SONG SPOT SONNTAG: EIN DACHS HAT ZWEIFEL

Posted in Serie on June 2nd, 2013 by D.K.

Kokomo haben sich in den letzten Jahren zu den bekanntesten Ruhrpott-Post-Rockern gemausert. Denn wer auf waschechte Post-Rock-Sounds steht wird hier auf Platte und Konzerten immer gut bedient. Mittlerweile steht das dritte Album der Band in den Plattenregalen. Schlicht “Kokomo” betitelt und wie jede ander Platte im Alleingang produziert, präsentieren sich die Jungs mal aggressiver, mal melancholischer.

Das Herzstück der Platte ist “Ein Dachs hat Zweifel”. Hier lassen sich Kokomo auf 15 Minuten Zeit, um leise Mono-eske Sounds aufzubauen, überraschen mit Saxophoneinsatz und verschachteln den Song nach der siebten Minute zu einer gelungenen Laut-Leise-Reise. Zweifel am Sound der Band scheint der Dachs wohl nicht zu haben. Sehr höhrenswert.

“Kokomo” ist als CD über Dunk Records und als 12+7-inch über I Corrupt Records erschienen und beispielsweise direkt über den Kokomo Online-Shop erhältlich.

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LIVE-VIDEO-STREAM KONZERT MIT [BOLT] & NINEMILES

Posted in Aktuell, ontheroad, Redaktion, Serie, Video on February 18th, 2013 by D.K.

N hat im September das Debüt gegeben in unserer neuen Reihe, in der wir euch experimentelle Konzerte ins Wohnzimmer bringen. Wer das N Live-Video-Stream-Konzert verpasst hat, kann es sich auf unserer VIDEOS Seite anschauen.

Das nächste Live-Video-Stream-Konzert findet heute, 17. Februar, um 19 Uhr statt. Diesmal präsentieren wir euch zusammen mit FF Livecast das Bochumer Bass Drone Doom Duo [BOLT], das letztes Jahr ein staubtrockenes Ambient-Drone-Doom-Brett von Album über Aentitainment Records veröffentlicht hat, welches sich sofort in unseren Herzen eingebrannt hat.  Als Nächstes steht eine gemeinsame 10inch Split mit Petrels an, die demnächst ebenfalls über Aentitainment Records erscheinen wird.

Den Abend eröffnet ninemiles, das Soloprojekt von Thomas, der einen Hälfte von [BOLT], mit einem kurzen elektronischen Ambient Drone Set. Sein Debüt “Grímsey” erscheint Anfang Februar über Midira Records und ist, um mal unserer baldigen Rezension vorzugreifen, eine massive Reise durch elektronische Drones und Soundflächen, die sich durch alle Gemütszustände wühlen.

DANKE FÜRS ZUSCHAUEN!!!

Und hier der Stream von gestern in zwei Teilen:

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SONG SPOT SONNTAG: LATE NIGHT VENTURE

Posted in Serie on December 9th, 2012 by D.K.

Late Night Venture aus Kopenhagen ist eine dieser Bands, die mit einer Mischung aus Post-Rock und Indie zur Zeit einen sehr erfolgreichen Kurs fährt. Das aktuelle Album “Pioneers Of Spaceflight” (Dunk Records) ist im Studio live eingespielt worden und wurde von Magnus Lindberg (bekannt für seine Arbeit an vielen anderen nordischen Alben) gemischt und gemastert. Der Song “Peripherals” ist für uns das beste Beispiel dieser Studio-Kombination. Der Song zeigt die Bandbreite des Qunintetts von spärisch bis druckvoll und überzeugt soundtechnisch durch klare Gliederungen.

Was die Band zur Entstehung des Songs zu berichten hat: “Originating from a visit to the Polish town Chorzow. Here, we saw what it means to ‘be at the peripheral’!  By first glance a real dreary and grey industrial town, where we were told not to go out after sunset because of xenophobic hooligans. Accommodated in a monstrous former Soviet concert hall, where we also played earlier that night, while the security guy vegged out seeing Polish TV- shows in his office. The concert, however was one of the best we have ever had, where the host and the audience really made us abash about our previous fearful presentiments.”

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DREI AUS…

Posted in Serie on December 1st, 2012 by D.K.

…DER UNMITTELBAREN NACHBARSCHAFT – TEIL 2

Diesmal gehen wir mal Querbeet durch die Landschaft von West nach Ost und in den Süden, um euch drei Nachwuchsbands aus Deutschland vorzustellen.

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ASPEN

Aspen aus Köln haben ihr erstes Album “Lak T´An” veröffentlicht, auf dem sie Musik machen, die sie selbst als “imaginary movie soundtrack” bezeichnen. Auf den neun Stücken der Platte durchstreifen die drei Musiker so gut wie alle Stationen des modernen Rock. So ist von harmlosen Post-Rock-Stücken bis hin zu Psychedelic-Epen alles dabei. Teilweise schweifen die Kölner etwas zu weit aus und verlieren sich in mainstreamigen Melodien, wer aber die Geduld hat, die Platte genau zu studieren, findet einige sehr gute Momente. Soundtechnisch ist die Platte mal wieder erstklassig festgehalten durch Die Tonmeisterei.

POETRY CAN WAIT

Poetry Can Wait ist eine vierköpfige Band aus Zwickau und Dresden und hat mit “Epiphoria” ihr erstes Album veröffentlicht. Wer ursprünglich mal auf Bands wie Alice In Chains und Tool stand (oder noch steht), kommt hier voll auf seine Kosten. Unaufhaltsam preschen hier Gitarren- und Basswände auf einen ein, nur wenige stillere Momente werden einem gegönnt. “Epiphoria” ist eine bodenständige Instrumentalplatte mit klassisch arrangierten Rocknummern. Wer sowas mag, sollte sich ein Exemplar der Platte zulegen. Das Artwork von Maxim Lichtenwald ist übrigens auch einen Kauf wert.

Hörbeispiele gibt es auf der aufwendigen Homepage der Herrschaften…

ELEPHANT HAWK MOTH

Elephant Hawk Moth aus Würzburg sind ebenfalls ein Quartett mit rockigem Sound inklusive Gesang. Um mit reinem Rocksound im Vergleich zu anderen Bands zu überzeugen, muss die Musik ehrlich klingen und der Hörer muss das Gefühl haben, dass die Musiker Spass haben an dem was sie tun. Im Fall der selbstbetitelten Platte von EHM glaube und spüre ich das, was die Würzburger auf Platte gepresst haben. Die Produktion klingt ebenfalls gut.

Hört euch selbst mal durch die Platten und macht den Bands eine Freude, indem ihr euch eine der in Eigenproduktion gefertigten CDs anschafft.

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SONG SPOT SONNTAG: SVARTA STUGAN

Posted in Serie on November 11th, 2012 by D.K.

Svarta Stugan ist ein junges schwedisches Trio, das nach der eigenen Beschreibung “Twee-Noise” macht. Was sie wirklich machen ist nicht klar definierbar. Mal Indie, mal Post-Rock, mal Noise und auch mal alles zusammen. Dabei verlieren sie aber ihren eigenen Sound nicht aus den Augen, was das Trio zu einem interessanten neuen Act macht.

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Besonders “Dance Of The Dream Monkey” hat es uns angetan. Wahrscheinlich spontan als Lückenfüller entstanden, geht dieser Track direkt unter die Haut. Mysteriös mit einem Hauch von Darkjazz gleitet der Song zweieinhalb Minuten durch die Lautsprecher und macht Lust auf mehr. Repeat drücken ist Pflicht.

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SONG SPOT SONNTAG: ONE TO ONENESS

Posted in Serie on August 12th, 2012 by D.K.

 

Ides Of Gemini haben vor einigen Wochen ihr erstes Album “Constantinople” über Neurot Recordings (CD) und Sige Records (Vinyl) veröffentlicht. “One To Oneness” zeigt die Besonderheit dieses Trios, das aus Jason Bennett an der Gitarre, Sera Timms am Bass und Vocals und Kelly Johnston an den Drums und Backingvocals besteht. Während die Gitarre im gewaltigen Refrain des Songs an Black-Metal-Sounds erinnert, gehen die Okkultrockvocals von Timms, die auch Frontfrau bei Black Math Horseman ist, unter die Haut. Die Marschdrums und hallenden Backigvocals geben dem Song dann noch den letzten Schliff. Hier reichen drei Musiker aus, um eine ganz eigenständige Fusion aus Okkultrock und Black Metal zu schaffen. Mysteriös schön.

Wem “One To Oneness” gefällt, der sollte sich unbedingt “Constantinople” zulegen. Die Vinylversion von Sige Records kommt mit handgedruckten Covern.

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DAS TAPEDECK SPIELT WIEDER – VOL. II: GATES

Posted in Serie, Tapes on August 5th, 2012 by D.K.

Sie werden nicht mehr produziert und gelten bei Liebhabern trotz ihrer eher bescheidenen Klangqualität als kleine Schmuckstücke unter den Tonträgern: Tapes.

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Land Of Decay, das Label der beiden Locrian Gründer André Foisy and Terence Hannum, hat sich auf Tape-Veröffentlichungen spezialisiert und im Juni das neue Album von Gates, dem Projekt des kanadischen Musikers Bryan W Bray, veröffentlicht.

“Eintraum” besteht aus jeweils drei Songs, die auf beiden Seiten der Cassette vertreten sind. 30 Minuten Material pro Seite. Wer jetzt denkt, dass 30 Minuten etwas kurz sind für ein Album, der sollte gewarnt sein. Dieses Album frisst Kerben ins Gehirn, gräbt sich in die Ohren, einmal im Kopf ist hier für den Hörer kein Entkommen. “Glimpse of Overlapping Dimensions” eröffnet das Album mit noisigen Soundwänden. Nicht klar definierbar, was für Instrumente diese Sounds erzeugen, lauscht man der Klangwand und wird immer weiter dem Rausch dieses Rauschens ausgesetzt. “Forest Passageway, Hallway to the Void” fiept erst minutenlang, bevor eine Black-Metal-Gitarrenwand über einen herfällt. Unglaublich wie dieses Instrument alleine noch bedrohlicher klingt als eine ganze Black-Metal-Band. “Birds Plunging Through the Wall of the Ocean” setzt dann noch den letzten Akzent mit einem überatmosphärischen Sound. Auf der einen Seite denkt man es sei zu schade, so gute Musik nur auf Tape zu veröffentlichen, andererseits hat aber genau das Tape vielleicht die unberechenbare Klangqualität, die dieses Ambient-Black-Metal-Drone-Ungetüm von Album braucht.

Das Tape ist limitiert auf 100 Stück und hier erhältlich.

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SONG SPOT SONNTAG: ONZE

Posted in Serie on August 5th, 2012 by D.K.

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Ab sofort widmen wir uns in regelmäßigen Abständen Sonntags einem einzigen Song. Den Anfang macht “Onze” von L.T.D.M.S..

Oxide Tones haben vor einigen Wochen das Album “(« Insérer titre »)” von L.T.D.M.S. veröffentlicht. Vier Songs umfasst das Zweitwerk der Belgier und der krönende Abschluss der Platte ist “Onze”. Ein Song, der in seinen 14 Minuten Spielzeit mehrere Metamorphosen durchlebt. Mal Post-Rock, mal Kraut-Rock, mal Indie, mal Folk… Hört und urteilt selbst.

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COVER DER WOCHE

Posted in Serie on June 7th, 2012 by D.K.

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Eric Quach alias Thisquietarmy hat sich für eine Compilation, auf der kanadische Musiker andere kanadische Musiker covern, “Chimeras” von Tim Hecker zur Brust genommen. Das Ergebnis ist ein gewaltiges Gitarrendronecover, das die elektronischen Reverb-Sounds des Originals als Gitarrensounds wiedergibt. Das dürfte selbst Herrn Hecker gefallen.

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DREI AUS…

Posted in Serie on May 17th, 2012 by D.K.

…DER UNMITTELBAREN NACHBARSCHAFT

Diesmal wollen wir mit unserer Serie nicht ganz so weit reisen und präsentieren euch drei Bands aus Deutschland.

EYES OF EMERALD GREEN

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Eyes Of Emerald Green aus Dresden ist eine vierköpfige Band, die auf ihrem Album “Asymmetry” eine Mischung aus epischem Post-Rock und melancholischem Alternative Rock präsentiert. Der Sound ist räumlich und schafft dem Hörer viel imaginären Platz zum Lauschen. Die fragilen Vocals werden wohl dosiert eingesetzt, um den Ausdruck der Musik zu untermalen. Die vier Dresdner sind in ihrem Sound stark inspiriert von bekannten Post- und Prog-Rock Bands und setzten diese Inspiration in ihrem eigenen Sound kreativ um.

MUTUS

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Geheimnisvoll und düster ist die Aura um Mutus. Auf dem digitalen Demo “Alpine” präsentiert sich die Band auf einem viertelstündigen Track. Der Song fängt mit staubtrockenen Gitarren an, wie man sie von den Herrschaften von Amenra sonst kennt. Es folgt eine stetige Steigerung zu einem Post-Core-Ungetüm, bis irgendwann aus einer Soundwand unverständliches Geschrei hervorbricht. Sind das Worte? Ist das Deutsch, was da gesungen wird? Egal! Es bleibt mystisch. Auf jeden Fall eine Band, die man weiter verfolgen sollte.

SKY HISTOIRE

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Die in Berlin anzutreffende Band Sky Histoire hat mit “Sunlight” eine überzeugende Debüt 7inch veröffentlicht. Die Band vermengt Indie, Noise und Ambient miteinander und erzeugt damit einen Sound, der sowohl an Notwist als auch an Sonic Youth erinnert. Als Bonus zur 2-Track 7inch, gibt es auch eine kostenlose Download Version von “Sunlight” mit insgesamt sechs Tracks, inklusive drei wirklich gelungenen Remixen, die die Soundweite der Band nochmals erweitern.

 

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COVER DER WOCHE

Posted in Serie on December 3rd, 2011 by D.K.

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Die britische Post-Hardcore Band Jairus hat sich vor ein paar Monaten an Sheep von Pink Floyds “Animals” herangetraut. Dabei haben Jairus nicht nur das Original gecovert, sondern sich auch Andy Jackson für das Mastering rangeholt, der wiederum für Pink Floyds “The Final Cut” als Engineer tätig war. Das Ergebnis…hört selbst!

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DREI AUS…

Posted in Serie on November 13th, 2011 by D.K.

…DER HÜLLE, AUF DER EIN ALTER AMISCHLITTEN ZU SEHEN IST.

RST – THE SUNSET LIMITED

RST

Diese Momentaufnahme eines im Flug schwebenden Musclecars wirkt so unwirklich wie beeindruckend. Der Text zu diesem instrumentalen Dronealbum besagt: „in the beginning there was only empty space… neither sun nor sky, everything was a big silent void… then the void began to move…“ und aus der Leere erschien die Sonne, aus der dieser alte Camaro mit dröhnendem Motor auftauchte. Im Prinzip ist das auch die passende Metapher für das, was Andrew Moon alias RST hier auf diesem Album macht. Drone und Ambientsounds, basierend auf Gitarre und Elektronik, wie aus einer anderen Welt, eine Welt die entdeckt werden möchte…

Das Album ist als limitierte CD auf Utech Records erschienen.

 

OSSINING – JET SET

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Ossining sind Brad Rose (Foxy Digitalis Labelmann) und Kevin Danchisko, die auf ihrer Tape-Veröffentlichung „Jet Set“ zwei lange schwerfällige Synthiedronestücke präsentieren, die sich so durch die Lautsprecher bewegen, wie die beiden abgebildeten Limousinen sich auf der Straße fahren lassen, und um das ganze Bild noch mal zu präzisieren: Es ist eine düstere und verstörende Fahrt in diesen Limousinen und etwas mysteriöses liegt in der Luft und ist im Hintergrund auf dem Cover zu sehen…

Das Tape ist in einer 100er Auflage über Students of Decay erschienen.

TWELLS & CHRISTENSEN – COASTS

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Der Dodge Challenger auf dem Cover dieser Kollaboration zwischen John Twells (Xela / Type Labelmann) und Matt Christensen (Zelienople) kann auch als Schiff unter den Coupes der Gattung Pony Cars bezeichnet werden. Umso passender der Titel des Albums, der auch das Nummernschild des Wagens ziert. Genauso verhalten sich auch die beiden Songs auf diesem Release. Zwei über 20 Minuten lange Gitarre-Vocals-Elecronic-Monster, die sich wie ein großes Schiff ihren Weg durch Wasser ebnen. Da passt dann auch der Schiffshorn-ähnliche Sound am Anfang von „Burning Bridges Together“. Ein Schiff braucht keine Brücken, die werden einfach weggedröhnt.

In einer Auflage von 100 Stück über Digitalis Recordings erschienen.

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DAS TAPEDECK SPIELT WIEDER – VOL. I: AIDAN BAKER

Posted in Serie, Tapes on October 13th, 2011 by D.K.

So manch einer möchte diesen Tonträger vergessen oder hat ihn schon vergessen, manch ein anderer ist nostalgisch und hat noch alle von früher und dann gibt es so manch einen, der das Ding am Leben erhält und darauf neue Musik veröffentlicht: Die Rede ist von der guten alten Kassette. Das haben wir zum Anlass genommen, euch ein paar ausgefallene Exemplare dieser vom Aussterben bedrohten Tonträgerart in einer kleinen Serie vorzustellen.

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Den Anfang macht das neue und allererste Tape in der Diskografie von Aidan Baker namens “Infinite Loop #1″. Es ist das erste Tape von Baker und die erste Veröffentlichung des jüngst gegründeten deutschen Labels Inselkind Schallträger. Das Besondere an diesem Tape ist nicht nur, dass es ein 60 Sekunden langes Endlostape ist, das den Loop von Aidan Baker ewig spielen könnte ohne stehen zu bleiben, sondern auch die Verpackung. Denn die Hülle besteht aus vier aufeinander geschraubten Metallplatten, zwischen denen die Kassette liegt. Das Paket bringt stolze 2 Kilogramm auf die Waage und benötigt fast soviel Zeit zum Öffnen, wie der Loop von Aidan Baker dauert. Der Track selbst ist ein filigranes Gitarrenstück, das mit wenig Effekten auskommt und sich geloopt wunderbar ins Gedächtnis einschweißt.

“Infinite Loop #1″ von Aidan Baker ist in einer Auflage von 87 Stück mit auf dem Metall eingraviertem Artwork erschienen und direkt über das Label erhältlich.

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QUARTETTKARTE: DENOVALI RECORDS

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 24/24

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Wer eignet sich besser als Abschluß für unser Denovali Swingfest Quartett, als die beiden, die hinter dem Ganzen stecken. Timo und Thomas sind Denovali Records und arbeiten seit nun einem halben Jahrzehnt daran, das Label als Pool für interessante experimentelle und vielseitige Musik zu betreiben, die vor allem auf Vinyl mit hochwertigem Artwork veröffentlicht wird.

Als Krönung gibt es mittlerweile jährlich das Denovali Swingfest, das die beiden im Alleingang organisieren und mit Hilfe von Freunden und Bekannten Jahr für Jahr über die Bühne bringen. Hut ab.

So, und jetzt Drucker einschalten, dickes Papier einlegen, ran an die Schere und Quartettkarten basteln. Regeln könnt ihr euch nach Belieben zurecht legen. Viel Spass!

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QUARTETTKARTE: AUN

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on October 7th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 23/24

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Aun ist ursprünglich das Soloprojekt des Kanadiers Martin Dumais, das aber mit der Zeit zu einem Mann-Frau-Duo angewachsen ist. Hört man sich durch Auns Diskografie, fällt es schwer, die Band stilistisch einzuordnen. Kaum hat man sich bei einer Platte auf eine Beschreibung geeinigt, wirft die nächste alles über den Haufen. Drone, Dark-Wave, Psychedelic, Ambient, Doom oder doch irgendwas poppiges. Aun stehen soundlich nicht still und das ist gut so. Zwar kann es passieren, dass man eine Platte genial findet und eine weitere Platte schon nach den ersten Songs nicht weiterhören möchte, aber genau das macht den Reiz aus.

Denovali haben nach zwei Vinylreissues das neue Album “Phantom Ghost” als Preorder. Bestellen und Reinhören könnt ihr hier.

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