PREMIERE: ONLY LOVERS LEFT ALIVE

Posted in Aktuell, Kunst, ontheroad on November 30th, 2013 by D.K.

Das Poster spricht für sich, hingehen lohnt sich:

Tickets gibt es hier…

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LIVE-VIDEO-STREAM KONZERT MIT [BOLT] & NINEMILES

Posted in Aktuell, ontheroad, Redaktion, Serie, Video on February 18th, 2013 by D.K.

N hat im September das Debüt gegeben in unserer neuen Reihe, in der wir euch experimentelle Konzerte ins Wohnzimmer bringen. Wer das N Live-Video-Stream-Konzert verpasst hat, kann es sich auf unserer VIDEOS Seite anschauen.

Das nächste Live-Video-Stream-Konzert findet heute, 17. Februar, um 19 Uhr statt. Diesmal präsentieren wir euch zusammen mit FF Livecast das Bochumer Bass Drone Doom Duo [BOLT], das letztes Jahr ein staubtrockenes Ambient-Drone-Doom-Brett von Album über Aentitainment Records veröffentlicht hat, welches sich sofort in unseren Herzen eingebrannt hat.  Als Nächstes steht eine gemeinsame 10inch Split mit Petrels an, die demnächst ebenfalls über Aentitainment Records erscheinen wird.

Den Abend eröffnet ninemiles, das Soloprojekt von Thomas, der einen Hälfte von [BOLT], mit einem kurzen elektronischen Ambient Drone Set. Sein Debüt “Grímsey” erscheint Anfang Februar über Midira Records und ist, um mal unserer baldigen Rezension vorzugreifen, eine massive Reise durch elektronische Drones und Soundflächen, die sich durch alle Gemütszustände wühlen.

DANKE FÜRS ZUSCHAUEN!!!

Und hier der Stream von gestern in zwei Teilen:

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EXPERIMENTAL EVENING SPEZIAL: B/B/S/ – AIDAN BAKER – SVARTE GREINER – ANDREA BELFI

Posted in ontheroad on January 11th, 2013 by D.K.

B/B/S/ live in bochum

Die Veröffentlichung von “Brick Mask”, dem ersten Album von B/B/S/ mit treibenden Drums und experimentellen Saitensounds, steht kurz bevor. Hinter B/B/S/ verbirgt sich ein Trio, das aus Aidan Baker (Nadja), Erik K Skodvin alias Svarte Greiner und Andrea Belfi besteht und eine impulsive Mischung aus Ambient, Drone, Shoegaze und Psychedelic bietet.

Wir freuen uns, euch dieses Trio in der Christuskirche Bochum präsentieren zu dürfen und haben uns natürlich was besonderes dafür ausgedacht. Denn wenn drei hochkarätige Musiker zusammen auf der Bühne stehen, die über eine beeindruckende Solodiskografie verfügen, dann stellt sich natürlich nicht die Frage, wer B/B/S/ supporten soll. Den Abend eröffnen alle drei Musiker mit ihren eigenen Solosets…

Christuskirche Bochum
B/B/S/ – AIDAN BAKER – SVARTE GREINER – ANDREA BELFI
Freitag
25. Januar 2013
19:30 Uhr
Tickets

Die Rezension zum neuen Album, das im Februar über Miasmah Recordings erscheint, findet ihr hier…

Mehr zu Aidan Baker…
Mehr zu Erik K Skodvin…
Mehr zu Andrea Belfi…

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EXPERIMENTAL EVENING VII: THE SLEEP OF REASON & N

Posted in Aktuell, ontheroad on October 1st, 2012 by D.K.

the sleep of reason & N

ACHTUNG!!! WICHTIGE SET-ÄNDERUNG:

Soeben (02.11., 11 Uhr) musste Jon Attwood aus familiären Gründen seine Teilnahme für den 3.11. absagen und ist nach England zurückgereist. Aufgrund dieser kurzfristigen Änderung wird Dirk Serries ein exklusives und einmaliges Solo Set spielen, das unabhängig von seinen Projekten The Sleep Of Reason,  Fear Falls Burning und Microphonics zu betrachten ist. Wir hoffen diese einzigartige Alternative sagt euch zu.

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Am Samstag, den 3. November, stehen drei Musiker auf der Bühne, beziehungsweise vor dem Altar der Christuskirche Bochum, die eines gemeinsam haben: Alle drei erzeugen Ihre Sounds allein mit einer Gitarre und einer Reihe von Effektgeräten.

N

Den Abend eröffnet N mit einem Drone-Noise-Set. Seine Gitarrensounds ähneln in vielen Momenten den Sounds einer Kirchenorgel, sie legen sich übereinander, der Kirchenraum trägt die Töne, lässt sie hallen, verstärkt sie… wer sich in die Kirche setzt und die Sounds auf sich wirken lässt, ist nach wenigen Sekunden dem Sog von N ausgesetzt.

The_Sleep_Of_Reason.jpg

Änderung: Aufgrund der Absage von Jon Attwood (siehe oben) wird Dirk Serries ein exklusives Solo Set spielen.

Die anderen beiden angesprochenen Musiker sind Jon Attwood und Dirk Serries, die sich zum gemeinsamen Projekt The Sleep Of Reason zusammengetan haben. Zur Veröffentlichung ihrer auf 200 Stück limitierten 3LP Albumsammlung auf Tonefloat Records, sind sie Ende Oktober und November auf Europatour. Dirk Serries hat mit seinem Projekt Fear Falls Burning bleibende Akzente in der Droneszene gesetzt. Jon Attwood ist seit vielen Jahren solo unterwegs und hat schon unzählige Alben veröffentlicht, auf denen er mal experimenteller, mal konventioneller mit seiner Gitarre musiziert. Das gemeinsame Projekt The Sleep Of Reason ist eine auf Platte(n) festgehaltene Dokumentation des gemeinsamen Gitarrenspiels der beiden Musiker. Wer sich durch die Platten durchhört wird Zeuge davon, wie die Sounds der beiden Gitarristen von Mal zu Mal besser aufeinander abgestimmt sind und am Ende eine perfekte Fusion aus bluesigen und experiementellen Sounds ergeben.

Wo:
Christuskirche Bochum, An der Christuskirche 1, 44787 Bochum
Wann:
3. November 2012, 20:00 Uhr Beginn, 19:30 Uhr Einlass
Tickets:
Gibt es hier… und an der Abendkasse

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EXPERIMENTAL EVENING VI: MAMIFFER & MENACE RUINE

Posted in Aktuell, ontheroad on September 26th, 2012 by D.K.

mamiffer & menace ruine

Im Rahmen des Experimental Evening in der Christuskirche Bochum präsentieren wir euch am 26. Oktober die amerikanische Avantgarde-Drone-Ambient Band Mamiffer und das kanadische Experimentalduo Menace Ruine .

Bestehend aus den beiden Hauptmitgliedern Faith Coloccia und ihrem Ehemann und Ex-Isis Frontmann Aaron Turner werden Mamiffer die Christuskirche Bochum in ihre Soundwelt tauchen, die aus Gitarrenklängen, Klavier und Field Recordings besteht. Das von Musikkritikern hoch gelobte letzte Album “Mare Decendrii” ist das beste Beispiel für die große Bandbreite der Band, auf dem neben den Hauptakteuren viele Gastmusiker verschiedenster musikalischer Herkunft vertreten sind. Egal ob Gitarren Soundwände aufbauen oder das Klavier eine klassische melancholische Melodie aufbaut, egal ob Faith ihre filigranen Vocals über die Sounds legt, oder asiatische Gesänge und Field Recordings sich ihren Weg bahnen, der Sound von Mamiffer ist immer einzigartig. Oder anders gesagt: Sie klingen orchestral und fühlen sich dronig an. Welcher andere Ort, wenn nicht ein Kirchenraum, kann hier die passende Herberge sein für diesen Sound.

Mehr zu Mamiffer…

Eine experimentierfreudige Band kommt selten allein. Als zweiter Act sind die beiden kanadischen Experimentalmusiker von Menace Ruine dabei, deren neues Album “Alight In Ashes” in der Vinylversion über Sige Records, dem gemeinsamen Label von Faith Coloccia und Aaron Turner, erscheinen wird. Die beiden klingen elektronisch, verzerrt, mittelalterlich, mysteriös…

Mehr zu Menace Ruine…

Ort: Christuskirche Bochum, An der Christuskirche 1, 44787 Bochum
Datum: 26. Oktober 2012
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Tickets: hier

Event Seite auf Last.FM

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LIVE STREAM KONZERT MIT N

Posted in Aktuell, Video on September 16th, 2012 by D.K.

Anlässlich der Split Veröffentlichung von “Nadja & N(23) – Vomos” über Midira Records, der ersten Liveplatte von N, präsentieren wir euch in Zusammenarbeit mit FF-Livecast ein exklusives Live Stream Konzert mit N:

 

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LIVEBERICHT: AIDAN BAKER + MAIK (KODIAK) & A-SUN AMISSA

Posted in ontheroad on February 20th, 2012 by D.K.

Es ist Freitag. Freitag nach Altweiberdonnerstag, kalt, grau. Aidan Baker und A-Sun Amissa sind grad auf Tour und auf der Reise von Hamburg nach Bochum. Leicht ermüdet kommen die vier Musiker nachmittags in Bochum an und betreten die Christuskirche Bochum über den Hintereingang. Als A-Sun Amissa dann erstmalig in den Kirchenraum treten, weicht die Müdigkeit aus den Gesichtern einem schlichtem „Nice“ gepaart mit einem Lächeln. An diesem Abend treffen Aidan Baker und Maik von Kodiak zum ersten Mal zusammen, um gemeinsam zu improvisieren. Der Soundcheck ist das erste Zusammentreffen auf der Bühne, die beiden besprechen sich kurz und legen auch gleich los und es klingt gut, sehr gut. Aber später mehr dazu… Auch A-Sun Amissa sind von der Improvisationssession sehr angetan und äußern in einem Beisatz, dass man zum Schluss auch gemeinsam spielen könnte. Warum nicht?! Plan steht. Die Sonne geht unter, das blaue Licht auf dem Platz des europäischen Versprechens vor der Christuskirche geht an. Viele Interessierte kommen um zu sehen, was an diesem Abend auf der Bühne passieren wird.

a_sun_amissa @ christuskirche bochum

A-Sun Amissa eröffnen den Abend. Die drei Briten aus Leeds sitzen mittig im Halbkreis vor dem Altarsockel. In der Mitte Angela Chang mit ihrer Violine, an den Seiten Richard Knox und Owen Pegg an fast identischen Gitarren und vor den drei Musikern eine Herde von Effektgeräten. A-Sun Amissa erzeugen Spannungsbögen ohne diese aufzulösen, der Sound legt sich immer weiter aus im Kirchenraum, dann greift eine der Gitarren eine Melodie auf und führt diese fort, bis sich die anderen beiden Instrumente dazugesellen und den Sound wieder in etwas nicht greifbares, nur spürbares wandeln. Auf jeden Fall was für Fans von Sounds mit offenem Ende, ohne Auflösung, ohne gewaltige Klimax aber mit viel Zeit für warme sich entfaltende Sounds.

aidan baker_and_maik from kodiak @ christuskirche bochum

Nach einer kurzen Umbaupause kommen Aidan Baker und Maik auf die „Bühne“ und platzieren sich vor dem Altar auf dem Altarsockel. Wer Aidan Baker schon mal live gesehen hat, dem wird sicherlich aufgefallen sein, dass er meistens sitzt oder hinter einem Tisch mit Effektgeräten steht. An diesem Abend aber steht er ohne Tisch, in reinster Rockerpose, aber dieser Abend ist ja auch ein außergewöhnlicher Baker Abend, denn Maik von Kodiak sitzt direkt neben Aidan hinter seinem Schlagzeug. Das Set beginnt, Aidan Baker baut Loops auf, während Maik subtile Trommelsounds mit Paukenschlägeln unterlegt. Alles wächst zusammen und so langsam kommt Rhythmus ins Spiel. Maiks Trommelspiel bricht immer weiter aus, Aidan Bakers Gitarre setzt immer weitere Sounds in den Kirchenraum und irgendwann haben sich die beiden eingespielt und einen Sound geschaffen, der zum Mitwippen animiert. Dann nehmen die Sounds wieder ab und es folgt eine ruhige experimentellere Passage, bis dann das Netz aus Klängen wieder zunimmt, die Paukenschlägel ungedämpften Sticks weichen, Aidan zum Cellobogen greift und seiner Gitarre einige derbe, leicht verzerrte Streichtöne entlockt und sich die beiden Musiker gegenseitig antreiben, um ihr Set auf einen Höhepunkt zu treiben. Als der Höhepunkt erreicht ist, löst Aidan Baker das Geflecht aus Loops auf und Maik setzt den letzten hallenden Gitarrensounds die letzten Akzente auf bis Alles verstummt. Gelungenes Zusammentreffen.

Als Abschluß folgt ein drittes Set mit allen fünf Musikern des Abends. Alle platzieren sich so wie in den vorherigen Sets und bauen eine Dronelandschaft auf, die mit Viola-Einschüben und experimentellen Gitarrenausbrüchen bestückt ist. Der perfekte Ausklang für diesen Abend.

aidan, maik, angela, owen, rich @ christuskirche bochum

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DAS FEAR FALLS BURNING FINALE

Posted in Aktuell, ontheroad on January 22nd, 2012 by D.K.

Wer das musikalische Schaffen des belgischen Musikers Dirk Serries verfolgt, weiß, dass dieser Mann über gewisse Zeitspannen bestimmte musikalische Alter Egos in den Mittelpunkt seiner Kreativität gestellt hat. Begonnen hat alles mit VidnaObmana, dann kam im Zuge einer musikalische Weiterentwicklung Fear Falls Burning.

fear_falls_burning

Unter dem Fear Falls Burning Mantel hat Dirk Serries diverse Drone- und Ambientplatten im Alleingang aufgenommen, die sich auf geloopte Gitarrensounds konzentrieren. Im weiteren Kreativitätsverlauf kamen auch andere Musiker dazu, die das Spektrum des Projekts erweitert haben. Das letzte Studioalbum “Frenzy Of The Absolute” von 2008 beinhaltete dann auch Drums, Percussion und Sounds eines weiteren Gitarristen. Zuletzt erschien Ende 2010 die 7inch Single “Dead of Night”, auf der Dirk Serries von Martina Verhoeven
(3 Seconds Of Air) am Bass begleitet wurde. Nun steht für diesen Sommer die Veröffentlichung des letzten Fear Falls Burning Studioalbums “Disorder Of Roots” auf Tonefloat Records an. Zur Veröffentlichung des Albums wird das einzige und letzte Konzert von Fear Falls Burning am 2. Juni 2012 im Tilburger Paradox stattfinden. Dirk Serries wird hierbei vom Lineup des neuen Albums begleitet, das aus dem Drummer Tim Bertilsson (Switchblade), dem Bassisten Frank Kimenai (Anaphylactic Shock) und dem Sänger Michiel Eikenaar (Nihill, Anaphylactic Shock) besteht.

Karten können hier reserviert werden und liegen dann an der Kasse abholbereit. Jeder Besucher des Konzertes erhält eine 7inch Single, auf der weitere Songs aus der Albumsession vertreten sein werden.

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FABIO ORSI & N LIVE IM FKT BOCHUM

Posted in Aktuell on November 1st, 2011 by D.K.

fabio_orsi und N

Am 26. November werden Fabio Orsi und N die Räumlichkeiten vom FKT Bochum in ihre Ambient und Drone Sounds hüllen.

Fabio Orsi kommt aus Italien und ist zurzeit in Berlin ansässig, seine Songs entstehen entweder auf der Gitarre oder durch kreatives abmischen von Field Recordings am Rechner. Dabei legt sich Orsi nicht auf einen bestimmten Sound fest, so dass sein Oeuvre zwar in der Gesamtheit mit Drone und Ambient beschrieben werden kann, er sich aber auch teils in minimalistischen Elektronikgefilden oder auch in treibenden Postrocksounds wiederfindet. Freunde experimenteller Instrumentalsounds kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Zweiter im Bunde ist N alias Hellmut Neidhardt, der regelmässigen Lesern dieses Magazins als Musiker und Schreiberling bekannt sein dürfte. N eröffnet den Abend mit seinen Gitarrendrones, die wie aus dem Nichts durch seine Marshallboxen hallen und sich zu Dronelandschaften, Dronegebirgen auftürmen. Mal ruhiger, mal lauter nehmen die N-Sounds den Hörer wie eine Nebelschwade ein.

Und wer weiß, vielleicht spielen die beiden auch ein gemeinsam improvisiertes Set. Geht hin und findet es raus…

26. November 2011
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Freies Kunst Territorium Bochum

Mehr zu Fabio Orsi…
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LIVETIPP: HAUSCHKA BEI URBAN URTYP

Posted in Aktuell, ontheroad on October 10th, 2011 by D.K.

hauschka

Das Urban Urtyp Kollektiv holt Hauschka in die Christuskirche Bochum und das solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Kommenden Sonntag lädt Urban Urtyp zu einer weiteren Ausgabe von “Konzerte aus dem Zentrum der Stadt” ein. Was Hauschka auf Platte präsentiert, lässt sich mit Elektro-Klassik-Ambient beschreiben, lässt aber nicht erahnen, was dieser sympathische Herr aus Düsseldorf da eigentlich macht. Dafür muss man Hauschka und sein “Prepared Piano” live gesehen haben. Denn Hauschkas Sounds entstehen analog auf einem Flügel, dessen Innenleben mit diversem Krimskrams befüllt, besteckt und beklebt wird. Die daraus resultierenden Sounds klingen verblüffend anders, kreativ, experimentell… einfach fernab dessen, was ein normaler Flügel an Sounds hergibt. Wer wissen möchte, was Hauschka so alles benutzt, um den Flügel zu preparieren, und wie das ganze in einer Kirche klingt, der sollte sich folgende Daten in den Kalender schreiben:

Urban Urtyp: Hauschka
16.10.2011
19 Uhr
10 Euro
Christuskirche Bochum

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WIR PRÄSENTIEREN DEN ZWEITEN DENOVALI LABEL EVENING

Posted in ontheroad, Redaktion on October 1st, 2011 by D.K.

dle_2.jpg

Nachdem wir euch im Juni den ersten Denovali Label Evening (siehe Review) zusammen mit der Christuskirche Bochum und Denovali Records präsentiert haben, folgt am 28.10.2011 die Fortsetzung. Knapp einen Monat nach dem grandiosen Denovali Swingfest präsentieren wir euch den Denovali Label Evening mit Blueneck und Sankt Otten.

Sankt_Otten

Sankt Otten haben vor wenigen Wochen ihr neues Album “Gottes Synthesizer” veröffentlicht, mit dem sie den Hörer auf eine Reise durch Synthielandschaften nehmen, die mal modern aber auch mal so richtig wie aus den 70ern gebeamt klingen. Live mit Elektrodrums und mit Ebow gespielter Gitarre ein Erlebnis für sich.

Unser Interview mit Sankt Otten findet ihr hier…

Blueneck

Blueneck haben diesen Monat ihr drittes Album “Repetitions” veröffentlicht. Während ihr erstes Album noch stark auf instrumentale Stücke mit gelegentlichen Vocaleinschüben fokussiert war und das Zweitwerk “The Fallen Host” mit seiner Mischung aus epischen Instrumentalparts und Alternativpassagen mit Gesang, setzt das Drittwerk vor allem auf die Dramaturgie von Gesang und Piano mit anschließendem Instrumentalausbruch. Ideale Voraussetzungen, um den Kirchenraum der Christuskirche Bochum zu beschallen.

Review zum neuen Album ist hier…

Veranstaltung: Denovali Label Evening
Bands: Blueneck und Sankt Otten
Datum: Freitag, 28.10.2011
Beginn: 20:00 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
Ort: Christuskirche Bochum, An der Christuskirche 1, 44787 Bochum
VVK: 12 Euro (hier)
AK: 13 Euro

Last FM Konzertseite

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FANTOMAS LEBEN!

Posted in KURZ GESAGT on August 21st, 2011 by D.K.

fantomas

Endlich! Ein Lebenszeichen von Fantomas. Zwar kein neues Album, dafür aber die Live Version von “The Director’s Cut”. Mike Patton, Buzz Osbourne, Trevor Dunn und Dale Crover (Dave Lombardo vertretend) haben Silvester 2008 ihr Kultalbum mit Coverversionen von Kultfilmscores komplett live gespielt und das Ganze für Augen und Ohren festgehalten.

“The Director’s Cut – A New Year’s Revolution” erscheint Anfang September über Ipecac Recordings und ist auf DVD oder als Audio-Download erhältlich. Neben allen Songs des Albums sind noch die beiden Cover “Simply Beautiful” (Al Green) und “Chariot Choogle” (T Rex) vertreten. Die DVD ist noch mit einem Audiokommentar von Komiker und Ulkmusiker Neil Hamburger versehen.

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LIVEBERICHT: KYUSS LIVES!

Posted in ontheroad on August 6th, 2011 by D.K.

kyuss_lives_live

Kyuss, die Desertrocklegende aus den 90er Jahren, wiedervereint zu Kyuss Lives, um durch die Welt zu touren und die Musikgemeinde daran zu erinnern, wer den tiefgestimmten Bluesmetalsound salonfähig gemacht hat. Ich weiß noch genau, wie ich auf Kyuss gestoßen bin: Es war eine Sendung namens “Wah Wah” auf dem ersten deutschen Musiksender, der ebenfalls in den Neunzigern ins Leben gerufen wurde. Da lief dann dieses braunstichige, mysteriöse Video von “Demon Cleaner”, in dem eine tiefe Soundwalze auf den filigranen Gesang von John Garcia traf. Ab in den Plattenladen, damals noch ein gut sortierter Teil im bergischen Elektonikmarkt, und sofort “Sky Valley” gekauft. Nach dem ersten Hören war klar, dass “Demon Cleaner” nicht der repräsentativste Song der Band war, denn markantes Merkmal des Kyusssounds waren nicht nur die basslastigen Saiteninstrumentklänge, sondern auch Garcias Reibeisenstimme. Ein Album später war plötzlich Schluss und was einem blieb, waren vier Alben und eine sehr gelungene Raritätenbestofplatte. Viele, viele Jahre später spielten dann Brant Bjork und Nick Olivieri ihre Solosets in der Bochumer Matrix und überraschten das Publikum mit einer gemeinsamen Zugabe, bei der sie Kyusssongs im neuen Gewand präsentierten. Da ging mir durch den Kopf, dass die Herrschaften doch eigentlich mal wieder mit dem Herrn Garcia musizieren könnten, wenn sie schon Kyuss Material anspielen. Nochmal viele, viele Jahre später ist aus dem Wunschdenken Realität geworden und die drei haben sich zusammen mit Gitarrist Bruno Fevery zusammengetan. Und nun nach dem Lebensbericht zum Livebericht.

Voll ist es vor dem FZW, als wir ankommen. Eine Schlange gemischt aus Jung und Alt, Rockern und Metaltypen. Die Halle ist schnell gefüllt und um 21 Uhr geht das Licht aus und ein Orchester aus der Tube leitet das Ende des jahrelangen Wartens ein. Brant Bjork betritt als erster die Bühne und beginnt das Set hinter den Drums. Die restlichen Kyuss-Söhne kommen auf die Bühne. Nick Olivieri ist kurzfristig ausgefallen und wird durch Scott Reeder ersetzt, der ja nicht weniger Kyuss ist als Nick und mit seinem leuchtenden Bass barfuss vor seinen fetten Amps steht. John Garcia im dunkelroten Hemd, mit Zopf und Sonnenbrille, also genau das Bild, das man erwartet hat. Bruno Fevery als einziger Nicht-Alt-Kyuss-Mann fügt sich gut ins Gesamtbild ein. Das Set ist schwer “Sky Valley”-lastig, “Gardenia” walzt als zweiter Song durch die Reihen, die halbe Halle tobt. Endlich mal die Phrase “Get back… Motherfuckaahhhh…” live hören. Nachdem sich die Band warmgespielt hat, nehmen die Songs einen eigenen Flow an, der auch geprägt ist von Feverys Gitarrenstil. Schon alleine weil er nicht wie Josh Homme durch Bassamps spielt, entwickelt der Sound seiner Gitarre einen eigen Charme. “Freedom Run” beispielsweise groovt verdammt cool und Garcia holt alles aus seiner Stimme raus. Brant Bjork, wie immer gut gelaunt und bis über beide Ohren grinsend, spielt mit Publikum und Drumset und könnte so energetisch wie er da abgeht einen kleinen trommelnden Hasen einer Batteriefirma als Maskottchen ablösen. Sie genießen es wieder zusammenzuspielen und gefeiert zu werden. “One Inch Man” bringt so gut wie alle zum Toben. Einer der Höhepunkte ist auch “El Rodeo” mit seinem fiesen Gedröhne und den eindringlichen “Rodeooooooohhhhhh” Vocals. Wenn man da so steht und die Bässe durch sich fliessen lässt, ist es nicht verwunderlich, dass ich heute auf Drone und Doom Bands stehe. Der junge Mann mit der Karottenhose, der die ganze Zeit stocksteif vor mir steht, wird auch irgendwann vom Groove der Band mitgerissen und fängt an, unkontrolliert mit dem Kopf zu wackeln. Kyuss kriegen sie alle. Und es sind wirklich Kyuss, der Namenszusatz ist hier überflüssig. Das Ganze geht mit Zugabe bis um 23 Uhr, bis der Zirkus die Stadt wieder verlässt. Yeah!

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LIVEBERICHT: RUSSIAN CIRCLES & BORIS

Posted in ontheroad on July 24th, 2011 by D.K.

Samstagabend von der einen Ecke des Ruhrpotts zur anderen nach Dortmund in das FZW zum Boris & Russian Circles Konzert, das dauert schon ganz schön lang. Im FZW angekommen spielt die Vorband Saade schon ihren letzten Song. Saade kannte ich vorher nicht, aber ein Blick auf die Bühne verrät, dass ein Teil des Gitarre-Drum-Duos der Tourmanager von Bands wie Boris oder Mono ist. Klein ist die Welt.

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Als erster Headliner treten Russian Circles um kurz nach Acht auf. Das große Drumset (erheblich größer als das dahinter stehende von Boris) steht mittig am vorderen Bühnenrand. Rechts davon der Bassist und links der Gitarrist. Mike Sullivan an der Gitarre ist die treibende Kraft auf der Bühne. Er legt die ersten Loops, die unglaublich präzise sind und die Band nach nur knapp 2 Minuten wie eine Drei-Gitarren-Combo klingen lassen. Der drahtige Dave Turncrantz wirkt hinter seinen großen Drums etwas verloren, doch dass er diese unter Kontrolle hat beweisen die ersten Druckwellen, die schon beim ersten Song das erste Ohnmachtsopfer fordern. Links stehend sieht man dank vorgerückten Drums so gut wie nichts von Bassist Brian Cook und zu hören ist er zu Beginn auch nicht, weil irgendwas am Sound nicht klappt. Trotzdem haben sich die drei schnell warm gespielt und präsentieren ihren instrumentalen Postrock-Meets-Metal-Sound, der nicht umsonst viele Anhänger gefunden hat. Mike rast mit seinen Fingerkuppen über die Gitarrensaiten, Dave haut alles an Rhythmus raus was machbar ist und Brian legt fette Basslinien in den Hintergrund. Rock´n`Roll!

boris

Das Gute an Clubabenden, bei denen im Anschluss eine Party stattfindet, ist die Tatsache, dass alles sehr stark nach Zeitplan geht. Und so ist die Bühne auch schnell für Headliner Nummer 2 hergerichtet. Boris betreten die Bühne und als kleine Überraschung ist der japanische Kultgitarrist Michio Kurihara als vierter Mann dabei. Alle in Schwarz gekleidet, alle cool wie sonstwas. Es geht los mit “Riot Sugar” , “8” und “Statement”, die vier Japaner rocken, leider ist der Gesang nicht wirklich gut zu hören (vorne zumindest), aber die Show ist trotzdem gut. Atsuo hampelt sich mit seiner Mangafigurfrisur einen an den Drums ab und zieht dabei die skurillsten Grimassen (von wegen Japaner beherrschen sich immer), Wata dagegen spielt ihre Gitarre konzentriert und bewegt nur die Augen und ihren Oberkörper.
boris

“Attention Please” als einziger Beitrag vom neuen, gleichnamigen Album, dann “Window Shopping” vom neuen Heavy Rocks, nicht heavy, sondern cool Bass und Drums lastig, fast schon sowas wie ein gerockter Dancesong (und immer wieder die Frage im Kopf, möchte man wissen was da auf japanisch gesungen wird?). Takeshi wandert auf seinem zweihälsigen Bass-Gitarre-Instrument hin und her, Michio bearbeitet seinen Gitarrensound mit verschiedenen Effekten und legt Soundlandschaften in den Hintergrund. Kurz vor Ende dann mit “1970” und “Pink” sowas wie Boris-Hits und als Abschluss das epische “Aileron” in der Heavy Rocks Version. Die künstliche Nebelwand verschwindet, die Lichter gehen an.
boris

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LIVEBERICHT: RED SPAROWES

Posted in ontheroad on July 23rd, 2011 by D.K.

Red Sparowes waren endlich wieder auf Tour und auch endlich wieder im Gebäude 9 in Köln. Diese Kombination weckt nette Erinnerungen an das Konzert, das die Herrschaften vor ein paar Jahren am gleichen Ort gegeben haben. Damals haben Tephra den Abend würdig eröffnet, für dieses Mal stand keine Vorband an.

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Erste Überraschung am Abend ist die recht übersichtliche Zahl an Besuchern (hier mal der Wink mit dem Zaunpfahl an alle, die kommen wollten aber zu faul waren…). Zweite Überraschung ist die dann doch vorhandene Vorband, die eigentlich keine ist, sondern nur Dreifünftel der Red Sparowes. Genauer gesagt, die neue Gitarristin Emma Ruth Rundle, begleitet von Bryant Clifford Meyer an der Gitarre und Greg Burns an der Steel Guitar. Die drei geben einen epischen Song zum Besten, der vor allem durch seine eingängigen Melodien und den Gesang von Emma überzeugt. Das wars. Die drei verschwinden wieder hinter der Bühne.

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Dann kurze Zeit später kommen alle fünf Red Sparowes auf die Bühne und das Bandset beginnt. Druckvolle Drums, drei Gitarren, Steel Guitar und/oder Bass blasen die Luft aus der Halle und Luft ist an diesem warmen, schwülen Tag wünschenswert, aber egal, der Sound lässt vergessen, dass man auch atmen soll. Ich spare mir mal, die ellenlangen Titel der gespielten Songs zu nennen, auf alle Fälle sind die treibenden rockigen Songs aus dem ganzen Repertoire der Band vertreten, ruhig wird es während des Sets nur zwischendurch, wenn zwischen den gewohnten Tönen Imrovisationen eingebaut werden, die weitere Spannungsbögen in den Sound miteinbringen. Was nicht fehlen darf, ist die visuelle Untermalung in Form von Videoprojektionen. Diese fangen polemisch an und durchwandern während des Konzertes Wissenschaften, Kunst, Momentaufnahmen und sonstige eindrucksvoll auf Film festgehaltene Situationen. Immer passend zum dargebotenen Sound. Sogar eine Zugabe von zwei Songs gibt es, die mit einer Dankesrede von Bryant Clifford Meyer eingeleitet wird. Sehr sympathisch, der Ex-Isis-Keyboarder-Gitarrist. Sehr sympathisch diese Red Sparowes.

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