COVER DER WOCHE

Posted in Serie on December 3rd, 2011 by D.K.

jairus sheep

Die britische Post-Hardcore Band Jairus hat sich vor ein paar Monaten an Sheep von Pink Floyds “Animals” herangetraut. Dabei haben Jairus nicht nur das Original gecovert, sondern sich auch Andy Jackson für das Mastering rangeholt, der wiederum für Pink Floyds “The Final Cut” als Engineer tätig war. Das Ergebnis…hört selbst!

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DREI AUS…

Posted in Serie on November 13th, 2011 by D.K.

…DER HÜLLE, AUF DER EIN ALTER AMISCHLITTEN ZU SEHEN IST.

RST – THE SUNSET LIMITED

RST

Diese Momentaufnahme eines im Flug schwebenden Musclecars wirkt so unwirklich wie beeindruckend. Der Text zu diesem instrumentalen Dronealbum besagt: „in the beginning there was only empty space… neither sun nor sky, everything was a big silent void… then the void began to move…“ und aus der Leere erschien die Sonne, aus der dieser alte Camaro mit dröhnendem Motor auftauchte. Im Prinzip ist das auch die passende Metapher für das, was Andrew Moon alias RST hier auf diesem Album macht. Drone und Ambientsounds, basierend auf Gitarre und Elektronik, wie aus einer anderen Welt, eine Welt die entdeckt werden möchte…

Das Album ist als limitierte CD auf Utech Records erschienen.

 

OSSINING – JET SET

ossining

Ossining sind Brad Rose (Foxy Digitalis Labelmann) und Kevin Danchisko, die auf ihrer Tape-Veröffentlichung „Jet Set“ zwei lange schwerfällige Synthiedronestücke präsentieren, die sich so durch die Lautsprecher bewegen, wie die beiden abgebildeten Limousinen sich auf der Straße fahren lassen, und um das ganze Bild noch mal zu präzisieren: Es ist eine düstere und verstörende Fahrt in diesen Limousinen und etwas mysteriöses liegt in der Luft und ist im Hintergrund auf dem Cover zu sehen…

Das Tape ist in einer 100er Auflage über Students of Decay erschienen.

TWELLS & CHRISTENSEN – COASTS

coasts

Der Dodge Challenger auf dem Cover dieser Kollaboration zwischen John Twells (Xela / Type Labelmann) und Matt Christensen (Zelienople) kann auch als Schiff unter den Coupes der Gattung Pony Cars bezeichnet werden. Umso passender der Titel des Albums, der auch das Nummernschild des Wagens ziert. Genauso verhalten sich auch die beiden Songs auf diesem Release. Zwei über 20 Minuten lange Gitarre-Vocals-Elecronic-Monster, die sich wie ein großes Schiff ihren Weg durch Wasser ebnen. Da passt dann auch der Schiffshorn-ähnliche Sound am Anfang von „Burning Bridges Together“. Ein Schiff braucht keine Brücken, die werden einfach weggedröhnt.

In einer Auflage von 100 Stück über Digitalis Recordings erschienen.

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DAS TAPEDECK SPIELT WIEDER – VOL. I: AIDAN BAKER

Posted in Serie, Tapes on October 13th, 2011 by D.K.

So manch einer möchte diesen Tonträger vergessen oder hat ihn schon vergessen, manch ein anderer ist nostalgisch und hat noch alle von früher und dann gibt es so manch einen, der das Ding am Leben erhält und darauf neue Musik veröffentlicht: Die Rede ist von der guten alten Kassette. Das haben wir zum Anlass genommen, euch ein paar ausgefallene Exemplare dieser vom Aussterben bedrohten Tonträgerart in einer kleinen Serie vorzustellen.

aidan_baker_infinite_loop_1 tape

Den Anfang macht das neue und allererste Tape in der Diskografie von Aidan Baker namens “Infinite Loop #1″. Es ist das erste Tape von Baker und die erste Veröffentlichung des jüngst gegründeten deutschen Labels Inselkind Schallträger. Das Besondere an diesem Tape ist nicht nur, dass es ein 60 Sekunden langes Endlostape ist, das den Loop von Aidan Baker ewig spielen könnte ohne stehen zu bleiben, sondern auch die Verpackung. Denn die Hülle besteht aus vier aufeinander geschraubten Metallplatten, zwischen denen die Kassette liegt. Das Paket bringt stolze 2 Kilogramm auf die Waage und benötigt fast soviel Zeit zum Öffnen, wie der Loop von Aidan Baker dauert. Der Track selbst ist ein filigranes Gitarrenstück, das mit wenig Effekten auskommt und sich geloopt wunderbar ins Gedächtnis einschweißt.

“Infinite Loop #1″ von Aidan Baker ist in einer Auflage von 87 Stück mit auf dem Metall eingraviertem Artwork erschienen und direkt über das Label erhältlich.

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QUARTETTKARTE: DENOVALI RECORDS

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 24/24

Quartett_denovali.jpg

Wer eignet sich besser als Abschluß für unser Denovali Swingfest Quartett, als die beiden, die hinter dem Ganzen stecken. Timo und Thomas sind Denovali Records und arbeiten seit nun einem halben Jahrzehnt daran, das Label als Pool für interessante experimentelle und vielseitige Musik zu betreiben, die vor allem auf Vinyl mit hochwertigem Artwork veröffentlicht wird.

Als Krönung gibt es mittlerweile jährlich das Denovali Swingfest, das die beiden im Alleingang organisieren und mit Hilfe von Freunden und Bekannten Jahr für Jahr über die Bühne bringen. Hut ab.

So, und jetzt Drucker einschalten, dickes Papier einlegen, ran an die Schere und Quartettkarten basteln. Regeln könnt ihr euch nach Belieben zurecht legen. Viel Spass!

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QUARTETTKARTE: AUN

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 23/24

Quartett_aun.jpg

Aun ist ursprünglich das Soloprojekt des Kanadiers Martin Dumais, das aber mit der Zeit zu einem Mann-Frau-Duo angewachsen ist. Hört man sich durch Auns Diskografie, fällt es schwer, die Band stilistisch einzuordnen. Kaum hat man sich bei einer Platte auf eine Beschreibung geeinigt, wirft die nächste alles über den Haufen. Drone, Dark-Wave, Psychedelic, Ambient, Doom oder doch irgendwas poppiges. Aun stehen soundlich nicht still und das ist gut so. Zwar kann es passieren, dass man eine Platte genial findet und eine weitere Platte schon nach den ersten Songs nicht weiterhören möchte, aber genau das macht den Reiz aus.

Denovali haben nach zwei Vinylreissues das neue Album “Phantom Ghost” als Preorder. Bestellen und Reinhören könnt ihr hier.

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QUARTETTKARTE: SUNN O)))

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 21/24

Quartett_sunn.jpg

Sunn o))) werden entweder geliebt, respektiert oder nicht verstanden. Da gibt es auf der einen Seite Metalfans, die auf Mucke mit ganz vielen Gitarrensoli und auf geschultes Gitarrenspiel stehen, die Sunn o))) eher nicht gut finden, und dann gibt es noch den Denovali Swingfest Besucher, der Sunn o))) überragend findet.

Wer sich nach dem Verstärker von Dylan Carlson (Earth) benennt und auf der Debütdemo ein Lied nach selbigem benennt, setzt die Massstäbe hoch. Mittlerweile haben Greg Anderson und Stephen O´Malley das Drone-Erbe von Earth angetreten und sind damit bis auf den Gipfel des “so viel Drone wie geht” Berges aufgestiegen. Während Earth sich in Richtung Dark-Americana entwickelt haben, loten Sunn o))) von Platte zu Platte immer weiter aus, wie weit Gitarren- und Bassgedröhne ausgefeilt werden kann… und wir sind gespannt, was als nächstes ansteht.

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QUARTETTKARTE: SEPTEMBER MALEVOLENCE

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 20/24

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Die drei Schweden von September Malevolence haben sich auf ihren ersten beiden Alben durch Post-, Indie- und Alternativerock gespielt und vereinen auf ihrem Drittwerk “Our Withers Unwrung” diese Bandbreite von Einflüssen äußerst passend. Das Album erscheint im November über A Tenderversion Recording auf CD und über Denovali Records auf Vinyl.

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QUARTETTKARTE: NADJA

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 19/24

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Ursprünglich als Alter-Ego für die doomige Seite der Aidan Baker Kompositionen gedacht, ist Nadja schnell zu einem Duo angewachsen, als Leah Buckareff am Bass dazukam. Mittlerweile sind Nadja jedem ein Begriff, der sich für Stile wie Ambient, Drone, Doom und experimentellen Metal interessiert. Zwei Drittel aller Swingfest Besucher, die wir nach dem Fest gefragt haben, hat sich eindeutig für Nadja als Highlight entschieden. Da müssen wir nichts weiter hinzufügen.

Einfach mal “Nadja” rechts in den “Durchsuchen-Kasten” eingeben, gibt reichlich zum nachlesen…

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QUARTETTKARTEN: JEFRE CANTU-LEDESMA & PAUL CLIPSON

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFESTQUARTETT 17+18/24

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Jefre Cantu-Ledesma ist Gründer des Labels Root Strata, das jeder Freund experimenteller Musik kennen muss, er ist Mitglied von Tarentel, einer der frühesten Postrockbands, und er ist unter seinem eigenen Namen unterwegs, einer der kreativsten Soundtüftler der aktuellen Noise-Ambient-Drone-Szene. Das hat er auch wieder auf dem diesjährigen Denovali Swingfest bewiesen.

Mehr zu Jefre Cantu-Ledesma
Livebericht vom “Denovali Swingfest 2011 Samstag”
Livebericht zu Jefre Cantu-Ledesma und Barn Owl in der Christuskirche Bochum

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Paul Clipson ist der einzige Teilnehmer des Denovali Swingfest 2011, der nicht physisch anwesend war, sondern nur in Form seines Filmes, der während der Jefre Cantu-Ledesma Show lief. Da, wo experimentelle Musik gefeiert wird, darf experimentelle Videokunst nicht fehlen. Mit Jefre und seiner Band Tarentel hat Paul Clipson gemeinsame DVDs veröffentlicht. Die Zusammenarbeit mit Musikern ist für die Videos sehr wichtig und so liest sich die Liste aller Musiker, die mit Paul Clipson zusammengearbeitet haben, wie eine Setlist eines Festivals für experimentelle Musik (u.a. Barn Owl, Rene Hell, Machinefabriek).

Ein Besuch auf Clipsons Homepage lohnt sich.

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QUARTETTKARTE: PETRELS

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 6th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 16/24

Quartett_petrels.jpg

Und weiter geht es mit den letzten Quartettkarten. Erste Karte nach dem Fest ist die von Petrels aus Großbritannien, denn Petrels hat uns ziemlich überzeugt. Petrels ist der Londoner Oliver Barret, der auf seinem Debüt “Haeligewielle” eine gelungene Mischung aus Drone und Ambient mit einem guten Riecher für subtile Beats und experimentelle Percussion präsentiert. Bisher auf Tartaruga Records erschienen, mit handgenähtem Artwork. Denovali Records lassen es sich natürlich nicht nehmen, die Platte bald auf Vinyl zu veröffentlichen und die CD Auflage dieses Debüts aufzustocken.

Ihr könnt euch die Platte hier anhören.

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QUARTETTKARTE: CONTEMPORARY NOISE SEXTET

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 15th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 13/24

contemporary noise sextet

Das Contemporary Noise Sextet ist wohl der jazzigste Beitrag des diesjährigen Denovali Swingfest. Bereits im letzten Jahr kam beim Auftritt der sechs Polen richtig Stimmung auf und das wird dieses Jahr sicherlich nicht anders sein. Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen.

Die Rezension zum aktuellen Album findet ihr hier…

 

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QUARTETTKARTE: HER NAME IS CALLA

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 14th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 12/24

_Quartett_calla.jpg

Her Name Is Calla aus England sind der Geheimtipp für Fans von Bands wie Radiohead, mit dem feinen Unterschied, dass sie ihre Musik viel authentischer auf der Bühne präsentieren und sich sowohl introvertiert und leise als auch laut samt Gefühls- und Instrumentenausbrüchen zeigen. Dürfen auf dem Denovali Swingfest nicht fehlen.

Livebericht von der letzten Tour
Livefotos von der letzten Tour
Interview zur Veröffentlichung von “The Quiet Lamb”

 

 

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QUARTETTKARTE: THOMAS KÖNER

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 8th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 11/24

Thomas Koener

Thomas Köner ist ein multimedialer Künstler aus dem Ruhrgebiet. Aus den vielen Medien, in denen er künstlerisch unterwegs ist, interessiert uns vor allem die Musik. Hier ist er seit über 20 Jahren aktiv und kreiert mit Elektronik und Field Recordings düstere Ambientflächen. Fans von Lustmord dürfte Köner sicherlich ein Begriff sein, aber auch Fans von Isis und Nine Inch Nails dürften bereits in Form von Remixarbeiten auf Köner und dessen Projekt Porter Ricks gestoßen sein. Köner schließt den ersten Abend des Denovali Swingfest nach Bohren & der Club of Gore ab. Alpträume sind da schon vorprogrammiert.

 

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QUARTETTKARTE: HAUSCHKA

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 8th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 10/24

hauschka

Hauschka ist das Alterego von Volker Bertelmann aus Düsseldorf und Hauschka spielt Klavier, aber zum Glück bleibt es nicht nur beim Klavierspielen, denn was Hauschka mit den Sounds des Klaviers macht, ist eine “Prepared Piano”-Reise durch Klassik, Elektronik, Ambient, Jazz und Minimal. Hier gilt wohl, vor die Denovali Swingfest Bühne stellen und sich überraschen lassen.

Hier geht es zum Teaser der anstehenden Hauschka und Hildur Guðnadóttir Kollaboration…

 

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QUARTETTKARTE: TIM HECKER

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on September 8th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 9/24

Tim Hecker

Tim Hecker aus Kanada ist einer der innovativsten Soundzerstückler, die es derzeit im Ambient und Drone Bereich gibt. Für sein letztes Album hat er sich in eine Kirche begeben und dort die Kirchenorgel durch den Rechner gejagt, um anschließend eines der besten experimentellen Alben dieses Jahres aufzunehmen. Für das Denovali Swingfest wird er die Orgel sicherlich auch im handlichen Notebookformat mitbringen.

Hier geht es zur Rezension von “Ravedeath, 1972″…

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