ABYSSE

Posted in Musik on June 25th, 2010 by M.H.

Abysse sind ein Ambient-Metal Quartett aus Cholet in Frankreich und haben in der Vergangenheit bereits als Vorband von Impure Wilhelmina oder Kingdom und auf dem diesjährigen Hellfest Bühnenerfahrungen gesammelt. Bisher haben sie verschiedene Compilation-Beiträge und nach “Eight Hours Before Dawn” und “De Profondeur En Immersion” Ende 2008 bereits ihre dritte in Eigenregie aufgenommene EP vorgelegt, die auf den Namen “Le Vide Est Forme” hört.

Dass die Mitglieder allesamt gerade mal Anfang 20 sind, hört man ihrer aktuellsten Veröffentlichung allerdings beileibe nicht an, da die Kompositionen sehr ausgereift und durchdacht wirken. Rein instrumentaler, progressiv angehauchter Metal, der von rhythmischen Riffs und melodiösen, teils experimentellen Leads dominiert wird, bildet die Grundlage. Doch beherrscht die Band auch die ruhigen Töne, wie beispielsweise Anfang und Mittelteil von “One Last Breath” belegen. Beide Tracks, “Déviance” und “One Last Breath”, überschreiten die Zehn-Minuten-Grenze und bieten den atmosphärischen, dezent psychedelischen Elementen, die Abysse in ihren Metal Sound integrieren, viel Raum zur Entfaltung. Insgesamt klingt das alles sehr ambitioniert und man darf auf das Debütalbum, an dem die Band momentan werkelt, absolut gespannt sein.

Auf ihrer MySpace Seite könnt ihr euch u.a. “One Last Breath” als Stream zu Gemüte führen und in ihrem Online Shop gibt es zu günstigen Konditionen die EP und ein wenig Merchandise.

Zudem werden Abysse am 28. August auf dem Motocultor Festival in Frankreich auftreten.

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MONKEY3

Posted in Musik on December 16th, 2009 by M.H.

Das Quartett aus Lausanne startete 2001 als Community von Musikern, die ihre Vorliebe für ausgedehnte Jam Sessions auslebte. Mittlerweile haben Monkey3 zwei Alben, ein Mini-Album, eine Split EP mit Hypnos69 und eine DVD herausgebracht. Ihr Stil lässt sich dem Stoner Rock zuordnen, wobei die Band selbst von “Psycostoner” spricht. Der Verzicht auf Vocals und die Anreicherung mit Keyboards und Samples verleiht dem Sound der Schweizer zudem eine ganz besondere, eigenständige Note. Als Quelle der Inspiration nennt die Band auf ihrer Homepage u.a. Bands wie Pink Floyd, Led Zeppelin und Kyuss, denen sie mit ihrer neuesten Veröffentlichung Tribut zollt. “Undercover” enthält ausschließlich Cover Versionen, wobei die Band bei zwei Songs erstmals das Experiment wagt, mit Sängern zusammenzuarbeiten: Wüstensohn John Garcia veredelt den Song “Watching You” und Tony Jelencovich leiht “Kashmir” seine Stimme. Es lohnt sich definitiv, hier mal ein Ohr zu riskieren.

Erschienen sind die Werke der Band auf dem belgischen Label Buzzville Records. Von ihren Live Qualitäten können wir uns im nächsten Jahr auf dem Roadburn Festival und dem Hellfest überzeugen. Erste Höreindrücke liefern MySpace und LastFm.

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