KANDODO – K2O

Im Bereich der experimentellen oder psychedelischen Musik gibt es ja keine Sommerhits. Das Metier wird von anderen Musikstilen bedient.

Das zweite Album von Kandodo namens “K2O” birgt zwar keine Sommerhits, es ist aber auf jeden Fall das perfekte Album für Musikfans, die sommerliche Sounds aus der experimentellen Ecke hören wollen. Das Artwork ist da schon der erste Anhaltspunkt.

Der Opener “Slowah” verbindet verschieden Loops zu einer kleinen Ouvertüre. “Grace and” verbindet Drones mit einem O-Ton, in dem es um Elvis geht – irgendwie unheimlich wie langsam der Sprecher seine Texte aufsagt. “Waves” verbindet Field Recordings von Wellen mit Akustigitarrensounds. Dann folgen die epischen Momente. “Kandy Rock Mountain” stampft mit psychedelischen Gitarrensounds und filigranen Drums 13 Minuten lang durch die Boxen, ohne das man merkt, dass in dieser knappen Viertelstunde eigentlich nicht viel passiert ist. Cool. “July 28th” verbindet Slideguitar und Synthieklänge zu einer Art Sommermantra. Und dann kommt der Abschluss. “Swim Into The Sun” ist wohl der Song zum Covermotiv. Und eins ist klar, der Weg zur Sonne ist sehr lang. 22 Minuten benötigt Kandodo dafür und auch hier braucht er nicht viel, um groovige Momente zu erzeugen. Drums und sich langsam steigernde Gitarrenflächen.  Sehr coole Platte. Auf zur Sonne!

Wie auch das Debut erscheint “K2O” über Thrill Jockey.

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