CHELSEA WOLFE – UNKNOWN ROOMS

Chelsea Wolfe hat mit ihrem letzten Album “Ἀποκάλυψις” nicht nur uns, sondern auch eine Menge anderer Musikfans überzeugt. Nun steht endlich ein neues Album vor der Veröffentlichung.

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“Unknown Rooms: A Collection Of Acoustic Songs” vereint neun akustische Songs, die dank Chelsea Wolfes Stimme mit ganz minimalistischem Instrumenteneinsatz bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Opener “Flatlands”, der erstmalig in einer Demoversion auf einem Tour EP zu hören war, ist ein waschechter Singersongwriter Track, der eine ganz eigene Art hat. Sei es die Stimme, seien es die Lyriks, irgendwas an Chelsea Wolfes Musik vermittelt immer eine gewisse Mystik. “The Way We Used To” könnte auch auf einem Album der 60er vertreten sein. Sogar ein gewisser Hitcharakter kann hier nicht verneint werden. Trotzdem ist das, was Chelsea Wolfe hier ohne Stromgerätschaften macht, eher in der Indieszene daheim als im Popgetümmel manch einer anderen Singersongwriterin. Das unterstreicht der Rest dieses halbstündigen Albums. “Spinnig Centers” ist filigran. Gezupfte Instrumente, gehauchte Vocals, Melodien für die gestresste Gemüter. “Appalachia” treibt voran mit trockenen Drums, Streichern und klagenden Vocals. “Boyfriend” klagt noch mehr an. Die Mischung aus Akustikgitarre und Streichinstrumenten wird überraschend mit Synthiesounds untermalt. “Hyper Oz” ist mystisch, wie ein Fabelwesen, das ein Lied trällert und wieder entschwindet. Den Abschluss macht “Sunstorm”. Leicht schräge Tastentöne und Chelseas hallende Stimme reichen hier aus, um eine Atmospäre zu schaffen, um die Aufmerksamkeit des Hörers auf sich zu richten.

“Unknown Rooms: A Collection Of Acoustic Songs” erscheint Mitte Oktober über Sargent House.

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