE(S) PREORDER

Posted in KURZ GESAGT on April 1st, 2010 by M.H.

Ab sofort Preorder und kostenloser Download über Denovali Records. "Morte(s) Nee(s)" ist in verschiedenen limitierten Versionen, sowohl auf Vinyl, als auch im CD Format, erhältlich.

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