ISIS LIVE VI 11.16.07

Posted in Aktuell, Release on February 19th, 2012 by D.K.

Vor einem Monat haben wir euch von der geplanten Isis Live CD-Box berichtet, die Ende März über Daymare Records erscheinen wird. Der bisher unveröffentlichte sechste Teil, der im Boxset enthalten sein wird, ist seit dieser Woche auch als digitaler Download (über die bekannten Plattformen) erhältlich.

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Isis haben auf “Live VI – 11.16.07″ ein fünf Jahre altes Konzert verewigt, das die aufgelöste Band von ihrer dynamischsten Seite zeigt. Die Aufnahmen sind soundtechnisch die besten veröffentlichten Liveaufnahmen von Isis. Alle Gitarren (egal ob grad zwei oder teilweise vier zu hören sind) kommen klar hörbar durch die Boxen, die Drums und der Bass fügen dem ganzen Paket den passenden Rhythmus bei und die Vocals von Aaron Turner sind wie gewohnt rau und kantig, wie der gesamte Livesound der Band, der in der Endbearbeitung durch die Hörgänge von Isis-Drummer Aaron Harris und Kultproduzenten James Plotkin gegangen ist.

Besonders das Dreigespann – aus “In Fiction”, “Holy Tears” und “Weight” (mit Maria und Ayal von 27) bestehend – überzeugt in seiner Klanggewalt, die sich von ambientartigen Soundteppichen bis zu doom-sludgigen Gitarrenwänden erstreckt.

Entscheidet selbst, ob ihr den Download, das CD-Boxset oder die geplante Vinylversion von “Live VI – 11.16.07″ haben wollt.

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A-SUN AMISSA

Posted in Release on February 16th, 2012 by D.K.

A-Sun Amissa ist das neue instrumentale Projekt von Richard Knox und Angela Chan aus Leeds. Die beiden dürften als Glissando dem ein oder anderen bekannt sein. Idee für das neue Projekt war das Interesse an neuen Sounds, die nicht in den Glissando Piano-Shoegaze-Kosmos passen. Gemeinsam mit Owen Pegg haben sich A-Sun Amissa daher ins heimische Studio verzogen und eine Reihe von teilweise improvisierten Cello-Viola-Gitarre Songs aufgenommen. Das Ergebnis klingt wie ein Soundtrack für die Zombie-Horror-Version von James Bond (also wenn es so was gäbe…).

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Bei A-Sun Amissa erschaffen die Streichinstrumente Dronelandschaften und die Gitarre ergänzt das Gesamtbild durch bluesige Einschübe. In der Regel ist diese Rollenverteilung bei experimentellen Bands andersrum gegeben und genau das macht diese Band aus.

„Desperate In Her Heavy Sleep“ ist nach einer 3inch CD EP das Debütalbum von A Sun-Amissa, das Ende März über Gizeh Records erscheinen wird. Das Album ist unterteilt in fünf Songs, wovon vier in kleine Episoden aufgeteilt sind. Den Opener „Arm in Arm To A Full Awakening (i. Rusted Clocks Sing Faded Hymns / ii. Woven / iii. Nomere)” könnt ihr euch schon mal vorab anhören. Die restlichen vier Songs führen den Sound des Openers weiter aus und sind mal mehr Drone, mal mehr Klassik, mal mehr Blues, mal mehr Ambient mit einer stetigen Spannung, die diese Platte zu einem „haben müssen“-Album macht. Das Mastering von Lawrence English (Ambient-Noise-Musiker aus Australien) trägt sicherlich auch dazu bei, dieses Album zu mögen.

A-Sun Amissa sind derzeit mit Aidan Baker auf Tour, siehe Tourdaten auf unserer ONTHEROAD Seite.

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FRÜHJAHRSPUTZ BEI NADJA

Posted in Release on February 12th, 2012 by D.K.

Zugegeben, die Überschrift ist irreführend, aber zutreffend, denn auf “Excision” vereinen Nadja bisher nur auf Vinyl erhältliche Songs und seltene Songs von limitierten CD-Auflagen auf einem Doppel-CD-Album, um auch der Fanschaft bestimmte Songs nahe zu bringen, die immer noch denkt, dass Vinyl sterben wird und sich deshalb eine Anschaffung eines Plattenspielers nicht lohnt.

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Nachdem Important Records schon eine Raritätensammlung von Aidan Baker auf der Doppel CD “I Wish Too, To Be Absorbed” veröffentlicht hat, folgt nun die Nadja Sammlung “Excision”. “Jornada Del Muerto” eröffnet das Album fulminant und stammt von der Trintiy CD, die über das Bremer Label Die Stadt Musik veröffentlicht wurde und neben diesem Song jeweils einen Aidan Baker und Leah Buckareff Solosong enthält. Genauso verhält es sich mit “Perichoresis”, das auf der von Important Records veröffentlichten LP “Trinitarium” erstmals zu finden war. “Spahn” stammt von der Vinyl Split “Tümpisa” von Accident Prone Records und zeigt die große Bandbreite der Band zwischen Ambient, Drone, Doom, Metal und Shoegaze in einem Song. “Kriplyana” ist ebenfalls ein Split-Song, diesmal von Fario Records, episch, schön, Nadja halt.

Es geht weiter auf der zweiten CD. Opener ist “Autosomal (Version 2)” von der Vinyl Version des Kultalbums “Bodycage”, 2007 auf Equation Records als 12inch erschienen. Ausufernde Drones, trockene Drummachinesounds und derbe Bassläufe. Dann “Kitsune (Fox Drone)”, von der Nadja/Kodiak Split auf Denovali, mit seinen unterschwelligen Droneflächen, die langsam das Gemüt des Hörers einnehmen. “Autosomal (Version 3)” folgt… und dann das auch in dieser Zusammenstellung ungwöhnliche Stück “Clinging To The Edge Of The Sky”, das ohne jegliche Verzerrung auskommt und sowas wie Nadja Unplugged ist. Im Original als einzelner Song auf einer 12inch über Vendetta/Adaigo830 erschienen.

nadja by paste sniffer

“Excision” ist das perfekte Nadja Album für alle die, die keinen Bock haben, viel Geld auszugeben, für alle, die einfach alles haben wollen von Nadja und für alle die, die auf Vinyl verzichten müssen/können/wollen… Fakt ist, dass diese Sammlung trotz der Zerrupftheit einiger Songs (die vollkommen aus dem eigentlichen Kontext entrückt sind) einen ganz eigenen Fluss hat.

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EARTH – WENN ENGEL UND DÄMONEN SICH VEREINEN

Posted in Release on February 12th, 2012 by D.K.

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Earth sind endlich zurück mit ihrem im letzten Jahr bereits angekündigten zweiten Teil von „Angels Of Darkness, Demons Of Light I“. Das Album trägt jetzt die römische Zwei am Ende des Titels und zeigt auf dem Cover, das auch diesmal aus der Feder von Stacey Rozich stammt, den triumphalen Siegeszug eines Fabelwesens, das komischerweise eher dem gefallenen als dem siegenden Wesen des ersten Albumcovers ähnelt. Hier also schon der erste Hinweis, dass nicht das Erwartete auf den Hörer wartet.

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Auch „Angels Of Darkness, Demons Of Light II“ besteht aus fünf Stücken, die aus der gleichen zweiwöchigen Studiosession stammen wie die Songs des ersten Teils. Alles beginnt mit dem bedächtigen „Sigil Of Brass“. Dylan Carlson gleitet auf den Saiten seiner Gitarre so, als ob er gerade eine Idee hat und zwischendurch kurz nachdenkt, was er als nächstes spielen soll. Er hat Zeit, Earth haben Zeit, Earth nehmen sich Zeit. „His Teeth Did Brightly Shine“ überrascht mit einem Grundgitarrenrhythmus, wie er eher selten bei Earth zu hören ist. Darauf bauen die Musiker den restlichen filigranen minimalistischen Song auf, um mal wieder zu beweisen, dass dieser Sound von Earth, der „Dark Americana“ genannt wird, einzigartig in seiner Machart und seinem Tempo ist. „A Multiplicity Of Doors“ gibt dem Cello von Lori Goldston Raum zu Entfaltung und klingt folkiger als der Rest. Besetzungstechnisch haben sich auf dieser Platte keine Veränderungen ergeben. Außer Cellistin Loris Goldston ist Karl Blau am Bass neben der Stammbesetzung Dylan Carlson und Adrienne Davies an Board. „The Corascene Dog“ an vierter Stelle ist mal wieder einer der Earth Songs mit einer unter die Haut gehenden, immer wieder kehrenden Gitarrenmelodie. Leider wird der Song nach acht Minuten ausgeblendet, aber man könnte ewig zuhören. „The Rakebell“ ist das Ass im Ärmel der Band, denn Earth spielen hier schnell, wenn es dieses Wort im Earth-Kosmos überhaupt geben sollte. Soviel Drumeinsatz in einem Earth-Song, glaube ich, hat es zuvor nicht gegeben. Aber auch hier bleibt die Band unverkennbar Earth.

Teil II der „Angels Of Darkness, Demons Of Light – Saga“ ist eindeutig das bessere Album, weil es sich weiter absetzt vom Sound des „Bienen im Ochsenschädel Albums“, was der erste Teil nicht ganz geschafft hat.

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Ende Februar erscheint das Album auf CD und LP über Southern Lord Records.

Die Rezension zum ersten Teil, findet ihr hier…

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THE WIND-UP ROBOTS KILLED MY CAT VS CONDRE SCR

Posted in Musik on February 5th, 2012 by D.K.

Viele Leser deuten unseren Namen falsch und denken, wir seien ein reines Post-Rock Magazin, sind wir aber nicht… Das soll aber nicht heißen, dass wir nicht über Post-Rock Bands schreiben. Heute nehmen wir uns gleich zwei deutsche Bands zur Brust, die genau solche Musik machen und neue Alben im Gepäck haben.

whiskers and guts

THE WIND-UP ROBOTS KILLED MY CAT – WHISKERS AND GUTS

The Wind-Up Robots Killed My Cat
ist ein instrumentales Quartett aus Würzburg und setzt das Thema Post-Rock ganz nach dem Bandnamen mit einer Prise Humor und einer gewissen Leichtigkeit um, so dass der Höreinstieg im Opener “Images Of Broken Light” nicht schwer fällt. Die Grundinstrumentierung wird durch etwas Elektronik ergänzt und der Songaufbau bleibt stetig spannend. Einziger Hänger ist der zweite Track “At Least Nothing Changed”, der mir zu fröhlich rüberkommt. Aber das legt sich schnell und spätestens bei “Minka” und dem epischen “Spectre Of The Gun Inferno” sind die Lauscher gespitzt und nach vorne gerichtet (um mal beim Katzenthema zu bleiben).

“Whiskers and Guts” ist über Miyagi Records auf CD und Vinyl (Daumen hoch) erschienen.

you are genius

CONDRE SCR – YOU ARE GENIUS

Condre Scr aus Berlin veröffentlichen Ende Februar ihr neues Album “You Are Genius”, auf dem sie sich auf instrumentale, leicht melancholische Post-Rock-Songs konzentrieren. Gitarre, Bass, Drums und ein wenig Piano/Keybord reichen, um die acht Songs des Album atmosphärisch und warm zu gestalten. Leider klingen die schottischen Übergötter des Post-Rock oftmals zu sehr durch, aber die Songs, in denen Condre Scr den eingängigen Weg verlassen und etwas experimenteller musizieren wie in “The Excellent Cook” oder “Jerome” (nein, kein Cover), zeigen das wahre Potential der Berliner. Auch hier lohnt sich das Warten bis zum Schluß, denn das zähe, schwerfließende “Kong Me” ist der heimliche Höhepunkt der Platte. Das Mastering der Platte stammt aus den Händen der Tonmeisterei Oldenburg, was schon ein Garant für einen fetten direkten Sound ist.

“You Are Genius” erscheint über Oxide Tones als Download und auf CD. Diese verbirgt sich in einem genialen und zugleich simplen Hochglanz-Pappschuber.

So, jetzt seid ihr gefragt. Am besten beide Platten kaufen und selbst den Vergleich wagen. Ich kann mich nicht entscheiden…

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ANCRE

Posted in Musik on February 5th, 2012 by D.K.

Ancre ist ein französisches Trio, das mit Bass, Gitarre und Drums auf seinem Debüt “Nacre” mit einfachen Mitteln auf sich aufmerksam macht. Vier Songs auf einer transparenten 12inch Platte zeigen, dass einfach nur drauf losrocken nicht unbedingt immer mit den Floskeln “kennt man schon” oder “können andere auch” abgetan werden muss.

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Die drei Musiker von Ancre, die sonst in anderen Bands wie Sed Non Satiata oder Mihaï Edrisch aktiv sind, haben ihre ganz eigene Mischung für ihren Instrumentalrock gefunden, die sich Eigenschaften von Math-, Post- und Doomrock zu eigen macht. Dank des gelungenen Masterings sitzt der Sound immer präzise und druckvoll direkt am Anschlag. Energetisch treiben die vier Songs voran, die sich thematisch an den Band- und Plattennamen orientieren. Hier steht die See im Mittelpunkt und so dürfen Perlmutt, Dreimaster und Narwale nicht fehlen. Die perfekte Grundlage, um sich einen Film zum Sound auszudenken, der vor dem inneren Auge läuft.

Wie oben schon erwähnt ist “Nacre” als einseitiges transparentes 12inch Vinyl erschienen. Auf der B-Seite ziert ein Aufdruck die Platte und das Artwork in Form einer dicken Pappe kommt in einer Klarsichthülle aus der Vinylschmiede von Adagio830 und Echo Canyon Records. Hört mal rein – und dann bei Bis Aufs Messer bestellen.

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JOZEF VAN WISSEM & JIM JARMUSCH

Posted in Musik on February 4th, 2012 by D.K.

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Jim Jarmusch, der Mann, der Bill Murray und Tilda Swinton mit Sunn O))), Boris und Earth im Film zusammengeführt hat, traut sich jetzt erstmalig auch als Musiker, ein Full Length Album zu veröffentlichen. Zusammen mit dem niederländischen Lautespieler Jozef van Wissem hat er “Concerning The Entrance Into Eternity” aufgenommen, nachdem Jarmusch bereits auf der letzten Platte von van Wissem zu Gast war und anscheinend musikalisches Blut geleckt hat.

Auf “Concerning The Entrance Into Eternity” kommen klassische Lautentöne von Jozef van Wissem mit E-Gitarrensounds von Jim Jarmusch zusammen. Grundgerüst ist immer der auf der Laute gespielte Song, der untermalt wird von Gedröhne und Feedback aus der Gitarre von Jarmusch. Hier trifft Handwerk auf Freistil und das ist genau der Grund, warum dieses Album so interessant ist. Jim Jarmusches Berühmtheit hilft natürlich die Aufmerksamkeit auf diese Platte zu lenken, doch unabhängig davon ist diese Fusion aus noisigem Gitarrengedröhne und klassischen Lautenmelodien mutig, selten und ungewöhnlich gut. Besonders da, wo Jim Jarmusch mit seiner Gitarre weiter in den Vordergrund kommt, wie bei “The Sun of the Natural World is Pure Fire”, geht das Zusammenspiel der beiden Saitenspieler unter die Haut. Auf dem letzetn Stück der Platte überlässt Jim Jarmusch van Wissem die Instrumentierung und gibt sich als Redner…

Das Album erscheint über das amerikanische Label Important Records auf CD (mit Bonustrack) und LP und ist auch im Shop von Jozef van Wissem erhältlich.

jozef van wissem & jim jarmusch

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EXPO ´70

Posted in Release on February 4th, 2012 by D.K.

Expo´70 ist der Amerikaner Justin Wright und wie der Bandname schon verspricht, geht es hier um die 70er, genauer gesagt zeigt uns Justin Wright, wie experimentelle Drone und Ambientmusik klingen könnte, wenn wir uns jetzt in den 70ern befinden würden. Ein bisschen Krautrock, ein wenig Psychedelic und so ein Hauch Avantgarde mit moderner Seele, das ist Expo´70. Was Expo´70 auch ist, ist produktiv. Denn was innerhalb einer kurzen Zeitspanne veröffentlicht worden ist, lässt staunen. Deswegen widmen wir uns jetzt exemplarisch einer der neuesten Veröffentlichungen.

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„Hovering Resonace“ ist eine 12inch Vinyl EP, die über das kleine Label Sound Of Cobra erschienen ist. Darauf vertreten ist der 15minütige Titeltrack, der mit seinen kosmischen Drones gepaart mit Retrosoli und subtilen Synthieflächen und einem subtilen Groove überzeugen kann. Expo´70 versteht es, die verschiedenen Einflüsse gekonnt zu dosieren, so dass der Gesamtsound eine eigene Note erhält. „Moon Raga“ groovt sich mit Tribaldrums und sphärischer Gitarrenuntermalung ein und schließt die EP vorantreibend ab. Hier ist nicht Schluß. Expo´70 macht Lust auf mehr. Wem diese EP gefällt, der sollte sich unbedingt auch mit dem restlichen Material von Expo´70 beschäftigen.

Passend zur Musik ist das von Justin Wright designte Artwork auch ganz in den 70ern verhaftet. Bei dieser EP wurden die ersten 100 Exemplare (von 200) im handgemachten Siebdruck geliefert. Inzwischen hat das Label schon keine einzige Kopie mehr davon. Das heißt: Mailorders durchsuchen!

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RADERE

Posted in Musik on January 29th, 2012 by D.K.

Carl Ritger aus Boulder (Colorado) ist der Mann hinter Radere. Boulder heißt übersetzt Felsblock und liegt am Fuße der Rocky Mountains. Und es ist die Geburtsstätte von “I`ll Make You Quiet”, dem neuen Album von Radere, das auch sowas wie ein Felsblock am Fuße der experimentellen Gitarrenmusik ist.

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Alles fängt an mit dem Titeltrack “I`ll Make You Quiet”, der genau das hält was er verspricht. Der Sound setzt ein und entwickelt sich aus einer Ambientvorlage in ein noisiges Gewitter, das aber nicht kakophonisch daherkommt, sondern mit einer hintergründigen Melodie aufwartet und fesselt. Ich bin ruhig, ich lausche… Versprechen gehalten. “Sometimes, I Can’t Make Full Sentences” ist direkter und greifbarer als der Opener. Der Sound wandert immer zwischen Elektro und Gitarrentönen, verbindet sie, löst sie. “…So I Left” steigt sofort mit einer Felsenwand von Sound ein, Gitarrenklänge wie eine besessene Kirchenorgel kommen und gehen wie Ebbe und Flut, bis am Ende nur das schräge Zwitschern von Vögeln(?) bleibt. “Good Evening, Ghosts (Version)” brodelt vor sich hin; dumpfe Sounds, die sich im Hintergrund halten, und die stetige Erwartungshaltung, wieder von einer Noiseeruption überrollt zu werden. Doch es bleibt nur beim Brodeln, kein Ausbruch, Spannung kann er halten dieser Herr Ritger. “Stay Away” als Abschluss tritt soundlich dann wieder in den Vordergrund der Boxen/Kopfhörer. Field Recordings, Drones, Ambientflächen, noisige Einschübe… Dieses Album ist wirklich ein Felsblock von Platte, die sich im Gehör festsetzt.

Erschienen ist das Album bisher nur als Download über die Bandcampseite des Onlinemagazins Future Sequence, das bisher nur zwei kostenlose Ambientcompilations veröffentlicht hatte, auf denen auch Radere vertreten ist. “I`ll Make You Quiet” von Radere ist das erste Album eines Solokünstlers, das über Future Sequence erscheint. Nicht nur wegen des genialen Masterings von Jannick Schou und des erhabenen Artworks (in diversen Größen auch als Wallpaper erhältlich) eine Pressung auf Vinyl wert.

Auf der Bandcamp Seite von Radere gibt es übrigens viele weitere Sounds zu entdecken, viele kosten auch nur eine Spende eurer Wahl.

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PETRELS

Posted in Release on January 28th, 2012 by N UND D.K.

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Der Brite Oliver Barrett alias Petrels baut aus einer Unmenge von instrumentalen Schichten, nein, keine eigentlichen Drones, sondern eine Art wortloser Songs ohne Rhythmus. Wo andere durch Schichtung undurchdringliche Monolithen stapeln, die geradezu bedrohlich vor dem Hörer aufragen und tiefe Schatten werfen, sind die Schichten von „Haeligewielle“ eher fein gewebt; mit Luft zum Atmen dazwischen und Ausblick ins Dahinter. Und dem Wissen um Dynamik; wenn beispielsweise in „Canute“, eine gleissende Spitze erreicht wird. Und dem Wissen um überraschende Instrumentierung, wenn in „Concrete“, die ansonsten allgegenwärtigen Gewebe akustischer (oft auch Streicher) und elektrischer Instrumente durch einen Chor abgelöst werden, der dem Stück einen noch menschlicheren Charakter verleiht, noch wärmer und runder, noch organischer als bei den anderen sechs Songs. Wobei es nicht wundern würde, wenn sich herausstellen sollte, dass dieser Chor Oliver Barrett allein ist; ein gewisses (und gesundes) Maß an Versponnenheit schimmert immer wieder zwischen den Zeilen hindurch und lässt „Haeligewielle“ trotz aller Klangereignisse stellenweise auch ganz leicht wirken, jenseits von Soloautismus oder dem Eingepferchtsein in sein eigenes Konzeptkämmerlein…

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Insofern ist „Haeligewielle“ einfach nur ein perfektes Beispiel, was immer wieder aufs neue möglich ist, wenn sich Leute von Vorgaben und Vorbildern lösen und ihr ganz eigenes Ding entwickeln; hier im Fall von Drone / Experiment / Ambient. Völlig klischee- und dabei alles andere als harmlos; Wolf im Schafspelz. Perfekt. (N)

Auf CD und Vinyl über Denovali Records erhältlich.

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Mit der neuen 2-Track EP „All Things In Common“ führt Petrels seinen Soundkosmos fort und setzt genau da an, wo er mit „Haeligewielle“ aufgehört hat. Ein noisiger Beat, Elektrogeflirre in „Thomas Muntzer“, alles verschmilzt allmählich, dann eine Noisewand, die ständig in den Song hereinbricht um sofort wieder zu entschwinden. Die Auflösung des Noiseknotens durch eine Art Mellotron-Cello-Klangfläche. Was Petrels hier wirklich als Instrumentierung vewendet hat, ist nicht wirklich klar. Klar ist, dass der Song unter die Haut geht… besser… fliesst. Die 10 Minuten Laufzeit kommen einem so kurz vor.
Die B Seite „Leonora Christine“ mit orchestralem Anfang, verloren im Hall, schwebend, nicht greifbar und deswegen so unheimlich schön. Dann überraschend der Bruch mit einem Elektroglockenspielbeat und einer filigranen Synthiemelodie. Cooler Beat oder besser gesagt Rhythmus mit Kopfnicktendenzen. Die Streichersounds vom Anfang kommen wieder… Großes Ohrenkino. (D.K.)

„All Things In Common“ gibt es als 10inch Vinyl und als kostenlosen Download. Natürlich auch über Denovali Records.

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THISQUIETARMY

Posted in Release on January 27th, 2012 by N

Thisquietarmy aka Eric Quach aus Kanada. Ein Mann und seine Gitarre (hauptsächlich; + Synth, + Drummachine). Wer thisquietarmy nur von Kollaborationen kennt, zum Beispiel der „Death Valley“ mit Yellow6, der „Meridians“ mit Scott Cortez oder der vor nicht so langer Zeit wiederveröffentlichten „Orange“ mit Aidan Baker, hat die eine Seite von thisquietarmy kennengelernt: die, die Atmosphäre und freies Fließen in den Vordergrund stellt. Stücke entwickelt, die gerade über die lange Laufzeit ihre hypnotische Wirkung aufbauen können. Auf seinen Soloalben dagegen bevorzugt Eric Quach jedoch überraschenderweise oft ein kürzeres, fokussierteres Format; Atmosphäre galore auch hier natürlich, aber gleichzeitig im Arrangement und Aufbau fast so etwas wie Songs, nur das diese meistens ohne Worte, ohne Gesang bleiben.

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So auch auf dem „Resurgence“ Album, das als opulentes 6-Panel Digipack mit Bonus-CD und Doppel-LP + 7inch erschienen ist (wobei letztere Version leider das Allem oben gesagten wie zum trotz 19.22 Minuten lange „The Cold Vacancy“ fehlt) und das schon gleich mit dem zweiten Stück, „Revival“, diese spezielle Art des Thisquietarmy „Songs“ par-excellence vorführt: Über treibendem Drum-Programming ein verhaltener wie undurchdringlicher Noise-Teppich, eng gewirkt und darüber wiederkehrende Gitarrenmotive im Wechsel mit Synththemen. Durchaus mit Pop-Appeal (definitiv nicht negativ gemeint, sondern im Sinne von: schöne Melodie, die man auch nachpfeifen könnte). Mich erinnert die Atmosphäre, die diese Art von Komposition bzw. Sound ausstrahlt fast eher an einige französische Vertreter aus dem Wave-Bereich Anfang der 90er wie Mary Goes Round oder Little Nemo.Und, einmal auf dieser Fährte, scheinen(?) auch die freieren, perkussionslosen Stücke diesen Geist zu atmen. Aber bitte nicht falsch verstehen: das sind Assoziationen, hervorgerufen durch Details in Gestus und Sound, kein Revivalvorwurf (obwohl interessanterweise das genau so benannte Stück mit seinem zusätzlich hämmernden Bass ganz besonders in diese Richtung zu zielen scheint).

thisquietarmy resurgence

Auch auffallend: ein paar Motive und Sounds kehren im Laufe von „Resurgence“ immer mal wieder, sorgen für eine Klammer, fassen zusammen und lassen das ganze sehr homogen wirken… und das, ohne das es irgendwann langweilig würde; Hut ab. Das Mixing, die Tatsache, dass auch (Analog-) Synths bisweilen die Regie gegenüber der allmächtigen Gitarre übernehmen und die punktuelle Integration von (Frauen) Vocals tun dazu ihr Übriges…

…und noch etwas zu dem Stück, dass es trotz aller Formaterweiterungen nur auf die Doppel-CD geschafft hat: die gut 19 Minuten von „The Cold Vacancy“ sind so etwas wie eine perfekte Coda: fast 12 Minuten des extrem ruhigen Aufbaus und dann „erst“ die Verdichtung. Und zwar ohne damit (an dieser Stelle: unnötig) die Stimmung des Stücks zu kippen oder kippen zu wollen.
Schlicht ein perfektes Album.

Auf Denovali Records erschienen.

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CANYONS OF STATIC UND DER AUFBRUCH INS POSITIVE

Posted in Release on January 27th, 2012 by N

Postrock international, Station USA; dieses mal mit Canyons Of Static. Vom ersten Ton an der Eindruck eines lässigen, hörbar aus Indierockquellen gespeisten Postrocks; sehr organisch, fast weich; im Fluss nicht so kantig wie viele europäische Vertreter der „Branche“, aber auch in keiner Weise dem psychedelischen Nirvana mancher US-Kollegen verhaftet…

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Um einen zweiten Gitarristen ergänzt, treten Canyons Of Static auf dieser vierten Veröffentlichung als Quartett auf, wobei das Keyboard trotz des zusätzlichen Gitarristen weniger Flächenaufgaben übernimmt, sondern sich vielmehr mit den Gitarren in Appreggios verwebt und den Melodieaufbau unterstützt, ohne jedoch wirklich in den Vordergrund zu treten. Und fast scheint es, als hätten Canyons Of Static der „Farewell Shadows EP“ eine thematisch und atmosphärisch sorgfältig abgestimmte und abgewogene Melodiesammlung zugrunde gelegt; eine mit dem Ziel zu unterstützen, aufzugreifen und nach vorn zu treiben, zu einem Aufbruch ins Positive. Heisst: Schwermut und Düsternis sind das Ding von Canyons Of Static nicht, auch die härteren Passagen atmen diesen Ethos einer positiven Kraft. Und selbst in den Momenten, in denen Fieldrecordings zur atmosphärischen Steigerung eingesetzt werden, wie ein Funkverkehr am Rande des Hörbaren, ein Stilmittel, das in vergleichbaren Fällen quasi ad hoc eine irgendwie bedrohliche Stimmung evoziert, hält die alles überstrahlende Melodieführung das Schiff auf Kurs.

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Passend zum Gesamtgestus ein ebenso organischer Sound mit dem richtigen Mass für Trennung und Verbindung, was die Ortbarkeit der einzelnen Instrumente betrifft. …wobei das ganze mit wenig bis keinen Overdubs ausgekommen zu sein scheint, von irgendwelchen elektronischen Spielereien (außer den zwei bis drei Fieldrecordings) ganz zu schweigen… Basic und geerdet, fast puristisch, dabei aber ohne Dogma.

Das Ganze gibt es bei Oxide-Tones zu kaufen.

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EQUUS – WIE ER IN DIE WELT KAM

Posted in Release on January 22nd, 2012 by D.K.

Die Schweizer Band Equus ist seit ihrem Debüt “Eutheria”, das 2008 über Get a Life! Records erschienen ist, nicht wegzudenken aus der Schweizer Instrumentalbandsszene, zu der u.a. Shora, Shelving und The Evpatoria Report gehören. Das Debüt beinhaltet drei epische Stücke, die in einer Spielzeit von 15-30 Minuten eine Fusion aus Kraut-, Prog- und Postrock vereinen. Wer die Platte noch nicht gehört hat, sollte dies unbedingt nachholen.

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Fast vier Jahre später steht jetzt der Nachfolger “Wie er in die Welt kam” im Plattenregal. Equus haben sich Paul Wegeners Film “Der Golem, wie er in die Welt kam” von 1920 als Grundlage genommen und dafür einen neuen Soundtrack erschaffen. Das Resultat ist ein 40minütiges Album mit 14 Tracks, auf denen Equus ihr Repertoire an Instrumenten, zu denen neben Drums, Bass, Gitarre und Piano auch ungewöhnlichere Rockinstrumente wie die Melodica, das Clarinet, das Harmonium und das Mellotron gehören, zu einer treibenden fließenden Einheit verschmelzen, die unter die Haut geht. Auch ohne die Bilder des Stummfilms funktionierend zeigen sich Equus verspielter und vielseitiger als auf dem Debüt, klingen aber trotzdem auf beiden Platten unverkennbar. Ein stilistisches Festlegen ist hier fast schon überflüssig, denn die Band macht weder Postrock, noch Krautrock, sondern ihr ganz eigenes Ding, das aber Fans der beiden genannten Musikrichtungen gleichermaßen gefallen dürfte. Wenn dann noch ein Clarinet einsetzt und von Piano und Mellotron dronig untermalt wird, kann hier nicht mehr von Rock gesprochen werden. Auf alle Fälle ein Highlight!

Zur Musik passend kommt das Album in einer hochwertigen,handgemachten Vinylummantelung von Shayo Records.

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CASPIAN – LIVE AT OLD SOUTH CHURCH

Posted in Release on January 22nd, 2012 by D.K.

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Die Postrocker von Caspian hatten es schon vor fast zwei Jahren angekündigt und jetzt ist es soweit, denn die erste Liveplatte “Live At Old Church” der Instrumentalband aus Boston ist fertig. Wer Caspian schon mal live erlebt hat, weiß wie intensiv diese Band klingen kann und dass es sich lohnt, dieses Erlebnis auf Platte festzuhalten. Genau das hat das amerikanische Label Mylene Sheath getan und eine Aufnahme eines Benefizkonzerts für die Hilfsorganistaion Amirah aus dem Jahr 2010 auf Vinyl gepresst.

Der epische Sound von Caspian wird hier noch durch den Sound der Old South Church verstärkt und das Aufnahmeergebnis sind fünf Stücke, die auf einer Gesamtlänge von 35 Minuten die Hörgänge verzaubern durch die typischen Laut-Leise-Effekte, die Caspian wie nur wenige andere Bands dieser Stilart beherrschen.

Die Vinylversion gibt es bei Mylene Sheath, die Digitalversion über die Bandcampseite der Band und die Silberlingversion erscheint bald über das deutsche Label Make My Day Records.

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ADRIAN ANIOL

Posted in Release on January 15th, 2012 by D.K.

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Adrian Aniol ist ein polnischer Musiker, der sich mit düsteren und minimalistischen Kompositionen beschäftigt. Über This Quiet Army Records ist jetzt sein Debütalbum “Arrythmia OST” erschienen, das zugleich auch das erste vollwertige Album ist, welches auf dem Label von Eric Quach erscheint, das bisher nur EPs und Splits veröffentlicht hat.

Der Ursprung dieses Albums ist die musikalische Untermalung des Independent Kurzfilms “Arrythmia” von James Hartley. Das Album kann aber auch als Soundtrack für das eigene Kopfkino verstanden werden, was die Sache viel interessanter macht, da der Film so independent ist, dass man gar nicht weiß wie man dazu kommen soll, ihn mal zu sehen. Das Album beginnt mit “The Opening” minimalistisch, kalt, verstörend und düster. Die Songs sind kurz und wirken unnahbar. Erst zum vierten Track kommt die Wende, denn “Lament” bricht aus dem Ambientgeflirre aus und greift den Hörer mit einem verzerrten, bis zur Unkenntlichkeit verfremdeten Saxophonsound an. Der grimmige Sound gefällt und wird in den nächsten beiden Songs mit den bisher gehörten Ambientsounds verflochten. Die zweite Hälfte des Albums gewinnt an Variation und Wärme. In “The Dark Night Of The Soul” verfremdet Adrian Aniol Cello- und andere Streichinstrumentesounds und lässt sie in sein Arrythmiagerüst gleiten. Er verwebt die verschiedensten Sounds in sein Horror-Ambient-Netz und kreiert so ein bleibendes Hörerlebnis. “The Closing” beendet das Kopfkino mit der Zusammenführung der verschiedenen Sounds zu einem orchestralen Stück.

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This Quiet Army Records haben das Album auf einer komplett schwarzen CD-R verewigt, genauer gesagt auf 100 CD-Rs, die in einem grauen Umschlag mit vier Fotografien und einem kleinen Booklet verpackt sind.

Als Coda zu “Arrythmia OST” ist über Utech Records “It All Falls Apart” auf Tape erschienen. Darauf findet sich ein 25minütiges Ambient Stück und ein 18minütiger Remix von Steven Hess (Ural Umbo, Locrian).

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