PETRELS

Posted in Release on January 28th, 2012 by N UND D.K.

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Der Brite Oliver Barrett alias Petrels baut aus einer Unmenge von instrumentalen Schichten, nein, keine eigentlichen Drones, sondern eine Art wortloser Songs ohne Rhythmus. Wo andere durch Schichtung undurchdringliche Monolithen stapeln, die geradezu bedrohlich vor dem Hörer aufragen und tiefe Schatten werfen, sind die Schichten von „Haeligewielle“ eher fein gewebt; mit Luft zum Atmen dazwischen und Ausblick ins Dahinter. Und dem Wissen um Dynamik; wenn beispielsweise in „Canute“, eine gleissende Spitze erreicht wird. Und dem Wissen um überraschende Instrumentierung, wenn in „Concrete“, die ansonsten allgegenwärtigen Gewebe akustischer (oft auch Streicher) und elektrischer Instrumente durch einen Chor abgelöst werden, der dem Stück einen noch menschlicheren Charakter verleiht, noch wärmer und runder, noch organischer als bei den anderen sechs Songs. Wobei es nicht wundern würde, wenn sich herausstellen sollte, dass dieser Chor Oliver Barrett allein ist; ein gewisses (und gesundes) Maß an Versponnenheit schimmert immer wieder zwischen den Zeilen hindurch und lässt „Haeligewielle“ trotz aller Klangereignisse stellenweise auch ganz leicht wirken, jenseits von Soloautismus oder dem Eingepferchtsein in sein eigenes Konzeptkämmerlein…

petrels

Insofern ist „Haeligewielle“ einfach nur ein perfektes Beispiel, was immer wieder aufs neue möglich ist, wenn sich Leute von Vorgaben und Vorbildern lösen und ihr ganz eigenes Ding entwickeln; hier im Fall von Drone / Experiment / Ambient. Völlig klischee- und dabei alles andere als harmlos; Wolf im Schafspelz. Perfekt. (N)

Auf CD und Vinyl über Denovali Records erhältlich.

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Mit der neuen 2-Track EP „All Things In Common“ führt Petrels seinen Soundkosmos fort und setzt genau da an, wo er mit „Haeligewielle“ aufgehört hat. Ein noisiger Beat, Elektrogeflirre in „Thomas Muntzer“, alles verschmilzt allmählich, dann eine Noisewand, die ständig in den Song hereinbricht um sofort wieder zu entschwinden. Die Auflösung des Noiseknotens durch eine Art Mellotron-Cello-Klangfläche. Was Petrels hier wirklich als Instrumentierung vewendet hat, ist nicht wirklich klar. Klar ist, dass der Song unter die Haut geht… besser… fliesst. Die 10 Minuten Laufzeit kommen einem so kurz vor.
Die B Seite „Leonora Christine“ mit orchestralem Anfang, verloren im Hall, schwebend, nicht greifbar und deswegen so unheimlich schön. Dann überraschend der Bruch mit einem Elektroglockenspielbeat und einer filigranen Synthiemelodie. Cooler Beat oder besser gesagt Rhythmus mit Kopfnicktendenzen. Die Streichersounds vom Anfang kommen wieder… Großes Ohrenkino. (D.K.)

„All Things In Common“ gibt es als 10inch Vinyl und als kostenlosen Download. Natürlich auch über Denovali Records.

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HOME – FREE DOWNLOAD COMPILATION

Posted in Redaktion, Release, Sampler on December 30th, 2011 by D.K.

Das Jahr geht so langsam zu Ende und wir wollen uns bei euch Lesern mit einer Download Compilation für das Besuchen unserer Seite bedanken. Auf “Home” haben wir die verschiedensten Künstler aus Deutschland vereint, über die wir an dieser Stelle berichtet haben. Neben bereits veröffentlichten Songs findet ihr sowohl Livetracks von Veranstaltungen, die wir euch präsentiert haben, als auch bisher unveröffentlichte Tracks auf der Compilation.

Wir freuen uns auf euren Besuch im nächsten Jahr und wünschen euch einen guten Start in 2012. Und denkt daran, die hier präsentierte Musik zu fördern: Kauft Musik und Merch bei den Musikern und bei den Labels direkt und besucht die Konzerte dieser Künstler, egal bei welchem Wetter und bei welcher Laune. Label, Veranstalter und Künstler werden euch sehr dankbar dafür sein.

Eure Redaktion

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HOME – A THEPOSTROCK.DE COMPILATION VOLUME 1: GERMAN ARTISTS

LAUTER

Racquets – Begrudging
Vom selbstveröffentlichten Album „No Time For Beggars“

A Poor Man`s Memory – A Matter Of The Hand, Not The Heart
Vom Album „Fathers & Sons“ auf Mikrokleinstgarten erschienen

Ira – Hydrophobia
Vom Album „These Are The Arms“ auf Golden Antenna erschienen

Obelyskkh – Dust Of Angels
Vom Album „Mount Nysa“ auf Droehnhaus erschienen

Kokomo – Go, Mordecai
Vom Album „If Wolves“ auf Dunk Records und I.Corrupt Records erschienen

Horse? – Sleepwalk
Vom selbstveröffentlichten Album „I“

Tephra – Tempel
Vom Album „Tempel“ auf Golden Antenna erschienen

Mountain Witch – Severance
Vom Album „Mountain Witch“ auf Droehnhaus erschienen

Radare – Morast
Vom Album „Infinite Regress“ erschienen auf Shark Men Records und Tokyo Jupiter Records

LEISER

Seconds in Formaldehyde – A Safer Haven (previously unreleased)
Vom nächsten Album, das 2012 erscheinen wird

Sankt Otten – Ein Lied für hoffnungsvolle Tage (previously unreleased)
Vom nächsten Album, das 2012 auf Denovali erscheinen wird

Owwl – 60.885833, 101.894444 (previously unreleased)
Vom Album „Everything Darker Than Everything Else“, das 2012 auf Utech Records erscheinen wird

Bersarin Quartett – Geschichten von Interesse (previously unreleased)
Live Version vom ersten Auftritt als Trio beim Denovali Label Evening in der Christuskirche Bochum (das Original ist auf dem selbstbetitelten Album auf Denovali und Lidar Records erschienen)

[Bolt] – 04
Vom selbstveröffentlichten Demo „[ ]“

Kodiak – Pathfinder (previously unreleased)
Bisher unveröffentlichter Remix vom Material des ersten Albums, das auf Denovali erschienen ist

N (21) – Suedfall (previously unreleased)
Live Version vom Denovali Label Evening in der Christuskirche Bochum

Download

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COVER DER WOCHE

Posted in Serie on December 3rd, 2011 by D.K.

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Die britische Post-Hardcore Band Jairus hat sich vor ein paar Monaten an Sheep von Pink Floyds “Animals” herangetraut. Dabei haben Jairus nicht nur das Original gecovert, sondern sich auch Andy Jackson für das Mastering rangeholt, der wiederum für Pink Floyds “The Final Cut” als Engineer tätig war. Das Ergebnis…hört selbst!

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ESCAPARTIST RECORDS SPEZIAL

Posted in Label on November 6th, 2011 by D.K. und M.H.

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Das Freiburger Label Escapartist Records bietet diesen November seine bisher erschienenen Alben zum kostenlosen Download an. Das freut uns sehr, denn im Repertoire sind gleich zwei Platten, die wir euch letztes Jahr in unserer PLATTEN Rubrik vorgestellt haben.

AFFORMANCE – A GLIMPSE TO THE DAYS THAT PASS

“A Glimpse To The Days That Pass” von der Athener Band Afformance ist nicht nur ihr Debütalbum sondern auch eine Art Sammlung ihrer gesamten Schaffensphase als Band. Auf dem Album sind acht instrumentale Tracks vertreten, welche die Band von 2004 bis 2008 in Griechenland, den Niederlanden und in der Schweiz aufgenommen hat. Stilistisch sind Afformance im Post-Rock anzusiedeln, den sie aber mit rotzigen Metallriffs und vielen anderen Einflüssen zu individualisieren wissen. Der Song “A Tide Before The Flickering Sun” baut sich beispielsweise in knapp 10 Minuten mit seinen sich aufschichtenden Melodien zu einem Ohrwurm auf. Bei “Do” dagegen überrascht der einsetzende weibliche Gesang, der sich genau wie die Sounds der Instrumente bis zum Ende hin steigert. Im großen Ganzen bietet das Album abwechslungsreichen Post-Rock und ist schon alleine wegen seinem einzigartigen Artwork eine Anschaffung wert. Jedes der 500 Exemplare ist ein Unikat, das die Band in Handarbeit koloriert hat.

THREE STEPS TO THE OCEAN – UNTIL TODAY BECOMES YESTERDAY

Die Mailänder Three Steps To The Ocean lassen sich Zeit auf ihrem ersten Album “Until Today Becomes Yesterday”. Von den sechs rein instrumentalen Kompositionen überschreiten vier die Sieben-Minuten-Marke und beziehen ihre Spannung und Dynamik aus dem bewährten Wechselspiel zwischen lauten und leisen Momenten. Die geschickt integrierten Synthesizer Sounds unterstreichen zudem die melancholisch-dramatische Stimmung der Songs. Außerdem versteht es das Quartett perfekt, an den entscheidenden Stellen die nötige doomige Härte in ihren Postrock einfließen zu lassen, was dazu führt, dass über die gesamte Albumlänge keinerlei Monotonie aufkommt.

Falls euch die Platten gefallen, kauft bitte auch ein physisches Exemplar oder spendet was für den Download!!!

Hier geht es zur Bandcamp Seite…

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NEUES LOCRIAN ALBUM KOMMT

Posted in Aktuell, Release on October 7th, 2011 by D.K.

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Fan Death Records veröffentlichen am ersten November das vierte Album von Locrian, das den bedrohlichen Titel “The Clearing” trägt. Dazu passend das Artwork, das ein altes Schwimmbad (?) zeigt, mit seiner skurrilen antiken Architektur und dem Becken, in dem neben einem Haufen Schrott auch pissgelbes Wasser vor sich her dümpelt.

locrian "prepared piano" recording session

Das Album erscheint ausschließlich auf Vinyl mit beiliegendem Downloadcode und ist hier vorbestellbar. Seite A vereint drei Songs und Seite B gehört dem 18minütigen Titeltrack. Locrian haben ihren Sound weiter ausgepfeilt und verschmelzen Black Metal und Post-Irgendwas so gut miteinander, dass die Stile immer weiter ineinander übergehen. Neben Gitarre, Drums und Elektronik hat das Duo auch die Sounds eines “Prepared Piano” für die Albumaufnahmen benutzt. Hört euch den Opener “Chalk Point” mal an.

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DROEHNHAUS – ZWEITER TEIL

Posted in Label on January 1st, 2011 by M.H.

DAS LAUTE DROEHNHAUS

Im ersten Teil unseres Droehnhaus Label Specials haben wir euch einige Werke vorgestellt, die das leise Spektrum des breitgefächerten Droehnhaus Katalogs repräsentieren. Teil zwei beschäftigt sich nun mit Künstlern, die für das lautere Dröhnen zuständig sind.

Den Anfang machen Ufesas aus Canelones in Uruguay, die 2009 ihre 7inch “The Black Ride”, den Nachfolger ihrer selbstbetitelten Debüt EP aus 2008, in einer Gesamtauflage von 300 Stück vorgelegt haben. Sie verbinden straighte Rock Gitarren, hypnotischen Gesang und treibende Drums zu kompakten, psychedelischen Stoner Rock Songs. Die A-Seite bietet den titelgebenden Song und die B-Seite mit “The Destroyer” einen Track, bei dem die Band auch mal ihre lateinamerikanischen Wurzeln dezent durchschimmern lässt. “The Black Ride” versprüht rauhen Charme und vermittelt ein Gefühl von Weite und Freiheit. Der positive Gesamteindruck wird durch ein gelungenes Artwork abgerundet, das den Psychedelic Charakter der Aufnahmen widerspiegelt. Sollte es ihnen gelingen, diese Qualitäten auch auf der Langdistanz umzusetzen, darf man von dem für 2011 in Aussicht gestellten ersten Longplayer so einiges erwarten.

Die veröffentlichungstechnisch äußerst aktiven Niederländer Wolfsduister sind gleichermaßen mit einer 7inch am Start, die auf den Namen “Altaar” hört. Auf musikalischer Ebene haben sie jedoch wenig mit ihren Labelkollegen Ufesas gemein. Auf ihrer Webseite geben die Rotterdamer die Marschroute unmissverständlich vor: “Wolfsduister is Ritualistic Ambient in the name of the Unholy master, Lucifer”. Erwartet finstersten Ambient mit Black Metal Hintergrund, der eine unheilvolle misanthropisch-nihilistische Atmosphäre aufziehen lässt. Die auf 100 Stück limitierte EP, enthält zwei jeweils sechsminütige Songs, ist 2009 erschienen und visuell stilsicher verpackt.

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Die dritte Band im Bunde sind Head Of The Taurus, ein Doom/Sludge Instrumental Trio aus Göttingen. Sie setzen mit ihrer 2010er 7inch “Calamity/Perdition” ein rifforientiertes Ausrufezeichen aus schweren Gitarren und repetitiven Drums. Die betont einfach gehaltenen Songs bewegen sich über weite Strecken im Reich des Downtempo und der Monotonie, jedoch versteht sich das Trio darauf, stets im rechten Moment vorübergehend Fahrt aufzunehmen oder neuartige Details einfließen zu lassen, die das Gesamtbild auflockern. Auch Head Of The Taurus werden im nächsten Jahr mit einer Langspielplatte an den Start gehen, auch hier dürfen wir mit Spannung auf das Ergebnis warten.

Bei einem Special über das Droehnhaus Label darf natürlich ein Künstler auf keinen Fall fehlen: Hellmut Neidhardt alias N, den wir euch an dieser Stelle schon einmal ausführlich vorgestellt haben. Der Dortmunder liefert mal wieder vertonten Minimalismus, der dabei in seiner Schlichtheit eine ungemeine Intensität entwickelt und den Hörer auf seine ganz eigene Art zu packen weiss. Die 12inch “N(13) – prora” ist mit 2 Songs bestückt und widmet sich, wie alle vorherigen N Veröffentlichungen auch, in Verbindung mit dem Artwork, für das der Künstler wie immer höchstselbst verantwortlich zeichnet, einem ganz besonderen Ort. Diesmal ist es das Seebad Prora auf der Insel Rügen, welches in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten erbaut, jedoch nie fertiggestellt wurde und heute als “Koloss von Prora” bekannt ist – eine 4,5 Kilometer lange Aneinanderreihung baugleicher Häuserblocks, die zusehends verfallen und deren zukünftige Nutzung ungewiss ist. Bedauerlicherweise ist die LP bereits ausverkauft, aber möglicherweise erfährt sie ja irgendwann mal eine Wiederveröffentlichung. Wünschenswert wäre es jedenfalls.

Wir hoffen, mit den von uns vorgestellten Platten, Bands und Künstlern, euer Interesse an dem kleinen, sympathischen Plattenlabel geweckt zu haben. Schaut doch einfach mal auf der Webseite vorbei. Dort gibt es noch vieles mehr zu entdecken und zudem von den meisten Veröffentlichungen kostenlose MP3 Happen zum Download. Mit Sicherheit werden wir zukünftig noch einiges zu hören bekommen aus dem Droehnhaus.

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FURA

Posted in Release on December 28th, 2010 by D.K.

Wer das Wort Mallorca hört, denkt gleich an die Urlaubsinsel und an Partystrände. Wer in diesem Zusammenhang dann auch noch das Wort Musik hört, würde in der Regel an dieser Stelle gar nicht weiterlesen wollen… aber es gibt sie wirklich, die gute Musik von der spanischen Insel, die auch hierhin passt.

fura

Das Quartett Fura stammt nämlich aus Mallorca und präsentiert auf seiner ersten Veröffentlichung „Mustela Putorius“ sowohl schwerfälligen als auch eingängigen Instrumentalrock, der so gar nicht in das typische Bild der Insel passt. Auf der EP sind drei Songs vertreten, die mit treibender Rhythmusabteilung und kreativem Gitarrenspiel Lust auf mehr machen. Der Bandname ist die katalanische Bezeichnung der Furie, mit deren Stimmungsschwankungen die Band ihre Musik vergleicht. Das passt auch, denn die Songs bauen sich langsam auf und nehmen sowohl an Tempo als auch an Lautstärke zu. Wem Bands wie Pelican oder Toundra (auch aus Spanien) zusagen, wird hier sicherlich Gefallen dran finden.

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Die EP gibt es für einen selbstwählbaren Preis über die Bandcamp Seite von Fura als Download, oder für absolut günstige 5 Euro inklusive Versand als handgemachte CD in einer Auflage von 25 Stück. Wer da noch nachdenken muss, ob es sich lohnt, ist selber Schuld.

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OMEGA MASSIF INTERVIEW

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, INTERVIEWS on July 2nd, 2010 by D.K. und M.H.

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Wie bereits in 2009, werden die Würzburger Instrumental-Doomrocker von Omega Massif auch in diesem Jahr das Lineup des Denovali Swingfest bereichern. Soeben zurückgekehrt vom Hellfest 2010, haben wir Gitarrist Andreas Schmittfull zur Arbeit am neuen Album und zu verschiedenen weiteren Themen befragt.

Wie weit fortgeschritten sind die Arbeiten an eurem neuen Album? Geht es soundtechnisch in Richtung der Split-Veröffentlichungen (mit Mt. Logan und Tephra) oder schlagt ihr neue Wege ein?
Wir haben 3 neue Songs für die kommende Platte quasi fertig, eins mit dem Titel "Karst" spielen wir seit zwei Shows live. Die Songs gehen grundlegend in die gleiche Richtung wie die alten Songs, wir steuern an manchen Stellen sogar wieder zurück zum Demo. Neues wird’s auch geben, leichte, gaaanz leichte BM-Einflüsse aber die gezielt und kurz eingesetzt.

Viele Instrumental Bands experimentieren mit Gesang. Gibt es Pläne, ein derartiges Experiment mal mit Omega Massif einzugehen oder schliesst ihr es grundsätzlich aus?
NEIN, keine Pläne. JA, wir schließen es grundsätzlich aus.

Für die Neuauflage von "Kalt" (E-vinyl, 2008) habt ihr James Plotkin die Überarbeitung der Songs anvertraut. Wie war die Zusammenarbeit?
Die Zusammenarbeit bestand eigentlich darin, dass wir ihm das Material geschickt haben und meinten "mach mal". Wir sind sehr zufrieden!

Eure Zuneigung zu Felsen und Gebirgen ist unübersehbar. Kannst du uns ein bisschen was dazu erzählen, auch in Bezug auf die Bandgeschichte?
Gebirge sind grundsätzlich großartig und gewaltig. Wenn du einen Gipfel erklommen hast, merkst du, dass auf dieser Welt einige Dinge existieren, die es Wert sind, alle Strapazen, die tagtäglich auf einen warten, auf dich zu nehmen. Diese wundervolle aber auch gefährliche Landschaft bietet uns die Möglichkeit, die Musik, die wir machen wollen, umzusetzen. Für die Hörer demnach ein Kopfkino für zu Hause, wenn die Reise in die Alpen oder in sonst ein Gebirge gerade nicht möglich ist.

Welche Bands oder Musikstile haben euren Sound entscheidend beeinflusst?
Na ja, das ist sehr unterschiedlich. Da sind natürlich Klassiker wie Black Sabbath, Rainbow. Twisted Sister und Dio, auf der anderen Seite auch neuere Geschichten wie Neurosis und co. Aber auch Bands wie Sigur Rós und Konsorten haben uns langsam aber sicher in diese, unsere Richtung geführt.

Welche Musik hört ihr aktuell privat?
Christof hört eigentlich nur Twisted Sister. Boris kennt gar keine andere Band als Manowar. Michael mag Watain, High on Fire, Wolves in the Throne Room, Celeste. Ich selber höre momentan (wie eigentlich immer) viel Iron Maiden, Snuff aber vor allem Mumford and Sons und The Tallest Man on Earth.

Was sind eure Eindrücke vom letztjährigen Denovali Swingfest und was erwartet ihr dieses Jahr?
Das Denovali Swingfest war eigentlich super. Wir hatten leider einige technische Probleme, unsere blaue Lampe ging kurz vor dem Gig kaputt, mein Amp funktionierte nicht richtig, aber alles in allem war es wirklich ein gelungenes Fest. Dieses Jahr hoffen wir, dass wir den Menschen und uns eine Show ohne jegliche Problemchen liefern können. Wir freuen uns, denn das Lineup ist nochmal gigantischer als im letzten Jahr!

Wie schauen die sonstigen Tourpläne aus für dieses Jahr?
Dieses Jahr machen wir noch ein paar Festivals (Fluff und co.) und ein paar Wochenendgigs. Eine kleine Dreitages-Minitour kommt Ende August (Bremen Hamburg Kopenhagen). Das war es eigentlich, wir müssen ja auch noch ein paar Songs für das neue Album 2011 schreiben!

Übrigens ist heute der offizielle Veröffentlichungstermin für die Neuauflage des Debütalbums "Geisterstadt", dessen Erstauflage schon lange vergriffen ist. Denovali Records haben das Artwork für die Vinyl Version etwas überarbeiten lassen und bieten die Platte in zwei limitierten Farbvarianten an. Die CD Version dagegen kommt mit komplett neuem Artwork und einem Bonussilberling, auf dem die vier Songs vom "Kalt" Demo verewigt sind. Verantwortlich für das Artwork ist in beiden Fällen wie immer Oliver Hummel. Wer sich nicht entscheiden kann, kauft am besten gleich beides.

Falls immer noch Kaufzweifel bestehen und ihr euch das Album erstmal anhören möchtet, dann könnt ihr "Geisterstadt" hier runterladen.


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HYDRA HEAD RECORDS PLATTEN ZUM RUNTERLADEN

Posted in KURZ GESAGT on June 23rd, 2010 by D.K.

hydra head records

Ab sofort habt ihr die Möglichkeit diverse Hydra Head Records Veröffentlichungen zu angemessenen Preisen im MP3 Format herunterzuladen. Als Kaufanregung gibt es den Label-Sampler “Phoning It In” mit 22 Songs als freien Download.

Hier geht es zum digitalen Shop.

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HOW TO DESTROY ANGELS EP IST RAUS

Posted in Release on June 1st, 2010 by D.K.

how to destroy angels

How To Destroy Angels haben heute ihre erste EP veröffentlicht. Das unbetitelte Debüt des Trios, das sich aus Atticus Ross, Trent Reznor und Mariqueen Maandig zusammensetzt, steht auf der Bandseite zum kostenlosen Download  bereit. Neben der kostenfreien Variante, habt ihr auch die Möglichkeit, verschiedene andere Pakete inklusive Video, Poster und T-Shirt zu bestellen. Die CD Veröffentlichung folgt am 6. Juli, für die Vinylversion gibt es noch keinen Termin.

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Auf der offiziellen Nine Inch Nails Remix Seite könnt ihr zudem die Multitracks von “A Drowning” und “The Space in Between” kostenlos runterladen und euren eigenen Remix zusammenmischen.

Mehr zu How To Destroy Angels

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KOM

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on May 16th, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Wie im letzten Jahr stellen wir euch auch dieses Jahr wieder alle am Denovali Swingfest teilnehmenden Bands einzeln vor. Den Start machen dieses Jahr KOM aus Nordrhein-Westfalen, die Anfang Juni ihr neues Album “Berry White” veröffentlichen.

KOM Berry White

Nachdem KOM die beiden bereits vergriffenen EPs “Plazaobelisk” und “Ink” veröffentlicht haben, folgt mit “Berry White” das erste Full-Length Album. Auf “Berry White” finden sich 12 Songs, die beim ersten Hören reine Indie-Rock-Nummern zu sein scheinen. Beim genauen hinhören merkt man jedoch, dass der Indie-Rock nur die Grundlage ist, auf der die vierköpfige Band ihre Songs aufbaut. Die Einflüsse von KOM kommen aus verschiedenen Bereichen, so fließen beispielsweise Alternative-, Post-Rock und Singer-Songwriter Elemente in die Musik ein und geben dem Sound der Band eine eigene Note.

Die Band hat sich für die Aufnahmen am Album in einem Häuschen irgendwo im tiefen Wald zusammengefunden, was, neben ihrer seltenen Präsenz auf Livebühnen oder Pressefotos, einen Neugier weckenden Schleier um das Schaffen von KOM wirft. Um so mehr freuen wir uns, dass KOM auf dem Denovali Swingfest spielen werden.

KOM berry white book limited edition

“Berry White” könnt ihr ab sofort in verschiedenen Versionen über Denovali Records vorbestellen. Ihr habt die Wahl zwischen einfacher CD, mehrfarbigem Vinyl und der auf 100 Stück limitierten Vinylversion, die im handgemachten Hardcover-Buchband haust.

Die Vorgänger EP “Ink” könnt ihr euch hier kostenlos runterladen.

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ROSETTA UPDATE

Posted in Release on April 25th, 2010 by D.K.

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So langsam nimmt “A Determinism Of Morality” von Rosetta Formen an. Das dritte Album der Band aus Philadelphia, die “Metal For Astronauts” macht, beinhaltet sieben neue Songs und ist ab 25. Mai über Translation Loss (Preorder läuft) auf CD beziehbar. Die LP Version erscheint später über das französische Label Music Fear Satan. Nachdem bereits seit Monaten die Demo Version des Titletracks ihre Runden macht, hat die Band zwei weitere Tracks ins Netz gestellt. Auf Rosettas Myspace Seite könnt ihr euch “Revolve” anhören und auf ihrer Tumblr Seite steht der Albumopener “Ayil” zum Hören bereit.

Zudem könnt ihr euch auf der kostenlosen Silent Ballet Compilation Vol. 15 einen weiteren unveröffentlichten Track anhören. “Rain Falling on a Factory Roof (Redux)” ist eine Neuinterpretation eines ihrer Instrumentals vom selbst veröffentlichten Demo, das die Band 2003/2004 auf Tour verkauft hat.

Der Track “TMA-2”, der auch von älteren Sessions stammt, erscheint auf einer Split mit Restorations, die ebenfalls aus Philadelphia kommen. Die Split erscheint im Laufe des Jahres auf Cavity Records.

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COLLAPSE UNDER THE EMPIRE

Posted in Release on April 16th, 2010 by D.K.

CollapseUnderTheEmpire

Das Hamburger Post-Rock-Duo Collapse Under The Empire veröffentlicht am 21.05.2010 seine neue EP “The Sirens Sound”. Die EP erscheint über Sister Jack und beinhaltet 5 Tracks, die über eine Länge von 33 Minuten durchgehend zu überzeugen wissen. Der Sound der Band zeichnet sich durch seine dramaturgische Inszenierung aus und zieht den Hörer schon beim ersten Reinhören in seinen Bann. So wie die Sirenen der Antike die Seefahrer mit ihrem Gesang angezogen haben, so ziehen auch Collapse Under The Empire die Aufmerksamkeit der Hörer auf sich. Aber keine Angst; die böse Überraschung, wie in der antiken Sage, bleibt hier natürlich aus.

Passender Weise findet ihr die Videopremiere des Titeltracks und die kostenlose Single “Great Separation” auf TheSirensSound.com.

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NEUE BRANT BJORK PLATTE

Posted in ontheroad, Release on March 13th, 2010 by D.K.

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Am 26. März steht das neue Brant Bjork Album “Gods & Goddesses” in den Plattenläden. Brant Bjork liefert acht kurze Groovemonster ab, die sofort zum Kopfwackeln animieren. Dank neuem Bandlineup klingt der Sound trotz altbekannter Rezeptur frisch und sogar gesanglich traut sich Brant Bjork mehr zu als sonst. Das Album erscheint über Brant Bjorks Low Desert Punk Label und wird bei uns über Cargo Records vertrieben.

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Auf der Seite seines aktuellen Toursponsors könnt ihr euch die Platte komplett im Stream anhören und die aktuelle Single “The Future Rock” kostenlos runterladen. Apropos Tour, auf unserer ONTHEROAD Seite findet ihr Brant Bjorks anstehenden Live-Termine.

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SOUNDGARDEN

Posted in Release on March 13th, 2010 by D.K.

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Nachdem vor einigen Wochen auf  soundgardenworld.com die Wiedervereinigung der legendären Band aus Seattle angekündigt wurde, wird es jetzt etwas konkreter. Soundgarden bringen zum Record Store Day am 17. April ihre erste Single von 1987 “Hunted Down / Nothing To Say” als orangefarbene 7inch Reissue auf Sub Pop Records raus. Die Single wird bei ausgewählten, beim Record Store Day teilnehmenden Plattenläden erhältlich sein. Haltet die Augen auf!

soundgarden

Desweiteren haben Soundgarden eine Liveversion von Spoonman zum Download bereitgestellt. Die Aufnahme stammt von ihrer Tour aus dem Jahr 1996. Die Band hat alle Konzerte aufnehmen lassen, weil es ursprünglich den Plan gab eine Liveplatte zusammenzustellen. Was mit den restlichen Aufnahmen passiert, ist noch nicht bekannt. Hoffen wir auf weitere Geschenke.

Ihr solltet euch unbedingt auf der Bandseite registrieren, es lohnt sich.

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