CROWBAR

Die Sludge-/Doom-Metal Institution Crowbar ist zurück. Exakt sechs Jahre nach ihrem letzten Album “Lifesblood For The Downtrodden” haben Kirk Windstein und seine Mannen gestern mit “Sever The Wicked Hand” ihren neunten Longplayer in die Läden gestellt. Viel ist passiert seit 2005, Tourneen und Studioarbeit mit Down und Kingdom Of Sorrow haben seine volle Aufmerksamkeit eingefordert. Zudem hat das einzig verbliebene Originalmitglied seine Alkohol- und Drogenprobleme überwunden.

Nicht nur der offensichtlichen Metapher, die sich hinter dem Albumtitel verbirgt, sondern insbesondere auch seinen Texten und seinem Gesang, der streckenweise auf unnachahmliche Weise Schmerz und pure Verzweiflung transportiert, merkt man an, dass hier sehr persönliche Erfahrungen verarbeitet wurden. Authentischer und intensiver kann man Emotionen nicht in Musik verpacken. “Sever The Wicked Hand” liefert den absoluten Crowbar-Trademark-Sound. Weder fehlen die monströsen Riffs, noch die Doomwalzen im Downtempo oder die treibenden Hardcore Momente. Aber auch den großen Harmonien und Melodien, der Ruhe und der Melancholie, wird Raum geboten. Bei aller gnadenlosen Wucht und Härte zaubert die Band reihenweise Ohrwurmmelodien aus dem Ärmel. Ein starkes Comeback, welches wohlige Erinnerungen an Crowbar-Großtaten der 90er Jahre wachruft.

“Sever The Wicked Hand” ist in Europa bei Century Media Records erschienen und eine ausgedehnte Europa Tour ist in Planung. Zwei Tracks findet ihr als Stream auf der Bandseite und auf youtube gibt es das offizielle Video zu “Cemetery Angels”.

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