THE EYE OF TIME – IN TON UND BILD

Posted in Release on March 4th, 2012 by D.K.

the eye of time

Vor weit über einem Jahr haben wir euch zum ersten Mal von diesem Mammutwerk berichtet als es hieß, dass das gesamte Ouvre (sowohl bisher selbst- als auch unveröffentlichtes Material) von The Eye Of Time als Boxset über Denovali Records herausgebracht wird. Der Grundgedanke hinter dieser Veröffentlichung war, jedem instrumentalen Elektro-Noise-Industrial-Track von Mark Euvrie alias The Eye Of Time ein eigenes Bild zu widmen, welches das widergibt, was Euvrie beim Schreiben der Songs im Sinn hatte. Dafür musste Euvrie sich mit Thomas von Denovali zusammensetzen und ihm genauestens erklären, was die Songs für ihn bedeuten, also im wahrsten Sinne des Wortes sein Inneres nach außen kehren. Daraufhin hat Thomas für jeden der 20 Tracks eine eigene Grafik erstellt. Das brauchte natürlich seine Zeit. In der Zwischenzeit ist Euvrie auf dem Denovali Swingfest 2010 aufgetreten und hat die Erwartungshaltung auf das Dreifachalbum nochmals gesteigert. Seit Ende Februar ist das selbstbetitelte Werk nun endlich erhältlich.

Um euch ein Bild von der gegenseitigen Wirkung von Bild und Ton zu machen, hier drei Beispiele…

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Wer die restlichen Motive samt passendem Song sehen und hören möchte, sollte sich zur Denovali Mailorder begeben. The Eye Of Time “Self Titled” ist als 2xCD oder 3xLP samt 30seitigem Booklet erhältlich.

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PENDULUM NISUM

Posted in Release on November 19th, 2011 by D.K.

Pendulum Nisum nennt sich das Schweizer Duo, das aus Reto Mäder (Ural Umbo) und Mike Reber (Herpes Ö DeLuxe) besteht und auf seinem selbstbetitelten Debüt seine unter die Haut gehende Fusion aus Instrumenten und Field Recordings präsentiert.

PENDULUM NISUM

Den ersten Eindruck vom Album vermittelt das Cover mit einer Photographie von Reto Camenisch, auf der eine im Nebel liegende Felswand zu sehen ist. Nach dem ersten Hörgang setzt das Album dem Hörer eine Art Soundtrack zu diesem Bild in den Sinn. Der Hörer, der Betrachter, der Protagonist, der auf diese Felswand blickt, befindet sich in meinem sinnbildlichen Film in einer Hütte auf dem gegenüberliegenden Felsplateau. Der Einstieg mit “Advance Warning” mit Unwettergeräuschen und (echtem) Wolfsgeheule lässt schon mal eindeutig durchblicken, dass der Aufenthalt in der Hütte kein gemütlicher ist. Drones legen sich über alles und schleichen in das Unterbewusstsein des Hörers. “In A Slow Spiral Up” beginnt mit Hörnern, fast schon so wie ein Aufruf, den neu angebrochenen Tag dort oben auf dem Felsen positiv zu nutzen, doch nur um dann die Stimmung wieder zu kippen und in “The Sacred Temple Behind The Light” dem Protagonisten wieder mit eindringlichen Tastengeklimper und Ambientgetöse das Fürchten beizubringen. “Second Deluge” beendet das Spiel auf der A Seite mit einem orgelähnlichen Soundteppich und weiteren verstörenden Klängen, die sich immer weiter steigern und ineinander übergehen.

PENDULUM_NISUM_2011

Der Film ist noch lange nicht zu Ende, denn auf der B Seite wird die Geschichte weitererzählt. “Infernal Council” lässt Klaviertöne wie aus einer Höhle rumoren, es gesellen sich noisige Sounds dazu, dann sowas wie weiblicher Gesang (der aber in den Credits nicht auftaucht). Mittlerweile scheint die Felswand komplett von Nebel umgeben zu sein und der Protagonist in der Hütte halluziniert vor lauter Einsamkeit wohl schon. “The Aesthetics Of Imperfection” fängt elektronisch an und wird umrahmt von Gepfeife und Geklirre von Geschirr (?). Versucht der einsame Mensch in der Hütte sich zu beschäftigen und gute Laune zu verbreiten? Es bleibt wohl beim Versuch, denn der Song endet mit einem Donnerschlag. Ein wummernder Dronesound in “Without A Contract” wird mit Fliegengesumme gepaart. So viele Fliegen an einer Stelle können nichts Gutes bedeuten. Der Track entfaltet sich mit noisigen Sounds, verzerrten Stimmen und noch intensiverem Gedröhne. Verstörend schön. “Secret Mystic Rites” mit seinen helleren Tönen klingt fast schon wieder positiv, dann eine schnellsprechende Stimme wie über Funk und Glockenschläge. Hat man die Person in der Hütte gefunden und meldet das über Funk? Lebt die Person noch?

Hört euch die Platte selbst an und macht euch euer eigenes Kopfkino.

Das Debüt von Pendulum Nisum ist auf dem Schweizer Label Hinterzimmer Records erschienen und ausschließlich auf Vinyl über den Shop des Labels oder in Deutschland über A-Musik erhältlich.

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I, THE PHOENIX

Posted in Release on October 23rd, 2011 by M.H.

Das belgische Duo I, The Phoenix sieht sich nicht als Band im klassischen Sinne, sondern als konzeptionelles Gesamtwerk, als eine organische Plattform, auf der Jean-Paul Frenay und Vincent de Puydt ihren Ideen und Gedanken durch verschiedenste Kunstformen Ausdruck verleihen.

Die Kunstform, die sie für ihren musikalischen Output auf ihrem unbetitelten Debütalbum gewählt haben, ist zweifellos in den 80er Jahren verwurzelt. Groovenden Industrial-Rock, experimentelle Elektronik- und (Dark-)Wave-Sounds, sowie moderne Ambient-Einschübe verbinden die beiden zu ihrer eigenen spannenden Mixtur. Hinzu kommt Gesang, der uns, mal lakonisch kühl, mal hymnenhaft harmonisch, ebenfalls direkt in die 80er Jahre katapultiert und zum Teil fraglos Dave Gahan Querverweise nahelegt. Nine Inch Nails kommen einem beim Lauschen in den Sinn, 65daysofstatic und düster(st)e Depeche Mode Momente.

Schon beim ersten Durchlauf bleiben die zahlreich eingestreuten, einprägsamen Melodien und Harmonien, sowie die konstant zwischen bedrückend-schwermütig und bedrohlich pendelnde Stimmung der Musik hängen. Sicherlich keine leicht verdauliche Kost, die uns die Herren aus Brüssel hier servieren, wobei dies wohl auch das letzte wäre, das man in diesem Kontext erwarten würde. Einzelne Songs hervorzuheben macht folgerichtig auch kaum Sinn. Mit Ausnahme vielleicht der ersten beiden Tracks, denen durchaus ein gewisses Hitpotential innewohnt, lässt man die Platte am besten in Gänze auf sich wirken.

Wie das bereits erwähnte Konzept hinter I, The Phoenix vermuten lässt, wird der CD Käufer nicht mit einer schnöden 08/15-Hülle abgespeist. Vielmehr wird das audiovisuelle Erlebnis durch die Verpackung des Silberlings – ein dreidimensional gestaltetes Digipack plus 16-seitiges Booklet – vervollständigt. Eine 3-D-Brille wurde dem Package vorsorglich ebenfalls beigelegt. Besorgt euch das auf 500 Einheiten limitierte Werk für preisgünstige 10 EUR direkt über die Bandcamp Seite.

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INFINITE LIGHT LTD.

Posted in Release on June 5th, 2011 by N

Infinite Light Ltd. ist ein Trio um Aidan Baker (Nadja, Whisper Room, ARC), Nathan Amundson (aka Rivulets), und Mat Sweet (aka Boduf Songs) und es ist nicht so, wie vielleicht zu erwarten, wie beispielsweise Whisper Room und seine rhythmisch angeschobenen Flächen.

InfiniteLightLtd

Das selbstbetitelte Debüt ist viel eher eine Drone-Folk-Psych-Postrock-Mischung mit einem guten Schuss Americana-Experimental-Blues. Und deutlichem Gesang (bei den Stücken, die entsprechend angelegt sind). Ein zentrales Merkmal von Infinite Light Ltd. ist dabei, wie die Multi-Schubladisierung von eben innerhalb der einzelnen Stücke in sehr unterschiedlicher Weise ihren Ausdruck findet: das folkig-dronige „Vision Of God In A Cowbarn“ könnte nicht nur wegen seines Chors fast von Low sein; „The Bullet Sent To Kill Me Is Already On Its Way“ dagegen bündelt seine losen Apreggiofäden nach fast 3 Minuten zu einem Postrock-Semi-Schleicher, der auch den ebenfalls „nicht untalentierten“ Mogwai gefallen würde (und deren Hörern…). Andere Stücke sind dagegen deutlich offener angelegt, experimentell-improvisatorisch, weniger einem greifbaren Format verhaftet. Diese Mischung, hier beschrieben, klingt möglicherweise weniger schlüssig, fügt sich aber tatsächlich gehört zu einem dunklen Wüsten-Soundtrack, genau wie ihn das Cover von Christy und Leo Romanick perfekt illustriert… und das dunkle „December 12“ musikalisch einleitet.

infinite light ltd. vinyl

Erschienen ist das Album über Denovali Records und über die Denovali Mailorder auf schwarzem und farbigem Vinyl und auf CD m Digipack erhältlich. Und das Ganze sieht in Echt noch viel besser aus als auf dem obigen Bild.

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FYSISK FORMAT

Posted in Label, Release on May 22nd, 2011 by D.K.

Fysisk Format ist das Label des kleinen Independent-Plattenladens Tiger, der in Oslo zu finden ist. Seit 2008 veröffentlicht das kleine Label liebevoll aufgemachte Platten in verschiedenen “Physikalischen Formaten” und unterstützt damit eher unbekannte Bands aus der alternativen Musikszene Norwegens. Wir möchten euch an dieser Stelle zwei aktuelle Platten aus dem Sortiment des Labels vorstellen.

misty_range

Misty Range ist ein norwegisches Duo, das sich auf seinem selbstbetitelten Debüt stilistisch nicht festlegen lassen möchte, denn was die beiden präsentieren, ist eine energievolle Mischung aus Alternative, Indie, Psychedelic und derbem Rock n Roll. Gepaart mit subtilen Vocals, die sich zwischen Pink Floyd und Beck bewegen, erzeugen Misty Range eine ganz eigene Aura. Hier trifft modernes Songwriting auf traditionelle Rockschule und führt den Hörer durch 44 Minuten voller Soundideen. Das Artwork mit seiner Pink Floyd Anlehnung und den modernen Zeichnungen trifft den musikalischen Geist bildlich perfekt. Bei der Umsetzung dieser Klangreise wird das Duo von Musikern von Serena Maneesh unterstützt. Ein gelungener Einstand.

le corbeau

Le Corbeau ist ein norwegisches Sextett, das mit “Moth On The Headlight” seinen dritten Longplayer präsentiert. Auch diese Herrschaften (und Dame) lassen sich nicht mit einer einzigen Stilrichtung kategorisieren. Rauhe Gitarrensounds treffen auf gelegentliche Saxophoneinschübe, die Drums und der Bass tragen die Rhythmen trocken und bedächtig durch die Songs. Mal männliche, mal weibliche Vocals oder beides zusammen so cool vorgetragen, dass man als Hörer gleich Bilder aus Filmen im Kopf hat, in denen coole Typen in fetten Karren durch die Gegend fahren. Leicht jazziger Indiesound könnte die Seele dieser Musik vielleicht am treffensten beschreiben. Besonders die langen Instrumentalpassagen entwickeln eine einnehmende Wirkung. Wer die weniger experimentierfreudigen Sonic Youth und schwerfällige Gitarrenbands der 90er mag, der ist hier genau richtig. “Moth On The Headlight” erscheint Anfang Juni.

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THE PATTERN THEORY

Posted in Release on May 15th, 2011 by D.K.

The Pattern Theory sind Carl Schilde, Lukas Creswell-Rost & James Yates. Das Instrumental-Rock-Trio aus Leeds ist vor ein paar Jahren nach Berlin umgezogen und hat seine Debüt-EP kräftig betourt und sich irgendwann in ein altes Bürogebäude in Ostberlin verzogen, um sein erstes Album aufzunehmen.

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Das selbstbetitelte The Pattern Theory Album ist nun fertig, auf dem sich eine reife Band präsentiert, die ihrem Namen alle Ehre macht. Denn die Songs scheinen wirklich auf einer Rastertheorie zu basieren, die als Basis für weitere Ausschmückungen verschiedenster musikalischer Ideen dient. Schon der Opener “Pyramid Schemes” verbindet in der ersten Hälfte gleich drei verschiedene Melodieraster mit verschiedenen Tempi zu einem Song. Wer aber diese Irritation erstmal überwunden hat, wird in eine Welt aus Math- und Postrock gepaart mit experimentellem jazzigen Geist entführt. “Ideas Of Fun” ist auch wieder ein Titel, der den Songinhalt passend verbalisiert… ja, es macht Spass, den Herrschaften zuzuhören. Bass, Gitarre und Drums sind die Hauptinstrumente und werden ergänzt durch Elektronik, Glockenspiel und sonstige Spielereien. So baut das Trio Songs wie “Bell Curves” oder “Names For Places” behutsam auf, Steigerungen geschehen unterschwellig, keiner der Songs bricht unerwartet aus. So halten The Pattern Theory eine Spannung aufrecht, die nie abbricht oder ausbricht. Das Album endet mit dem fast achtminütigen “Adaptive Expectations”, in dem die Band ihre Sound-, Tempo- und Stimmungsideen wohlklingend abstimmt und einen wunderbar gleitenden Abschluß schafft.

Das Debütalbum von The Pattern Theory ist über das Wiener Label Valeot Records auf CD erschienen. Wer sich die Platte erstmal im Stream anhören möchte, kann dies hier tun.

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DATURAH

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on October 5th, 2010 by M.H.

denovali swingfest 2010

In 2009 krankheitsbedingt leider nicht am Start, werden es die Frankfurter Daturah in diesem Jahr hoffentlich gesund und munter nach Essen zum Denovali Swingfest schaffen. Im vergangenen Jahr hatten wir euch die seit 2003 aktiven Protagonisten im Bereich des instrumentalen Post-/Noiserock im Rahmen unserer Swingfest Vorberichte an dieser Stelle bereits nähergebracht.

Zuletzt ist es etwas stiller geworden um Daturah, was darin begründet liegt, dass sich Schlagzeuger Patrick momentan, langsamer als erhofft, von einem Unfall erholt. Vertreten wird er durch Ingo von den ebenfalls aus Hessen stammenden Borgenine, mit dem sich die Band momentan auf die anstehenden Konzerte vorbereitet. In nächster Zeit werden die Jungs, neben dem Swingfest, am 09. Oktober im Vortex in Siegen und am 13. November auf dem Toppershouse Festival im Steinbruch in Duisburg zu sehen sein.

Das aktuelle Album “Reverie” ist bei Golden Antenna Records erschienen. Den Song “Shoal” vom Debüt könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen. Weitere Hörproben liefert u.a. MySpace.

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THE PIRATE SHIP QUINTET

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2010 on September 3rd, 2010 by D.K.

denovali swingfest 2010

Wie wird man mit drei Liedern zu einer Kultband? Das ist eine Frage, die die fünf Engländer Ziapour, Jona, Alphie, Alex und Sandy von The Pirate Ship Quintet sicherlich beantworten können. Mit ihrer 2007 veröffentlichten „Self Titled“ EP, die die Bristoler Band über Sound Devastation Records veröffentlicht hat, haben sich The Pirate Ship Quintet über drei Jahre lang einen gewissen Kultstatus erarbeitet.

the pirate ship quintet

Auf der EP finden sich drei epische Songs wieder, jeweils um die 10 Minuten lang, die in feinster “Godspeed You! Black Emperor Art” mit Einsatz von Streich- und Blasinstrumenten und reichlichen postrockigen Gitarrensounds direkt unter die Haut gehen. Produziert hat das ganze niemand geringeres als Magnus Lindberg, besser bekannt als Mitglied und Produzent von Cult Of Luna. Dank rauem Mastering klingen die drei Songs von The Pirate Ship Quintet trotz ausgefeiltem Arrangement wie Rohaufnahmen, was dem Sound eine unverkennbare Note gibt.

Schaut man sich die Kommentare der The Pirate Ship Quintet Fans auf Lastfm oder Facebook an, so wird schnell klar, dass die Band schleunigst für Nachschub sorgen sollte, denn die Fangemeinde wartet begierig darauf. Die Band hat bereits eine Hand voll Songs geschrieben und es soll in noch nicht absehbarer Zeit ein neues Album über Denovali Records erscheinen, das ebenfalls von Lindberg produziert werden soll.

Der Auftritt beim diesjährigen Denovali Swingfest ist nicht nur die einzige bisher angekündigte Show für dieses Jahr, es ist auch der erste Auftritt der Band außerhalb der Grenzen des britischen Königreichs.

the pirate ship quintet

UPDATE: Leider musste die Band den Auftritt beim Denovali Swingfest absagen.

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TUBER

Posted in Release on August 24th, 2010 by D.K.

tuber

Einen Beweis für die derzeitige musikalische Kreativität junger griechischer Bands, die trotz Wirtschaftskrise an ihrer Musik weiterarbeiten, erbringt das instrumentale Stoner-Space-Rock-Trio Tuber. Die Band stammt ursprünglich aus Kreta, die Bandmitglieder leben aber mittlerweile auf dem Festland in der nordöstlich gelegenen 55.000 Einwohner Stadt Serres. Der Sound der Band zeichnet sich durch eine treibende Mischung aus Psychedelic-, Stoner- und Space-Rock aus und gibt den vier Songs ihrer Debüt-EP eine unverkennbar groovende Note. Abgesehen von den (hoffentlich) ironischen Songtiteln ein gelungener Einstand.

Tuber haben ihre selbstbetitelte EP im Parallel Universe Studio in Serres aufgenommen und bieten sie auf ihrer Bandcamp Seite zum kostenlosen Download an. Hört mal rein.

tuber recording session

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FLYINGDEADMAN

Posted in Musik on July 31st, 2010 by M.H.

Das französische Quintet Flyingdeadman verbindet elektronische Soundscapes mit modernem, teils hartem Alternative Rock und bildet daraus seine ganz eigene musikalische Spielart, die die Band selbst sehr treffend als Trip-Rock bezeichnet. Die Songs ihres zweiten Albums “W.E.N.” sind größtenteils sehr ruhig gehalten, überraschen aber immer wieder mit rockigen, kraftvollen Ausbrüchen, die ihnen die nötige Portion Härte und Dynamik verpassen. Speziell in diesen Momenten können auch die zwei Bassisten glänzen und sorgen mit ihren Instrumenten für erheblichen Druck. Über der Musik schwebt der sehr gefühlvolle, melancholische Gesang, der die insgesamt eher düstere Atmosphäre noch unterstreicht.

“W.E.N.” wurde im April veröffentlicht und ist am einfachsten direkt über den Flyingdeadman Online Shop zu beziehen. Dort findet ihr auch ihr selbstbetiteltes Debütalbum und eine kleine Auswahl Merchandise.

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CULT OF LUNA VINYL RELEASE

Posted in Release on January 26th, 2010 by M.H.

Schon wieder interessante Neuigkeiten bei den Schweden von Cult of Luna. Ihre Plattenfirma Earache Records hat am 25. Januar die ersten beiden Alben, das selbstbetitelte Debüt und das Nachfolgewerk “The Beyond”, erstmals auf Vinyl veröffentlicht. Beide Platten wurden aus diesem Anlass von Produzent Pelle Henricsson remastered und mit einem neuen Artwork von Gitarrist Erik Olofsson versehen.

Die Preorder ist über den Earache Webstore möglich. Da es sich um eine limitierte Edition handelt, solltet ihr nicht zu lange zögern.

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NAAM

Posted in Musik on January 25th, 2010 by M.H.

Naam sind ein Psychedelic Rock Trio aus Brooklyn, New York. Ihre epischen, teils überlangen Songs entfalten eine düstere, hypnotische Atmosphäre und erinnern an Bands wie Dead Meadow, Sleep oder OM. Im Oktober ’09 veröffentlichten sie ihr schlicht “Naam” betiteltes Debüt, nachdem sie zuvor bereits durch die selbst produzierte 3-Track EP “Kingdom” auf sich aufmerksam gemacht hatten.

Einen ersten Höreindruck könnt ihr euch bei MySpace und Last.FM verschaffen. Oder ihr schaut euch das unter der Regie von Rachelle Rahme entstandene Video zum Song “Skyling Slip” an, das die Band beim skateboarden in ihrer Heimatstadt zeigt.

Die Platte ist bei Tee Pee Records erschienen und über den Tee Pee Online Shop erhältlich.

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DATURAH

Posted in DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS 2009 on November 7th, 2009 by D.K.

DIE DENOVALI SWINGFEST BANDS (TEIL 5)

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Mit Daturah aus Frankfurt ist, neben Omega Massif und Kodiak, eine weitere deutsche Instrumental Band auf dem Festival vertreten. Daturahs Sound zeichnet sich durch vielschichtige Songstrukturen aus, dabei lässt sich die Band Zeit und gibt den meist 10minütigen Songs Raum zur Entfaltung. Die Songs werden zudem durch Live-Animationen von Raul Gschrey und diversen Film-O-Tönen untermalt. Das aktuelle Album “Reverie” ist hier zu Lande bei Golden Antenna Records erschienen. Die Vinyl Version des Debüts, für dessen Überarbeitung James Plotkin angeheuert wurde, ist bei Denovali Records erhältlich. Überzeugt euch selbst und hört euch die drei Songs des Debüts hier an.

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