DENOVALI SWINGFEST 2010

Posted in Aktuell on May 31st, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Alle, die sich nicht auf die Gästeliste vom Denovali Swingfest setzten lassen sondern ein Ticket in Händen halten wollen, um es sich bis Oktober voller Vorfreude jeden Tag anschauen zu können, haben ab sofort die Möglichkeit, über Ticketmaster Tickets zu bestellen.

Schaut auch regelmäßig bei uns vorbei, denn wir stellen euch im Rahmen unserer Serie "Die Denovali Swingfest Bands 2010" alle teilnehmenden Bands mit Berichten und Interviews vor.

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MUSTARD GAS AND ROSES

Posted in Release on May 30th, 2010 by D.K.

M.G.R.

Michael Gallagher von Isis hat neue Songs für sein Soloprojekt Mustard Gas and Roses (M.G.R.) geschrieben. Als erster der bald getrennte Wege gehenden Isisbandkollegen wagt sich der Gitarrist an die komplette musikalische Untermalung eines Films.

Der belgische Regisseur Koen Mortier hat Gallagher gefragt, ob er den Score für seinen neuen Film “22 May” schreiben möchte. Koen Mortier hatte 2007 seinen cinematischen Durchbruch mit seinem ersten Kinofilm “Ex-Drummer”, auf dessen Soundtrack auch ein Isis Song vertreten ist. “22 May” soll im Herbst in die Kinos kommen, mehr Infos zu den Arbeiten am Film findet ihr hier auf der offiziellen Facebook Seite. Inspiriert vom Film hat Gallagher so viele Songs geschrieben, dass außer dem Score auch eine weitere Platte in Aussicht steht.

Bisher gibt es weder einen Veröffentlichungstermin für den Score, noch ist bekannt welches Label die Platte herausbringen wird.

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NADJA BESINGEN DAS UNBEKANNTE

Posted in Label, Release on May 28th, 2010 by D.K.

NADJA ruins of morning

Im Rahmen der Substantia Innominata Serie des deutschen Labels Drone Records hat das kanadische Drone-Doom-Duo Nadja mit “Ruins of Morning” seine erste 10inch Platte veröffentlicht. Seit Ende 2005 werden Künstler eingeladen im Rahmen der Serie, die sich mit dem Unbekannten in jeglicher Form beschäftigt, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Ergebnisse werden auf 10inch Platten in 500er Auflagen festgehalten. Nadjas “Ruins of Morning” ist die bisher 13. Veröffentlichung. Die Aufnahmen zu “Ruins of Morning” stammen von einer Berliner Session aus dem letzten Jahr.

Nadja zelebrieren hier die Thematik des Unbekannten auf jeweils 20 Minuten. Teil I von “Ruins of Morning” beginnt mit unverzerrter Gitarre und Bass. Nach drei Minuten setzt Aidan Baker mit den Worten “we wake to the ruins of morning…” ein. Was folgt ist eine finstere Reise durch die fragilen Soundlandschaften von Nadja, die während der gesamten Spielzeit von einer düster getragenen Melodie miteinander verbunden werden. Neben den üblichen Instrumenten des Duos überrascht der dezente, äußerst passende Einsatz von Akkordeontönen. Teil II der 10inch bricht dann mit einer Wand von verzerrten Gitarrensounds und treibendem Bass aus, um am Ende wieder mit ruhigen Klängen zu verstummen. Beeindruckende 40 Minuten.

NADJA & TROUM dominium visurgis

Neben “Ruins of Morning” ist auch die Zusammenarbeit von Nadja und dem Bremer Ambient-Drone-Duo Troum unter dem Titel “Dominium Visurgis” veröffentlicht worden. Die CD ist über das Label Transgredient Records erschienen und wird ebenfalls über Drone Records vertrieben. Die nahezu live eingespielten und unüberarbeiteten Aufnahmen auf “Dominium Visurgis” stammen von einer gemeinsamen Studiosession in Bremen aus dem Jahr 2008. Die drei äußerst düsteren, minimalistischen Songs des Albums sind das Resultat einer spontanen und improvisierten Zusammenkunft und zeigen, wie zwei Bands ihre individuellen Sounds effektvoll miteinander verbinden können.

Das Artwork von “Ruins of Morning” und “Dominium Visurgis” stammt vom polnischen Künstler Marcin Lojek und unterstützt die düsteren Eindrücke, die die Musik hinterlässt. Ihr könnt beide Veröffentlichungen direkt über das von Stefan Knappe (Troum) betriebene Label Drone Records beziehen.

nadja

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EGGNOGG – NOGG EP

Posted in Release on May 28th, 2010 by M.H.

Neuigkeiten gibt es bei den New Yorkern Eggnogg zu vermelden. Seit dieser Woche ist ihre, schlicht “Nogg” betitelte, neue EP erhältlich. Jedoch nicht als Tonträger in physischer Form, sondern bisher ausschließlich als kostenloser Download über die offizielle Website.

Das Trio um Sänger Bill O’Sullivan bleibt seinem Stil treu und zelebriert, wie schon auf dem selbstbetitelten Debüt Album, einen groovigen Mix aus Doom, Stoner und Sludge.

Die “Nogg EP” soll uns die Wartezeit auf das, von der Band für 2010 in Aussicht gestellte, Zweitwerk verkürzen. Wer Eggnogg bisher noch nicht kennt, sollte ihnen eine Chance geben – es lohnt sich!

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THE SAMUEL JACKSON FIVE

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on May 27th, 2010 by M.H.

denovali swingfest 2010

Der instrumentale Alternative Rock von The Samuel Jackson Five aus Oslo pendelt zwischen ruhigen, entspannten und dezent rockenden Passagen und bezieht aus eben diesem steten Wechsel seine Dynamik. Lässt man sich ein auf ihre ausgefeilten Kompositionen, nimmt einen die Band mit auf eine spannende Reise durch Klangwelten, in denen es immer wieder überraschende Einfälle und Feinheiten zu entdecken gibt. So kommen Keyboard, Bläser, Streicher und Glockenspiel zum Einsatz, um nur einen Teil der Instrumentierung zu benennen und werden Postrock, Jazz und Prog Elemente wie selbstverständlich in den Gesamtsound integriert.

Im Jahr 2003 gegründet, haben The Samuel Jackson Five bisher drei Alben veröffentlicht, zuletzt “Goodbye Melody Mountain” in 2008, die allesamt im CD Format auf dem bandeigenen Honest Abe Label erschienen sind. In Deutschland und Europa läuft der Vertrieb über Denovali Records. Speziell für Vinyl Liebhaber wird das deutsche Independent Label zudem in diesem Jahr noch eine 4 x 12 ” Vinyl Collection Box mit allen bisherigen Veröffentlichungen der Band rausbringen.

Bisher wird das Denovali Swingfest als ihr einziges Konzert für 2010 angekündigt – umso mehr dürfen wir uns auf ihren Auftritt dort freuen.

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HARVESTMAN

Posted in ontheroad, Release on May 23rd, 2010 by D.K.

steve von till

Das Harvestman Projekt von Steve Von Till findet dieses Jahr besonders viel Beachtung, denn neben diversen Liveauftritten (die Termine findet ihr auf unserer ONTHEROAD Seite) stehen zwei neue Harvestman Veröffentlichungen in den Plattenregalen.

HATE2O harvestman trinity

Auf “Trinity” finden sich 16 instrumentale Songs wieder. Fünf davon stammen vom Harvestman Debüt “Lashing The Rye”, die restlichen Songs sind neue Kompositionen, die Steve Von Till für den Film “H2Odio” des italienischen Regisseurs Alex Infascelli geschrieben hat. Der Psycho-Horror-Film, der auf Englisch als “Hate 2 O” im Handel erhältlich ist, behandelt das Bösartige im Wasser, um mal kurz eine Beschreibung zu geben ohne zuviel zu verraten. Zwischen Film- und Albumveröffentlichung liegen bereits 4 Jahre, somit lässt sich “Trinity” nicht einfach als Score oder Soundtrack abstempeln, denn es ist an sich ein vollwertiges Harvestman Album. Im Vergleich zum Vorgänger “In A Dark Tongue” hält sich Von Till auf “Trinity” mit ausuferndem Einsatz von Effekten zurück und setzt auf die Wirkung von klaren, minimalistischen Gitarrentönen und nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch fragile Soundlandschaften. Das Album ist auf 1000 Stück limitiert und kommt im sogenannten “Arigato Pak” (ohne Kleber zusammengefaltete schwarze Pappe). Für den Druck haben Neurot Recordings die Stumptown Printers beauftragt.

hawkwind triad

Unter dem Projekt- und Albumtitel “Hawkwind Triad” präsentieren uns Minsk, U.S. Christmas und der Harvestman ihre Neuinterpretationen von Songs der britischen Psychedelic Urgesteine Hawkwind. Steve Von Till steuert als Harvestman vier Cover bei, die ihn von einer bisher ungehörten Seite zeigen. Von Till greift hier das Psychedelic Thema auf und präsentiert die Coverversionen mit rauhen Vocals, kraftvollen Gitarrensounds und treibenden Drumrhythmen. Sehr nah an den Originalen der über 40 Jahre alten Hawkwind eröffnet der Harvestman dem Hörer eine weitere Facette seines musikalischen Universums. Für Steve Von Till bilden Hawkwind einen Brennpunkt in Bezug auf sein Intersse an psychedelischem Metal und altertümlicher Kulturen aus Europa. “Hawkwind Triad” ist ebenfalls über Neurot Recordings erschienen, für das Artwork zeichnet sich der Grafikdesigner Thommy Saraceno verantwortlich.

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65DAYSOFSTATIC

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on May 20th, 2010 by M.H.

denovali swingfest 2010

Die 2001 in Sheffield gegründeten 65daysofstatic verschmelzen in ihrer instrumentalen Musik organischen, progressiven Post-Rock mit synthetischen Elektronik Elementen zu Klangwelten, in denen es große Melodien, abgefahrene Rhythmen und geschickt arrangierte Spannungsbögen zu entdecken gibt. Bei aller experimentellen Musikalität und Originalität achtet die Band jedoch stets auf nachvollziehbare Songstrukturen und den nötigen Schuss Eingängigkeit.

Die Briten haben bisher vier Alben, sowie verschiedene EPs und Compilations veröffentlicht. Einen guten Eindruck davon, was uns auf dem diesjährigen Denovali Swingfest erwarten wird, liefert das Live Dokument “Escape From New York”, aufgenommen 2008 auf einer gemeinsamen Tour mit The Cure.

Dies ist jedoch nicht die einzige Verbindung, die zu ihren Landsleuten besteht. Auf der aktuellen 65daysofstatic Platte “We Were Exploding Anyway”, die Ende April bei Hassle Records erschienen ist, übernimmt Robert Smith bei dem Song “Come To Me” den Gesang, wobei man von einem sehr gelungenen Experiment sprechen muss. Insgesamt fällt auf, dass die vier Briten den Gitarren/(Post-)Rock Anteil im Vergleich zu den ersten Alben reduziert haben und den Synthesizern mehr Raum gewähren.

Das Quartett hat soeben eine Tour durch Großbritannien beendet und hat auf seiner Website bisher neben dem Swingfest im Oktober und der UK Ausgabe des Sonisphere Festivals nur drei weitere Daten für 2010 bekannt gegeben.

UPDATE: Aus technischen Gründen kann die Band nicht am Denovali Swingfest teilnehmen.

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ISIS – THE BEGINNING AND THE END

Posted in Split on May 19th, 2010 by D.K.

Die Mondgöttin legt sich zur Ruhe. Es direkt zu formulieren, fällt schwer. Nach 12 Jahren lösen sich Isis auf, eine der innovativsten Bands ihres Métiers geht getrennte Wege. Noch vor einigen Wochen haben wir uns über die neue 12inch Isis/Melvins Split gefreut, auf der mit “The Pliable Foe” ein bisher unveröffentlichter Song vertreten sein wird. Gestern jedoch ließen Isis über ihre Bandseite verlauten, dass sie am Ende ihres gemeinsamen Schaffens angelangt seien. Man habe alles erreicht, was man erreichen wollte und die Entscheidung, an diesem Punkt der Karriere aufzuhören, wohl überlegt. Alle Bandmitglieder sind bereits seit längerem in andere Projekte involviert und wollen sich auch zukünftig musikalisch betätigen. Auch sei noch Live Material von Isis-Konzerten vorhanden, das in der ein oder anderen Form veröffentlicht werden soll.

isis

Ich kann mich noch genau an meine erste Erfahrung mit Isis erinnern. Es war “In Fiction”, das auf einem Sampler vertreten war und sich beim ersten Durchhören der CD unbewusst in meine Erinnerung einbrannte. Daraufhin hab ich diesen energiegeladenen Song, der schleichend lauter und kraftvoller wird wie kein anderes vergleichbares Lied, den ganzen Abend gehört. Am nächsten Tag bin ich direkt in den Plattenladen, um mir “Panopticon” zu kaufen. Von da an war ich Fan und werde ewig Fan bleiben.

Danke Isis!

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NADJA – AUTOPERGAMENE

Posted in Musik on May 19th, 2010 by D.K.

nadja autopergamene

Autopergamene von Nadja, von Essence Music bereits vor gefühlten zwei Jahren angekündigt, ist jetzt endlich erhältlich. Das Warten hat sich jedoch mehr als gelohnt. Nadja zelebrieren hier auf drei Tracks aufgeteilt eine Stunde lang den Sound, mit dem sie bekannt wurden. Hier dröhnen der Bass von Leah Buckareff und die Gitarre von Aidan Baker im Einklang. Auch nach mittlerweile weit über 20 Veröffentlichungen weiß das kanadische Duo mit seinen Klanglandschaften zu überzeugen. Natürlich haben Nadja auch auf diesem Album soundtechnisch Besonderheiten eingebaut, denn es bleibt nicht nur beim Bass- und Gitarren-Einsatz. Für den letzten Feinschliff hat die Band James Plotkin beauftragt. Wer immer noch nicht neugierig geworden ist und zögert, sich das Album zuzulegen, sollte einen Blick auf die Special Edition werfen. Hier kommt das Album in einer handgemachten Box, mit neu abgemischter DTS 5.1 Version und zusätzlichem Remix und einer Live CD-R. Desweiteren liegen ein 16 seitiges Booklet und mehrere hochwertige Kunstdrucke bei. Wer jetzt noch Kaufzweifel hat ist selbst schuld.

Beide Versionen von Autopergamene sind direkt über das brasilianische Label Essence Music beziehbar.

COVER DER WOCHE

Posted in Musik on May 17th, 2010 by M.H.

The Flight Of Sleipnir haben sich an den Mammut-Song “Echoes” von Pink Floyd herangewagt, ihm ein doomiges Gewand verpasst und schaffen es auf diese Weise durchaus, ihm neue Facetten abzugewinnen. Überzeugt euch selbst von der gelungenen Neuinterpretation: Hier könnt ihr den Song kostenlos herunterladen.

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KOM

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on May 16th, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Wie im letzten Jahr stellen wir euch auch dieses Jahr wieder alle am Denovali Swingfest teilnehmenden Bands einzeln vor. Den Start machen dieses Jahr KOM aus Nordrhein-Westfalen, die Anfang Juni ihr neues Album “Berry White” veröffentlichen.

KOM Berry White

Nachdem KOM die beiden bereits vergriffenen EPs “Plazaobelisk” und “Ink” veröffentlicht haben, folgt mit “Berry White” das erste Full-Length Album. Auf “Berry White” finden sich 12 Songs, die beim ersten Hören reine Indie-Rock-Nummern zu sein scheinen. Beim genauen hinhören merkt man jedoch, dass der Indie-Rock nur die Grundlage ist, auf der die vierköpfige Band ihre Songs aufbaut. Die Einflüsse von KOM kommen aus verschiedenen Bereichen, so fließen beispielsweise Alternative-, Post-Rock und Singer-Songwriter Elemente in die Musik ein und geben dem Sound der Band eine eigene Note.

Die Band hat sich für die Aufnahmen am Album in einem Häuschen irgendwo im tiefen Wald zusammengefunden, was, neben ihrer seltenen Präsenz auf Livebühnen oder Pressefotos, einen Neugier weckenden Schleier um das Schaffen von KOM wirft. Um so mehr freuen wir uns, dass KOM auf dem Denovali Swingfest spielen werden.

KOM berry white book limited edition

“Berry White” könnt ihr ab sofort in verschiedenen Versionen über Denovali Records vorbestellen. Ihr habt die Wahl zwischen einfacher CD, mehrfarbigem Vinyl und der auf 100 Stück limitierten Vinylversion, die im handgemachten Hardcover-Buchband haust.

Die Vorgänger EP “Ink” könnt ihr euch hier kostenlos runterladen.

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HOW TO DESTROY ANGELS

Posted in Release on May 15th, 2010 by D.K.

HOW TO DESTROY ANGELS

How To Destroy Angels nennt sich die Zusammenkunft von Atticus Ross (12 Rounds), Trent Reznor (Nine Inch Nails) und seiner Gattin Mariqueen Maandig (West Indian Girl). Anfang Mai hat die neue Formation um Trent Reznor die erste Single “A Drowning” digital veröffentlicht und das Geheimnis um das neue Projekt gelüftet. Musikalisch vereinen sich hier Mariqueens ruhige aber eindringliche Stimme mit langsamen Elektro-, Piano- und Gitarrensounds, die unverkennbar aus der Feder von Trent Reznor stammen.

a drowning artwork

Für das erste Video zu “The Space In Between”, das seit gestern im Netz ist,  hat die Band den Werbe- und Kurzfilm Regisseur Rupert Sanders verpflichtet. Das düstere Ergebnis, das wie eine Fusion aus japanischem Horrorkino und David Lynch Werken wirkt, könnt ihr euch hier anschauen.

Im Sommer folgt die erste selbstbetitelte EP von How To Destroy Angels, auf der sechs Songs zu finden sein werden. Für die Produktion hat sich das Trio Alan Moulder ins Studio geholt, der bereits in der Vergangenheit an mehreren Nine Inch Nails Veröffentlichungen beteiligt war.

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LIVE: GOD IS AN ASTRONAUT

Posted in ontheroad on May 13th, 2010 by M.H.

Mitte Mai im westlichen Ruhrgebiet – man erwartet Sonnenschein und überfüllte Biergärten – Oberhausen hingegen empfängt uns mit einstelligen Temperaturen und Schmuddelwetter. Sehr pünktlich, gegen sieben Uhr, finden wir uns vor dem Zentrum Altenberg ein, wo am heutigen Abend God Is An Astronaut auf ihrer aktuellen Tour durch Europa eine Zwischenstation einlegen. Zunächst müssen wir allerdings noch eine gute Dreiviertelstunde Wartezeit überbrücken, da in der Halle noch der Soundcheck läuft. Das Publikum ist bunt gemischt, alle Altersklassen scheinen vertreten, und die Stimmung ist, möglicherweise auch aufgrund des morgigen Feiertags, sehr entspannt.

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Natürlich sind God Is An Astronaut nicht alleine unterwegs, sondern haben noch zwei Support Bands mit im Boot. Den Anfang machen Junius aus Boston, Massachusetts, die ihr Set ungewöhnlicherweise auf dem Hallenboden vor der Bühne aufgebaut haben. Wie wir später erfahren, liegt dies darin begründet, dass die Band als letzte in Oberhausen eingetroffen ist und die Bühne zu diesem Zeitpunkt bereits mit Equipment überladen war. Die Band lässt sich davon jedoch in keiner Weise beeindrucken, sondern macht sich ganz im Gegenteil diesen ungewohnten Umstand zu nutze. Da man den Musikern nur wenige Zentimeter entfernt auf Augenhöhe gegenüber steht, entfaltet der Auftritt, trotz der nicht geringen Besucherzahl, eine sehr intime Atmosphäre. Zudem unterstreicht die einfache aber effektive Lichtshow sehr gelungen den kraftvollen Sound und die düster-erhabenen Melodien des Quartetts. Insgesamt hinterlassen Junius einen absolut sympathischen, bodenständigen Eindruck und werden von den Gästen zu Recht mit entsprechend euphorischem Applaus verabschiedet.

Als zweite Band des Abends betreten die Iren Butterfly Explosion die Bühne und präsentieren dem Publikum die Songs ihres Debütalbums “Lost Trails”, welches von God Is An Astronaut produziert wurde. Das Material in der Schnittmenge aus Postrock und Shoegaze wird engagiert dargeboten, allerdings mangelt es an einer eigenständigen Note, was dazu führt, dass das ganze insgesamt eher unspektakulär klingt und zu wenig Wiedererkennungswert besitzt.

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Nach einer kurzen Umbaupause ist es dann soweit: Die Hauptband betritt die Bühne und startet ohne große Umschweife in ein energiegeladenes, musikalisch äußerst professionell dargebotenes Set. Die Band wirkt perfekt aufeinander abgestimmt und scheint sich blind zu verstehen. Die Songauswahl ist ausgewogen, es gibt sowohl Songs vom aktuellen Album “Age Of The Fifth Sun”, als auch ältere Stücke zu hören. Neben dem Zusammenspiel des Trios, weiss auch die aufwendige visuelle Untermalung zu überzeugen, die bei Konzerten dieser Größenordnung keinesfalls an der Tagesordnung steht. Kritisch anzumerken ist, dass doch ein sehr großer Anteil der Musik aus der Konserve kommt, was zwangsläufig zu wenig Spontanität führt und dass die übertriebenen Rockstar Posen teilweise ein wenig befremdlich wirken. Diese beiden Kritikpunkte schmälern den positiven Gesamteindruck allerdings nur minimal, sodass wir uns nach einer kurzen Zugabe zufrieden auf den Heimweg begeben.

Mehr Fotos von Junius und God Is An Astronaut findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

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LIVE: CONSTANTS & CASPIAN

Posted in ontheroad on May 13th, 2010 by D.K.

Letzten Montag hatten wir das Glück, eine der Shows des Bostoner Zweigespanns, bestehend aus der Alternative-Band Constants und den Post-Rockern von Caspian, im Bahnhof Langendreer in Bochum sehen zu können.

constants in bochum, photo by constantly consuming

Irgendwie ist ein Montag meistens ein undankbarer Tag für Konzertbesuche. Wochenende vorbei, erster Tag der Woche, an dem man acht Stunden gearbeitet hat und dann direkt im Anschluss auf ein Konzert gehen. So ist an diesem Abend das Publikum auch eher gemütlich und sitzt auf Hockern an Bistrotischen oder an der Theke. Langsam versammeln sich die drei Musiker von Constants auf der Bühne. Nach den ersten Tönen ist klar, dass gemütlich sitzen hier nicht angebracht ist und es versammelt sich ein kleiner Halbkreis an Besuchern vor der Bühne. Constants überraschen durch ihren fetten Basssound und die treibenden Drums, allerdings sind die Gitarre und der Gesang von Frontmann Will Benoit schlecht abgemischt und dämpfen den Eindruck. Constants liefern dennoch ein überzeugendes Konzert, das zwar nicht an die Studiaufnahmen reicht, aber trotzdem nachhaltig in Erinnerung bleibt. Mit “…Passage” von der gemeinsamen Split mit Caspian schließen sie passender Weise ihr Set ab.

caspian in bochum, photo by constantly consuming

Nach einer kleinen Umbaupause betreten die fünf sympathischen Amerikaner von Caspian die Bühne. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie groß der Gitarrist Philip Jamieson ist, das mal am Rande. Die Fünf nehmen ihre Plätze auf der Bühne ein, stöpseln ihre Geräte ein und die leisen Hintergrundambientsounds weichen dem fetten Instrumental-Post-Rock von Caspian. Die Band ist gut drauf, alle wippen im Rhythmus hin und her, auf der Bühne und vor der Bühne. Mittlerweile ist die Halle auch erstaunlich gut gefüllt. Nach drei treibenden Songs kommt die erste Verschnaufpause mit einem ruhigeren Song. Je länger Caspian spielen, desto nervöser wird der Blick von Philip Jamieson, der immer wieder an seinem Effektgeräteboard und den Kabeln rumhantiert. Kurz vor Konzertende gibt die Technik dann komplett auf und Philip spielt seine Gitarre beim Abschlusssong “Sycamore” direkt über den Verstärker, was den Song nicht schlechter macht. Mit einem “vier-Mann-an-den-Drums-Ende” verlassen Caspian die Bühne. Unter großem Jubel kommt der sichtlich von der Technik genervte Philip Jamieson auf die Bühne, bedankt sich und verspricht beim nächsten Besuch in Bochum ein extra langes Set zu spielen. Wir freuen uns.

Mehr Bilder vom Abend gibt es auf unserer PHOTOS Seite.

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JEX THOTH

Posted in Musik, Release on May 11th, 2010 by M.H.

Namensgeberin von Jex Thoth aus San Francisco ist Sängerin Jessica Thoth, die mit ihrem klaren, kraftvoll melodischen Gesang und ihrer überaus charismatischen Live Performance, von der wir uns auf dem vergangenen Roadburn Festival selbst überzeugen durften, das Markenzeichen der Band darstellt.

Doch sollte man die Band keinesfalls auf ihre Sängerin reduzieren, denn auch die übrigen Musiker überzeugen mit einer authentischen Melange aus 60er/70er Hardrock, psychedelischem Prog und doomigen Riffs, wobei insbesondere die äußerst harmonische Gitarrenarbeit hervorgehoben sei. Oftmals mit mächtigen Orgelklängen untermalt, ist das Tempo der Songs überwiegend schleppend gehalten und wird nur gelegentlich dezent angezogen.

Unter dem Namen Totem nahm die Band bereits eine erste EP auf, bevor sie ihren Namen änderte und neben dem schlicht "Jex Thoth" betitelten Debütalbum noch eine Split 7” mit Pagan Altar veröffentlichte. Im April nun ist eine neue EP namens "Witness" via I Hate Records erschienen. Diese beinhaltet drei Songs – zwei Eigenkompositionen und mit "Mr. Rainbow" ein sehr gelungenes Cover der 70er Jahre Avantgardisten Slapp Happy.

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