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	<title>THEPOSTROCK</title>
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	<description>POSTS ZU EXPERIMENTELLER &#38; ROCKIGER MUSIK JENSEITS DES MAINSTREAMS</description>
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  <title>THEPOSTROCK</title>
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		<title>[BOLT] &#8211; REKONSTRUIERT</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 11:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[BOLT] haben sich in den letzten Jahren einen Namen als Bass-Doom-Drone-Duo gemacht. Die beiden erschaffen auf ihren acht Saiten massive Klanglandschaften, die mal noisig und mal dronig sind und immer den Doomgeist mit sich tragen. Nun haben die beiden sich getraut ihre Songs vom Debütalbum und vom Demo in fremde Hände zu geben: &#8220;(Reassembled)&#8221; heißt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wearebolt.tumblr.com/" target="_blank"><strong>[BOLT]</strong></a> haben sich in den letzten Jahren einen Namen als Bass-Doom-Drone-Duo gemacht. Die beiden erschaffen auf ihren acht Saiten massive Klanglandschaften, die mal noisig und mal dronig sind und immer den Doomgeist mit sich tragen.</p>
<p><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/DEUTSCHE_BANDS/reassembled.jpg" width="446" height="464" name="theImage" /></span></p>
<p>Nun haben die beiden sich getraut ihre Songs vom Debütalbum und vom Demo in fremde Hände zu geben: &#8220;(Reassembled)&#8221; heißt das Ergebnis. Hier haben sich sechs Musiker sechs verschiedene Tracks von <a href="http://wearebolt.tumblr.com/" target="_blank"><strong>[BOLT]</strong></a> vorgenommen und diese teilweise bis zur Unkenntlichkeit mutieren lassen.</p>
<p>Den Anfang macht der Labelkollege Pechuga de Pollodiabolo, der aus &#8220;[07]&#8221; einen elektronischen Track konstruiert hat, der von minimalen Beats und Klavier/Synthie getragen wird, während zunächst nur im Hintergrund die Originalbässe zu hören sind. Klingt leichtfüssiger als das Original und könnte locker auch als Mogwai Track durchgehen.</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F96557564&color=e3361a&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p>Ewaldts &#8220;[01]&#8221; Interpretation ist ein mächtiges Stück Elektro-Drones. Ewaldt bricht und biegt die Sounds der Bässe zurecht und untermalt das Ganze mit einem eingängigen Beat. Faszinierend, wie tanzbar und doomig zugleich das klingt. Definitiv ein kleiner Höhepunkt.</p>
<p>Split-Release-Kollege Petrels aus England darf natürlich auch nicht fehlen. Petrels filtert die Basssounds von &#8220;[04]&#8221; so, dass ein waschechter Petrels Song entsteht. Aus einem anfänglichen Soundgeflirre bricht irgendwann eine massive Noisewand aus, die es in sich hat. Nice!</p>
<p>Damscray verfremdet &#8220;[03]&#8221; zu einer Art Dark-Ambient-Tribal-Metal-Track. Kurz und bündig.</p>
<p>Der Remix von Tissika ist der einzige Track dieses Remixalbums, der sich nur der Originalsounds bedient und das opulente &#8220;[02]&#8221; in einen epischen Ambientdrone wandelt. Hier brummt es nur so vor Bassflächen, keine Beats, keine Elektrosounds, nur Gedröhne.</p>
<p>Den Abschluss macht Asmo mit seiner Version von &#8220;[08]&#8220;, die zunächst pulsierend startet und dann mit hallenden Beats durch eine Art Elektro-Ambient-Nebel schreitet.</p>
<p>Ein sehr gelungenes Remixalbum, dass die [BOLT] Songs von einer neuen Seite zeigt. Wer mag kann sogar tanzen. In meinem Fall reicht einfaches Kopfnicken. Die Remix-CD erscheint via <a href="http://www.aentitainment.com/" target="_blank"><strong>Aentitainment Records</strong></a>.</p>
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		<title>SCHNEIDER TM UND DIE BAUSTELLEN</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 10:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>M F</dc:creator>
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		<category><![CDATA[construction sounds]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieses Album ist praktisch ein Akt der Rache, eine Vergeltungsmaßnahme. Über Jahre hatte sich Dirk Dresselhaus, wie Schneider TM mit bürgerlichem Namen heißt, ein kleines Heimstudio gebaut, einen Rückzugsraum, in dem er seine Musik ganz unabhängig produzieren konnte. Doch dann wurde das Haus verkauft und saniert. Aus und vorbei war es nun mit der Ruhe. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Album ist praktisch ein Akt der Rache, eine Vergeltungsmaßnahme. Über Jahre hatte sich Dirk Dresselhaus, wie <a href="http://www.schneidertm.net/" target="_blank"><strong>Schneider TM</strong></a> mit bürgerlichem Namen heißt, ein kleines Heimstudio gebaut, einen Rückzugsraum, in dem er seine Musik ganz unabhängig produzieren konnte. Doch dann wurde das Haus verkauft und saniert. Aus und vorbei war es nun mit der Ruhe. Stattdessen ging es früh um sieben los mit dem Baulärm, der Dresselhaus daran hinderte, überhaupt irgendwas machen zu können. Auf diese Weise häufig zur Untätigkeit verurteilt schnappte er sich seinen MP3-Rekorder und nahm alle möglichen Baustellengeräusche auf. Diese schlichen sich aber auch in seine eigene Musik ein und veränderten diese. Schließlich zog er um. Doch die files von den Baustellen ließen ihn nicht los. Gelegentlich hörte Dresselhaus sie sich an, doch erst 2011 fand er Zeit, während der er sich mit ihnen näher beschäftigen konnte.</p>
<p><img title="schneider tm" alt="schneider tm" src="http://f0.bcbits.com/img/a1463351210_10.jpg" width="475" height="479" /></p>
<p>Ein langer Prozess des Aussortierens und Durchstrukturierens begann. Die Klänge wurden von ihm verlangsamt, aufeinander geschichtet, in kleine Einheiten zerschnitten und neu montiert oder durch viele Filter geschickt. Doch erst, nachdem er die Geräusche so gut wie unbearbeitet mit eigenen elektronischen Kompositionen zu kombinieren entstanden für ihn zufrieden stellende Ergebnisse. Manchmal treten dabei repetitive Muster in den Vordergrund, wie sie auf Baustellen häufig zu hören sind, doch systematisiert Dresselhaus diese, erweitert sie zu melodischen Kleinoden, denen nichts Baulärmhaftes mehr anhaftet. Doch auch vom Gegenteil, von der Noisemusik, hält sich Dresselhaus, der sonst gerne mit Musikern wie Ilpo Väisänen von Pansonic oder Jochen Arbeit von den Einstürzenden Neubauten zusammen arbeitet, fern. Ihn interessiert das Musikalische an diesen Geräuschen.</p>
<p>Angefangen hat Dresselhaus vor zirka 25 Jahren als Gitarrist in Rockbands. Bereits in dieser Zeit interessiert ihn der Aufnahmeprozess ganz besonders. Die Einspielungen seiner Bands wie &#8220;Locust Fudge&#8221; oder &#8220;Hip Young Things&#8221; sind vom Aufnahmeprozess mit sehr einfachem Equipment geprägt. Später interessierte er sich dann weniger für den Klang der Gitarre als für Klänge an sich und entwickelte einen überaus eigensinnigen Musikansatz, der sich in seiner Bearbeitung des Songs &#8220;There is a Light That Never Goes Out&#8221; der britischen Gruppe &#8220;The Smiths&#8221; manifestierte. Diese wurde sogar &#8220;Single of the Week&#8221; beim New Musical Express und brachte ihm viel Respekt unter Musikerkollegen und beim Publikum ein.</p>
<iframe width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=2482635512/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=2C994B/transparent=true" style="position:relative;display:block;width:400px;height:100px;" allowtransparency="true" frameborder="0"></iframe>
<p>Davon hat er sich auf &#8220;Construction Sounds&#8221; weit entfernt. Dieses Album stellt die poetische Beschreibung einer Baustelle aus der Sicht des Musikers, oder Klangkünstlers, Dirk Dresselhaus, dar. Der Lärm verbirgt sich hier hinter lang gezogenen Klangbögen, hinter schleifenden, pulsierenden Geräuschen, hinter Knistern und Knacken. Auf diesem Album finden sich sechs spannungsreiche Klangbilder, die ganz und gar zeitgenössische, elektronische Musik sind. Ein überaus schöner Akt der Rache.</p>
<p>&#8220;Construction Sounds&#8221; ist auf <a href="http://www.bureau-b.com/" target="_blank"><strong>Bureau B</strong></a> erschienen.</p>
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		<title>KWAIDAN</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 10:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende des Monats erscheint das neue Album von Locrian. Bis dahin könnt ihr euch mit einer weiteren Platte aus der Feder von André Foisy vergnügen. Denn am Dienstag erscheint das Debüt Album von Kwaidan, dem neuen Trio bestehend aus André Foisy von Locrian, Mike Weis von Zelienople und Neil Jendon (solo und zeitweise bei Zelienople [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/DREI_AUS/Kwaidan_1.jpg" width="461" height="461" name="theImage" /></span></p>
<p>Ende des Monats erscheint das neue Album von Locrian. Bis dahin könnt ihr euch mit einer weiteren Platte aus der Feder von André Foisy vergnügen. Denn am Dienstag erscheint das Debüt Album von <a href="https://www.facebook.com/kwaidanofficial" target="_blank"><strong>Kwaidan</strong></a>, dem neuen Trio bestehend aus André Foisy von Locrian, Mike Weis von Zelienople und Neil Jendon (solo und zeitweise bei Zelienople unterwegs).</p>
<p>Nachdem fast unbeachtet vor einiger Zeit ein Kwaidan Tape mit einem Live-Set erschienen ist, steht nun mit &#8220;Make All The Hell Of Dark Metal Bright&#8221; das erste Album in den Startlöchern. <a href="http://batheticrecords.com/release/make-all-the-hell-of-dark-metal-bright/" target="_blank"><strong>Bathetic Records</strong></a> hat das Werk auf Vinyl gepresst und bietet dem Hörer somit ein perfektes Hörerlebnis.</p>
<p>Seite A beinhaltet das dreigeteilte &#8220;Three Empty Rooms Of Light And Space&#8221;. Der erste Teil &#8220;Evening Bell&#8221; ist ein pulsierendes Ungetüm aus Synthie- und Moogsounds und Drums. Eine Masse an Sounds, auf der Suche nach Ordnung, die es eigentlich nicht braucht. Der zweite Teil &#8220;Gateless Gate&#8221; bringt dann die Ordnung in Form von E-Bow-Melodien. Die Drums werden mit Paukenschlägeln gespielt und bauen somit nicht nur den Rhythmus auf, sondern geben den Tracks eine unheimliche Bassaura, die sich im Hintergrund aufbaut. Dies kommt besonders im dritten Teil &#8220;Ostension&#8221; zur vollen Geltung. Hier nehmen sich die Synthiesounds zunächst zurück und es wird eine Spannung gehalten, die unter die Haut geht. Was passiert gleich? Kommt noch eine Soundwende?</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F90600413&color=eb4040&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p>Seite B beginnt mit &#8220;The Iceberg And Its Shadow&#8221;. Synthiedrones gepaart mit Klavier. Hier fühlt man sich zum ersten Mal an den Locrian-Klang-Kosmos erinnert. Kwaidan lassen sich Zeit, schön dass der nächste Song dann auch &#8220;Space As Support&#8221; heißt. Hier werden die Paukenschlägel zur Seite gelegt und die Drums treten weiter in den Vordergrund. Die Gitarre spielt wiederkehrende Melodien und so wird der Track das erste greifbare Konstrukt auf dieser Platte und bereitet &#8220;The Sound Of This Bell&#8221; den Weg. Denn der Abschlusssong ist ein Übertrack vom Feinsten. Hier beweisen Kwaidan, dass man die Schönheit von experimenteller Musik sehr gut mit eingängigen Strukturen paaren kann. Oh lieber Plattenspieler, lass diesen Song nicht enden&#8230;</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/DREI_AUS/kwaidan_band.jpg" width="464" height="473" name="theImage" /></p>
<p>Aufgenommen wurde das Album von Greg Norman, gemastert von Jason Ward und natürlich alles in Chicago, wie man es aus der Locrian Familie gewohnt ist.</p>
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		<title>SONG SPOT SONNTAG: EIN DACHS HAT ZWEIFEL</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 10:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ein dachs hat zweifel]]></category>
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		<category><![CDATA[kokomo]]></category>
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		<description><![CDATA[Kokomo haben sich in den letzten Jahren zu den bekanntesten Ruhrpott-Post-Rockern gemausert. Denn wer auf waschechte Post-Rock-Sounds steht wird hier auf Platte und Konzerten immer gut bedient. Mittlerweile steht das dritte Album der Band in den Plattenregalen. Schlicht &#8220;Kokomo&#8221; betitelt und wie jede ander Platte im Alleingang produziert, präsentieren sich die Jungs mal aggressiver, mal [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/DEUTSCHE_BANDS/kokomo.jpg" width="442" height="444" name="theImage" /></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kokomoband" target="_blank"><strong>Kokomo</strong></a> haben sich in den letzten Jahren zu den bekanntesten Ruhrpott-Post-Rockern gemausert. Denn wer auf waschechte Post-Rock-Sounds steht wird hier auf Platte und Konzerten immer gut bedient. Mittlerweile steht das dritte Album der Band in den Plattenregalen. Schlicht &#8220;Kokomo&#8221; betitelt und wie jede ander Platte im Alleingang produziert, präsentieren sich die Jungs mal aggressiver, mal melancholischer.</p>
<iframe width="150" height="295" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=2966116940/size=tall/bgcol=FFFFFF/linkcol=BF2F39/transparent=true" style="position:relative;display:block;width:150px;height:295px;" allowtransparency="true" frameborder="0"></iframe>
<p>Das Herzstück der Platte ist &#8220;Ein Dachs hat Zweifel&#8221;. Hier lassen sich Kokomo auf 15 Minuten Zeit, um leise Mono-eske Sounds aufzubauen, überraschen mit Saxophoneinsatz und verschachteln den Song nach der siebten Minute zu einer gelungenen Laut-Leise-Reise. Zweifel am Sound der Band scheint der Dachs wohl nicht zu haben. Sehr höhrenswert.</p>
<p>&#8220;Kokomo&#8221; ist als CD über <a href="http://www.dunkrecords.be/?portfolio=kokomo-st" target="_blank"><strong>Dunk Records</strong></a> und als 12+7-inch über <a href="http://icorruptrecords.wordpress.com/" target="_blank">I Corrupt Records</a> erschienen und beispielsweise direkt über den <a href="http://kokomoband.bigcartel.com/" target="_blank">Kokomo Online-Shop</a> erhältlich.</p>
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		<title>ARCHITEUTHIS REX</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 08:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[architeuthis rex]]></category>
		<category><![CDATA[eleusis]]></category>
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		<category><![CDATA[utech records]]></category>
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		<description><![CDATA[Architeuthis Rex sind die beiden Italiener Antonio Gallucci und Francesca Marongiu, die sich in den letzten Jahren mit zwei Veröffentlichungen über die Plattenschmiede Utech Records einen Namen in der experimentellen Musikszene gemacht haben. Auf ihrem aktuellen Album &#8220;Eleusis&#8221;, das als Tape über Zeitgeists Publishing erschienen ist, bietet das Duo einen Soundtrack zum Mythos um die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/architeuthisrex" target="_blank"><strong>Architeuthis Rex</strong></a> sind die beiden Italiener Antonio Gallucci und Francesca Marongiu, die sich in den letzten Jahren mit zwei Veröffentlichungen über die Plattenschmiede Utech Records einen Namen in der experimentellen Musikszene gemacht haben.</p>
<p>Auf ihrem aktuellen Album &#8220;Eleusis&#8221;, das als Tape über<a href="http://zeitgeistspublishing.tumblr.com/" target="_blank"><strong> Zeitgeists Publishing</strong></a> erschienen ist, bietet das Duo einen Soundtrack zum Mythos um die griechische Kultstätte Eleusis.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/ITALIEN/eleusis_packaging.jpg" width="467" height="433" name="theImage" /></p>
<p>Im antiken Eleusis stand das Heiligtum der griechischen Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Der Mythos besagt, dass der erste Winter über die  Menschheit einbrach als Demeter ihren Pflichten nicht nachkam, da sie auf der Suche nach ihrer Tochter Persephone war, die von Hades entführt wurde. Als es Demeter gelang ihre Tochter zurückzuholen, kam der erste Frühling. Weil Persephone jedoch von einem Granatapfel gegessen hatte, den ihr Hades gegeben hatte, musste sie für ein Drittel des Jahres in die Unterwelt zurückkehren. Die Jahreszeiten waren geboren.</p>
<iframe width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=1505984255/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=F57C08/transparent=true" style="position:relative;display:block;width:400px;height:100px;" allowtransparency="true" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="https://www.facebook.com/architeuthisrex" target="_blank"><strong>Architeuthis Rex</strong></a> zelebrieren den Mythos auf sechs Tracks, die das Duo von einer neuen Seite zeigen. Während die älteren Platten mehr das experimentelle Konstruieren von Klangflächen präsentieren, fokussiert sich die Band diesmal auf greifbare Songstrukturen. Den Anfang macht &#8220;Hades&#8221;, ein betörender Track aus ausufernd hallenden weiblichen Vocals und stampfenden Drums. &#8220;Eleusis&#8221; bricht das Verträumte des Openers mit einem fiesen Synthiebass auf. Drums stampfen langsam vor sich hin, die weiblichen Vocals werden nach drei Minuten von E-Bow Sounds abgelöst. Der Song steigert sich zu einem psychedelischen Doomtrack und obwohl der Masterpegel am höchsten Limit zu stehen scheint, wird der Track immer lauter. &#8220;Demeter Lousia&#8221; setzt auf Synthiesounds, die auch hier mit sehr präsenten Drums untermalt werden. Im Hintergrund läuft ein berauschender Basssound. Definitiv ein &#8220;Unter die Haut geh Song&#8221;. Die zweite Seite des Tapes beginnt mit &#8220;Ladon&#8221;, einem Track der aus männlichen Vocals besteht, die zu einer Art Mönchschor mutieren. &#8220;Pomegranates&#8221; überrascht mit Percussioneinsatz und verzerrten Gitarrenwänden. Es gesellt sich eine Hammondorgel dazu, Drums folgen und der Track türmt sich zu einem treibenden Epos auf. &#8220;Triple Goddess&#8221; ist der perfekte Abschluss, den hier wiegen sich die Sounds des Albums zu einem fließenden Psychedelic-Doom-Metal-Post-Rock-Biest auf.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/ITALIEN/1_copia.jpg" width="462" height="680" name="theImage" /></p>
<p>Das orangefarbene Tape ist liebevoll gestaltet und kommt in einer übergroßen Hülle mit 24seitigem Booklet und Obistrip mit Bandlogo von Keith Utech (Utech Records). Es sind nur noch wenige erhältlich. Greift zu.</p>
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		<title>KRAENE</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 07:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kraene ist eine junge vierköpfige Band aus Leipzig, die diese Tage ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht hat. Der Sound der Band ist grob gesagt instrumentaler Post-Rock. Grob gesagt, denn hier steckt viel mehr hinter. Bass, Gitarre, Drums sind hier die klassischen Instrumente, die zum Einsatz kommen. Darüber hinaus setzen Geigen- und O-Töne aus Filmen besondere Akzente. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/Kraene" target="_blank"><strong>Kraene</strong></a> ist eine junge vierköpfige Band aus Leipzig, die diese Tage ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht hat. Der Sound der Band ist grob gesagt instrumentaler Post-Rock. Grob gesagt, denn hier steckt viel mehr hinter.</p>
<p><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/DEUTSCHE_BANDS/artwork.jpg" width="448" height="462" name="theImage" /></span></p>
<p>Bass, Gitarre, Drums sind hier die klassischen Instrumente, die zum Einsatz kommen. Darüber hinaus setzen Geigen- und O-Töne aus Filmen besondere Akzente. Der Sound der Band ist rauh und direkt, die Aufnahmen klingen wie ein Livemitschnitt aus dem Studio, was dem Album seinen besonderen Charme verleiht. Fünf Tracks umfasst das Erstwerk der Kraene. Der Opener &#8220;E.R.&#8221; lässt den Hörer noch im Glauben, öde Post-Rock-Themen zu erwarten, doch dies bewahrheitet sich nicht. Die Einflüsse der Band kommen anscheinend aus allen Ecken der Rockmusik, was zu hören ist. Ebenfalls ist die Spielfreude der vier Leipziger unüberhörbar, und dass die drei energisch dabei sind zeigt schon der Timetable der Platte: im März aufgenommen und im Mai selbst veröffentlicht. Der letzte Track &#8220;Alles im Jetzt&#8221; überrascht dann nochmal mit seiner epischen Größe. Hier stammen die O-Töne nicht aus einem Film und sogar Vocals in Form von Geschrei funken kurz auf.</p>
<iframe width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=1322062406/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=DE2932/transparent=true" style="position:relative;display:block;width:400px;height:100px;" allowtransparency="true" frameborder="0"></iframe>
<p>Abgerundet wird das ganze Paket durch das gelungene Artwork: Eine schlichte Schwarz-Weiss-Gebirgslandschaft auf einem 300 Gramm-Digipack. Und irgendwo in dieser Landschaft steht ein Mensch, der wie eine winzige Ameise wirkt. Wer den Sound der Band mag, wird sich beim laut Hören sicherlich ähnlich vorkommen.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/DEUTSCHE_BANDS/Kraene.jpg" width="442" height="442" name="theImage" /></p>
<p>Ihr wollt die CD bestellen? Einfach eine Mail an <a href="https://www.facebook.com/Kraene" target="_blank"><strong>Kraene</strong></a> schreiben.</p>
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		<title>BIBLO &#8211; MOVED</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 17:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Biblo ist eine experimentelle Musikerin aus Istanbul, die mit Einsatz von Elektronik, Gitarre und geflüstertem Gesang Soundcollagen erschafft, die sich zwischen Trip Hop, Ambient und Synthie bewegen. Auf &#8220;Moved&#8221; präsentiert Biblo eine stimmige Mischung ihres Klangkosmos. Der Opener &#8220;Floater&#8221; mit seinen massivattackischen Sounds und Beats fließt berauschend vor sich her. &#8220;Mind You&#8221; besteht aus einer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/biblohere" target="_blank"><strong>Biblo</strong></a> ist eine experimentelle Musikerin aus Istanbul, die mit Einsatz von Elektronik, Gitarre und geflüstertem Gesang Soundcollagen erschafft, die sich zwischen Trip Hop, Ambient und Synthie bewegen.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/SM/biblo_moved.jpg" width="446" height="446" name="theImage" /></p>
<p>Auf &#8220;Moved&#8221; präsentiert Biblo eine stimmige Mischung ihres Klangkosmos. Der Opener &#8220;Floater&#8221; mit seinen massivattackischen Sounds und Beats fließt berauschend vor sich her. &#8220;Mind You&#8221; besteht aus einer noisigen Fläche, auf der Beats und die Stimme von <a href="http://roketto.tumblr.com/" target="_blank"><strong>Biblo</strong></a> aufsetzen. Elektronische Sounds runden hier das Gesamtkonstrukt ab und helfen dem Hörer, in die Phantasiewelt der Künstlerin abzutauchen. &#8220;Some Soil&#8221; überrascht in den ersten Sekunden mit Akustikgitarrenklängen, die aber nach 5 Sekunden zu einem Looprhythmus mutieren. Man versteht nicht immer was die Dame da vor sich her flüstert, was aber der Musik einen besonderen Charme verpasst. Und dann ist Seite A schon am Ende.</p>
<p>Die zweite Seite der Platte fängt experimenteller an als das bisher gehörte. &#8220;Burnt Offerings&#8221; wartet mit vielen verfremdeten Sounds auf und erst in der zweiten Hälfte erhält der Song eine greifbare Struktur. &#8220;For No One&#8221; überrascht mit einem Beat a la David Bowies Lost Highway Soundtrack Beitrag &#8220;I&#8217;m Deranged&#8221;. &#8220;Infatuation&#8221; setzt wieder auf Gitarrensounds und verfremdete Vocals, verwunschen und verschachtelt schön. &#8220;Losing Light&#8221; besteht bis auf wenige basslastige Beats aus Vocals in verschiedenen Tonlagen und Tempovariationen.</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F79775230&color=79a97a&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p>Wer auf intelligente elektronische Sounds und liebliche weibliche Vocals steht, kommt hier voll auf seine Kosten.</p>
<p>&#8220;Moved&#8221; gibt es auf durchsichtigem 12inch Vinyl bei <a href="http://shop.aentitainment.com/product.php?id_product=123&amp;id_lang=1" target="_blank"><strong>Aentitainment Records</strong></a>.</p>
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		<title>CYCLIC LAW SETZT AUF DARK AMBIENT</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 17:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Label]]></category>
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		<description><![CDATA[Dark Ambient &#8211; irgendwann zwischen den 70er und 80er Jahren entstanden, wandelnd zwischen Industrial und Ambient Sounds &#8211; ist mir schon immer unheimlich gewesen. Dann irgendwann traf ich beim Musikhören auf Lustmord und Vidna Obmana (Dirk Serries) und irgendwie kam dann auch das Interesse an mehr. Das Unheimliche ist geblieben, aber das gehört scheinbar dazu. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dark Ambient &#8211; irgendwann zwischen den 70er und 80er Jahren entstanden, wandelnd zwischen Industrial und Ambient Sounds &#8211; ist mir schon immer unheimlich gewesen. Dann irgendwann traf ich beim Musikhören auf Lustmord und Vidna Obmana (Dirk Serries) und irgendwie kam dann auch das Interesse an mehr. Das Unheimliche ist geblieben, aber das gehört scheinbar dazu.</p>
<p><img title="cyclic law" alt="cyclic law" src="https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/484972_10151147508406440_1944843916_n.jpg" width="432" height="432" /></p>
<p>Das kanadische Label Cyclic Law hat sich auf solche Sounds spezialisiert und in letzter Zeit einige Besonderheiten auf den Markt gebracht.</p>
<p><a href="http://www.cycliclaw.com/index.php?route=product/product&amp;product_id=1127" target="_blank"><strong>Vestigial &#8211; Solar/Aeon</strong></a></p>
<iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F4050319&color=721f1f&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p>Zwei EPs aus den Jahren 2007 und 2009, die erstmalig als Reissue auf einer CD wiederveröffentlicht wurden. Vestigal ist ein italienisches Dark Ambient Projekt, das sich auf noisige Klanglandschaften und unheimlich verfremdete Vocals spezialisiert hat. Das ist keine Musik, die im Hintergrund laufen kann, denn ständig wird man von neuen Soundcollagen überrascht. Mal ist es Mönchsgesang, mal amerikanische Politiker, die den Sound prägen, dann wiederum überrascht die Platte mit fast schon eingängigen Soundlandschaften. Die CD ist in einem A5 Digipack erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.cycliclaw.com/index.php?route=product/product&amp;product_id=1128" target="_blank"><strong>Havan &#8211; Yajna</strong></a></p>
<iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F4050367&color=721f1f&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p>Havan ist das Soloprojekt von Frederic Arbour, der auch die treibende Kraft hinter diesem Label ist. &#8220;Yajna&#8221; ist ein halbstündiges Stück, das während eines Live Rituals (was auch immer das war) entstanden ist. Die Instrumentierung aus analogen Synthesizern, Gitarren, Gongs, Glocken, Stimmen und elektronischer Violine hat eine Soundmasse hervorgebracht, die wie Lava duch die Lautsprecher fließt. Zunächst zäh und düster, dann allmählich heller und hoffnungsvoller, um dann wieder in der Dunkelheit zu verschwinden. Massiv.</p>
<p><a href="http://www.cycliclaw.com/index.php?route=product/product&amp;product_id=1129" target="_blank"><strong>Lamia Vox &#8211; Sigillum Diaboli</strong></a></p>
<iframe width="100%" height="450" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fplaylists%2F4050482&color=721f1f&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p>Lamia Vox aus Russland spielt mit diabolischen Mustern und spricht zumindest mit Artwork und Songtitel eine einheitliche Sprache. Die Sounds dieser Platte sind vielseitig, vielleicht auch etwas zu vielseitig, denn man bekommt überhaupt kein Gefühl dafür, welche Richtung dieses Album einschlägt. Synthiesounds, Tribaldrums, verfremdete Stimmen, mal minimalistisch, dann wieder opulent. &#8220;Witches Night&#8221; überrascht dann mit Industrial Sounds. Der Titeltrack mit seinen orchestralen Sounds in Kontrast zu &#8220;Evil Comes From The North&#8221;, wo Angelo Badalamenti auf Brian Eno zu treffen scheint. Ungewöhnlich.</p>
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		<title>OIKOS</title>
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		<pubDate>Sun, 26 May 2013 17:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tapes]]></category>
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		<description><![CDATA[Oikos ist ein spanisches Duo bestehend aus David San Martín und Rafael Femiano, das sich auf experimentelle Synthie- und Dronesounds konzentriert. Wobei das Festlegen auf eine bestimmte Stilrichtung hier fehl am Platz ist. &#8220;Ecotono&#8221; nennt sich das Debüt von Oikos, das 2011 über Utech Records erschienen und mittlerweile nur noch als Download erhältlich ist. Darauf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://boreassound.blogspot.de/" target="_blank"><strong>Oikos</strong></a> ist ein spanisches Duo bestehend aus David San Martín und Rafael Femiano, das sich auf experimentelle Synthie- und Dronesounds konzentriert. Wobei das Festlegen auf eine bestimmte Stilrichtung hier fehl am Platz ist.</p>
<p><img title="oikos" alt="oikos" src="http://f0.bcbits.com/img/a0044681504_10.jpg" width="470" height="470" /></p>
<p>&#8220;Ecotono&#8221; nennt sich das Debüt von <a href="https://www.facebook.com/pages/Oikos/110520575641611" target="_blank"><strong>Oikos</strong></a>, das 2011 über <a href="http://utechrecords.bandcamp.com/album/ecotono" target="_blank"><strong>Utech Records</strong></a> erschienen und mittlerweile nur noch als Download erhältlich ist. Darauf präsentieren sich die beiden Musiker zunächst laut und dronig und zelebrieren mit unterschwelligen Delayrhythmen den Sound, der dieses Duo ausmacht. Die Besonderheit von Oikos ist der Effektreichtum trotz minimalen Effekteinsatzes. Langsam schleichen sich die Drones aus dem Sound von &#8220;Ecotono&#8221; und die zweite Hälfte des Albums wird zunehmend synthielastiger. Eine Soundreise mit viel Charakter und Liebe zum Handwerk. Den letzten Schliff hat das Album noch durch die saubere und direkte Art des Masterings von James Plotkin erhalten. Wer das Album nicht nur digital genießen möchte, sollte sich mal bei <a href="http://merzbild.org/" target="_blank"><strong>Merzbild</strong></a> informieren, ob noch die Tape Version erhältlich ist.</p>
<p><img title="oikos tape" alt="oikos tape" src="http://cache0.bigcartel.com/product_images/100059055/oikosPromoCover.jpg" width="470" height="707" /></p>
<p>Mit &#8220;Solve Et Coagvla&#8221; ist nun der Nachfolger erschienen. Diesmal über Land Of Decay, dem Label der beiden Locrian Gründungsmitglieder Terence Hannum und André Foisy. Das auf limitierte Tapes spezialisierte Label hat dieses Album auf einem C60 Tape verewigt und bietet der Musik den passenden Tonträger. Denn der Nachfolger von &#8220;Ecotono&#8221; ist viel direkter und rauher im Sound, was auf Kassette besonders gut rüber kommt. Seite A ist mit drei Tracks bestückt, die stilistisch der ersten Hälfte von &#8220;Ecotono&#8221; ähneln und vor allem durch Drones und gigantische Gitarrenparts überzeugen. Auf &#8220;Omniscience&#8221; lässt es sich sogar Foisy selbst nicht nehmen, die Gitarrenparts beizusteuern.</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F56718239&color=c31111&auto_play=false&show_artwork=false"></iframe>
<p>Auf Seite B widmen sich Oikos auf den beiden Tracks &#8220;Altered&#8221; und &#8220;Vimana&#8221; den eher ausufernden Soundideen und lassen sich Zeit, um eine bedrohliche Klanglandschaft aus Gitarren und Effekten gedeihen zu lassen. Massiv schön.</p>
<p>Ein Album, das sich ins Gedächtnis einbrennt.</p>
<p>Bestellen könnt ihr das Tape direkt über den <a href="http://landofdecay.bigcartel.com/product/lod-032-oikos-solve-et-coagvla" target="_blank">Land Of Decay Shop</a>.</p>
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		<title>MOVING NOISES FESTIVAL: TICKET-PREORDER</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 17:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vorverkauf für das MOVING NOISES FESTIVAL hat begonnen. Ihr könnt euch euer Ticket hier oder im Vorverkauf sichern. Als kleinen Bonus erhalten die ersten 100 Ticketbesitzer eine CD-Compilation, auf der unveröffentlichte Tracks aller teilnehmenden Künstler vertreten sein werden. Wie ihr euch euer Exemplar der Compilation sichern könnt, steht auf der Festivalseite&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorverkauf für das <a href="http://www.thepostrock.de/moving-noises-festival/" target="_blank"><strong>MOVING NOISES FESTIVAL</strong></a> hat begonnen.</p>
<p>Ihr könnt euch euer Ticket <a href="http://www.reservix.de/off/login_check.php?id=7c421e5247cdb753e53e3d085cae1e7467371534ce72b964&amp;vID=8120&amp;eventGrpID=104896&amp;eventID=407903" target="_blank"><strong>hier </strong></a>oder im Vorverkauf sichern. Als kleinen Bonus erhalten die ersten 100 Ticketbesitzer eine CD-Compilation, auf der unveröffentlichte Tracks aller teilnehmenden Künstler vertreten sein werden.</p>
<p>Wie ihr euch euer Exemplar der Compilation sichern könnt, steht auf der <a href="http://www.thepostrock.de/moving-noises-festival/" target="_blank">Festivalseite&#8230;</a></p>
<p><img title="moving noises festival" alt="moving noises festival" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/FLYER/moving_noises_festival_small.jpg" width="460" height="458" /></p>
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		<title>LIVERBERICHT: CHELSEA WOLFE IN ARNHEIM</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C.C.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Müsste ich Chelsea Wolfe mit einem Wort beschreiben, wäre es ambivalent: in ihrer elfenhaften Stimme schwingt die Unschuld einer männerfressenden Gottesanbeterin mit. Auch der Konzertabend war ambivalent, aber beginnen wir am Anfang. Eröffnet wird der Abend mit Indiepop der niederländischen Band houses. Danach wird die Bühne von der Ein-Mann-Armee Zero absolu beherrscht. Inmitten diverser Instrumente, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Müsste ich <a title="Chelsea Wolfe" href="http://www.chelseawolfe.net/" target="_blank">Chelsea Wolfe</a> mit einem Wort beschreiben, wäre es ambivalent: in ihrer elfenhaften Stimme schwingt die Unschuld einer männerfressenden Gottesanbeterin mit. Auch der Konzertabend war ambivalent, aber beginnen wir am Anfang.</p>
<p>Eröffnet wird der Abend mit Indiepop der niederländischen Band houses. Danach wird die Bühne von der Ein-Mann-Armee <strong><a title="Zero absolu" href="http://www.zeroabsolu.fr/en/" target="_blank">Zero absolu</a></strong> beherrscht. Inmitten diverser Instrumente, einem Multieffektgerät und einer Loopstation baut der Franzose vielschichtige Stücke auf und kommt beim Wechsel zwischen Gitarre, Bass, Keyboard und Pedalen ganz schön ins Schwitzen. Das erste Stück trifft das Publikum mit voller Wucht. Leider wird das Folgende immer mehr eine Vorführung von Fertigkeiten und weniger mitreißend. Die Kombination verschiedener Stile, die immer wieder auch bekannte Motive enthält, zeigt, dass Zero absolu handwerklich einiges drauf hat. Jedoch sind nicht nur die Loops repetitiv, sondern auch das Konzept – und somit über die Länge nicht aufregend genug.</p>
<p><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/cw01.JPG" width="427" height="641" name="theImage" /></span></p>
<p>In der letzten Umbaupause wird aus der sowieso hohen Bühne schließlich eine Bastion, als die Monitorboxen am Rand aufgebaut werden. Die dazwischen platzierten Kerzen wirken verloren und nichts erinnert an die erhabene Atmosphäre, die wir in Aachen erleben durften. Wieder beginnt Chelsea Wolfe ihr Set mit Akustikgitarre und in Begleitung von Violinistin und Keyboarder. Die fragile Musik muss allerdings gegen die lautstark im Hintergrund geführten Gespräche ankämpfen. Auch die Unmutsbekundungen der Musikerin und Gezische aus dem Publikum ändern daran nichts. Nach vier Stücken überlässt Chelsea Wolfe die Bühne sichtlich genervt den anderen beiden und verschwindet Backstage, während das melancholische Interludium aus Violine und Synthiesounds die angespannte Stimmung musikalisch aufgreift.</p>
<p><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/cw02_1.JPG" width="480" height="320" name="theImage" /></span></p>
<p>Als die Violinistin die Bühne verlässt, kommen Drummer und Gitarrist hinzu, das Keyboard wird gegen den Bass getauscht und Chelsea Wolfe greift statt zur akustischen Westerngitarre zur Fender. Der Sound gewinnt an Druck. Wer je daran gezweifelt hat, dass Musik Emotionen transportiert, wird durch die nun verarbeitete Wut eines Besseren belehrt. Wann immer möglich wendet Chelsea Wolfe sich vom Publikum ab. Ein neben uns stehender Gast lässt sich weder davon noch von eindeutigen Gesten davon abhalten, durchgängig zu filmen. Erst als er während &#8220;Movie Screen&#8221; direkt von Chelsea Wolfe angesprochen wird, hört er auf; aus dem Konzept gebracht ist die Sängerin dennoch. Schließlich endet das Set, das kürzer war als in Aachen, nach dem sehr lauten &#8220;Pale on Pale&#8221;. Wider Erwarten kehren die Musiker für eine Zugabe zurück: das gecoverte &#8220;Echo&#8221; wird mit aller Härte dem Publikum entgegengeschleudert. Auf dem Weg zurück sind wir uns einig – Chelsea Wolfe und ihre Band waren großartig, alles andere leider nicht.</p>
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		<title>MOVING NOISES FESTIVAL</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 15:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Moving Noises Festival]]></category>
		<category><![CDATA[November 16th 2013]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thepostrock.de/moving-noises-festival/"><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/FLYER/moving_noises_festival_small.jpg" width="434" height="432" name="theImage" /></span></a></p>
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		<title>LIVEBERICHT: O &amp; CHELSEA WOLFE IN AACHEN</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 15:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[musikbunker]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist der erste Sonntag in diesem Jahr, den man als warm und sommerlich bezeichnen kann. Wir sind auf dem Weg nach Aachen. Chelsea Wolfe hat ihre aktuelle Europatour angetreten und tritt an diesem Abend zusammen mit O im Musikbunker Aachen auf. Der Musikbunker ist wie ein Fremdkörper in dieser sehr alten Stadt, die auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der erste Sonntag in diesem Jahr, den man als warm und sommerlich bezeichnen kann. Wir sind auf dem Weg nach Aachen. <a href="http://www.chelseawolfe.net/" target="_blank"><strong>Chelsea Wolfe</strong></a> hat ihre aktuelle Europatour angetreten und tritt an diesem Abend zusammen mit <strong>O</strong> im <a href="http://www.musikbunker-aachen.de/" target="_blank">Musikbunker Aachen</a> auf.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/O.JPG" width="475" height="281" name="theImage" /></p>
<p>Der Musikbunker ist wie ein Fremdkörper in dieser sehr alten Stadt, die auf Denkmalpflege und ein schönes Auftreten achtet. Irgendwo zwischen Alt- und Neubauten und einem Sportplatz steht dieser lange hässliche Betonbunker, der netterweise auch als Musikstätte benutzt werden darf. Einmal eingetreten verlässt man den Sommertag und tritt ein in eine Betongruft, keine Fenster, wenig Licht. Es geht zunächst einmal nach unten und dann um zig Ecken zur Venue. Auf dem Weg dorthin kommt einem schon der Rauch der Nebelmaschine entgegen.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/chelsea_1.JPG" width="427" height="640" name="theImage" /></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/O.theband" target="_blank"><strong>O</strong></a> eröffnen den Abend mit ihrem Doom-Post-Rock. Die kleine Bühne ist vollgestellt mit Effekten und Musikern und der Raum füllt sich schnell mit den Klängen der Band, die teilweise aus Aachen stammt. Das Set beginnt leise, Bögen werden über Gitarren- und Basssaiten gestrichen, die Drums werden mit Paukenschlegeln gespielt und allmählich baut sich eine Atmosphäre auf, die typisch ist für diese Band. O funktionieren Live viel besser als auf Platte, denn die Aura des O-Sounds ist nur live greif- und fühlbar. Gegen Ende des Sets werden die Laut-Leise-Passagen etwas zu stark ausgereizt, aber das Gesamtbild hinterlässt einen bleibenden Eindruck.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/chelsea_3.JPG" width="427" height="640" name="theImage" /></p>
<p>Der Umbau läuft sehr schnell ab. Das neue Bühnenbild ist spartanischer als bei O. Es stehen Kerzen an den Rändern. Vor den Drums stehen die beiden Gitarren von <a href="http://www.chelseawolfe.net/" target="_blank"><strong>Chelsea Wolfe</strong></a>. Eine dunkelbraune Westerngitarre von Gibson und eine fast schwarze Jaguar E-Gitarre von Fender. Wolfe trägt ein schwarzes Kleid, über ihren Schultern liegt ein schwarzer Schleier, die Haare sind hochgesteckt und die Augen tiefschwarz geschminkt. Gespenstisch attraktiv. Das Set beginnt akustisch mit Chelsea, ihrer Violinistin und dem Keyboarder. Nur Gitarre, Violine, dezente Synthiesounds und die mit Hall versetzte Stimme von Chelsea Wolfe. Sehr intim und emotional.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/chelsea_4.JPG" width="427" height="640" name="theImage" /></p>
<p>Dann geht die Violinisten und die restliche Band kommt auf die Bühne. Gitarrist, Drummer und Bassist/Keyboarder positionieren sich, Chelsea greift zur E-Gitarre und das Folk-Doom-Gewitter nimmt seinen Lauf. Die Mischung aus verzerrten Gitarren, treibenden Drums, dezenter Elektronik und der filigranen und zugleich kraftvollen Stimme von Chelsea Wolfe ist einzigartig. Wolfe singt meist mit geschlossenen Augen, öffnet sie diese scheinen ihre Blicke unheimlich verträumt und gleichermaßen fokussiert. Die Songauswahl konzentriert sich vor Allem auf das Überalbum &#8220;Apokalypsis&#8221;. Zum Ende hin wird das Set immer lauter und man verfällt immer mehr dieser dunklen Sirene auf der Bühne. Nach einer Stunde ist das Set vorbei, nein, eine Zugabe, laut mit dröhnenden tiefen Gitarrensounds und dann ist wirklich Schluß. Schade.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/chelsea_wolfe/chelsea_2.JPG" width="473" height="354" name="theImage" /></p>
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		<title>PILIA &amp; SPACCAMONTI</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 14:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paolo Spaccamonti und Stefano Pilia sind zwei italienische Musiker, die sich auf Gitarrensounds konzentrieren. Die beiden italienischen Indielabel Escape From Today und Brigadisco haben sich was feines einfallen lassen und eine Split-Vinyl-Veröffentlichung herausgebracht, die jeweils eine EP beinhaltet. Seite A beinhaltet &#8220;Frammenti&#8221; von Paolo Spaccamonti und gibt mit drei Stücken einen Einblick ins Schaffen des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://paolospaccamonti.com/" target="_blank"><strong>Paolo Spaccamonti</strong> </a>und <a href="http://blindsuncrows.com/" target="_blank"><strong>Stefano Pilia</strong></a> sind zwei italienische Musiker, die sich auf Gitarrensounds konzentrieren. Die beiden italienischen Indielabel <a href="http://www.escapefromtoday.org/2013/03/out-now-fuzz-orchestra-spaccamonti-pilia-on-vinyl/" target="_blank"><strong>Escape From Today</strong></a> und <a href="http://www.brigadisco.it/prodotti/catalogo/brg_044.html" target="_blank"><strong>Brigadisco</strong></a> haben sich was feines einfallen lassen und eine Split-Vinyl-Veröffentlichung herausgebracht, die jeweils eine EP beinhaltet.</p>
<p><span class="crop" id="imgCanvas"><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/ITALIEN/tpr_cover.jpg" width="442" height="442" name="theImage" /></span></p>
<p>Seite A beinhaltet &#8220;Frammenti&#8221; von <a href="http://paolospaccamonti.com/" target="_blank"><strong>Paolo Spaccamonti</strong></a> und gibt mit drei Stücken einen Einblick ins Schaffen des bisher eher unbekannten Musikers. Spaccamonti beschäftigt sich sehr mit melodiösen Tracks mit klarer Songstruktur und eingängigen Parts. So macht es auch Sinn, dass er für seine Stücke auch Drums einspielen lässt, die ohne viel Wirbel den Rhythmus der Gitarre mitgehen.</p>
<p>Seite B wird von “Stand Behind The Men Behind The Wire” behaust, der aktuellen EP von <a href="http://blindsuncrows.com/" target="_blank"><strong>Stefano Pilia</strong></a>. Wer Pilia noch nicht kennen sollte, hat hier die Möglichkeit einer kleinen Auswahl seines Repertoires zu lauschen. Pilia nutzt das Spektrum von Gitarrensounds voll aus. Auf zwei akustischen Stücken zaubert er mitreißende Arpeggios und auf den restlichen drei Stücken geht er experimentelle Wege auf der E-Gitarre.</p>
<iframe width="400" height="100" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=2341181746/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=BFC476/" style="position:relative;display:block;width:400px;height:100px;" allowtransparency="true" frameborder="0"></iframe>
<p>Eine lohnenswerte Veröffentlichung für alle, die an frischen experimentellen Gitarrensounds interessiert sind.</p>
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		<title>DANIEL MENCHE UND DIE WÖLFE</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 14:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D.K.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daniel Menche aus Oregon beschäftigt sich mit Sounds aller Art. Seine Arbeiten entstehen, indem er Field Recordings oder andere Soundquellen als Basis verwendet, um daraus seinen eigenen Sound zu modellieren. Er bewegt sich dabei zwischen Ambient und Noise und schafft Klänge, die mal kakophonisch mal melancholisch klingen können. Wer sich mit Menche beschäftigen möchte, sollte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/SIGE_/TPR_Daniel_Menche.JPG" width="446" height="504" name="theImage" /></p>
<p><a href="http://danielmenchemain.blogspot.de/" target="_blank"><strong>Daniel Menche</strong></a> aus Oregon beschäftigt sich mit Sounds aller Art. Seine Arbeiten entstehen, indem er Field Recordings oder andere Soundquellen als Basis verwendet, um daraus seinen eigenen Sound zu modellieren. Er bewegt sich dabei zwischen Ambient und Noise und schafft Klänge, die mal kakophonisch mal melancholisch klingen können. Wer sich mit Menche beschäftigen möchte, sollte also gute Nerven haben.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/SIGE_/tpr_vilke_cover.jpg" width="446" height="446" name="theImage" /></p>
<p>Auf &#8220;Vilké&#8221; (in Litauen das Wort für den weiblichen Wolf) beschäftigt sich Menche mit animalischen Soundquellen. Nachdem er auf einem seiner Streifzüge durch die Wälder das Geheule von Wölfen festhalten konnte, hat er sich daran gesetzt, genau diese Sounds zu einem Album umzuformen. Das Resultat ist das viergeteilte Album &#8220;Vilké&#8221;. Vier Tracks, die allesamt an der 19 Minuten Marke kratzen, nehmen den Hörer mit in die zutiefst gruselige Soundwelt von &#8220;Vilké&#8221;. Der erste Teil beginnt mit einem brachial lauten Drumming, das allmählich leiser wird und sich im Hintergrund einer elektronisch verfremdeten Noisewand wiederfindet. Die Wölfe sind nicht mehr zu erkennen, dafür sorgt Menche mit Drums, Piano und Gitarren, die ebenfalls nicht direkt zu erkennen sind. Die Sounds der Wölfe hat Menche durch den Rechner gejagt und so verfremdet, dass sie teils choral, teils noisig klingen. Im dritten Teil überlappen sich Drumsounds zu einer Art Black-Metal-Rhythmus-Wolke, die von verfremdeten Wolfsgesängen verschlungen wird. Erst im letzten Teil kann der Hörer auch mal durchatmen und sich auf einzelne Sounds konzentrieren ohne Angst zu haben, von kakophonischen Soundschwaden überrascht zu werden. Die letzten 19 Minuten gleiten vor sich hin und es entsteht eine Art melodisches Rauschen. Unheimlich.</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F88478111&color=cf1b29&auto_play=false&show_artwork=true"></iframe>
<p><a href="http://sigerecords.blogspot.de/" target="_blank"><strong>Sige Records</strong></a> hat &#8220;Vilké&#8221; in Form gebracht und bietet das Album als <a href="http://www.bluecollardistro.com/sigerecords/product_info.php?products_id=8282&amp;cPath=1186_1187&amp;store=" target="_blank">Doppelvinyl</a> mit Artwork von Faith Coloccia (Mamiffer) an und als limitiertes <a href="http://www.bluecollardistro.com/sigerecords/product_info.php?products_id=8281&amp;cPath=1186_1187&amp;store=" target="_blank">Tape</a> inklusive einer DVD, auf der Menche mit Hilfe des Artworks von Coloccia ein Video zum Album verewigt hat. Das düstere geheimnisvolle Artwork passt auf jeden Fall sehr gut zum Album und rundet das Gesamtpaket ab.</p>
<p><img id="theImage" alt="" src="http://www.thepostrock.de/wordpress/wp-content/SIGE_/tpr_vinyl.jpg" width="454" height="446" name="theImage" /></p>
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