MOVING NOISES FESTIVAL – FABIO ORSI

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on November 13th, 2013 by D.K.

Drones
Field Recordings
Ambient
Fotografie
Berlin
Neapel
Klanglandschaften
Sound Design
Soundtechniker
Klanglehrer
Laptop
Gitarre
Synthesizer
Effektgeräte

Fabio Orsi

Weniger ist Mehr…

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MOVING NOISES FESTIVAL – AIDAN BAKER

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on November 10th, 2013 by D.K.

Wer unser Magazin regelmäßig liest, kennt Aidan Baker sicherlich schon sehr gut. Falls nicht: Herr Baker ist die sechssaitige Hälfte von Nadja und einer der aktivsten Ambientsolokünstler, den unsere Redaktion je kennengelernt hat.

Aidan Baker with Maik Erdas

Aidan Baker setzt den Fokus meistens auf experimentelle Gitarrensounds und überrascht vor allem live immer wieder mit komplett improvisierten Sets, so dass kein einziges Konzert dem anderen gleicht. Letztes Jahr war Baker bereits zu Gast in der Christuskirche Bochum und hat dort, gemeinsam mit Maik Erdas von Kodiak (bzw. jetzt Nightheart), ein improvisiertes Set gespielt.

Das Resultat ist von Midira Records auf Vinyl und CD verewigt worden. Auf der Vinyl Version von “Cameo” sind der Anfang und das Ende des Sets als getrennte Tracks zu hören, auf der beiliegenden CD gibt es das ganze ungekürzte Set. Soundlich durchwandert “Cameo” verschiedene Facetten von Bakers Sound. Ambient, Drone, Noise, Doom… alles ist dabei. “Cameo” baut sich immer weiter auf und der Hörer wird von Minute zu Minute immer weiter umzingelt von experimentellen Gitarrensounds, die mit dezentem Drumspiel untermalt werden…

Auf der Moving Noises Compilation greift Baker zur 12saitigen Akustikgitarre und lässt die Sounds mit Loops, Delay und anderen Effekten tanzen.

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MOVING NOISES FESTIVAL – DUANE PITRE

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on November 10th, 2013 by D.K.

Duane Pitre ist ein Musiker und Komponist aus den USA, der sich mit verschiedenen Sounds beschäftigt. Dabei ist es egal, ob die Klänge elektronisch oder klassisch sind. Genau so egal ist es, ob es sich um Weltmusiksounds handelt oder um Ambientklänge. Er lässt einspielen oder spielt selbst, speist alles in seinen Rechner ein und zaubert dann im Nachgang etwas Neues hervor. Im Fokus seiner Arbeit steht meistens ein bestimmtes Konzept, anhand dessen Duane Pitre sich orientiert.

In letzter Zeit gab es einige Veröffentlichungen über Important Records, unter anderem “Feel Free” und “Bridges”. Ende November folgt “Feel Free: Live at Cafe OTO” ebenfalls über Important.

Unsere “Feel Free” Rezension könnt ihr hier lesen…

Auf der Moving Noises Compilation erwartet euch eine epische Elektronikstudie von Duane Pitre, die mit ihren pulsierenden Sounds einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

YouTube Preview Image

Was Duane Pitre aus seinem Laptop hervorzaubern wird, wenn er kommenden Samstag vor dem Altar der Christuskirche steht, ist sein Geheimnis. Wir sind schon ganz gespannt.

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MOVING NOISES FESTIVAL – STRATOSPHERE

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on November 10th, 2013 by D.K.

Stratosphere ist das Ein-Mann-Projekt von Ronald Mariën, der schon seit etlichen Jahren experimentelle Musik macht. Wir haben Ronald zunächst als den Mann hinter der Technik von Dirk Serries (Microphonics, Fear Falls Burning) kennengelernt. 2012 veröffentlichte dann das mittlerweile leider stillgelegte Label Basses Frequences das erste Album von Stratosphere.

stratosphere by dirk serries

Auf “Dreamscape” vereinte Stratosphere Gitarren- und Bassklänge mit Hilfe analoger Loopgerätschaften und hat somit eine weich vor sich hertreibende Fusion aus Post-Rock und Ambient geschaffen. Die sieben Tracks des Albums sind allesamt positiv gestimmt. Wo sonst auf Melancholie gesetzt wird, setzt “Dreamscape” auf hoffnungsvolle Soundmomente.

“In A Place Of Mutual Understanding” nennt sich die neueste Veröffentlichung von Stratosphere über Projekt Records. Ein Album, das er zusammen mit Dirk Serries eingespielt hat. Soundlich begeht Ronald Mariën hier neue Wege. Der Post-Rock-Einfluss fällt auf diesem Album fast vollkommen weg beziehungsweise wird stark umhüllt von dronigen Sounds, so dass die Platte vor allem durch ihre Klanglandschaften besticht. “Unfold The Obscurity” und “Dawn Will Reveal Itself” bereiten dem Hörer ein Bett aus Sounds, man möchte sich einfach hineinfallen lassen und den Klängen lauschen. Das fast 20minütige “Distance” ist fast schon orchestral angelegt. Bassige Töne halten den Track am Boden, während die sphärischen höheren Töne sehr gut zum Bandnamen passen und eine erhabene Stimmung aufbauen. Der Abschluss mit  “Confront The Reflection, Then Shatter The Mirror!” ist ebenfalls atmosphärisch aber auch dank verstärktem Einsatz von verzerrten Gitarrensounds greifbarer.

Mit “For Those Who Have Thoughts” eröffnet Stratosphere die Moving Noises Compilation. Der Track steht zwischen den Sounds der beiden Alben und geht ebenfalls schnell unter die Haut.

Noch wenige Tage und ihr könnt euch auf dem Moving Noises Festival von der Livequalität des Belgiers überzeugen.

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MOVING NOISES FESTIVAL – NIGHTHEART

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on November 8th, 2013 by D.K.

Nightheart – ein Name der wie allerfeinster Hard Rock mit Hang zum Fantasiefilm Score klingt… aber was hinter Nightheart steckt, ist alles andere als das. Nightheart ist rauh, Nightheart ist noisig, Nightheart ist wie Nebel durch den man nicht blicken kann…

Die beiden Mitglieder von Nightheart, Seppo und Maik, dürften Fans von experimentellem Doom ein Begriff sein, denn es handelt sich hierbei um sowas wie dem Nachfolgeprojekt von Kodiak. Dabei wollen die beiden Musiker nicht da ansetzen wo sie aufgehört haben, sondern gehen neue Wege, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Der Sound von Nightheart ist geprägt durch verzerrte Gitarren- und Bassklänge und Elektronik. Eine massive Fusion von Sounds zwischen Harmonie und Dissonanz.

Keine Homepage, keine Social Media Präsenz. Das Moving Noises Festival ist die Premierenbühne und auf der Moving Noises CD, gibt es den ersten Track der Band zu hören. Neugierig geworden? Solltet ihr!

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MOVING NOISES FESTIVAL – TORBN

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on October 27th, 2013 by D.K.

Hiermit beginnen wir eine 10teilige Reihe, mit der wir euch die Acts des Moving Noises Festivals präsentieren wollen. Torbn eröffnet das Festival und ist auch daher der Erste, der an dieser Stelle vorgestellt wird.

torbn

Torbn ist ein Ein-Mann-Projekt, der Fokus liegt auf dem Instrument mit den vier dicken Seiten. Dabei ist es vollkommen egal ob der Bass gespielt wird oder ob einfach nur Geräusche rauskommen. Torbn verarbeitet irgendwie alles, was er mit seinem Bass erzeugt. Die Ergebnisse wandern zwischen Noise, Stoner und Doom.

Die epischen und zugleich minimalistischen Bassstücke, in denen ein bestimmtes Thema oder eine Melodie zelebriert wird, sind besonders zu empfehlen:

Als Liebhaber von Tonträgern, hat sich Torbn auf das Veröffentlichen von Tapes konzentriert, die in Handarbeit von ihm persönlich hergestellt werden. Die limitierten Tapes könnt ihr euch auf Bandcamp anhören und natürlich bei Gefallen auch für wenig Geld bestellen.

Für die Moving Noises Compilation hat sich der Bassist mit den beiden Bassisten von
[ B O L T ] zusammengetan und einen vielseitigen Track beigesteuert. Das Drei-Bass-Werk gibt es zu hören, wenn ihr eine der limitierten CDs bekommt, die für die ersten 100 Ticketkäufer reserviert sind.

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SONG SPOT SONNTAG: EIN DACHS HAT ZWEIFEL

Posted in Serie on June 2nd, 2013 by D.K.

Kokomo haben sich in den letzten Jahren zu den bekanntesten Ruhrpott-Post-Rockern gemausert. Denn wer auf waschechte Post-Rock-Sounds steht wird hier auf Platte und Konzerten immer gut bedient. Mittlerweile steht das dritte Album der Band in den Plattenregalen. Schlicht “Kokomo” betitelt und wie jede ander Platte im Alleingang produziert, präsentieren sich die Jungs mal aggressiver, mal melancholischer.

Das Herzstück der Platte ist “Ein Dachs hat Zweifel”. Hier lassen sich Kokomo auf 15 Minuten Zeit, um leise Mono-eske Sounds aufzubauen, überraschen mit Saxophoneinsatz und verschachteln den Song nach der siebten Minute zu einer gelungenen Laut-Leise-Reise. Zweifel am Sound der Band scheint der Dachs wohl nicht zu haben. Sehr höhrenswert.

“Kokomo” ist als CD über Dunk Records und als 12+7-inch über I Corrupt Records erschienen und beispielsweise direkt über den Kokomo Online-Shop erhältlich.

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LIVE-VIDEO-STREAM KONZERT MIT [BOLT] & NINEMILES

Posted in Aktuell, ontheroad, Redaktion, Serie, Video on February 18th, 2013 by D.K.

N hat im September das Debüt gegeben in unserer neuen Reihe, in der wir euch experimentelle Konzerte ins Wohnzimmer bringen. Wer das N Live-Video-Stream-Konzert verpasst hat, kann es sich auf unserer VIDEOS Seite anschauen.

Das nächste Live-Video-Stream-Konzert findet heute, 17. Februar, um 19 Uhr statt. Diesmal präsentieren wir euch zusammen mit FF Livecast das Bochumer Bass Drone Doom Duo [BOLT], das letztes Jahr ein staubtrockenes Ambient-Drone-Doom-Brett von Album über Aentitainment Records veröffentlicht hat, welches sich sofort in unseren Herzen eingebrannt hat.  Als Nächstes steht eine gemeinsame 10inch Split mit Petrels an, die demnächst ebenfalls über Aentitainment Records erscheinen wird.

Den Abend eröffnet ninemiles, das Soloprojekt von Thomas, der einen Hälfte von [BOLT], mit einem kurzen elektronischen Ambient Drone Set. Sein Debüt “Grímsey” erscheint Anfang Februar über Midira Records und ist, um mal unserer baldigen Rezension vorzugreifen, eine massive Reise durch elektronische Drones und Soundflächen, die sich durch alle Gemütszustände wühlen.

DANKE FÜRS ZUSCHAUEN!!!

Und hier der Stream von gestern in zwei Teilen:

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SONG SPOT SONNTAG: LATE NIGHT VENTURE

Posted in Serie on December 9th, 2012 by D.K.

Late Night Venture aus Kopenhagen ist eine dieser Bands, die mit einer Mischung aus Post-Rock und Indie zur Zeit einen sehr erfolgreichen Kurs fährt. Das aktuelle Album “Pioneers Of Spaceflight” (Dunk Records) ist im Studio live eingespielt worden und wurde von Magnus Lindberg (bekannt für seine Arbeit an vielen anderen nordischen Alben) gemischt und gemastert. Der Song “Peripherals” ist für uns das beste Beispiel dieser Studio-Kombination. Der Song zeigt die Bandbreite des Qunintetts von spärisch bis druckvoll und überzeugt soundtechnisch durch klare Gliederungen.

Was die Band zur Entstehung des Songs zu berichten hat: “Originating from a visit to the Polish town Chorzow. Here, we saw what it means to ‘be at the peripheral’!  By first glance a real dreary and grey industrial town, where we were told not to go out after sunset because of xenophobic hooligans. Accommodated in a monstrous former Soviet concert hall, where we also played earlier that night, while the security guy vegged out seeing Polish TV- shows in his office. The concert, however was one of the best we have ever had, where the host and the audience really made us abash about our previous fearful presentiments.”

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DREI AUS…

Posted in Serie on December 1st, 2012 by D.K.

…DER UNMITTELBAREN NACHBARSCHAFT – TEIL 2

Diesmal gehen wir mal Querbeet durch die Landschaft von West nach Ost und in den Süden, um euch drei Nachwuchsbands aus Deutschland vorzustellen.

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ASPEN

Aspen aus Köln haben ihr erstes Album “Lak T´An” veröffentlicht, auf dem sie Musik machen, die sie selbst als “imaginary movie soundtrack” bezeichnen. Auf den neun Stücken der Platte durchstreifen die drei Musiker so gut wie alle Stationen des modernen Rock. So ist von harmlosen Post-Rock-Stücken bis hin zu Psychedelic-Epen alles dabei. Teilweise schweifen die Kölner etwas zu weit aus und verlieren sich in mainstreamigen Melodien, wer aber die Geduld hat, die Platte genau zu studieren, findet einige sehr gute Momente. Soundtechnisch ist die Platte mal wieder erstklassig festgehalten durch Die Tonmeisterei.

POETRY CAN WAIT

Poetry Can Wait ist eine vierköpfige Band aus Zwickau und Dresden und hat mit “Epiphoria” ihr erstes Album veröffentlicht. Wer ursprünglich mal auf Bands wie Alice In Chains und Tool stand (oder noch steht), kommt hier voll auf seine Kosten. Unaufhaltsam preschen hier Gitarren- und Basswände auf einen ein, nur wenige stillere Momente werden einem gegönnt. “Epiphoria” ist eine bodenständige Instrumentalplatte mit klassisch arrangierten Rocknummern. Wer sowas mag, sollte sich ein Exemplar der Platte zulegen. Das Artwork von Maxim Lichtenwald ist übrigens auch einen Kauf wert.

Hörbeispiele gibt es auf der aufwendigen Homepage der Herrschaften…

ELEPHANT HAWK MOTH

Elephant Hawk Moth aus Würzburg sind ebenfalls ein Quartett mit rockigem Sound inklusive Gesang. Um mit reinem Rocksound im Vergleich zu anderen Bands zu überzeugen, muss die Musik ehrlich klingen und der Hörer muss das Gefühl haben, dass die Musiker Spass haben an dem was sie tun. Im Fall der selbstbetitelten Platte von EHM glaube und spüre ich das, was die Würzburger auf Platte gepresst haben. Die Produktion klingt ebenfalls gut.

Hört euch selbst mal durch die Platten und macht den Bands eine Freude, indem ihr euch eine der in Eigenproduktion gefertigten CDs anschafft.

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SONG SPOT SONNTAG: SVARTA STUGAN

Posted in Serie on November 11th, 2012 by D.K.

Svarta Stugan ist ein junges schwedisches Trio, das nach der eigenen Beschreibung “Twee-Noise” macht. Was sie wirklich machen ist nicht klar definierbar. Mal Indie, mal Post-Rock, mal Noise und auch mal alles zusammen. Dabei verlieren sie aber ihren eigenen Sound nicht aus den Augen, was das Trio zu einem interessanten neuen Act macht.

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Besonders “Dance Of The Dream Monkey” hat es uns angetan. Wahrscheinlich spontan als Lückenfüller entstanden, geht dieser Track direkt unter die Haut. Mysteriös mit einem Hauch von Darkjazz gleitet der Song zweieinhalb Minuten durch die Lautsprecher und macht Lust auf mehr. Repeat drücken ist Pflicht.

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SONG SPOT SONNTAG: ONE TO ONENESS

Posted in Serie on August 12th, 2012 by D.K.

 

Ides Of Gemini haben vor einigen Wochen ihr erstes Album “Constantinople” über Neurot Recordings (CD) und Sige Records (Vinyl) veröffentlicht. “One To Oneness” zeigt die Besonderheit dieses Trios, das aus Jason Bennett an der Gitarre, Sera Timms am Bass und Vocals und Kelly Johnston an den Drums und Backingvocals besteht. Während die Gitarre im gewaltigen Refrain des Songs an Black-Metal-Sounds erinnert, gehen die Okkultrockvocals von Timms, die auch Frontfrau bei Black Math Horseman ist, unter die Haut. Die Marschdrums und hallenden Backigvocals geben dem Song dann noch den letzten Schliff. Hier reichen drei Musiker aus, um eine ganz eigenständige Fusion aus Okkultrock und Black Metal zu schaffen. Mysteriös schön.

Wem “One To Oneness” gefällt, der sollte sich unbedingt “Constantinople” zulegen. Die Vinylversion von Sige Records kommt mit handgedruckten Covern.

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DAS TAPEDECK SPIELT WIEDER – VOL. II: GATES

Posted in Serie, Tapes on August 5th, 2012 by D.K.

Sie werden nicht mehr produziert und gelten bei Liebhabern trotz ihrer eher bescheidenen Klangqualität als kleine Schmuckstücke unter den Tonträgern: Tapes.

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Land Of Decay, das Label der beiden Locrian Gründer André Foisy and Terence Hannum, hat sich auf Tape-Veröffentlichungen spezialisiert und im Juni das neue Album von Gates, dem Projekt des kanadischen Musikers Bryan W Bray, veröffentlicht.

“Eintraum” besteht aus jeweils drei Songs, die auf beiden Seiten der Cassette vertreten sind. 30 Minuten Material pro Seite. Wer jetzt denkt, dass 30 Minuten etwas kurz sind für ein Album, der sollte gewarnt sein. Dieses Album frisst Kerben ins Gehirn, gräbt sich in die Ohren, einmal im Kopf ist hier für den Hörer kein Entkommen. “Glimpse of Overlapping Dimensions” eröffnet das Album mit noisigen Soundwänden. Nicht klar definierbar, was für Instrumente diese Sounds erzeugen, lauscht man der Klangwand und wird immer weiter dem Rausch dieses Rauschens ausgesetzt. “Forest Passageway, Hallway to the Void” fiept erst minutenlang, bevor eine Black-Metal-Gitarrenwand über einen herfällt. Unglaublich wie dieses Instrument alleine noch bedrohlicher klingt als eine ganze Black-Metal-Band. “Birds Plunging Through the Wall of the Ocean” setzt dann noch den letzten Akzent mit einem überatmosphärischen Sound. Auf der einen Seite denkt man es sei zu schade, so gute Musik nur auf Tape zu veröffentlichen, andererseits hat aber genau das Tape vielleicht die unberechenbare Klangqualität, die dieses Ambient-Black-Metal-Drone-Ungetüm von Album braucht.

Das Tape ist limitiert auf 100 Stück und hier erhältlich.

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SONG SPOT SONNTAG: ONZE

Posted in Serie on August 5th, 2012 by D.K.

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Ab sofort widmen wir uns in regelmäßigen Abständen Sonntags einem einzigen Song. Den Anfang macht “Onze” von L.T.D.M.S..

Oxide Tones haben vor einigen Wochen das Album “(« Insérer titre »)” von L.T.D.M.S. veröffentlicht. Vier Songs umfasst das Zweitwerk der Belgier und der krönende Abschluss der Platte ist “Onze”. Ein Song, der in seinen 14 Minuten Spielzeit mehrere Metamorphosen durchlebt. Mal Post-Rock, mal Kraut-Rock, mal Indie, mal Folk… Hört und urteilt selbst.

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COVER DER WOCHE

Posted in Serie on June 7th, 2012 by D.K.

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Eric Quach alias Thisquietarmy hat sich für eine Compilation, auf der kanadische Musiker andere kanadische Musiker covern, “Chimeras” von Tim Hecker zur Brust genommen. Das Ergebnis ist ein gewaltiges Gitarrendronecover, das die elektronischen Reverb-Sounds des Originals als Gitarrensounds wiedergibt. Das dürfte selbst Herrn Hecker gefallen.

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