MOVING NOISES FESTIVAL: TICKET-PREORDER

Posted in Aktuell, MOVING NOISES FESTIVAL on May 21st, 2013 by D.K.

Der Vorverkauf für das MOVING NOISES FESTIVAL hat begonnen.

Ihr könnt euch euer Ticket hier oder im Vorverkauf sichern. Als kleinen Bonus erhalten die ersten 100 Ticketbesitzer eine CD-Compilation, auf der unveröffentlichte Tracks aller teilnehmenden Künstler vertreten sein werden.

Wie ihr euch euer Exemplar der Compilation sichern könnt, steht auf der Festivalseite…

moving noises festival

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WHITE HILLS – FRYING ON THIS ROCK

Posted in Release on March 10th, 2012 by M.H.

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Die ausgeprägte Produktivität des New Yorker Spacerock-Duos White Hills beschert uns mit schöner Regelmäßigkeit amtliche Genre-Leckerbissen. So fügen Dave W., der Herr an der Gitarre, und Ego Sensation, die Dame am Bass, ihrem umfangreichen Backkatalog auch 2012 einen weiteren logischen Baustein hinzu. “Frying On This Rock” nennt sich das gute Stück und bereits die ersten Takte des eröffnenden “Pads Of Light” machen unmissverständlich klar, wer hier am Werk ist. Der markante Gitarrensound und die manisch-hypnotischen, eher gesprochenen als gesungenen Vocals, lassen keinen Zweifel aufkommen.

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Auf den straighten Einstieg folgt mit “Robot Stomp” der erste schwere Brocken. Der Fast-12-Minüter kommt gänzlich ohne Gesang aus, basiert auf einem einzigen, simplen Riff, das sich gefühlt unendlich wiederholt, minimal variiert und mit allerlei psychedelischen Versatzstücken ausgeschmückt wird. Nach dieser ausufernden Space-Jam nimmt uns der eingängige, treibende, ohne Umschweife ins Ohr gehende Psych-Fuzz-Rocksong “You Dream You See” übergangslos in Empfang und gönnt uns eine kurze Verschnaufpause, bevor das knapp 9-minütige “Song Of Everything”, welches mit einem ruhigen Mittelteil überrascht, uns mitnimmt auf eine weitere Reise in ferne Sphären. Unversehens erwartet uns mit “I Write A Thousand Letters (Pulp On Bone)” bereits die finale Viertelstunde, in der die White Hills nochmals sämtliche Register ziehen und einen eindrucksvollen Schlusspunkt setzen.

Die Simplizität, die rockende Spielfreude einerseits, sowie die experimentellen, psychedelischen Jam-Abfahrten als Gegenpol, machen die Besonderheit dieser Band aus. Obwohl die beiden diesmal, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, mit ausgearbeiteten Songs ins Studio gegangen sind, besticht “Frying On This Rock” vor allem durch seine Energie und Frische.

Die Platte erscheint am 20. März in edler Aufmachung als CD und LP auf Thrill Jockey. Eure Preorder könnt ihr hier platzieren. Ende März bietet sich zudem die Möglichkeit, die Band live in Augen- und Ohrenschein zu nehmen – die genauen Termine findet ihr ONTHEROAD.

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DALE COOPER QUARTET – METAMANOIR

Posted in Release on November 1st, 2011 by D.K.

Dale Cooper Quartet and The Dictaphones aus Brest haben vor fünf Jahren einen Dark Jazz Meilenstein namens “Parole de Navarre” veröffentlicht, den Denovali Records letztes Jahr wiederveröffentlicht haben. Im November steht endlich die Veröffentlichung des Nachfolgers “Metamanoir” an.

Wer sich Brest auf der Landkarte anschaut, stellt schnell fest, dass es so die einzige größere Stadt im Nordwesten Frankreichs ist. Gründungsmitglied Christophe Mevel (Gitarre und Effekte) beschreibt seine Heimatstadt als Ort, an dem man nie eben so vorbeikommt, wenn man auf Frankreichs Straßen unterwegs ist. Man muss Brest schon als Ziel haben, um dort mal hinzukommen. So bleiben die Bewohner dieser Stadt am Atlantik meistens unter sich und verarbeiten ihre Gefühle und Gemütszustände gegenüber ihrer Stadt im Idealfall in ihrer Musik, wie es bei Dale Cooper Quartet and The Dictaphones der Fall ist.

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“Metamanoir” startet mit dem smoothen “Une Petit Cellier”, das von Saxophon- und verfremdeten Gitarrensounds getragen wird. Schwerfälliges Atmen einer Frau im Hintergrund und zum Schluß erklingt aus dem Dictaphone eine Frauenstimme “…run away…”, willkommen im düsteren Dark Jazz Kabarett aus Brest. Das 11minütige “Eux Exquis Acrostole” entführt den Hörer weiter in die Welt des Dale Cooper Quartet. Ein schwerfälliger Basslauf, Orgelsounds, Saxophon und zwei Gitarren – die eine klassisch 50er Jahre Noirfilm mäßig, die andere verzerrt und experimentell – und nach vier Minuten setzt männlicher Gesang ein. Auch hier geht es wieder ums Fortlaufen, dann weiblicher Gesang “…you better leave…”, trotz Warnung möchte man bleiben. “Ma Insaisissable Abri”, erneut mit weiblichem Gesang, setzt auf die Kontraste von heller Singstimme und den tiefen, dunklen Blasinstrumentsounds, aus dem Dictaphone erklingen arabisch klingende Gesänge, Maschinengewehrschüsse und Hubschrauberrotoren, politisch(?), gesellschaftskritisch(?), warum nicht. “Le Implacable Gentilhommière” mit seinem Paukenrhythmus und männlichen Vocals, die von einer vom Leben geprägten Frau erzählen… das Ende einer Party wird thematisiert. “Elle Agréable Rendez-Vous de Chasse” mit wortlosen Dam-Dam-Dam-Vocals und gitarrenlastiger Instrumentierung wirkt wie ein hoffnungsvolles Bindeglied in der Geschichte, die das Album erzählt. Es folgt das 13minütige “Mon Tragique Chartreuse”, das mit einer Art Dubbeat überrascht. Der Song wirkt wütend, kurz vor dem Wutausbruch, der nicht stattfindet. Gitarrenschleier kreuzen den Beat, hallender weiblicher Gesang im Hintergrund. Das Ende der Party scheint wohl ein Alptraum zu sein, denn dieses Stück drückt die Stimmung gekonnt runter. Die Gitarrenimprovisationen nehmen zu und es wir noisiger, verstörender, genialer. Der gespenstische Gesang gleitet in den Vordergrund und das Gänsehautfeeling setzt ein. Auf jeden Fall ein Highlight. Mit “La Terrible Palais” kehrt etwas Ruhe und Entspannung ein. Aus einem Ambientstück wächst eine Art Ballade und die Worte “…continue on, alone…” lassen vermuten, das in der erzählten Geschichte nicht alle Beteiligten einem Happy End entgegen gehen. Der Abschluss “Il Mélodieux Manoir” ist ein weißes Rauschen aus dem leise hallend Gesänge und Gitarren erklingen. Distanziert und unnahbar verabschiedet sich die Erzählung vom Hörer… und man wird neugierig auf diese Stadt und ihre Menschen im Nordwesten Frankreichs.

dale cooper quartet & the dictaphones

“Metamanoir” von Dale Cooper Quartet and The Dictaphones erscheint Mitte November über Denovali Records und ist auf CD und hochwertig aufgemachtem Vinyl vorbestellbar.

Die erste Single mit zwei Tracks vom Album könnt ihr hier (via Beko DSL) kostenlos runterladen.

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BASS COMMUNION – CENOTAPH

Posted in Release on October 30th, 2011 by D.K.

Bass Communion ist das experimentelle Alterego von Steven Wilson, Frontmann von Porcupine Tree. Während er mit seiner Band und unter seinem eigenen Namen mittlerweile das breitere Prog-Rock-Publikum anspricht, hält sich sein Bass Communion Projekt stetig im Hintergrund und ist eher was für Ambientfans, die sich Zeit nehmen Musik nicht nur zu hören, sondern auch in ihrer Gesamtheit wirken zu lassen.

bass communion cenotaph

Zwei Jahre lang war es ruhig um Bass Communion, nur EP- und Singleveröffentlichungen haben 2009 verlauten lassen, dass dieses Projekt noch aktiv ist. Umso passender der Titel des neuen Albums “Cenotaph”. Ein Scheingrab als Lebenszeichen. Das Cover zeigt einen Kenotaphen, genauer gesagt ein Monument, das weder Inschrift noch Verzierung trägt und umgeben ist von Ebbe. Im Hintergrund das Meer und im Sinn die Flut, die im nächsten Moment alles überschwemmt. Legt man die Platte auf, überrascht “Citadel” mit einem Beat, der einem Herzschlag gleicht, der als Grundlage für düstere Ambientsounds und filigrane Droneflächen dient. Wilson führt den Hörer 19 Minuten lang in seine neue Bass Communion Welt ein, in der der Rhythmus eine größere Rolle spielt, als es in den bisherigen Veröffentlichungen der Fall war. “Carrion” steigert sich durch einen Beat, der zwar immer noch subtil ist, aber eindeutig die Stimmung des Songs bestimmt. “Cenotaph”, der Titelsong, ohne Beat, mit viel Feingefühl für Raum in Musik, mit einem sich so stark zurückhaltenden Klanggerüst, dass man das Gefühl bekommt, die Musik würde hinter einen kriechen, um von hinten einen Überfall zu starten. Der Überfall bleibt aus, die Spannung bleibt, keine Flut, der anonyme Kenotaph am Strand bleibt ein Mysterium. “Conflux” nimmt den Herzschlagbeat des Openers auf, dieser stellt sich hier aber deutlicher in den Vordergrund. Vier Stücke, 74 Minuten Musik aus einer Welt, die man gerne besucht, aber zugleich fürchtet. Ein Soundtrack für das Unterbewusstsein.

“Cenotaph” von Bass Communion erscheint Mitte November auf CD und Vinyl über Tonefloat Records und ist bereits jetzt über den Tonefloat Store vorbestellbar.

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NEUES LOCRIAN ALBUM KOMMT

Posted in Aktuell, Release on October 7th, 2011 by D.K.

locrian the clearing artwork

Fan Death Records veröffentlichen am ersten November das vierte Album von Locrian, das den bedrohlichen Titel “The Clearing” trägt. Dazu passend das Artwork, das ein altes Schwimmbad (?) zeigt, mit seiner skurrilen antiken Architektur und dem Becken, in dem neben einem Haufen Schrott auch pissgelbes Wasser vor sich her dümpelt.

locrian "prepared piano" recording session

Das Album erscheint ausschließlich auf Vinyl mit beiliegendem Downloadcode und ist hier vorbestellbar. Seite A vereint drei Songs und Seite B gehört dem 18minütigen Titeltrack. Locrian haben ihren Sound weiter ausgepfeilt und verschmelzen Black Metal und Post-Irgendwas so gut miteinander, dass die Stile immer weiter ineinander übergehen. Neben Gitarre, Drums und Elektronik hat das Duo auch die Sounds eines “Prepared Piano” für die Albumaufnahmen benutzt. Hört euch den Opener “Chalk Point” mal an.

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KODIAK & N – RN/XE

Posted in Musik on August 13th, 2011 by D.K.

Letztes Jahr haben sich die drei Musiker von Kodiak mit dem Ambientdronegitarristen N zusammengetan, um einen gemeinsamen Auftritt für das letztjährige Denovali Swingfest einzuproben. Wir haben die Vier kurz nach den ersten Proben zum Interview gebeten, das ihr hier findet. Dann folgte der Auftritt, der nicht nur beim Publikum gut ankam, sondern auch bei der neuformierten Band Kodiak & N. Es folgten neue Proben und im April der Gang in die Tonmeisterei nach Oldenburg.

Kodiak_N_RnXe.jpg

Jetzt ist das gemeinsame Werk namens “Rn/Xe” fertig. Das Album besteht aus zwei epischen, fast 20minütigen Songs, die jeweils eine Vinylseite einnehmen. Es beginnt mit “Radon”, benannt nach einem Edelgas, wie das Cover der Platte verrät. Gedröhne stimmt den Hörer ein, lullt die Ohren mit Noiseflächen ein, verdunkelt die Gedanken. Man merkt gar nicht, dass das Ganze fast die Hälfte des Songs andauert, dann werden die Vier fast still, nur ein leises Dröhnen ist zu hören, das in einen doomigen Ausbruch mündet. Die Drumsounds preschen hervor, die Saiteninstrumente kreischen, dröhnen, feedbacken, aber alles mit Struktur, was dem Song den besonderen Reiz verleiht. Kurz vor Ende dann wieder die Auflösung des Gewitters in ein fettes Gitarren- und Bassgröhlen.
Der zweite nach einem Edelgas benannte Song “Xenon” dagegen kommt schon zu Beginn zur Sache. Mit eindeutigen Gitarrenakkorden in Anlehnung an Doomsounds aus vergangenen Zeiten. Wer einen Vergleich mit anderen Bands braucht, soll sich die alten Black Sabbath vorstellen, gepaart mit Amenra, Neurosis und Sunn O))). Das gilt zumindest für die erste Hälfte. Denn nach einem gelungenen Bruch wird der Song still und baut sich wieder langsam auf mit delayverzierten Gitarrenmelodien und marschierenden Drums, umhüllt von Gedröhne, das immer lauter wird, und nach einigen Minuten so unerwartet ineinander verflochten im Einklang endet. Begeisternd.

Gut, dass die Vier zusammengefunden haben, denn was hier präsentiert wird sind keine Edelgase sondern Edelmetal vom Feinsten.

“Rn/Xe” ist als schwarzes und schwarzweißes Vinyl über Denovali Records vorbestellbar.Kodiak + N

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RADIOHEAD SIND HEIMLICH ZURÜCK

Posted in Release on February 21st, 2011 by D.K.

Radiohead King of the Limbs

Radiohead haben dieses Wochenende “The King Of Limbs”, ihr achtes Studioalbum, veröffentlicht. Fast vier Jahre nach “In Rainbows”, steht nun das zweite selbst veröffentlichte Album der Band zum Download bereit. Letzte Woche erst wurde die Veröffentlichung verkündet und am 18. Februar kam der Startschuss zum Runterladen. Diesmal nicht umsonst, aber mit nettem Bonusmaterial.

Das Album ist nicht mal 40 Minuten lang, aber es reicht völlig aus. Denn es ist vollgepackt mit Ideen, mit denen die Hörgänge erstmal klar kommen müssen. Gitarrensounds und Drumbeats überschlagen sich, jazziger Bass walzt sich durch den Hintergrund und Thom Yorkes unverkennbare Vocals, das sind die Zutaten von “The King Of Limbs”. Zugänglich ist hier (bis auf das ruhige “Codex”) nichts und das ist auch gut so, denn das Album möchte mehrmals gehört werden und wächst bei jedem neuen Durchlauf. Neu erfunden haben sich Radiohead nicht, aber das brauchen sie auch nicht. Das achte Album ist eine gelungene Mischung ihres Ab-Kid A-Oeuvres und kein hitverdächtiges Mainstreamwerk.

“The King Of Limbs” gibt es hier in zwei verschiedenen Versionen.

radiohead

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SANKT OTTEN & MAJEURE SPLIT

Posted in Release on December 8th, 2010 by D.K.

Majeure_Sankt Otten_Split

Das Osnabrücker Synthierock-Duo Sankt Otten und A.E. Paterra alias Majeure, besser bekannt als Drummer des amerikanischen Synthirock-Duos Zombi, melden sich mit einer gemeinsamen Split zurück.

A. E. Paterra steuert drei neue Songs bei, die da ansetzen, wo das Majeure Debüt “Timespan” aufgehört hat. Der große Unterschied zur Debütplatte ist das Tempo, denn wo bei “Timespan” kraftvolle Beats die Synthiesounds angetrieben haben, geht es auf der Split primär um die Zelebrierung des puren Synthiesounds auf wunderschön langsame Art. Die ersten beiden Songs geben dem Hörer noch einen positiven Eindruck mit, den dann “Aleph Institute” in bester 80er Jahre Horrorfilm-Soundtrack-Manier in einen düsteren Eindruck wandelt.

Genau da setzen Sankt Otten an und präsentieren sich eindeutig melancholischer und getragener. Die neuen Songs haben im Vergleich zum letzen Album “Morgen wieder lustig” eine sympathische Schwerfälligkeit an sich, die Sankt Otten sehr gut steht. Mit dem fast zehnminütigen “Es ist nicht alles Gott was glänzt” beginnt die Reise auf der Sankt Otten Seite der Split und geht mit drei weiteren Songs “Der Sonne entgegen”. Synthiedrums und Synthiesounds treffen auf Ebowgitarrentöne und formieren sich zu einem passenden Soundtrack für die jetzige Jahreszeit. Der Weg, den Sankt Otten einschlagen, gefällt und es ist auf mehr zu hoffen.

sankt otten

Die Split erscheint Mitte Dezember über Denovali Records und ist bereits jetzt vorbestellbar. Die Vinyl Version ist in drei Farbvarianten erhältlich und die CD Version kommt mit einem zusätzliche Track, den Majeure und Sankt Otten gemeinsam eingespielt haben.

Und wo wir grad von Synthiemusik sprechen, möchten wir euch das erste deutschsprachige Buch ans Herz legen, dass sich mit der Geschichte des Synthiepop beschäftigt. “Synthiepop – Die gefühlvolle Kälte” von Dirk Horst erzählt die Entstehungsgeschichte von den Krautrockwurzeln bis zur Weiterentwicklung der heutigen Zeit. Es gibt beispielsweise Biografien und Stories zu Kraftwerk, Front 242 und natürlich auch zu Depeche Mode. Gut geschrieben und für Freunde von Musik wie der von Majeure und Sankt Otten auf alle Fälle lohnenswert. Ist ja auch bald Weihnachten.

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DAVID LYNCH UND DIE MUSIK

Posted in Kunst, Release on December 5th, 2010 by D.K.

Genau so surreal wie die Filme, Fotografien und Gemälde von Kultregiesseur David Lynch sind, genau so surreal war die Meldung, dass er eine Popsingle veröffentlichen wird. Seit einigen Tagen steht die Single “Good Day Today” zum download bereit und erscheint im Januar auf Vinyl.

david lynch - good day today - artwork

“Good Day Today” besteht aus einem einfachen Beat, unterlegt mit Synthiesounds und den Vocodervocals von David Lynch und hat so rein gar nichts mit den bisherigen musikalischen Werken von Lynch zu tun, die sich eher in Bereich von minimalistischem Ambient und Jazz bewegen. Wäre “Good Day Today” nicht von Lynch, würde es in den tiefsten Abgründen der Popgeschichte verschwinden. Es ist aber nun mal von ihm und deswegen nicht rein als Popsong abstempelbar. Setzt man diesen Song in den Kontext seiner anderen Arbeiten, so öffnen sich ganz andere Sichtweisen. “So tired of fire, so tired of smoke” singt Lynch am Anfang des Songs, zwei Elemente, die in irgendwie jedem seiner Filme auftauchen. Was das alles zu bedeuten hat, weiß nur David Lynch selbst, aber jeder, der sich mit seiner Arbeit beschäftigt, hat sicherlich einen ganz individuellen Interpretationsansatz. Das ist auch gut so, denn das macht die Person David Lynch ja so interessant.

david lynch

“Good Day Today” erscheint im Januar über Sunday Best Records und ist über The Vinyl Factory in der Doppel Vinyl Deluxe Edition vorbestellbar. Neben “Good Day Today” ist auch der Song “I Know” vertreten, der eher wie ein trippiger Tom Waits Song klingt, als nach Elektropop. Auf der zweiten LP werden Remixes diverser anderer Künstler vertreten sein. Das Deluxe Paket enthält noch eine CD mit allen Songs und Kunstdrucke vom Artworkverantwortlichen Vaughan Oliver, der bereits für die Pixies, This Mortal Coil oder Dead Can Dance gearbeitet hat.

Falls jemand Lust hat das passende Video zu den beiden Songs zu drehen und damit an einem Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem David Lynch in der Jury sitzt, der sollte unbedingt mal Genero.tv besuchen.

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N

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010, Release on September 6th, 2010 by D.K.

N

Hinter dem simplen Künstlernamen N verbirgt sich der Gitarrist Hellmut Neidhardt aus Dortmund. Nur durch Einsatz von elektrischer Gitarre erschafft N live eingespielte Dronelandschaften, die ohne weitere Nachbearbeitung, außer dem Mastering von anderen Dronekünstlern wie Fear Falls Burning, direkt auf LP verewigt werden. Der Sound von N ist wie auch der Künstlername simpel, aber die Wirkung, die die Gitarrensounds erzeugen, wenn sie sich minutenlang im Raum und in den Gehörgängen enfalten, ist gewaltig. Dann erst wird klar, wie komplex die Wirkung einzelner Saitentöne in bestimmten Arrangments sein kann.

Die Veröffentlichungen von N sind meistens nach Örtlichkeiten benannt und je nach Entstehungsphase oder dem Zeitpunkt der Ideenfindung durchnummeriert. So widmet sich N auf seiner Debüt 7inch aus dem Jahre 2001 „N (1) – Karnap“ einem gewissen Stadtteil Essens. Zwei Jahre später folgt das Debütalbum „N (2) – Bergen“, auf dem Neidhardt acht Songs inspiriert vom niederländischen Bergen vereint. Neben diesen beiden Releases, die das Label Genesungswerk veröffentlicht hat, sind auch bei Consouling Sounds, Ex Ovo und Droehnhaus weitere Platte erschienen.

gager lp

Mittlerweile steht die Veröffentlichung „N (9) – Gager“ über Denovali Records an. Gager ist ein kleiner Hafenort auf Rügen, der N als Inspirationsquelle für die vier Songs des Albums diente. Das Artwork, für das N, wie auch bei den vorherigen Platten, seine persönlichen Fotografien verwendet, zeigt eine hügelige Landschaft, von der N schreibt, dass er ihre Vielfältigkeit erst nach einer Weile entdeckt hat. So verhält es sich auch mit den vier Songs auf „Gager“, die sich zwischen 10 und 20 Minuten aus äußerst schlichten Ambient- und Drone-Sounds zu fragilen Klanglandschaften verwandeln, die nach gut 70 Minuten Laufzeit eine sehr emotionalen Eindruck hinterlassen.

gager lp inside

Auf Denovali Records könnt ihr euch schon mal zwei der Songs kostenlos runterladen oder im Stream anhören. Gager erscheint in limitierter 100er Auflage als Doppel-LP und ist bereits hier vorbestellbar.

Im Herbst ist N zusammen mit Microphonics, dem Soloprojekt von Dirk Serries (Fear Falls Burning), auf Tour. Die genauen Daten findet ihr in unserer ONTHEROAD Rubrik.

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THE SAMUEL JACKSON FIVE PREORDER

Posted in Release on July 12th, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Ab sofort könnt ihr die ersten drei Alben der Osloer Instrumentalrocker The Samuel Jackson Five in einer limitierten Vinyl-Box über Denovali Records vorbestellen. Die Alben sind erstmalig auf Vinyl erhältlich und kommen mit neuem Artwork, das die Band selbst gestaltet hat. Ihr habt die Wahl zwischen streng limitiertem goldenen und klassisch schwarzem Vinyl.

Mehr zu The Samuel Jackson Five…

samuel jackson five vinyl box set (denovali records)

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CONTEMPORARY NOISE SEXTET

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on June 8th, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Das Contemporary Noise Sextet aus Polen ist die bisher jazzigste Band, die bei Denovali Records unter Vertrag genommen wurde. Die Band selber beschreibt ihren Sound als “energetic jazz with the elements of film music”. Die sechs Musiker spielen kraftvollen Jazz, der sich mehr an experimentellem Rock als an Big Band Orchester Sounds orientiert. Mit einer großen Bandbreite an Saiten- und Blasinstrumenten und treibenden Keyboards und Drums schafft das Sextett es, den Hörer in eine Welt zu versetzen, die sich irgendwo zwischen Jazz und Alternative bewegt und somit Liebhabern beider Musikrichtungen gefallen dürfte.

contemporary noise sextet photo by tomek arczynski

Bisher hat das Contemporary Noise Sextet drei Alben veröffentlicht. Genauer gesagt ist das letzte Album “Unaffected Thought Flow” unter dem jetzigen Namen erschienen. Das Debüt “Pig Inside The Gentleman” hat die Band als Quintett und das Zweitwerk “Theatre Play Music” als Quartett eingespielt. Dementsprechend änderte sich auch der Bandname.

Seit dieser Woche habt ihr die Möglichkeit, die CD Reissues der drei Alben (Preorder startet mit dem Debüt) über Denovali Records vorzubestellen. Die drei Alben kommen in limitierten schwarzen Holzboxen raus, für die ihr auch einen schwarzen Schuber bestellen könnt, in dem vier Boxen Platz finden. Der vierte Platz im Schuber ist für das bald über Denovali Records erscheinende vierte Album vom Contemporary Noise Sextet vorgesehen.

Contemporary Noise Sextet Pig Inside The Gentleman Artwork Denovali Reissue

Bisher ist das Contemporary Noise Sextet, neben Konzerten im britischen Königreich und in Japan, vor allem durch seine Heimat getourt. Der Auftritt auf dem Denovali Swingfest ist somit der erste und einzige Deutschlandtermin der Band.

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MOGWAI PREORDER

Posted in Release on June 7th, 2010 by D.K.

mogwai specialmoves

Ab sofort habt ihr die Möglichkeit “Special Moves”, das erste offizielle Live Album der schottischen Instrumentalrocker Mogwai, vorzubestellen. Ihr habt die Wahl vom einfachen Download des Albums samt des Tourfilms “Burning” bis hin zum Deluxe Paket mit Triple LP, CD, DVD, Patch und Poster.

Hier geht es zur Preorder.

Mogwai

Mehr zu Mogwai…

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KOM

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on May 16th, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Wie im letzten Jahr stellen wir euch auch dieses Jahr wieder alle am Denovali Swingfest teilnehmenden Bands einzeln vor. Den Start machen dieses Jahr KOM aus Nordrhein-Westfalen, die Anfang Juni ihr neues Album “Berry White” veröffentlichen.

KOM Berry White

Nachdem KOM die beiden bereits vergriffenen EPs “Plazaobelisk” und “Ink” veröffentlicht haben, folgt mit “Berry White” das erste Full-Length Album. Auf “Berry White” finden sich 12 Songs, die beim ersten Hören reine Indie-Rock-Nummern zu sein scheinen. Beim genauen hinhören merkt man jedoch, dass der Indie-Rock nur die Grundlage ist, auf der die vierköpfige Band ihre Songs aufbaut. Die Einflüsse von KOM kommen aus verschiedenen Bereichen, so fließen beispielsweise Alternative-, Post-Rock und Singer-Songwriter Elemente in die Musik ein und geben dem Sound der Band eine eigene Note.

Die Band hat sich für die Aufnahmen am Album in einem Häuschen irgendwo im tiefen Wald zusammengefunden, was, neben ihrer seltenen Präsenz auf Livebühnen oder Pressefotos, einen Neugier weckenden Schleier um das Schaffen von KOM wirft. Um so mehr freuen wir uns, dass KOM auf dem Denovali Swingfest spielen werden.

KOM berry white book limited edition

“Berry White” könnt ihr ab sofort in verschiedenen Versionen über Denovali Records vorbestellen. Ihr habt die Wahl zwischen einfacher CD, mehrfarbigem Vinyl und der auf 100 Stück limitierten Vinylversion, die im handgemachten Hardcover-Buchband haust.

Die Vorgänger EP “Ink” könnt ihr euch hier kostenlos runterladen.

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COLISEUM – HOUSE WITH A CURSE

Posted in Release on May 11th, 2010 by M.H.

Das Crust-Punk Trio Coliseum aus Louisville, Kentucky wird am 22. Juni, erstmalig über das Label Temporary Residence, sein drittes Album “House With A Curse” veröffentlichen.

Aufgenommen wurde das Werk im Funeral Home Studio in Louisville und abgemischt von J. Robbins im Magpie Cage in Baltimore. Neben Gästen wie Bonnie ‘Prince’ Billy, Jason Noble und Peter Searcy debütiert Carter Wilson als neuer Mann hinter den Drums.

Mit “Blind In One Eye” könnt ihr euch hier vorab einen Song kostenlos herunterladen und die Preorder läuft ebenfalls bereits.

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