DENOVALI SWINGFEST

Posted in Aktuell, DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Redaktion on September 28th, 2011 by Redaktion

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Am Freitag ist es soweit, das Denovali Swingfest 2011 öffnet seine Pforten für alle die sich für experimentelle Musik interessieren. Unser Denovali Swingfest Quartett ist zwar noch nicht komplett (urlaubs- und krankheitsbedingt), aber das holen wir in der Woche nach dem Fest nach. Dann gibts auch wieder Liveberichte und Fotos vom Swingfestwochenende.

Alle die zum Swingfest kommen und sich in Essen nicht so gut auskennen, sollten sich unbedingt das Swingfest Survival Kit runterladen, denn hier gibt es viele nützliche Tipps.

Viel Spass beim Denovali Swingfest.
Eure Redaktion

LO! – LOOK AND BEHOLD

Posted in Release on September 26th, 2011 by M.H.

Down Under im fernen Sydney ist eine weitere Band aus dem Hause Pelagic Records beheimatet. LO!, die sich in großen Lettern Postcore auf die Fahne geschrieben haben, garnieren ihren groovigen Hardcore mit Elementen aus Sludge und Noise. Auf diese Weise lassen sie einen Sound entstehen, der auf eine angenehme Art rau und modern tönt. Mit reichlich Live-Erfahrung und der Veröffentlichung einer 6-Track EP im Rücken, hat die Band nun am vergangenen Freitag ihr Debütalbum “Look And Behold” vorgelegt.

Die Stilbeschreibung lässt es bereits erahnen – über weite Strecken bieten die Songs aggressives Uptempo, sodass man fast eine gewisse Eintönigkeit befürchten könnte. Umso erfreulicher, dass die Australier stets im richtigen Moment Tempovariationen, eingängige Harmonien, atmosphärische Interludes oder genrefremde Elemente einstreuen. “Moira Kindle” überrascht zu Beginn gar mit dezenten Alternative Rock Anleihen und geht als heimlicher Hit des Albums durch.

Überhaupt ist die Instrumentierung durchgehend sehr variabel, auf hohem Niveau und absolut technisch versiert; insbesondere herausgestellt seien hier Gitarrenarbeit und Gesang. Anspieltipps sind das mächtig spannende “Hued Tarantula” und der Videoclip zu “Fire at the Child Actors Guild”. Sollte euch gefallen, was ihr da hört und seht, besorgt ihr euch die CD im Digipack oder den digitalen Download am besten direkt über den Pelagic Records Shop.

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COILGUNS/KUNZ SPLIT EP

Posted in Release on September 21st, 2011 by M.H.

Pelagic Records wissen mit einer eher unkonventionellen Split-Zusammenstellung zu überraschen. Beide vertretenen Bands, sowohl Coilguns, als auch Kunz, sind Nebenprojekte des The Ocean Kollektivs und setzen sich folgerichtig aus Mitgliedern ebendieser Schweizer Progressive-Post-Metal Formation zusammen.

Den Anfang machen Coilguns, die mit ihren 3 Songs ein gewaltiges Brett auffahren. Aggressiv groovender Post-Hardcore mit ordentlich Metal- und Crust-Einschlag. Zum Einstieg wird das Gaspedal bei “Mastoid” noch knappe drei Minuten gnadenlos durchgetreten, doch bereits das folgende “Phersu” liefert im Mittelteil eine willkommene Tempodrosselung. Auch “Kachinas”, der variantenreiche Abschluss des Coilguns Beitrags, belegt die hohe Musikalität des Trios und untermauert sein Potential.

Bieten Coilguns bereits eine abgespeckte Besetzung, treiben Kunz die Reduktion auf die Spitze. Als Duo geht die aktuelle The Ocean Rhythmusabteilung an den Start, um uns mit knarzig wummerndem Bass, polternden Drums, Krächzgesang und ganz viel Feedback seine persönliche Lesart von dreckigem Sludge-Metal gepaart mit Noise-Rock nahezubringen. Weder Kunz, noch Coilguns erfinden das Rad neu, klingen jedoch frisch und unverbraucht und machen definitiv Lust auf mehr.

Beziehen könnt ihr die Split CD im ansprechend gestalteten Digipak ab dem 23.9. direkt über Pelagic Records.

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QUARTETTKARTE: HIDDEN ORCHESTRA

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT on September 18th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 15/24

Hidden Orchestra

Die Schotten von Hidden Orchestra haben mit ihrem Debüt “Night Walks” Hörer und Kritiker überzeugen können, denn ihre jazzige Mischung verschiedener lässig klingender Stile mit Konzentration auf Beats und Drums hat ihren ganz besonderen Charme. Grund genug für Denovali Records, das Album auf Vinyl zu pressen und die Vier auf dem Denovali Swingfest spielen zu lassen.

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QUARTETTKARTE: BERSARIN QUARTETT

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT on September 17th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 14/24

Bersarin Quartett

Das Bersarin Quartett ist eigentlich nur das Alterego von Thomas Bücker, dem Soundtüftler hinter diesem melancholisch anmutenden Soundkonstrukt von subtilen Beats, Klavier und unzähligen weiteren durch den Rechner gejagten Instrumenten. Live seit Neuestem unterstützt durch einen Drummer und Bassisten, zwar immer noch kein Quartett, aber das ist auch gar nicht nötig, denn das Trio haucht den Songs des selbstbetitelten Debüts neues Leben ein und gibt der Musik eine ganz andere Dynamik.

Den ersten Auftritt als Trio haben Bersarin Quartett in der Christuskirche Bochum beim ersten Denovali Label Evening beeindruckend hingelegt.

Hier geht es zum Livebericht…

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ANCESTORS – INVISIBLE WHITE EP

Posted in Release on September 17th, 2011 by M.H.

Erwartungsvoll die neue Ancestors EP “Invisible White” eingelegt und entspannt zurückgelehnt. Den ersten Tönen des Titeltracks lauschend mag man sich zunächst wundern, ob da tatsächlich die richtige CD im Schacht ihre Runden dreht. Eine gezupfte Akustikgitarre, säuselnder Damengesang, ein Barpiano untermalt, irgendwann eine Orgel und eine melancholische Violinenmelodie, bevor erstmalig lakonisch dahinfließender Gesang von Justin Maranga ertönt.

Auch im weiteren Verlauf bleibt die Instrumentierung dezent, zurückgenommen, elegisch, schleppend – inklusive der Drums von Brandon Pierce. Die Songs fließen atmosphärisch dahin. Die fetten Gitarren und die Heavyness, prägende Elemente der beiden bisherigen Alben “Of Sound Mind” und “Neptune With Fire”, bleiben gänzlich außen vor. Zurück bleibt experimenteller Progressive Rock mit Folk-Elementen, sowie eine latente Dominanz von Orgel und Synthesizer. Erst im Laufe des abschließenden überlangen “Epilogue” tritt die verzerrte Gitarre in den Vordergrund und verhilft dem Stück mit einem inspirierten, gefühlvollen Solo zu einem episch rockenden Psychedelic-Finale.

Nachdem die erste Verwunderung verflogen ist und man sich auf diese neue Facette des LA-Quintetts eingelassen hat, fühlt man sich wohlig an Großtaten von Genre Ikonen wie King Crimson und Pink Floyd erinnert. Bleibt die Frage, ob “Invisible White” ein Experiment, eine einmalige Sache war oder ob die 30-minütige EP Rückschlüsse auf die zukünftige Ausrichtung der Ancestors zulässt, wobei die Arbeit am kommenden Album in wenigen Tagen beginnen wird. Was mit Sicherheit zu sagen bleibt, ist, dass sie uns die Wartezeit auf überaus angenehme Weise verkürzt haben.

Erwartungsgemäß ist auch “Invisible White” als CD und 12” Vinyl in Europa am 12. September über die Geschmacksgaranten von TEE PEE RECORDS erschienen.

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QUARTETTKARTE: CONTEMPORARY NOISE SEXTET

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 15th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 13/24

contemporary noise sextet

Das Contemporary Noise Sextet ist wohl der jazzigste Beitrag des diesjährigen Denovali Swingfest. Bereits im letzten Jahr kam beim Auftritt der sechs Polen richtig Stimmung auf und das wird dieses Jahr sicherlich nicht anders sein. Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen.

Die Rezension zum aktuellen Album findet ihr hier…

 

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QUARTETTKARTE: HER NAME IS CALLA

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 14th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 12/24

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Her Name Is Calla aus England sind der Geheimtipp für Fans von Bands wie Radiohead, mit dem feinen Unterschied, dass sie ihre Musik viel authentischer auf der Bühne präsentieren und sich sowohl introvertiert und leise als auch laut samt Gefühls- und Instrumentenausbrüchen zeigen. Dürfen auf dem Denovali Swingfest nicht fehlen.

Livebericht von der letzten Tour
Livefotos von der letzten Tour
Interview zur Veröffentlichung von “The Quiet Lamb”

 

 

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MAYBESHEWILL – I WAS THERE FOR A MOMENT, THEN I WAS GONE

Posted in Release on September 11th, 2011 by M.H.

Die Briten Maybeshewill sind mit Album Nummer drei zurück. Nach einem Songwriting- und Aufnahmeprozess, der sich über 18 Monate hinzog, ist “I Was There For A Moment, Then I Was Gone” Ende Juni bei Function Records und Cargo Records erschienen.

Los geht’s mit einem zweiminütigen Intro, das den Hörer behutsam auf den ersten vehementen Ausbruch hymnisch rockender Gitarren zu Beginn von “Take This To Heart” vorbereitet. Diese Symbiose gegensätzlicher Stilelemente bildet auch im weiteren Verlauf des Albums das musikalische Gerüst. Treibende Gitarren paaren sich mit melodischen Synthies, wuchtige Härte trifft auf epische Breite. Es gibt getragene Pianoläufe ebenso, wie eingestreute Ambientmomente – mal behält die Elektronik die Oberhand, mal die klassischen Rock Instrumentarien. Auf den Punkt gebracht, trifft bei Maybeshewill klassischer Postrock auf die Offenheit und Experimentierfreude von Bands wie 65daysofstatic.

Bemerkenswert ist überdies das feine Gespür des Quartetts aus Leicester für einprägsame Melodien und die Tatsache, dass Gitarre, Synthesizer und Piano wie selbstverständlich gleichberechtigt als Instrumente der Melodieführung eingesetzt werden. Dass Gesang in diesem Kontext nach wie vor als überflüssig erachtet wird, sei dabei nur am Rande erwähnt – es gibt einfach Bands, denen es gelingt, Botschaften ohne den Einsatz großer Worte zu transportieren.

Das überzeugende Endergebnis ist sicherlich zu einem nicht unerheblichen Teil der kreativen Herangehensweise geschuldet. Die Band hat versucht, alles bisherige auszublenden und das neue Album wie ein Debüt anzugehen – den Kopf frei beim Schreiben der Songs, losgelöst von jeglichem Druck, sodass neue Ideen ganz natürlich Platz bekamen, sich zu entfalten. Eine empfehlenswerte Methode, wie “I Was There For A Moment, Then I Was Gone” eindrucksvoll belegt.

Ach so, aktuelle Livetermine gibt’s natürlich auch…und zwar genau hier!

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KERRETTA – SAANSILO

Posted in Release on September 11th, 2011 by D.K.

Das Instrumentalrocktrio Kerretta aus Neuseeland legt knapp ein Jahr nach dem Europadebüt “Vilayer”, das über Golden Antenna Records erschienen ist, den Nachfolger “Saansilo” nach. Was uns sehr freut, denn die drei von der anderen Ecke der Welt scheinen voller Ideen für rockige Kompositionen zu sein. Weder im Post-Rock noch im Metal anzusiedeln, aber irgendwo dazwischen.

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“A Ways To Uprise” als Opener perfekt gewählt, hebt diese Vielfältigkeit besonders hervor. Ein Bass, der nicht nur als Rhythmuselement zu spüren, sondern neben der Gitarre als hörbares Hauptinstrument zu hören ist. Die Drums und Percussions mit einer trockenen Präzision und Tribalartigkeit, wie es sie nur aus der Neusseland- und Australienmusikszene zu hören gibt. Im Gegenzug zum Vorgänger sind auf Saansilo stärkere Elektronikeinflüsse wie bei “Bloodlines” vertreten. Hier verschmelzen Beats mit Orgelgewaber und echten Drums zu einer berauschenden Einheit, die mit anschließendem Percussiongewitter so richtig an Drive gewinnt. Experimentell und rockig vorantreibend zugleich. Kerretta haben Spass dabei, ihre Rhythmuswalzen aufzubauen. “By The Throats” dagegen setzt auf eine subtile Aggressivität, die dem Trio ebenfalls gut steht. Ende der ersten Seite, schnell die Platte drehen… “Shepherds Thread” nimmt wieder etwas Tempo raus und setzt auf ein Melodienduett von Elektronik und Gitarre. “Kept From The Brilliance Of The Outer World” ist mit seinem fetten, hervorgehobenen Bass fast schon eine Dubnummer, die sich aber nach der Hälfte in eine dynamische Rocknummer verwandelt. “Onyxia” mit viel Zeit zum Ideenausspielen ist das abschließende Statement der Platte.

“Saansilo” von Kerretta erscheint am 16. September über Golden Antenna Records und ist jetzt bereits hier bestellbar und im Stream anhörbar.

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PS: Seit kurzem haben Kerretta auch eine Bandcamp Seite, auf der ihr euch auch alle alten EPs und Singles anhören und runterladen könnt. Sehr empfehlenswert.

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KILLL

Posted in Release on September 10th, 2011 by D.K.

Der Bandname lässt schon vermuten, dass diese Band aus dem hohen Norden nicht den Wunsch hegt, Harmonie und Wohlgefühl zu verbreiten. Denn genau das kann bei Killl aus Norwegen lange gesucht werden. Killl ist ein Avant-Noise-Post-Core-Art-Metal-Strobo-Jazz-Monster, ja genau, brutal fürs Ohr und vor allem fürs Auge. Denn Killl ist genau genommen keine Band, sondern eine Art Kunstwerk für die Bühne. Vier Musiker und ein Lichtmann haben das erschaffen, was sich Killl nennt, und nun endlich auch auf Platte erscheint. Genauer gesagt auf Platte und DVD um das volle Erlebnis der Liveshows mitzuerleben.

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Unter der Regie von Are Mokkelbost, Künstler (u.a. das Artwork der ersten Mamiffer & House of Low Culture Split) und Musiker (u.a. Juv, Single Unit), haben sich drei weitere Musiker aus Bands wie J.R. Ewing oder Jaga Jazzist und der Lichkünstler Kyrre Karlsen zusammengetan, um dieses Ungetüm an Sounds und Visuals auf die Beine zu stellen. Die Band hat mehrere Shows zwischen 2005 und 2009 mit älteren Digitalkameras von der Bühne und vom Publikum aus mitgefilmt, um durch die weniger ausgereifte Filmtechnik alter Kameramodelle die verschiedenen Effekte der Strobolichtshow ungefiltert einzufangen. Das Ergebnis auf der DVD ist noch beklemmender als die Liveshow selber. Schnitt um Schnitt, ein Bild nach dem anderen. Kein Filmmaterial für anfällige Betrachter. Und immer passend zur Musik, die auch ständig Druck macht und das Erlebnis abrundet. Noise, Power-Electronics, Blackmetalgitarren… die Aufzählung an Einflüssen will nicht enden. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es auf dem Videokanal von Are Mokkelbost.

Das vorgestellte Paket klingt anstrengend, wer sich aber darauf einlässt, wird auf eine surreale Art daran Gefallen finden. Das CD/DVD Paket kommt im Pappmehrfachklappcoverdesign mit passendem Artwork (bei dem unser Scanner schlapp gemacht hat… die Farben sind viel heftiger als unten zu sehen) und zwei auffaltbaren Postern anstelle von Booklet. Das selbstbetitelte Livealbum von Killl erscheint am 16. September über die Qualitätsschmiede von Fysisk Format, dem hauseigenen Label des norwegischen Plattenladens Tiger.

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QUARTETTKARTE: THOMAS KÖNER

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 8th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 11/24

Thomas Koener

Thomas Köner ist ein multimedialer Künstler aus dem Ruhrgebiet. Aus den vielen Medien, in denen er künstlerisch unterwegs ist, interessiert uns vor allem die Musik. Hier ist er seit über 20 Jahren aktiv und kreiert mit Elektronik und Field Recordings düstere Ambientflächen. Fans von Lustmord dürfte Köner sicherlich ein Begriff sein, aber auch Fans von Isis und Nine Inch Nails dürften bereits in Form von Remixarbeiten auf Köner und dessen Projekt Porter Ricks gestoßen sein. Köner schließt den ersten Abend des Denovali Swingfest nach Bohren & der Club of Gore ab. Alpträume sind da schon vorprogrammiert.

 

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QUARTETTKARTE: HAUSCHKA

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 8th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 10/24

hauschka

Hauschka ist das Alterego von Volker Bertelmann aus Düsseldorf und Hauschka spielt Klavier, aber zum Glück bleibt es nicht nur beim Klavierspielen, denn was Hauschka mit den Sounds des Klaviers macht, ist eine “Prepared Piano”-Reise durch Klassik, Elektronik, Ambient, Jazz und Minimal. Hier gilt wohl, vor die Denovali Swingfest Bühne stellen und sich überraschen lassen.

Hier geht es zum Teaser der anstehenden Hauschka und Hildur Guðnadóttir Kollaboration…

 

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QUARTETTKARTE: TIM HECKER

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 8th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 9/24

Tim Hecker

Tim Hecker aus Kanada ist einer der innovativsten Soundzerstückler, die es derzeit im Ambient und Drone Bereich gibt. Für sein letztes Album hat er sich in eine Kirche begeben und dort die Kirchenorgel durch den Rechner gejagt, um anschließend eines der besten experimentellen Alben dieses Jahres aufzunehmen. Für das Denovali Swingfest wird er die Orgel sicherlich auch im handlichen Notebookformat mitbringen.

Hier geht es zur Rezension von “Ravedeath, 1972″…

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OMEGA MASSIF – KARPATIA

Posted in Release on September 6th, 2011 by N

Schon der erste Ton von „Aura“ hat diesen vertrauten trocken / evil Sound und mit den nächsten kommt diese spezielle Mischung aus brutaler Brachialität, Präzision und Lässigkeit zum tragen, die Omega Massif von vielen, reichlich schablonenhaft arbeitenden Genrekollegen unterscheidet. Plus dieses entscheidende „mehr“ an Ideen für Hookline-Riffing und organisch miteinander verwobene Parts; wenig überraschend, das so bereits der 10 minütige Starter eine spannende Geschichte zu erzählen weiss. Auch bei der Wahl der irgendwie düstere Geschehnisse andeutenden Titelnamen wird die Omega Massif Qualität weitergeführt; das überraschend unter 4 Minuten bleibende „Wölfe“ z.B. ist so sehr eine mögliche und dabei perfekte musikalische Umsetzung eines im Dämmerlicht des Waldes jagenden Rudels… einschließlich Hetzjagd, abwarten, zuschlagen, dass es in der Verbindung Titel und Ton fast bildlich wird. Ungewöhnlich schnell für Omega Massif, möglicherweise, aber kein Bruch in irgend einer Weise.

Omega Massif_Karpatia

Mit „Ursus Arctos“ nehmen Omega Massif scheinbar erstmals Druck heraus, schliessen dann jedoch einen Halbkreis aus Aufbau, Verstärkung und Coda um einen Höhepunkt aus massiven Lärmmonolithen, um ganz am Ende doch noch einmal kurz anzuziehen; perfekte Überleitung zu „Im Karst“, einer zunächst (im positiven Sinne) schwerfälligen Walze, aus der heraus sich nach 2,5 Minuten unvermittelt ihre eigene Hetzjagt entwickelt. „Karpatia“, das Titelstück, neben „Wölfe“ das zweite kurze Stück, baut, und das ist vielleicht neu für Omega Massif, eine Mauer aus Gitarrendrones auf; durch die Rhythmusgruppe jedoch mit der Wirklichkeit geradezu vernagelt. Gleichzeitig fast ätherisch und unglaublich schwer, von den Harmonien und der Verschachtelung der Ebenen mit einem Potential für mindestens die dreifache Länge…

„Steinerne Meer“, der Abschluss, bündelt Endlos-Aufbau, Ausbruch und einen Ausklang, der seinesgleichen sucht zu einem 11-Minuten Monster, dass die Qualität des Albums noch einmal innerhalb eines, kompakten Durchgangs zusammenfasst; näher an perfekt ist schwer vorstellbar.

Omega Massif wissen, was zu tun ist. Und auf was man besser verzichtet. Auf den Punkt und vielschichtig zugleich; innerhalb des Genres kommt man an dem Album kaum vorbei… und wahrscheinlich nicht nur dort.

Als LP, LP mit Spezialcover und CD bei Denovali Records erhältlich. Und „Karpatia“ auch noch auf 7“ mit Ambient-Drone Mix des Titeltracks by Tonmeister Role Wiegner auf der Flip, alle Formate im düster treffenden Artwork von Hummelgrafik.

Omega Massif

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