AIDAN BAKER WITH SPECIAL GUEST & A-SUN AMISSA LIVE IN DER CHRISTUSKIRCHE BOCHUM
Posted in ontheroad on January 31st, 2012 by D.K.
Auch im neuen Jahr soll experimentelle Musik live erlebt werden und daher präsentieren wir euch am 17. Februar einen Konzertabend in der Christuskirche Bochum mit Aidan Baker aus Kanada und A-Sun Amissa aus England.
Aidan Baker dürfte regelmäßigen Lesern unseres Magazins ein Begriff sein. Der Kanadier ist eine Hälfte des Doom-Drone-Duos Nadja und auch solo unterwegs, um mit seiner Gitarre, einem Koffer voller Effekte und einem Cellobogen die Räume, in denen er auftritt, in atmosphärische Klangkörper zu verwandeln. 2010 ist Aidan Baker erstmalig in der Christuskirche aufgetreten (siehe Review) und hat damals eine 45minütige Improvisation präsentiert. Diesmal wird Aidan Baker nicht alleine auf der Bühne stehen, sondern passend zur Veröffentlichung seines neuen Albums “The Spectrum Of Distraction”, auf dem 18 Drummer vertreten sind, zusammen mit dem Drummer von Kodiak auf der Bühne stehen. Nach einer gemeinsamen Split von Nadja & Kodiak stehen nun erst- und einmalig Aidan von Nadja und Maik von Kodiak auf der Bühne, um zusammen zu improvisieren.
Unser Interview zum neuen 18-Drummer-Album von Aidan Baker findet ihr hier…
Als Support sind A-Sun Amissa aus Leeds dabei. Dieses Duo ist bisher noch unbekannt und besteht aus Mitgliedern der britischen Avantgarde-Dream-Pop-Ambient Band Glissando. Die Grundbesetzung besteht aus Richard Knox (Gitarre), der auch das britische Indie-Label Gizeh Records betreibt, und Angela Chan (Viola), live unterstützt durch Florence Fawcett (Cello). Was A-Sun Amissa mit ihren Instrumenten erzeugen, ist eine minimalistische Klangwelt, die sich zwischen Modern-Classic und Ambient bewegt und auch als Soundtrack für düstere bewegte Bilder dienen könnte.
In die Christuskirche Bochum kommen, hinsetzen, Augen schließen, der Musik lauschen und schauen, was vor dem inneren Auge alles passiert.
Datum : 17. Februar 2012
Uhrzeit : 20:00 Uhr
Ort : Christuskirche Bochum
VVK: hier
Seit Januar 2011 ist ihre aktuelle, selbst produzierte 4-Track-EP “The Disclosure” als CD, limitierte Tape-Edition und als 




Los geht’s mit einem zweiminütigen Intro, das den Hörer behutsam auf den ersten vehementen Ausbruch hymnisch rockender Gitarren zu Beginn von “Take This To Heart” vorbereitet. Diese Symbiose gegensätzlicher Stilelemente bildet auch im weiteren Verlauf des Albums das musikalische Gerüst. Treibende Gitarren paaren sich mit melodischen Synthies, wuchtige Härte trifft auf epische Breite. Es gibt getragene Pianoläufe ebenso, wie eingestreute Ambientmomente – mal behält die Elektronik die Oberhand, mal die klassischen Rock Instrumentarien. Auf den Punkt gebracht, trifft bei Maybeshewill klassischer Postrock auf die Offenheit und Experimentierfreude von Bands wie 65daysofstatic.

Das Tier auf dem Cover ist durchaus mit Bedacht gewählt, denn kraftvoll wie ein Bär ist die Musik des auch diesmal in Eigenregie aufgenommenen Longplayers allemal. Musik für die große Leinwand ist es, was das Quartett hier abliefert. Die sechs Songs sind auf positive Weise emotional und warm und vermitteln dem aufmerksamen Zuhörer ein Gefühl der Weite. Raumgreifende Melodien bahnen sich ihren Weg in die Gehörgänge, Spannungsbögen werden gespannt und gekonnt im richtigen Moment aufgelöst. Man merkt ganz einfach, dass die Musiker hier ihr Herzblut in die Waagschale geworfen haben. Auf Sprachexperimente wird dabei nahezu gänzlich verzichtet, einzig das Stück “Epochs And Archives” wird mit geschmackvollen Samples aus der Dokumentation “Everything I Know” von Buckminster Fuller veredelt.
Gegründet im Jahre 2008, stand im Folgejahr bereits das Kokomo Debüt “Matterhorn Bob And The Black Flair” in den Plattenläden, gefolgt von einer Tour und zahlreichen Konzerten im Vorprogramm namhafter Bands. Überdies können sie noch auf eine Split-LP mit Kasan verweisen, die im Frühjahr 2010 bei Mayiniax Records veröffentlicht wurde.











