DIRK SERRIES MICROPHONICS

Posted in ontheroad, Release on October 30th, 2010 by D.K.

microphonics

Microphonics ist ein fortlaufendes Projekt des belgischen Gitarristen Dirk Serries, der besser bekannt sein dürfte als Fear Falls Burning oder Vidna Obmana. Unter seinem echten Namen legt Serries nicht nur die Maske des Künstlernamens ab, sondern zeigt sich auch musikalisch von seiner intimsten und fragilsten Seite. Hinter Microphonics verbergen sich live eingespielte Gitarrensessions, bei denen Serries mit seiner Les Paul allein durch Beihilfe von Fuß- und Ebow-Effekten Ambient-Drone-Monumente erschafft. Es ist die Anziehungskraft von subtilen und simplen Gitarrentönen, die hier beim Hörer gewaltige Wirkung erzeugt.

dirk serries

Einige Sessions sind dank Tonefloat Records auf LP verewigt worden und in limitierter Auflage erhältlich. Auf der Sammlung “Microphonics I – V”, die auch auf CD erhältlich ist, sind die ersten Teile der Serie zu hören. Hier hat Dirk Serries 2008 in Tilburg zum ersten Mal einen Einblick in sein Droneuniversum gewährt.

Seit Anfang Oktober ist mittlerweile “Microphonics XIV” über Tonefloat Records erhältlich. Auf der 12inch LP ist der Auftritt von Dirk Serries vom 4. Juli 2010 im Kinky Club in Gent festgehalten. Wie bei allen Sessions spielt hier der Raum, in dem Serries auftritt, eine wichtige Rolle, denn der Livesound erklingt nicht durch die Soundanlagen der Clubs, sondern nur durch den Fender Verstärker von Serries und wird dort direkt aufgenommen und nicht durch das Soundboard gejagt. Somit nehmen die Aufnahmen auch die Atmosphäre des jeweiligen Raumes auf. In Gent ist Serries beispielsweise vom Holzboden der Bühne begeistert gewesen, weil dieser die tiefen Basstöne seiner Gitarre verstärkt hat. Die Rohfassung des Auftrittes könnt ihr euch auf  Fluid Radio im Stream anhören.

Aktuell ist Dirk Serries mit seiner Microphonics Serie auf Tour und spielt zusammen mit N in diversen deutschen Städten. Wer “Microphonics XIX” live miterleben möchte, sollte unbedingt eines der unten aufgeführten Konzerte besuchen.

microphonics n tour 2010


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BARN OWL

Posted in Release on October 25th, 2010 by D.K.

Barn Owl sind Jon Porras und Evan Caminiti aus San Francisco. Wenn es so was wie Schamanen-Drone-Doom geben sollte, dann sind diese beiden Musiker die besten Vertreter dieses Genres. Barn Owl verbinden Blues, Experimental, Lo-Fi, Folk, Doom und Drone zu einem beeindruckend einzigartigen Instrumentalsound, der beim Hören Bilder von Indianern, Totempfählen, Inka, antiken Tempeln, geheimnisvollen Fabelwesen und mysteriösen Landschaften hervorruft.

barn owl

Die beiden Musiker haben seit 2007 mehrere Platten als Barn Owl und auch Solo über Labels wie Not Not Fun Records, Root Strata, Blackest Rainbow und Digitalis Recordings veröffentlicht. Ihr neues Album „Ancestral Star“ erscheint diese Tage über Thrill Jockey Records. Darauf vereinen Porras und Caminiti die einzigartigen Sounds der bisherigen Solo- und Band-Platten zu einem eindringlichen, meist instrumentalen Soundgebirge, durch das die „Schleiereule“ mit dem Hörer fliegt. Durch leise Ambient-Täler geht die Reise, vorbei an bluesige Landschaften hinauf auf die gewaltigen Droneberge, die sich durch die Boxen vor dem inneren Auge des Hörers auftürmen. „Ancestral Star“ ist wie ein mystisches Theaterstück, das den Hörer in knapp 45 Minuten durch mehrere Gefühlslagen führt.

barn owl live

Für die Aufnahmen von „Ancestral Star“ haben sich Barn Owl nicht nur zum ersten Mal seit Bandbestehen in ein professionelles Studio begeben, sondern auch ein Dutzend Gastmusiker herangeholt, die ihre Streicher-, Klavier-, Bläser- und Percussion-Sounds dezent in das Barn Owl Sounduniversum mit einfließen lassen durften.

Wer sich auf die Musik von Barn Owl einlässt und den Sound nicht einfach als hallende Gitarrenmusik abstempelt, wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden.

ancestral star artwork

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DEL REY

Posted in Release on October 24th, 2010 by D.K.

del rey

Del Rey ist eine fünfköpfige Instrumentalrockband aus Chicago. Der erste Gedanke, dass schon wieder eine Postrockband ins Leben gerufen wurde, verstummt, sobald man sich die Biografie der Band anschaut. Denn die Amerikaner haben diesen Monat ihr viertes Album “Immemorial” veröffentlicht und bestehen bereits seit 1997. Damals gründete sich die Band im ukrainischen Viertel Chicagos und nahm von Beginn an eine große Bandbreite von multikulturellen Musikstilen mit in ihren Post-Rock-Sound auf.

Mit “Immemorial” hat sich die Band 4 Jahre Zeit gelassen und das hört man der Platte auf positive Art auch an, denn die Songs sind von Anfang bis Ende durchdacht und ausgefeilt. Del Rey erzeugen mit ihrem Sound, der sich auf “Immemorial” hauptsächlich aus Americana Einflüssen wie bei Earth und Post-Rock-Soundwänden wie bei Caspian zusammensetzt, gewaltige Spannungsbögen, die hörsüchtig machen.
Kurz vor Fertigstellung des Albums wurde die gesamte Ausrüstung der Band aus dem Proberaum entwendet, was Del Rey zum Glück nicht zum Aufgeben getrieben hat. Mit Hilfe von Freunden wurde neues Equipment organisiert um das Album fertigzustellen. Mit diesem Wissen ist in den sieben Songs die Aufopferung der Band sogar ein bisschen raushörbar.

“Immemorial” ist über Golden Antenna Records erschienen und als CD, Download und limitierte LP erhältlich. Wer mal reinhören möchte kann das hier tun.

Die aktuelle Europatour der Band ist auf nächstes Jahr verschoben. Wir halten euch auf dem Laufenden.

del rey

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AARON HARRIS

Posted in Aktuell on October 24th, 2010 by D.K.

aaron harris

Aaron Harris, Drummer der sich mittlerweile aufgelösten Innovativmetaller von Isis, hat vor ein paar Wochen seine neue Website online gestellt. Neben Hör-, Seh- und Leseproben berichtet Harris auch von seiner Arbeit als Musiker, Techniker und Produzent.

Neben dem Abmischen von Isis Liveaufnahmen für eine zukünftige Live Veröffentlichung der Band, ist Harris zurzeit in zwei weitere interessante Musikprojekte involviert. Aaron Harris hat zusammen mit seinen Ex-Bandkollegen Jeff Caxide und Bryant Clifford Meyer einige Songs für eine gemeinsame Platte aufgenommen und arbeitet mit Jeff Boyle, Gitarrist der neuseeländischen Band Jakob, an gemeinsamen Songs.

Mehr Infos gibt es auf der Seite von Aaron Harris.

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NOVELLER & UNFACT SPLIT

Posted in Release on October 24th, 2010 by D.K.

Passend zur gemeinsamen Europa Tour von Aidan Baker, Noveller und unFact veröffentlichen die beiden letztgenannten eine gemeinsame 12inch Picture Disc Split namens „Bleached Valentine“.

noveller unfact split

Auf Seite A sind drei neue Studioaufnahmen von Noveller aka Sarah Lipstate vertreten. Auf gut 20 Minuten nimmt Noveller den Hörer mit auf eine Reise durch ihre Gitarrensoundlandschaften, die sie mittlerweile in Perfektion arrangiert. Tiefe Töne legen das Soundfundament, die Höheren bringen Variationen, oder es bricht ein regelrechtes Soundgewitter ein

noveller

Die 20 Minuten von Seite B gehören unFact aka David W. Sims. Die Split ist neben der Debüt 7inch „Dead Wasp“ die zweite Veröffentlichung des The Jesus Lizard Bassisten. Was unFact mit seinen beiden Bässen hier erschafft, sind Soundeindrücke von unterschiedlichster Art, die intelligent zusammengeführt einzelne Songs ergeben, in denen Melodien, Rhythmen und Soundflächen aufeinander treffen. Mit „Valentine“ ist auch ein Cover seiner Band The Jesus Lizard vertreten, das auch ohne experimentelle Erarbeitung, nur durch warme Bassmelodie überzeugt.

unFact

Die Split erscheint als Co-Release der beiden Musikerlabels Saffron Recordings (Noveller) und Ox-Ghost Recordings (unFact) in limitierter Auflage von 500 LPs.

Die gemeinsame Tour von Aidan Baker, Noveller und unFact  startet am 4. November in Berlin. Ganz besonders wollen wir euch an dieser Stelle das Konzert in der Christuskirche Bochum am 15. November ans Herz legen. Es ist der einzige Tourtermin in einer Kirche und dürfte dem atmosphärischem Sound der drei Saitenkünstler eine ganz eigene Note geben.

aidan baker, noveller, unfact europe tour 2010

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LIVE: JEX THOTH

Posted in ontheroad on October 23rd, 2010 by M.H.

Bei mittlerweile doch recht frostigen Temperatuen machen wir uns am Mittwoch Abend von Duisburg auf den Weg nach Köln und erreichen gegen 20 Uhr das Underground, das zu diesem frühen Zeitpunkt bereits recht gut gefüllt ist. Der überwiegende Teil des Publikums, das sich aus allen Altersklassen zusammensetzt, trägt Metal Shirt und/oder Lederjacke. Die Marschroute für den Abend ist also eindeutig und wird von der Vorband Wight auch sogleich umgesetzt. Mal schleppend melodiös, mal schwer groovend gelingt es dem Trio, die sich langsam füllenden Reihen, mit ihrem Black Sabbath meets Southern Rock Stil in Bewegung zu setzen und spätestens als der Bassist bei einem der Songs ans Saxophon wechselt, haben die Darmstädter den Club endgültig auf ihrer Seite.

Nach Bier und Zigarette im Kneipenbereich des Underground, sind wir gerade rechtzeitig zum ersten Song des Jex Thoth Sets zurück vor der Bühne. Nach dem überzeugenden Auftritt vor großer Kulisse auf dem Roadburn im April diesen Jahres, sehen wir das Quintett aus San Francisco nun also in einem kleinen deutschen Club und schon nach kurzer Zeit ist klar, dass die Band auch heute abend alles richtig machen wird. Im Mittelpunkt steht zweifellos Frontfrau Jessica, die vor allem durch ihre stimmlichen Qualitäten, aber natürlich auch durch ihre extravagante Performance, die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dies darf allerdings nicht über die Leistung ihrer Band hinwegtäuschen, die, musikalisch ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, das kompakte Gerüst aus 70er Jahre Doom/Hardrock mit reichlich psychedelisch-progressiven Elementen liefert. Speziell die Instrumentalpassagen, in denen sich Mrs. Thoth auch mal eine Auszeit hinter der Bühne gönnt, liefern der Band die Möglichkeit, die Anwesenden von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Nachdem alle Hits der bisherigen Veröffentlichungen, inklusive einer kurzen Zugabe gespielt sind, entlässt die Band viele zufriedene Gesichter in die Kölner Nacht und wir haben die Gewissheit, dass sich unser Trip definitiv gelohnt hat.

Weitere Bilder findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

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LIVE: DENOVALI SWINGFEST SONNTAG

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, ontheroad on October 17th, 2010 by D.K.

Am Sonntag startet das Denovali Swingfest pünktlich um 13:30 Uhr mit den Australiern von The Night Terrors. Zwei Keyboarder, ein Drummer und ein Riese am Bass und am Ätherophon, dem Kasten mit der Antenne dran, erzeugen erstklassige Synthie-Alternativerock-Sounds. Das Ätherophon gibt der Musik eine einzigartige Note und jeder Zuhörer staunt über die melodischen Töne, die Bassist Miles Brown damit erzeugen kann.

miles brown (the night terrors) playing the theremin @ denovali swingfest

Die drei Engländer von Iroha übernehmen die Bühne. Irgendwie wirken die drei Musiker uninspiriert und trotz fettem Sound a la Jesu und Bühnenshow mit Projektionen will der Funken nicht so richtig überspringen.
Was als nächstes ansteht klingt schon auf Papier großartig. Das Ruhrpott-Doom-Metal-Trio Kodiak und der Dortmunder Dronekünstler N in einer “one time collabo”. Schon beim Bühnenaufbau wird klar, wo es hingeht. Eine Wand aus Verstärkern nah am Bühnenrand, dazwischen ein Drumset, ein Hocker und ein aufgemalter Schlachtplan auf einem A3 Blatt. Dann ist es soweit, Nebel steigt auf, das Licht geht aus, nur Leuchtstäbe auf dem Bühnenboden lassen die Silhouetten der vier Musiker erahnen. N setzt ein und legt einen Droneteppich, der den drei Musikern von Kodiak als Grundlage für ihre Einsätze dient. Was folgt ist ein 50minütiges Lied, das mal leiser, mal lauter ist und in einem noisigen Doom und Drone Finale endet. Hoffentlich bleibt es nicht bei diesem einen Mal Kodiak + N.

N with Kodiak @ denovali swingfest

Blueneck aus Bristol sind als nächste dran. Mit ihrer Mischung aus epischen, postrockigen Instrumentalparts und gefühlvollen Vocalparts schaffen die Engländer es auch live sofort zu überzeugen. Mittlerweile sind mehr Leute da, denn zu Beginn des zweiten Swingfesttages ist es doch erstaunlich leer.
Weiter geht es mit den Frankfurter Instrumentalrockern von Daturah. Die Bühne in rotes Licht getaucht und künstlerische Projektionen an der Wand, das ist die visuelle Grundlage für den Post-Rock-Sound von Daturah. Die fünf Musiker bilden einen Kreis auf der Bühne und nehmen die Swingfestgäste mit auf eine Reise durch Soundlandschaften, die mal zum Augen schließen und mal zum Mitstampfen und Kopfwackeln animieren.

daturah @ denovali swingfest

Das rote Licht bleibt, aber nun stehen die Heirs aus Australien auf der Bühne. Die Vier sind allesamt in Schwarz gekleidet und haben alle schwarze Haare. Das perfekte Pendant zur Musik, denn der Sound der Heirs ist düster und schwerfällig und kriecht langsam unter die Haut. Der Bass von Laura Bradfield brummt und rattert bedrohlich, Damian Coward spielt sich an den Drums die Seele aus dem Leib und die Gitarren legen verstörende Noiseteppiche über das Ganze. Ach ja, Miles von The Night Terrors ist auch auf der Bühne und untermalt den Heirs-Sound mit seinen Ätherophonklängen. Die Projektionen hinter den Musikern zeigen zudem Schwarz-Weiss-Szenen einer okkulten Messe aus einem B-Movie, was die Show noch bedrohlicher wirken lässt. Die Heirs überzeugen, sehr.

heirs @ denovali swingfest

Im JZE laufen ein paar kleine Asiaten rum, die jeden begrüßen, der ihnen entgegenkommt. Sympathische Typen. Es sind die Japaner von Mouse On The Keys und deren Anhang, denn neben den Musikern sind auch die eigenen Soundtechniker mit angereist. Sicherlich hilfreich bei der nicht-englischen Verständigung. Die Bühne ist erstaunlich schnell umgebaut und Mouse On The Keys starten ihr unglaubliches Set. Zwei Pianisten und ein Drummer direkt am Bühnenrand platziert und ein vierter Mann an der Trompete geben Gas und zeigen dem Publikum, dass auch sowas wie Jazz rocken kann. Nach dem ersten Song greift sich einer der Musiker das Mikro, packt einen Zettel aus und sagt mit ulkigem Akzent “Hallo ihr Idioten. Wir sind Maus auf den Tasten!” Das Publikum ist begeistert und wackelt und tanzt zu den flotten Tönen, die die Japaner erzeugen. Definitiv der beste Jazzbeitrag des Swingfestes.

Als nächstes stehen traditionell Celeste als Swingfestabschluss an, doch die Uhrzeit ist auch am Sonntag nicht stehen geblieben und mit den Gedanken an Bett und Frühschicht, entscheiden wir uns, mit den Eindrücken der beiden Swingfest Tage die Heimreise anzutreten.

Danke Denovali Records, Danke Bands, Danke Fans und Danke an alle anderen Beteiligten.

Die restlichen Bilder vom Denovali Swingfest findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

LIVE: DENOVALI SWINGFEST SAMSTAG

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, ontheroad on October 16th, 2010 by D.K.

Okay, wie fasst man zwei Tage hochkarätiges Festival, was das Denovali Swingfest defintiv war, in einem übersichtlichen Artikel zusammen? Ich weiß es nicht, ich schreib einfach mal drauf los…fangen wir doch erstmal mit dem Samstag an.

Pünktlich zur angegeben Beginnzeit stehen wir zusammen mit allen anderen Besuchern vor dem JZE und warten der Dinge, die kommen mögen. Am Eingang steht, dass der Einlass sich verzögert, egal, Freude ist trotzdem da. Auch als der Einlass dann beginnt und die Schlange nur langsam kürzer wird, bleibt die Stimmung gut. Dann endlich drin wird erst mal die Lage gecheckt. Ein großer breiter Saal ist Schauplatz für die Konzerte, ein kleines Kino ist zum Ambient Cinema verwandelt, in dem laute Ambientsounds zu stummen Filmaufnahmen laufen. Im Untergeschoss sind die Merchstände aufgebaut und für Speise und Trank ist auch gesorgt. Mit kleiner Verspätung eröffnen die vier Norweger von The Samuel Jackson Five das Swingfest. Die schwierige Aufgabe als Opener das Publikum zu packen meistern sie aber sehr gut. Die vier Musiker tragen rote Shirts mit jeweils vier englischen Begriffen, die „leise“ bedeuten, aber das was auf der Bühne passiert ist nicht leise, sondern eine laute Post-Rock-Psychedelic-Kraut-Rock-Hochzeit vom Feinsten.

the eye of time @ denovali swingfest

Was folgt ist ein kleiner Farbwechsel, denn was die Franzosen von Eye Of Time auf der Bühne erschaffen ist düster und destruktiv. Marc Euvrie spielt Kontrabass und Gitarre und wird von Breakbeats und Samples aus dem Laptop begleitet. Die Gäste liegen und sitzen mit leichtem Abstand zur Bühne und lassen die Sounds direkt aus dem kalten Boden in ihre Körper eindringen, gruselig aber gut. Contemporary Noise Sextet aus Polen sind der erste Jazzbeitrag des Swingfests. Wenig Rock, sehr viel Blasinstrumenteinsatz, aber das Publikum ist angetan, denn die Polen verbreiten mit ihrer Musik und ihrem Auftreten gute Laune.

Es folgt Farbwechsel Nr.4 mit dem schwedischen Doom-Metal-Duo Switchblade. Eine Gitarre und ein Drumset zerstören jeden optimistischen Höreindruck der vorherigen Band und tauchen die Gäste in eine Welt, die geprägt ist von Lärm, Zerstörung und Dunkelheit. Genau das ist auch das was auf den Projektionen während der Show zu sehen ist. Doom in minimalistischer Perfektion. Her Name Is Calla aus England nehmen die Stimmung von Switchblade auf und tragen ihre melancholischen Alternative Songs kraftvoll und überzeugend laut vor. Die Band ist in noisiger Laune und spielt ein sehr wütendes, emotionsgeladenes Set. Gesangstechnisch der Höhepunkt des Abends. Gänsehaut pur. Yndi Halda, ebenfalls aus England, übernehmen die Bühne. Die „wie grad aus der Schule gekommen“ wirkenden Musiker haben eine große Fanbase im Publikum und geben neben einem Klassiker ihres Debüts auch zwei neue epische Songs mit Vocals zum besten. Sympathische Typen.

switchblade @ denovali swingfest

Wir haben mittlerweile Sonntag, denn die Uhr zeigt schon vier Nullen. Die Verspätung vom frühen Nachmittag ist also heimlich angewachsen. Die Würzburger Doomrocker von Omega Massif bauen ihr Set auf. Wie auch im letzten Jahr dürfen die blauen Bodenleuchten nicht fehlen. Letztes Jahr war die Band mit dem Sound unzufrieden, der Soundcheck zeigt diesmal schon, dass der Sound fett und laut ist. Die Omegas haben sogar Verstärkung in Form eines Akkordeonspielers mitgebracht. Kurz nach zwölf geht es los. Die Projektionen von einem Gang durch einen Wald werden an die Wand geworfen und die Band legt los. Alles ist in blaues Licht getaucht, der Bass drückt sich in die Magengrube, die Gitarrensounds pressen sich in die Ohren. Nur kurz spielt die Band auch etwas leiser, genau da kommt dann auch das Akkordeon zum Einsatz. Mit „Unter Null“ schließen Omega Massif ihr knapp einstündiges Set ab und lassen uns mal wieder staunend stehen.

omega massif @ denovali swingfest 2010

Mittlerweile ist es so 01:30 Uhr, einige liegen im Raum verteilt auf dem Boden, manche freiwillig und im vollsten Bewusstsein, manche eher nicht. An der Getränkeausgabe steigt der Cafekonsum, das Ambientcinema ist mittlerweile zum Ambientschlafsaal mutiert, die Wiese vor dem JZE ist auch liegefreundlich. Ein paar Swingfestler schaffen es jedoch doch noch vor die Bühne, um sich den letzten Auftritt des ersten Tages anzuschauen. Wäre ja auch zu schade den ersten gemeinsamen Auftritt von The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble und Alter Ego Band The Mount Fuji Doomjazz Corporation zu verpassen. Um kurz nach zwei haben die Niederländer alles aufgebaut. Die handvoll Laptops auf der Bühne zwischen klassischen Instrumenten wie Kontrabass, Jazzgitarre und Trompete sieht ziemlich beeindruckend aus. Leicht ermüdet, angetrunken und vom Stehen erschöpft lauschen wir den Tönen der Doomjazzer. Die Mischung aus Drumcomputer vermengt mit Blasinstrumentgebrumme und Bass- und Gitarrenuntermalung gepaart mit der späten Uhrzeit versetzt einen sofort in eine surreale Gedankenwelt. Düster, jazzig, genial. Trotzdem halten wir nur bis um 03:00 Uhr aus und machen uns auf den Weg ins Bettchen. Ich glaub, Kilimanjaro haben bis um 03:30 Uhr gespielt und dann war auch im JZE Schicht.

Mehr Bilder vom Denovali Swingfest findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

KODIAK+N INTERVIEW

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, INTERVIEWS on October 6th, 2010 by D.K. und M.H.

denovali swingfest 2010Mit großer Spannung erwarten wir den Auftritt von Gitarrist Hellmut Neidhardt, alias N, aus Dortmund und den ebenfalls aus dem Ruhrgebiet stammenden Kodiak, die am kommenden Sonntag auf dem Denovali Swingfest eine interessante Allianz eingehen und der geneigten Öffentlichkeit erstmalig das Ergebnis ihrer aktuellen Zusammenarbeit präsentieren werden. Vorab haben wir die vier zum Interview gebeten…

kodiak_n.jpg

Ihr habt grad eure ersten gemeinsamen Proben hinter euch. Wie ist es gelaufen?
K: Es läuft phantastisch. Die Chemie hat direkt gestimmt und wir mussten überhaupt nicht lange herumexperimentieren, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Jeder in der Gruppe liefert das, was er am besten kann und es fügt sich wunderbar zusammen. Wir freuen uns riesig den passenden Counterpart für dieses Experiment gefunden zu haben.
N: Ich “kenne” Kodiak seit der ersten Platte; ich hatte da überhaupt keine Bedenken. Das passt und macht musikalisch Sinn.

Wollt ihr euch unseren Lesern, die euch noch nicht kennen, einmal gegenseitig vorstellen? Uns interessiert es aber natürlich auch wie, ihr den jeweils anderen musikalisch einschätzt.
K: Die Musik von N ist ein dicht gewobenes Geflecht aus meditativen Feedbacks und Live-Loops, die durch den Raum zu schwirren scheinen und dabei ständig variieren. Selten schafft eine Band ein so unfassbares Gefühl von Schwerelosigkeit und kraft zugleicht – und dabei handelt es sich hierbei nicht mal um eine Band, sondern nur um einen einzelnen Künstler. Wir haben N zuvor schon live erlebt und waren hin und weg.
N: Bei Kodiak ist es diese Mischung aus monolithischen Säulen und extrem dichten Atmosphären, die sofort packt. Das ganze dann in einem doch sehr eigenen, irgendwie körnig korrodierten Sound, das passt und ist einfach perfekt. Und wenn man sich die seitdem erschienenen, weiteren Veröffentlichungen von Kodiak anhört, überzeugt die Wandelbarkeit dieses (nur) auf den ersten Blick doch sehr fokussierten Konzepts.

Wie kam es eigentlich zur Entscheidung, gemeinsam aufzutreten?
K: Das ist eine gute Frage. Die konkrete Idee dazu kam wahrscheinlich von Denovali.

N: Die Idee stammt tatsächlich vom Label; meine neue VÖ, die N(9) “Gager” erscheint als mein erster Release auf Denovali und die Ansage, auf dem nächsten Swingfest zu spielen stand schon etwas länger. Mit Blick auf das Gesamtprogramm und die zu erwartende Festivalatmosphäre bin auch ich sehr zufrieden mit dem Konzept, Kodiak und mich zu einem gemeinsamen Auftritt zu bewegen. Und außerdem, mal sehen, was da noch so kommt…

N, wie ist es, zusammen mit drei aufeinander eingespielten Musikern zu spielen?
siehe nächste frage…

Kodiak, wie ist es, plötzlich ein weiteres “Bandmitglied” zu haben?
K: Es ist ein bisschen enger geworden im Proberaum. Und natürlich auch nochmal ein ganzes Stück lauter. Aber die Ampwand, die jetzt den Raum schmückt hat uns allen ein debiles Grinsen ins Gesicht gezaubert.

Inwiefern hat sich der Prozess des Schreibens, bezogen auf eure Zusammenarbeit, geändert? Besonders für dich, N?
K: Bei Kodiak waren schon immer alle Bandmitglieder gleichermaßen an der Entstehung der Songs beteiligt. Das heißt niemand beansprucht das Songwriting für sich und wir gehen die Sachen immer gemeinsam im Proberaum an. Es war nicht schwierig, eine weitere Meinung in diesem Prozess zuzulassen. Und praktischerweise bieten unsere typischen Songstrukturen genügend Platz um eine weitere Gitarre aufzunehmen, ohne dass diese überflüssig klingt. Wir müssen uns also für unseren Teil überhaupt nicht verbiegen, sondern können einfach loslegen und die Gitarrenarbeit von Hellmuth fügt sich absolut organisch in den Sound ein und bereichert das Gesamtbild ungemein. Wir haben uns im Vorfeld ein wenig Gedanken gemacht, ob und wie unsere Arbeitsweiesen beim Schreiben zusammen funktionieren, oder ob wir uns dann gegenseitig im Weg stehen, aber es klappte alles erstaunlich gut. Wir waren uns auch unschlüssig, ob wir aufgrund der knapp bemessenen Zeit nicht einfach fertige Songs zusammenwürfeln sollten und die Parts dann nur gegenseitig begleiten würden. Aber dann haben wir genau das richtige gemacht und einfach drauflos gejammt. Das Feeling hat sofort gestimmt und uns absolut überzeugt. So war bereits nach der ersten Probe ein Großteil des Sets für das Swingfest geschrieben.
N: Erstaunlicherweise wenig. Wie schon beschrieben hatten wir zunächst gedacht, dass es vielleicht gut wäre, bestehendes Kodiak-Material zu bearbeiten, um schon einmal einen grob strukturierten Rahmen zu haben und diesen dann zu ergänzen und auszuarbeiten. Statt dessen haben wir eben zunächst ein bisschen improvisiert, in erster Linie, um uns gegenseitig ein wenig kennen zu lernen. Und da hat sich gezeigt, dass die Arbeitsweise von Kodiak und meine starke Ähnlichkeit besitzt. Ich hatte über die Tatsache, plötzlich mit drei weiteren Meinungen konfrontiert zu sein auch im Vorfeld bewusst nicht nachgedacht; unsere ersten persönlichen Kontakte bei einem Auftritt von mir bzw. einem von Kodiak waren gleich entspannt gewesen und ich habe daher Schwierigkeiten auf menschlicher Ebene sowieso nicht erwartet. Etwas anderes ist es natürlich, plötzlich noch 1-2 weitere Gitarren und einen Bass um sich zu haben, mit denen man sich harmonisch, soundlich und lautstärketechnisch auseinander setzen muss. Aber hier herrscht an keiner Stelle der Egotrip, unser Set bietet auch genügend Freiräume und wechselnde Verantwortung. Und, um auch das nicht zu vergessen: von früheren Bandsituationen kenne ich das Zusammenspiel mit dem Schlagzeug; ich muss dann nur etwas mit den Loops aufpassen…

Woher nehmt ihr eure Inspiration? Sowohl auf euer bisheriges, als auch auf euer gemeinsames musikalisches Schaffen bezogen.
K: Es gibt keine alleinige Quelle für die Inspiration zu unseren Songs. Trotzdem basieren alle  unsere Stücke auf einer Grundidee, die wir entweder im Vorfeld recherchieren und zurechtlegen oder während des Songwriting entwickeln. Die Idee zu den beiden Songs “Beginning” und “End” auf unserer LP zum Beispiel war schon zu Beginn der Arbeit klar, während bei “MCCCXLIX – The Rising End” erst ein Teil der Musik feststand und wir dann den Hintergrund passend zum Sound gesucht haben.
N: Mein Konzept als N beruht auf dem Einfangen des Moments. Viele meiner Stücke sind entstanden (und entstehen weiterhin), indem ich meine Verstärker anschalte, die Aufnahme starte und ohne jede weitere Überlegung spiele. Ich überrasche mich da immer noch selbst, das gibt mir die Sicherheit, dass diese Vorgehensweise noch längst nicht ausgereizt ist. Die größte Schwierigkeit bereitet es da, eine möglicherweise soundlich schlechte Aufnahme in ihrer musikalischen Qualität zu wiederholen… Eine weitere Inspiration ist schlicht der Klang von Gitarre und Verstärker; trotz aller dazwischen geschalteter Effekte ist es gerade diese Klangästhetik, die auf mich inspirierend wirkt.


Ist es etwas Besonderes, ein Festival quasi vor der Haustür zu spielen?
K: Dass das Swingfest hier um die Ecke stattfindet macht die ganze Sache für uns vielleicht sogar leider ein wenig unspektakulärer. Normalerweise hat man vorher eine mehr oder weniger lange Fahrt, die bei uns immer sehr lustig abläuft und bei der einfach ein anderes Feeling aufkommt, als wenn man nur kurz sein Equipment in den Kofferraum packt und ein paar Meter fährt. Aber es macht auch vieles einfacher. So fühlen wir uns direkt heimischer, kennen die Location bereits und können ohne Stress zum Festival. Man muss einfach weniger im Vorfeld organisieren.
N: Sehe ich genau so, allerdings, als zweitägiges Festival ist das Swingfest natürlich schon ein eigenes Kaliber. Ich freue mich auch, dass wir am zweiten Tag spielen; so kann ich den ersten einfach als Zuhörer genießen und mich schon mal auf die Atmosphäre einlassen.

Werdet ihr das Swingfest Konzert aufnehmen oder plant ihr vielleicht, gemeinsame Studioaufnahmen zu veröffentlichen?
K: Das Swingfest werden wir nicht mitschneiden können, aber bei Kodiak hatten wir ja auf unseren Aufnahmen immer wieder Gäste dabei, die die Songs enorm bereichert haben. Wir wollten schon bei der Nadja Split eigentlich lieber eine Kollaboration, als eine Split mit getrennten Seiten für jede Band. Die Grundidee, dieses Konzept in Zukunft mit N in die Tat umzusetzen hat sich glaube ich bei jedem in der Band festgesetzt und wir werden mal sehen, ob wir das zustande bringen können. Es wäre sicherlich unglaublich dann im nächsten Jahr zu viert die Tonmeisterei zu entern.
N: Da muss ich nichts mehr zu sagen… Außer: eine gemeinsame Platte kann ich mir SEHR GUT vorstellen…

Verratet ihr uns zum Schluss, wie N + Kodiak zusammen klingen werden?
K+N: Nein. Aber wir denken jeder, der sich mit den beiden Projekten auskennt kann sich prima vorstellen, wie es zusammen passen wird.

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DATURAH

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on October 5th, 2010 by M.H.

denovali swingfest 2010

In 2009 krankheitsbedingt leider nicht am Start, werden es die Frankfurter Daturah in diesem Jahr hoffentlich gesund und munter nach Essen zum Denovali Swingfest schaffen. Im vergangenen Jahr hatten wir euch die seit 2003 aktiven Protagonisten im Bereich des instrumentalen Post-/Noiserock im Rahmen unserer Swingfest Vorberichte an dieser Stelle bereits nähergebracht.

Zuletzt ist es etwas stiller geworden um Daturah, was darin begründet liegt, dass sich Schlagzeuger Patrick momentan, langsamer als erhofft, von einem Unfall erholt. Vertreten wird er durch Ingo von den ebenfalls aus Hessen stammenden Borgenine, mit dem sich die Band momentan auf die anstehenden Konzerte vorbereitet. In nächster Zeit werden die Jungs, neben dem Swingfest, am 09. Oktober im Vortex in Siegen und am 13. November auf dem Toppershouse Festival im Steinbruch in Duisburg zu sehen sein.

Das aktuelle Album “Reverie” ist bei Golden Antenna Records erschienen. Den Song “Shoal” vom Debüt könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen. Weitere Hörproben liefert u.a. MySpace.

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SWITCHBLADE

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on October 2nd, 2010 by M.H.

denovali swingfest 2010

Die Schweden Switchblade, die am Samstag das Denovali Swingfest mit ihrem mächtigen Doom/Sludge Sound beschallen werden, definieren und zelebrieren mit der Musik ihres aktuellen, sechsten Outputs die Langsamkeit. Ausladende, überlange Kompositionen, die in ihrer vermeintlichen Behäbigkeit eine Intensität und Kraft entwickeln, die man zunächst gar nicht vermuten mag. Nahtlos gehen die schlicht von I bis III durchnummerierten Stücke von "Switchblade", in 2009 bei Trust No One Recordings, wie nahezu alle bisherigen Veröffentlichungen ohne speziellen Albumtitel erschienen, ineinander über und entfalten in ihrer Gesamtheit eine gewaltige Durchschlagskraft. Der aggressive Kreischgesang wird nur spärlich eingesetzt und hält sich dezent im Hintergrund, untermalt dabei aber perfekt die gewaltigen Gitarrenwände, die die Band in aller Gelassenheit zu mächtigen monumentalen Soundwalzen auftürmt.

Bereits 1997 gegründet, hat die Band über die Jahre eine hohe Produktivität an den Tag gelegt und neben den sechs Studioalben noch verschiedene (Split-) 7” und 10”, beispielsweise mit Cult of Luna und Last Match, herausgebracht.

Im Frühjahr 2010 hat Gründungsmitglied Anders Sten (Bass/Gesang) Switchblade verlassen. Johan Folkesson und Tim Bertilsson haben jedoch beschlossen, ihn nicht zu ersetzen, sondern als Duo weiterzumachen und nur von Zeit zu Zeit mit wechselnden Gastsängern zu experimentieren. Dies bedeutet keinesfalls Neuland für die Schweden, da es in der Vergangenheit bereits mehrfach zur Zusammenarbeit mit Sängern befreundeter Bands kam. So wird man Switchblade künftig auf der Bühne mal instrumental, mal mit Gesang erleben dürfen, immer jedoch mit der Grundausstattung 1 drumkit, 1 guitar, 2 guitar amps and 1 bass amp, wie die beiden auf ihrer Webseite versichern. Aktuell haben sie sich in ihren Proberaum zurückgezogen, um sich in Ruhe auf die anstehende Mini-Tour und natürlich ihren Auftritt auf dem Swingfest vorzubereiten. Wir sind gespannt, in welcher Konstellation wir Switchblade am nächsten Wochenende in Essen erleben dürfen.

Die Vinylversion des 2009er Albums könnt ihr über Denovali Records ordern. Dort habt ihr auch die Möglichkeit, in zwei der drei Songs reinzuhören. Aktuelle Tourdaten findet ihr zudem in unserem ONTHEROAD Bereich.

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