A POOR MAN´S MEMORY

Schaut man sich das Cover von “Fathers & Sons” von A Poor Man´s Memory an, so kommen einem diverse Assoziationen in den Sinn, wonach die Musik klingen könnte… seichte Indiesounds, eingängiger Alternative… Doch kaum auf den Playknopf gedrückt wird klar, dass hier ein ganz anderer Wind weht.

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Das Trio aus Dresden drischt hier mit einer Wucht in die Saiten und auf das Schlagzeug ein und lässt den Opener “Apollo” für sich sprechen. Was einen auf dieser Platte erwartet, ist instrumentaler Rock, der sich zwischen Postrock, Mathrock und Progrock bewegt und die Elemente dieser Stile so gelungen kombiniert, dass über die ganzen 63 Minuten Laufzeit ständig eine überzeugende Spannung gehalten wird. Egal ob leise oder laut, A Poor Man´s Memory schaffen es mit einfachen musikalischen Mitteln den Hörer bei Laune zu halten. Absolutes Highlight ist das Viertelstündige “1953”, das so eine Energie entfaltet, dass einem die 15 Minuten fast schon zu kurz vorkommen.

Die Produktion der Platte überzeugt ebenfalls mit einer klaren Direktheit. Rechts, links und mittig schallt jeweils ein Instrument aus den Boxen und unterstreicht damit den Gesamteindruck von “Fathers & Sons”.

“Fathers & Sons” ist genau wie das Debüt von A Poor Man´s Memory beim Dresdener Label Mikrokleinstgarten erschienen und als wirklich schickes CD-Digipack und als Doppel-Vinyl erhältlich. Ihr könnt euch das Album vorab auf der Bandcamp Seite des Trios im Stream anhören.
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