MONARCH – OMENS
Posted in Release on February 25th, 2012 by D.K.Monarch sind zurück. Die französische Zeitlupen-Sludge-Doom Band um Sängerin Emilie Bresson veröffentlicht nächste Woche ihr sechstes Full-Length Album “Omens” über At A Loss Recordings und entführt das Genre mal wieder in fremde Welten.

“Omens” besteht aus drei Tracks, die auf insgesamt 44 Minuten kommen, und das reicht aus, um den Hörer zu monarchisieren. Der 15minütige Opener “Blood Seeress” doomt in gewohnter Monarch-Manier mit langsamen Gitarrenwänden, minimalistischem aber sehr druckvollen Drums und einem Bass, der wie ein Tritt in die Magengrube wirkt. Die Vocals sind auch auf dem neuen Albums wieder dadaistisch und klingen wie der letzte Schrei aus dem Vorhof zur Hölle. Aber Monarch sind ja immer für eine Überraschung zu haben und so schleichen sich die ersten cleanen Vocals in den Song ein, bevor er vom Interlude “Transylvanian Incantations” abgelöst wird. Darin legt Eric Quach alias Thisquietarmy seine spacigen Gitarreneffekte über mysteriöse Ambientsounds von Monarch, um kurz darauf wieder Platz zu machen für das 20minütige “Black Becomes the Sun”. Hier blühen Monarch so richtig auf und führen das aus, was sie im ersten Song nur angedeutet haben. Die Vocals sind gemischt, mal engelsgleich clean, mal teuflisch rauh und laut, und auch hier sucht man vergeblich nach echten Worten (aber vielleicht singt Emilie wirklich in einer existierenden Sprache, die ich nicht verstehe…). Zwischendurch verdichtet sich der Sound zu einer “Sunn o)))-Like-Masse”, um dann wieder sphärischer zu werden, bis am Ende ein energetisches dynamisches Gedröhne, das durch die Lautsprecher wandert, komplett verstummt. Derbe!

Besetzungmäßig hat sich einiges getan bei Monarch, denn Drummer Rob Shaffer (Dark Castle, YOB) und Gitarrist Shiran Kaïdine (Year of No Light) bringen neue Impulse in den Sound der Band ein, während eine Reihe an Gastmusikern weitere Klangimpulse verschafft. Produziert wurde das Album innerhalb von vier Monaten in vier verschiedenen Staaten, mit vier verschiedenen Produzenten. In Osaka hat Hironori Ochi Hand angelegt, in Melbourne Neil Thomason, in Montreal Matt Cartman und in Chicago Sanford Parker, der letzlich auch alles zusammen abgemischt hat, um das letzte Mastering Collin Jordan (Twilight, Ministry, Yob) zu überlassen.
At A Loss Recordings bietet die Platte jetzt schon zum Download und den Silberling in einer 1000er Auflage mit aufwendigem Artwork in der Preorder an.










