OMEGA MASSIF – KARPATIA

Posted in Release on September 6th, 2011 by N

Schon der erste Ton von „Aura“ hat diesen vertrauten trocken / evil Sound und mit den nächsten kommt diese spezielle Mischung aus brutaler Brachialität, Präzision und Lässigkeit zum tragen, die Omega Massif von vielen, reichlich schablonenhaft arbeitenden Genrekollegen unterscheidet. Plus dieses entscheidende „mehr“ an Ideen für Hookline-Riffing und organisch miteinander verwobene Parts; wenig überraschend, das so bereits der 10 minütige Starter eine spannende Geschichte zu erzählen weiss. Auch bei der Wahl der irgendwie düstere Geschehnisse andeutenden Titelnamen wird die Omega Massif Qualität weitergeführt; das überraschend unter 4 Minuten bleibende „Wölfe“ z.B. ist so sehr eine mögliche und dabei perfekte musikalische Umsetzung eines im Dämmerlicht des Waldes jagenden Rudels… einschließlich Hetzjagd, abwarten, zuschlagen, dass es in der Verbindung Titel und Ton fast bildlich wird. Ungewöhnlich schnell für Omega Massif, möglicherweise, aber kein Bruch in irgend einer Weise.

Omega Massif_Karpatia

Mit „Ursus Arctos“ nehmen Omega Massif scheinbar erstmals Druck heraus, schliessen dann jedoch einen Halbkreis aus Aufbau, Verstärkung und Coda um einen Höhepunkt aus massiven Lärmmonolithen, um ganz am Ende doch noch einmal kurz anzuziehen; perfekte Überleitung zu „Im Karst“, einer zunächst (im positiven Sinne) schwerfälligen Walze, aus der heraus sich nach 2,5 Minuten unvermittelt ihre eigene Hetzjagt entwickelt. „Karpatia“, das Titelstück, neben „Wölfe“ das zweite kurze Stück, baut, und das ist vielleicht neu für Omega Massif, eine Mauer aus Gitarrendrones auf; durch die Rhythmusgruppe jedoch mit der Wirklichkeit geradezu vernagelt. Gleichzeitig fast ätherisch und unglaublich schwer, von den Harmonien und der Verschachtelung der Ebenen mit einem Potential für mindestens die dreifache Länge…

„Steinerne Meer“, der Abschluss, bündelt Endlos-Aufbau, Ausbruch und einen Ausklang, der seinesgleichen sucht zu einem 11-Minuten Monster, dass die Qualität des Albums noch einmal innerhalb eines, kompakten Durchgangs zusammenfasst; näher an perfekt ist schwer vorstellbar.

Omega Massif wissen, was zu tun ist. Und auf was man besser verzichtet. Auf den Punkt und vielschichtig zugleich; innerhalb des Genres kommt man an dem Album kaum vorbei… und wahrscheinlich nicht nur dort.

Als LP, LP mit Spezialcover und CD bei Denovali Records erhältlich. Und „Karpatia“ auch noch auf 7“ mit Ambient-Drone Mix des Titeltracks by Tonmeister Role Wiegner auf der Flip, alle Formate im düster treffenden Artwork von Hummelgrafik.

Omega Massif

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NEUE OMEGA MASSIF IM SEPTEMBER

Posted in Release on July 25th, 2011 by M.H.

Das neue Omega Massif Album, welches wohl das am sehnsüchtigsten erwartete im Bereich des instrumentalen Doom/Sludge/Postcore sein dürfte, wird am 16. September bei Denovali Records erscheinen. “Karpatia”, Nachfolger des Debüts “Geisterstadt”, wird aus sechs Songs bestehen, von denen das Würzburger Quartett einen vorab als Stream bereitgestellt hat.

Der neue Song “Ursus Arctos” und das erneut überaus stimmige Cover-Artwork lassen fraglos auf ein weiteres Meisterstück aus dem Hause Omega Massif hoffen. Die Preorder startet Mitte August und bereits kommenden Sonntag wird ein weiterer Song online gestellt. Wir warten gespannt!

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OMEGA MASSIF INTERVIEW

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, INTERVIEWS on July 2nd, 2010 by D.K. und M.H.

denovali swingfest 2010

Wie bereits in 2009, werden die Würzburger Instrumental-Doomrocker von Omega Massif auch in diesem Jahr das Lineup des Denovali Swingfest bereichern. Soeben zurückgekehrt vom Hellfest 2010, haben wir Gitarrist Andreas Schmittfull zur Arbeit am neuen Album und zu verschiedenen weiteren Themen befragt.

Wie weit fortgeschritten sind die Arbeiten an eurem neuen Album? Geht es soundtechnisch in Richtung der Split-Veröffentlichungen (mit Mt. Logan und Tephra) oder schlagt ihr neue Wege ein?
Wir haben 3 neue Songs für die kommende Platte quasi fertig, eins mit dem Titel "Karst" spielen wir seit zwei Shows live. Die Songs gehen grundlegend in die gleiche Richtung wie die alten Songs, wir steuern an manchen Stellen sogar wieder zurück zum Demo. Neues wird’s auch geben, leichte, gaaanz leichte BM-Einflüsse aber die gezielt und kurz eingesetzt.

Viele Instrumental Bands experimentieren mit Gesang. Gibt es Pläne, ein derartiges Experiment mal mit Omega Massif einzugehen oder schliesst ihr es grundsätzlich aus?
NEIN, keine Pläne. JA, wir schließen es grundsätzlich aus.

Für die Neuauflage von "Kalt" (E-vinyl, 2008) habt ihr James Plotkin die Überarbeitung der Songs anvertraut. Wie war die Zusammenarbeit?
Die Zusammenarbeit bestand eigentlich darin, dass wir ihm das Material geschickt haben und meinten "mach mal". Wir sind sehr zufrieden!

Eure Zuneigung zu Felsen und Gebirgen ist unübersehbar. Kannst du uns ein bisschen was dazu erzählen, auch in Bezug auf die Bandgeschichte?
Gebirge sind grundsätzlich großartig und gewaltig. Wenn du einen Gipfel erklommen hast, merkst du, dass auf dieser Welt einige Dinge existieren, die es Wert sind, alle Strapazen, die tagtäglich auf einen warten, auf dich zu nehmen. Diese wundervolle aber auch gefährliche Landschaft bietet uns die Möglichkeit, die Musik, die wir machen wollen, umzusetzen. Für die Hörer demnach ein Kopfkino für zu Hause, wenn die Reise in die Alpen oder in sonst ein Gebirge gerade nicht möglich ist.

Welche Bands oder Musikstile haben euren Sound entscheidend beeinflusst?
Na ja, das ist sehr unterschiedlich. Da sind natürlich Klassiker wie Black Sabbath, Rainbow. Twisted Sister und Dio, auf der anderen Seite auch neuere Geschichten wie Neurosis und co. Aber auch Bands wie Sigur Rós und Konsorten haben uns langsam aber sicher in diese, unsere Richtung geführt.

Welche Musik hört ihr aktuell privat?
Christof hört eigentlich nur Twisted Sister. Boris kennt gar keine andere Band als Manowar. Michael mag Watain, High on Fire, Wolves in the Throne Room, Celeste. Ich selber höre momentan (wie eigentlich immer) viel Iron Maiden, Snuff aber vor allem Mumford and Sons und The Tallest Man on Earth.

Was sind eure Eindrücke vom letztjährigen Denovali Swingfest und was erwartet ihr dieses Jahr?
Das Denovali Swingfest war eigentlich super. Wir hatten leider einige technische Probleme, unsere blaue Lampe ging kurz vor dem Gig kaputt, mein Amp funktionierte nicht richtig, aber alles in allem war es wirklich ein gelungenes Fest. Dieses Jahr hoffen wir, dass wir den Menschen und uns eine Show ohne jegliche Problemchen liefern können. Wir freuen uns, denn das Lineup ist nochmal gigantischer als im letzten Jahr!

Wie schauen die sonstigen Tourpläne aus für dieses Jahr?
Dieses Jahr machen wir noch ein paar Festivals (Fluff und co.) und ein paar Wochenendgigs. Eine kleine Dreitages-Minitour kommt Ende August (Bremen Hamburg Kopenhagen). Das war es eigentlich, wir müssen ja auch noch ein paar Songs für das neue Album 2011 schreiben!

Übrigens ist heute der offizielle Veröffentlichungstermin für die Neuauflage des Debütalbums "Geisterstadt", dessen Erstauflage schon lange vergriffen ist. Denovali Records haben das Artwork für die Vinyl Version etwas überarbeiten lassen und bieten die Platte in zwei limitierten Farbvarianten an. Die CD Version dagegen kommt mit komplett neuem Artwork und einem Bonussilberling, auf dem die vier Songs vom "Kalt" Demo verewigt sind. Verantwortlich für das Artwork ist in beiden Fällen wie immer Oliver Hummel. Wer sich nicht entscheiden kann, kauft am besten gleich beides.

Falls immer noch Kaufzweifel bestehen und ihr euch das Album erstmal anhören möchtet, dann könnt ihr "Geisterstadt" hier runterladen.


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DENOVALI SWINGFEST 2010

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, ontheroad on May 3rd, 2010 by D.K.

Es ist soweit, wir dürfen uns freuen, denn das Denovali Swingfest 2010 öffnet am 9. und 10. Oktober seine Pforten in Essen. Die sympathischen Jungs von Denovali Records haben für dieses Jahr gleich zwei Tage eingeplant, denn die Liste der teilnehmenden Bands ist lang. Neben Blueneck, Celeste, Omega Massif und Kodiak, die schon das letzte Jahr dabei waren, sind dieses Jahr sehr viele neue, exklusive Überraschungen dabei. So treten beispielsweise die düsteren Jazz-Niederländer von The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble zum ersten Mal mit einem Doppel-Liveset auf, bei dem sie auch Material ihres Alter-Ego-Nebenprojektes The Mount Fuji Doomjazz Corporation spielen werden. Das Doom-Trio Kodiak tritt erstmalig in Kollaboration mit dem deutschen Drone-Gitarristen N auf und die fast in Vergessenheit geratenen The Pirate Ship Quintet geben ihr erstes Konzert außerhalb der Grenzen des britischen Königreichs. Zudem werden alle Bands trotz der Festival-Begebenheiten vollständige Sets spielen.

Wie bereits im letzten Jahr werden wir euch auch dieses Jahr mit Berichten zu allen teilnehmenden Bands und einigen Interviews rund um das Denovali Swingfest 2010 versorgen, um die Zeit bis zum Festival zu überbrücken.

Tickets, Links zu allen Bands und alle weiteren nützlichen Infos findet ihr auf der Denovali Swingfest 2010 Seite.

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FALLING DOWN COMPILATION II

Posted in Release on March 20th, 2010 by D.K.

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Als 2008 die erste “Falling Down Compilation” veröffentlicht wurde, war das Staunen schon groß. Zwei Musikfreunde aus Frankreich hatten eine Zusammenstellung von diversen Bands aus den Bereichen Doom, Sludge, Post Rock (u.v.m) auf 3 CDs gepresst und zum Download und Verkauf angeboten. Viele Bands hatten damals schon unveröffentlichte Songs für die Kompilation zur Verfügung gestellt, was das Projekt äußerst interessant machte.

Seit letzter Woche ist die “Falling Down Compilation II” erhältlich. Diesmal sind es nur 2 Tonträger, die aber von Anfang bis Ende mit unveröffentlichen Tracks und bisher nicht verfügbaren Liveversionen der beteiligten Bands glänzen. Neben den prominenteren Vertretern wie God Is An Astronaut oder The Ocean, sind viele unbekannte Bands dabei, wie die Franzosen von СОЛЯРИС, die mit ihren Beiträgen zu überzeugen wissen.

Die beiden deutschen Bands Omega Massif und Kodiak liefern zwei kraftvolle Doom-Metal-Injektionen, die Italiener von Ufomammut nehmen einen auf eine spacige Drone-Doom-Reise mit und das Amenra-Sideproject Kingdom gibt einen unveröffentlichten, treibenden Song zum Besten.

Interesse geweckt? Hier geht es zum Shop.

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LIVE: DENOVALI SWINGFEST

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009, ontheroad on November 22nd, 2009 by D.K.

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Gestern war es endlich soweit: das Denovali Swingfest stand an. Ein Zettel am Eingang mäßigte die Vorfreude etwas, da Daturah wegen Krankheit abgesagt hatten. Um kurz vor drei ging es dann los mit Sankt Otten, die live trotz vieler Elektronik auf der Bühne einen sehr homogenen Sound erzeugen und immer mehr Leute vor der Bühne versammeln konnten. Es folgten Kodiak, die mit ihren drei Instrumenten eine beeindruckend eindringliche Doomsoundlandschaft erzeugten. Laut Running Order sollte es mit Omega Massif weitergehen, doch das Keyboard und die Englisch sprechenden Menschen auf der Bühne ließen schnell auf Blueneck aus Bristol schließen. Omega Massif steckten im Stau, hieß es. Blueneck überzeugten mit ihren facettenreichen Alternative Songs, die sich immer wieder in Mitschwingnummern (muss ja irgendwo herkommen, die Idee zum Swingfest) verwandelten. Omega Massif hatten sich dann letztendlich durch den Verkehr gekämpft und legten ein fettes, staubtrockenes Doom-Metal-Set hin. Die Band war zwar zwischendurch vom Sound enttäuscht und versuchte dem Soundmann das nahe zu legen, aber das Publikum schien anderer Meinung zu sein und feierte die Würzburger Gäste. Es folgte eine kleine Pause bis dann Celeste die Bühne betraten und einen einzigartigen Auftritt boten. Ohne Bühnenlicht, aber mit roten Stirnleuchten und sehr, sehr viel Kunstnebel boten Celeste ein knapp halbstündiges Post-Hardcore Konzert. Kurz aber wirkungsvoll. Krönender Abschluss des Abends war das letzte auf dem europäischen Festland stattfindende Konzert von Fall of Efrafa. Die meist 20minütigen Songs boten dem Hörer einen Mix aus härterem Hardcore, Metal und ruhigerem Post Rock und fassten so gesehen alle auf dem Swingfest vertretenen Stilrichtungen zusammen.

Bis auf den Ausfall von Daturah ein sehr gelungenes Festival.

Fotos von allen Bands findet ihr auf unserer PHOTOS Seite.

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DENOVALI SWINGFEST – RUNNING ORDER

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009, ontheroad on October 30th, 2009 by M.H.

In drei Wochen hat das Warten endlich ein Ende – hier die Running Order für das bereits ausverkaufte Denovali Swingfest am 21. November 2009 im Coffee Corner in Essen:


Einlass: 13:00 Uhr

14:30 Uhr
SANKT OTTEN

15:35 Uhr
DATURAH

16:50 Uhr
KODIAK

18:10 Uhr
OMEGA MASSIF

19:30 Uhr
BLUENECK

20:40 Uhr
CELESTE

22:00 Uhr
FALL OF EFRAFA


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OMEGA MASSIF

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009, ontheroad, Serie on October 17th, 2009 by M.H.

DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS (TEIL 3)

Die Würzburger Omega Massif, gegründet im September 2005, sind soundtechnisch im Bereich des instrumentalen Doom/Sludge/Post-Hardcore anzusiedeln. Mächtige Soundwände wechseln sich ab mit ruhigen, melancholischen Parts. Drei Songs ihres bereits vergriffenen Demos “kalt” könnt ihr euch hier kostenlos im MP3 Format herunterladen. Oder ihr besorgt euch die von James Plotkin remasterte Version als Picture LP – beispielsweise über Denovali Records. Im Laufe der nächsten Wochen erscheint die lang angekündigte Omega Massif / Mount Logan Split EP über Vendetta Records, auf der zwei neue Omga Massif Tracks vertreten sein werden. Einen ersten Höreindruck liefert der neue Song “Brachland”, den ihr euch auf ihrer MySpace Seite anhören könnt. Geplant ist außerdem eine Split 7” mit Tephra, auf der ebenfalls ein neuer Song vertreten sein wird.

Neben dem Auftritt auf dem Denovali Swingfest stehen für Omega Massif im November noch weitere Konzerte an. Die genauen Daten findet ihr auf unsere ONTHEROAD Seite.

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