MOVING NOISES FESTIVAL – NIGHTHEART

Posted in MOVING NOISES FESTIVAL, Serie on November 8th, 2013 by D.K.

Nightheart – ein Name der wie allerfeinster Hard Rock mit Hang zum Fantasiefilm Score klingt… aber was hinter Nightheart steckt, ist alles andere als das. Nightheart ist rauh, Nightheart ist noisig, Nightheart ist wie Nebel durch den man nicht blicken kann…

Die beiden Mitglieder von Nightheart, Seppo und Maik, dürften Fans von experimentellem Doom ein Begriff sein, denn es handelt sich hierbei um sowas wie dem Nachfolgeprojekt von Kodiak. Dabei wollen die beiden Musiker nicht da ansetzen wo sie aufgehört haben, sondern gehen neue Wege, ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Der Sound von Nightheart ist geprägt durch verzerrte Gitarren- und Bassklänge und Elektronik. Eine massive Fusion von Sounds zwischen Harmonie und Dissonanz.

Keine Homepage, keine Social Media Präsenz. Das Moving Noises Festival ist die Premierenbühne und auf der Moving Noises CD, gibt es den ersten Track der Band zu hören. Neugierig geworden? Solltet ihr!

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LIVEBERICHT: AIDAN BAKER + MAIK (KODIAK) & A-SUN AMISSA

Posted in ontheroad on February 20th, 2012 by D.K.

Es ist Freitag. Freitag nach Altweiberdonnerstag, kalt, grau. Aidan Baker und A-Sun Amissa sind grad auf Tour und auf der Reise von Hamburg nach Bochum. Leicht ermüdet kommen die vier Musiker nachmittags in Bochum an und betreten die Christuskirche Bochum über den Hintereingang. Als A-Sun Amissa dann erstmalig in den Kirchenraum treten, weicht die Müdigkeit aus den Gesichtern einem schlichtem „Nice“ gepaart mit einem Lächeln. An diesem Abend treffen Aidan Baker und Maik von Kodiak zum ersten Mal zusammen, um gemeinsam zu improvisieren. Der Soundcheck ist das erste Zusammentreffen auf der Bühne, die beiden besprechen sich kurz und legen auch gleich los und es klingt gut, sehr gut. Aber später mehr dazu… Auch A-Sun Amissa sind von der Improvisationssession sehr angetan und äußern in einem Beisatz, dass man zum Schluss auch gemeinsam spielen könnte. Warum nicht?! Plan steht. Die Sonne geht unter, das blaue Licht auf dem Platz des europäischen Versprechens vor der Christuskirche geht an. Viele Interessierte kommen um zu sehen, was an diesem Abend auf der Bühne passieren wird.

a_sun_amissa @ christuskirche bochum

A-Sun Amissa eröffnen den Abend. Die drei Briten aus Leeds sitzen mittig im Halbkreis vor dem Altarsockel. In der Mitte Angela Chang mit ihrer Violine, an den Seiten Richard Knox und Owen Pegg an fast identischen Gitarren und vor den drei Musikern eine Herde von Effektgeräten. A-Sun Amissa erzeugen Spannungsbögen ohne diese aufzulösen, der Sound legt sich immer weiter aus im Kirchenraum, dann greift eine der Gitarren eine Melodie auf und führt diese fort, bis sich die anderen beiden Instrumente dazugesellen und den Sound wieder in etwas nicht greifbares, nur spürbares wandeln. Auf jeden Fall was für Fans von Sounds mit offenem Ende, ohne Auflösung, ohne gewaltige Klimax aber mit viel Zeit für warme sich entfaltende Sounds.

aidan baker_and_maik from kodiak @ christuskirche bochum

Nach einer kurzen Umbaupause kommen Aidan Baker und Maik auf die „Bühne“ und platzieren sich vor dem Altar auf dem Altarsockel. Wer Aidan Baker schon mal live gesehen hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass er meistens sitzt oder hinter einem Tisch mit Effektgeräten steht. An diesem Abend aber steht er ohne Tisch, in reinster Rockerpose, aber dieser Abend ist ja auch ein außergewöhnlicher Baker Abend, denn Maik von Kodiak sitzt direkt neben Aidan hinter seinem Schlagzeug. Das Set beginnt, Aidan Baker baut Loops auf, während Maik subtile Trommelsounds mit Paukenschlägeln unterlegt. Alles wächst zusammen und so langsam kommt Rhythmus ins Spiel. Maiks Trommelspiel bricht immer weiter aus, Aidan Bakers Gitarre setzt immer weitere Sounds in den Kirchenraum und irgendwann haben sich die beiden eingespielt und einen Sound geschaffen, der zum Mitwippen animiert. Dann nehmen die Sounds wieder ab und es folgt eine ruhige experimentellere Passage, bis dann das Netz aus Klängen wieder zunimmt, die Paukenschlägel ungedämpften Sticks weichen, Aidan zum Cellobogen greift und seiner Gitarre einige derbe, leicht verzerrte Streichtöne entlockt und sich die beiden Musiker gegenseitig antreiben, um ihr Set auf einen Höhepunkt zu treiben. Als der Höhepunkt erreicht ist, löst Aidan Baker das Geflecht aus Loops auf und Maik setzt den letzten hallenden Gitarrensounds die letzten Akzente auf bis Alles verstummt. Gelungenes Zusammentreffen.

Als Abschluß folgt ein drittes Set mit allen fünf Musikern des Abends. Alle platzieren sich so wie in den vorherigen Sets und bauen eine Dronelandschaft auf, die mit Viola-Einschüben und experimentellen Gitarrenausbrüchen bestückt ist. Der perfekte Ausklang für diesen Abend.

aidan, maik, angela, owen, rich @ christuskirche bochum

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QUARTETTKARTEN: KODIAK & N

Posted in DENOVALI SWINGFEST 2011 QUARTETT, Serie on August 26th, 2011 by D.K.

DAS DENOVALI SWINGFEST QUARTETT 4+5/24

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Kodiak & N, das ist die Kollaboration zweier deutscher Acts, die das, was sie machen, auf minimalste Art und Weise zelebrieren: Kodiak im Doom Metal und N im Drone. Die gemeinsame Arbeit der vier Musiker baut genau da auf und bringt die Stile der vier Musiker auf beeindruckende Weise zusammen. Live noch bedrohlicher als auf Platte und für den Swingfest Sonntag das passende Nachmittagslineup, bevor am Abend Sunn o))) die Halle zerdröhnen.

Mehr zu Kodiak & N:
Das Interview vor dem ersten gemeinsamen Swingfest Auftritt 2010.
Review zur gemeinsamen Platte “Rn/Xe”.
Livebericht vom ersten Auftritt nach Albumfertigstellung.

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LIVE: KODIAK & N

Posted in ontheroad on May 30th, 2011 by D.K.

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Es ist schon was länger her, genauer gesagt war es Ostermontag, als Kodiak & N direkt nach Abschluss der gemeinsamen Aufnahmen in der Tonmeisterei Oldenburg ins Ruhrgebiet zurückgekommen sind, um das gemeinsame Material live im AZ Mühlheim zu präsentieren. Aber auch wenn es so lange her ist, sind die Erinnerungen an den Abend noch vor dem inneren Auge und Ohr ungetrübt.

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Die Bühne bestand nur aus Verstärkerbergen, hinter denen die einzige Lichtquelle schimmerte, davor haben sich die vier Musiker in der Dunkelheit platziert. Die perfekten räumlichen Begebenheiten für das was kommen sollte. Kodiak & N beginnen subtil und bauen ihren Sound langsam und bedächtig auf. Wenn Pink Floyd eine Doomband wären, dann würden sie so klingen… N übernimmt die Rolle des Leadgitarristen (wenn man das so sagen kann, ohne gleich an Slash zu denken), Seppo und Thommy untermalen den N-Sound mit ihren Saiteninstrumenten und Maik, mittig platziert, setzt Drumakzente. Dann irgendwann der Ausbruch des typischen Kodiak-Doom-Sounds. Alle spielen sich die Seele aus dem Leib. N steht Kodiak gut, das ist sowas von klar. Dann der zweite Song, ungewöhnlich riffig und melodiös, aber auch aggressiv. Hier dann wieder eher der Doom der 70er als Vorbild. Obwohl der Song von Anfang an sehr direkt ist, schafft es die Band auch hier innerhalb von 20 Minuten eine atemberaubende Spannung aufzubauen. Der Sound ist zwar nicht durchgehend optimal an diesem Abend, aber trotzdem kann das Vierergespann überzeugen. Krasser Abschluss eines Osterwochenendes.Wir warten gespannt auf die Veröffentlichung des Albums, das bei Denovali Records erscheinen wird.

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Im Herbst folgt dann die erste gemeinsame Tour von Kodiak & N.

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KODIAK+N INTERVIEW

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, INTERVIEWS on October 6th, 2010 by D.K. und M.H.

denovali swingfest 2010Mit großer Spannung erwarten wir den Auftritt von Gitarrist Hellmut Neidhardt, alias N, aus Dortmund und den ebenfalls aus dem Ruhrgebiet stammenden Kodiak, die am kommenden Sonntag auf dem Denovali Swingfest eine interessante Allianz eingehen und der geneigten Öffentlichkeit erstmalig das Ergebnis ihrer aktuellen Zusammenarbeit präsentieren werden. Vorab haben wir die vier zum Interview gebeten…

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Ihr habt grad eure ersten gemeinsamen Proben hinter euch. Wie ist es gelaufen?
K: Es läuft phantastisch. Die Chemie hat direkt gestimmt und wir mussten überhaupt nicht lange herumexperimentieren, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Jeder in der Gruppe liefert das, was er am besten kann und es fügt sich wunderbar zusammen. Wir freuen uns riesig den passenden Counterpart für dieses Experiment gefunden zu haben.
N: Ich “kenne” Kodiak seit der ersten Platte; ich hatte da überhaupt keine Bedenken. Das passt und macht musikalisch Sinn.

Wollt ihr euch unseren Lesern, die euch noch nicht kennen, einmal gegenseitig vorstellen? Uns interessiert es aber natürlich auch wie, ihr den jeweils anderen musikalisch einschätzt.
K: Die Musik von N ist ein dicht gewobenes Geflecht aus meditativen Feedbacks und Live-Loops, die durch den Raum zu schwirren scheinen und dabei ständig variieren. Selten schafft eine Band ein so unfassbares Gefühl von Schwerelosigkeit und kraft zugleicht – und dabei handelt es sich hierbei nicht mal um eine Band, sondern nur um einen einzelnen Künstler. Wir haben N zuvor schon live erlebt und waren hin und weg.
N: Bei Kodiak ist es diese Mischung aus monolithischen Säulen und extrem dichten Atmosphären, die sofort packt. Das ganze dann in einem doch sehr eigenen, irgendwie körnig korrodierten Sound, das passt und ist einfach perfekt. Und wenn man sich die seitdem erschienenen, weiteren Veröffentlichungen von Kodiak anhört, überzeugt die Wandelbarkeit dieses (nur) auf den ersten Blick doch sehr fokussierten Konzepts.

Wie kam es eigentlich zur Entscheidung, gemeinsam aufzutreten?
K: Das ist eine gute Frage. Die konkrete Idee dazu kam wahrscheinlich von Denovali.

N: Die Idee stammt tatsächlich vom Label; meine neue VÖ, die N(9) “Gager” erscheint als mein erster Release auf Denovali und die Ansage, auf dem nächsten Swingfest zu spielen stand schon etwas länger. Mit Blick auf das Gesamtprogramm und die zu erwartende Festivalatmosphäre bin auch ich sehr zufrieden mit dem Konzept, Kodiak und mich zu einem gemeinsamen Auftritt zu bewegen. Und außerdem, mal sehen, was da noch so kommt…

N, wie ist es, zusammen mit drei aufeinander eingespielten Musikern zu spielen?
siehe nächste frage…

Kodiak, wie ist es, plötzlich ein weiteres “Bandmitglied” zu haben?
K: Es ist ein bisschen enger geworden im Proberaum. Und natürlich auch nochmal ein ganzes Stück lauter. Aber die Ampwand, die jetzt den Raum schmückt hat uns allen ein debiles Grinsen ins Gesicht gezaubert.

Inwiefern hat sich der Prozess des Schreibens, bezogen auf eure Zusammenarbeit, geändert? Besonders für dich, N?
K: Bei Kodiak waren schon immer alle Bandmitglieder gleichermaßen an der Entstehung der Songs beteiligt. Das heißt niemand beansprucht das Songwriting für sich und wir gehen die Sachen immer gemeinsam im Proberaum an. Es war nicht schwierig, eine weitere Meinung in diesem Prozess zuzulassen. Und praktischerweise bieten unsere typischen Songstrukturen genügend Platz um eine weitere Gitarre aufzunehmen, ohne dass diese überflüssig klingt. Wir müssen uns also für unseren Teil überhaupt nicht verbiegen, sondern können einfach loslegen und die Gitarrenarbeit von Hellmuth fügt sich absolut organisch in den Sound ein und bereichert das Gesamtbild ungemein. Wir haben uns im Vorfeld ein wenig Gedanken gemacht, ob und wie unsere Arbeitsweiesen beim Schreiben zusammen funktionieren, oder ob wir uns dann gegenseitig im Weg stehen, aber es klappte alles erstaunlich gut. Wir waren uns auch unschlüssig, ob wir aufgrund der knapp bemessenen Zeit nicht einfach fertige Songs zusammenwürfeln sollten und die Parts dann nur gegenseitig begleiten würden. Aber dann haben wir genau das richtige gemacht und einfach drauflos gejammt. Das Feeling hat sofort gestimmt und uns absolut überzeugt. So war bereits nach der ersten Probe ein Großteil des Sets für das Swingfest geschrieben.
N: Erstaunlicherweise wenig. Wie schon beschrieben hatten wir zunächst gedacht, dass es vielleicht gut wäre, bestehendes Kodiak-Material zu bearbeiten, um schon einmal einen grob strukturierten Rahmen zu haben und diesen dann zu ergänzen und auszuarbeiten. Statt dessen haben wir eben zunächst ein bisschen improvisiert, in erster Linie, um uns gegenseitig ein wenig kennen zu lernen. Und da hat sich gezeigt, dass die Arbeitsweise von Kodiak und meine starke Ähnlichkeit besitzt. Ich hatte über die Tatsache, plötzlich mit drei weiteren Meinungen konfrontiert zu sein auch im Vorfeld bewusst nicht nachgedacht; unsere ersten persönlichen Kontakte bei einem Auftritt von mir bzw. einem von Kodiak waren gleich entspannt gewesen und ich habe daher Schwierigkeiten auf menschlicher Ebene sowieso nicht erwartet. Etwas anderes ist es natürlich, plötzlich noch 1-2 weitere Gitarren und einen Bass um sich zu haben, mit denen man sich harmonisch, soundlich und lautstärketechnisch auseinander setzen muss. Aber hier herrscht an keiner Stelle der Egotrip, unser Set bietet auch genügend Freiräume und wechselnde Verantwortung. Und, um auch das nicht zu vergessen: von früheren Bandsituationen kenne ich das Zusammenspiel mit dem Schlagzeug; ich muss dann nur etwas mit den Loops aufpassen…

Woher nehmt ihr eure Inspiration? Sowohl auf euer bisheriges, als auch auf euer gemeinsames musikalisches Schaffen bezogen.
K: Es gibt keine alleinige Quelle für die Inspiration zu unseren Songs. Trotzdem basieren alle  unsere Stücke auf einer Grundidee, die wir entweder im Vorfeld recherchieren und zurechtlegen oder während des Songwriting entwickeln. Die Idee zu den beiden Songs “Beginning” und “End” auf unserer LP zum Beispiel war schon zu Beginn der Arbeit klar, während bei “MCCCXLIX – The Rising End” erst ein Teil der Musik feststand und wir dann den Hintergrund passend zum Sound gesucht haben.
N: Mein Konzept als N beruht auf dem Einfangen des Moments. Viele meiner Stücke sind entstanden (und entstehen weiterhin), indem ich meine Verstärker anschalte, die Aufnahme starte und ohne jede weitere Überlegung spiele. Ich überrasche mich da immer noch selbst, das gibt mir die Sicherheit, dass diese Vorgehensweise noch längst nicht ausgereizt ist. Die größte Schwierigkeit bereitet es da, eine möglicherweise soundlich schlechte Aufnahme in ihrer musikalischen Qualität zu wiederholen… Eine weitere Inspiration ist schlicht der Klang von Gitarre und Verstärker; trotz aller dazwischen geschalteter Effekte ist es gerade diese Klangästhetik, die auf mich inspirierend wirkt.


Ist es etwas Besonderes, ein Festival quasi vor der Haustür zu spielen?
K: Dass das Swingfest hier um die Ecke stattfindet macht die ganze Sache für uns vielleicht sogar leider ein wenig unspektakulärer. Normalerweise hat man vorher eine mehr oder weniger lange Fahrt, die bei uns immer sehr lustig abläuft und bei der einfach ein anderes Feeling aufkommt, als wenn man nur kurz sein Equipment in den Kofferraum packt und ein paar Meter fährt. Aber es macht auch vieles einfacher. So fühlen wir uns direkt heimischer, kennen die Location bereits und können ohne Stress zum Festival. Man muss einfach weniger im Vorfeld organisieren.
N: Sehe ich genau so, allerdings, als zweitägiges Festival ist das Swingfest natürlich schon ein eigenes Kaliber. Ich freue mich auch, dass wir am zweiten Tag spielen; so kann ich den ersten einfach als Zuhörer genießen und mich schon mal auf die Atmosphäre einlassen.

Werdet ihr das Swingfest Konzert aufnehmen oder plant ihr vielleicht, gemeinsame Studioaufnahmen zu veröffentlichen?
K: Das Swingfest werden wir nicht mitschneiden können, aber bei Kodiak hatten wir ja auf unseren Aufnahmen immer wieder Gäste dabei, die die Songs enorm bereichert haben. Wir wollten schon bei der Nadja Split eigentlich lieber eine Kollaboration, als eine Split mit getrennten Seiten für jede Band. Die Grundidee, dieses Konzept in Zukunft mit N in die Tat umzusetzen hat sich glaube ich bei jedem in der Band festgesetzt und wir werden mal sehen, ob wir das zustande bringen können. Es wäre sicherlich unglaublich dann im nächsten Jahr zu viert die Tonmeisterei zu entern.
N: Da muss ich nichts mehr zu sagen… Außer: eine gemeinsame Platte kann ich mir SEHR GUT vorstellen…

Verratet ihr uns zum Schluss, wie N + Kodiak zusammen klingen werden?
K+N: Nein. Aber wir denken jeder, der sich mit den beiden Projekten auskennt kann sich prima vorstellen, wie es zusammen passen wird.

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DENOVALI SWINGFEST 2010

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, ontheroad on May 3rd, 2010 by D.K.

Es ist soweit, wir dürfen uns freuen, denn das Denovali Swingfest 2010 öffnet am 9. und 10. Oktober seine Pforten in Essen. Die sympathischen Jungs von Denovali Records haben für dieses Jahr gleich zwei Tage eingeplant, denn die Liste der teilnehmenden Bands ist lang. Neben Blueneck, Celeste, Omega Massif und Kodiak, die schon das letzte Jahr dabei waren, sind dieses Jahr sehr viele neue, exklusive Überraschungen dabei. So treten beispielsweise die düsteren Jazz-Niederländer von The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble zum ersten Mal mit einem Doppel-Liveset auf, bei dem sie auch Material ihres Alter-Ego-Nebenprojektes The Mount Fuji Doomjazz Corporation spielen werden. Das Doom-Trio Kodiak tritt erstmalig in Kollaboration mit dem deutschen Drone-Gitarristen N auf und die fast in Vergessenheit geratenen The Pirate Ship Quintet geben ihr erstes Konzert außerhalb der Grenzen des britischen Königreichs. Zudem werden alle Bands trotz der Festival-Begebenheiten vollständige Sets spielen.

Wie bereits im letzten Jahr werden wir euch auch dieses Jahr mit Berichten zu allen teilnehmenden Bands und einigen Interviews rund um das Denovali Swingfest 2010 versorgen, um die Zeit bis zum Festival zu überbrücken.

Tickets, Links zu allen Bands und alle weiteren nützlichen Infos findet ihr auf der Denovali Swingfest 2010 Seite.

denovali swingfest 2010

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FALLING DOWN COMPILATION II

Posted in Release on March 20th, 2010 by D.K.

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Als 2008 die erste “Falling Down Compilation” veröffentlicht wurde, war das Staunen schon groß. Zwei Musikfreunde aus Frankreich hatten eine Zusammenstellung von diversen Bands aus den Bereichen Doom, Sludge, Post Rock (u.v.m) auf 3 CDs gepresst und zum Download und Verkauf angeboten. Viele Bands hatten damals schon unveröffentlichte Songs für die Kompilation zur Verfügung gestellt, was das Projekt äußerst interessant machte.

Seit letzter Woche ist die “Falling Down Compilation II” erhältlich. Diesmal sind es nur 2 Tonträger, die aber von Anfang bis Ende mit unveröffentlichen Tracks und bisher nicht verfügbaren Liveversionen der beteiligten Bands glänzen. Neben den prominenteren Vertretern wie God Is An Astronaut oder The Ocean, sind viele unbekannte Bands dabei, wie die Franzosen von СОЛЯРИС, die mit ihren Beiträgen zu überzeugen wissen.

Die beiden deutschen Bands Omega Massif und Kodiak liefern zwei kraftvolle Doom-Metal-Injektionen, die Italiener von Ufomammut nehmen einen auf eine spacige Drone-Doom-Reise mit und das Amenra-Sideproject Kingdom gibt einen unveröffentlichten, treibenden Song zum Besten.

Interesse geweckt? Hier geht es zum Shop.

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LIVE: DENOVALI SWINGFEST

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009, ontheroad on November 22nd, 2009 by D.K.

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Gestern war es endlich soweit: das Denovali Swingfest stand an. Ein Zettel am Eingang mäßigte die Vorfreude etwas, da Daturah wegen Krankheit abgesagt hatten. Um kurz vor drei ging es dann los mit Sankt Otten, die live trotz vieler Elektronik auf der Bühne einen sehr homogenen Sound erzeugen und immer mehr Leute vor der Bühne versammeln konnten. Es folgten Kodiak, die mit ihren drei Instrumenten eine beeindruckend eindringliche Doomsoundlandschaft erzeugten. Laut Running Order sollte es mit Omega Massif weitergehen, doch das Keyboard und die Englisch sprechenden Menschen auf der Bühne ließen schnell auf Blueneck aus Bristol schließen. Omega Massif steckten im Stau, hieß es. Blueneck überzeugten mit ihren facettenreichen Alternative Songs, die sich immer wieder in Mitschwingnummern (muss ja irgendwo herkommen, die Idee zum Swingfest) verwandelten. Omega Massif hatten sich dann letztendlich durch den Verkehr gekämpft und legten ein fettes, staubtrockenes Doom-Metal-Set hin. Die Band war zwar zwischendurch vom Sound enttäuscht und versuchte dem Soundmann das nahe zu legen, aber das Publikum schien anderer Meinung zu sein und feierte die Würzburger Gäste. Es folgte eine kleine Pause bis dann Celeste die Bühne betraten und einen einzigartigen Auftritt boten. Ohne Bühnenlicht, aber mit roten Stirnleuchten und sehr, sehr viel Kunstnebel boten Celeste ein knapp halbstündiges Post-Hardcore Konzert. Kurz aber wirkungsvoll. Krönender Abschluss des Abends war das letzte auf dem europäischen Festland stattfindende Konzert von Fall of Efrafa. Die meist 20minütigen Songs boten dem Hörer einen Mix aus härterem Hardcore, Metal und ruhigerem Post Rock und fassten so gesehen alle auf dem Swingfest vertretenen Stilrichtungen zusammen.

Bis auf den Ausfall von Daturah ein sehr gelungenes Festival.

Fotos von allen Bands findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

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DENOVALI SWINGFEST – RUNNING ORDER

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009, ontheroad on October 30th, 2009 by M.H.

In drei Wochen hat das Warten endlich ein Ende – hier die Running Order für das bereits ausverkaufte Denovali Swingfest am 21. November 2009 im Coffee Corner in Essen:


Einlass: 13:00 Uhr

14:30 Uhr
SANKT OTTEN

15:35 Uhr
DATURAH

16:50 Uhr
KODIAK

18:10 Uhr
OMEGA MASSIF

19:30 Uhr
BLUENECK

20:40 Uhr
CELESTE

22:00 Uhr
FALL OF EFRAFA


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KODIAK

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009, Serie on October 27th, 2009 by D.K.

DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS (TEIL 4)

kodiak live

Kodiak aus dem Ruhrgebiet spielen instrumentalen Doom und lassen sich Zeit dabei. Die meist 20minütigen Tracks steigern sich langsam und unterschwellig, bis sie zum Ende hin den Hörer in ihren gewaltigen Soundwänden einhüllen. Wie einem die Größe eines Kodiak-Bären erst bewusst wird, wenn er direkt vor einem steht, so entfalten auch die langen Tracks des Debüt Albums erst nachdem sie gehört wurden ihre volle Wirkung beim Hörer. Live legen Kodiak sehr viel Wert auf eben diese Wirkung des Sounds und verzichten auf jegliche Lichtshow. Ein Leuchtstab und drei Musiker auf der Bühne… im November ist es soweit.

Das selbstbetitelte Kodiak Debüt ist bei Denovali Records erschienen und ist hier kostenlos downloadbar.

In den nächsten Wochen erscheint zudem eine Kodiak Nadja Split EP mit jeweils einem neuen Song.

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NADJA & KODIAK

Posted in Musik on October 13th, 2009 by D.K.

nadja kodiak split

Ab sofort könnt ihr die neue Nadja Kodiak Split bei Denovali Records vorbestellen. Kodiak steuern den Track “MCCCXLIX The Rising End” bei, auf dem sie eindrucksvoll beweisen, dass schwerfällige instrumentale Sounds fesseln können. Mit “Kitsune Fox Drone” runden Nadja mit ihrem charakteristischen Sound aus verzerrten Gitarren- und Bassflächen das Split Paket ab.

Ihr könnt hier in die beiden Songs reinhören und die LP oder CD vorbestellen.

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