TECUMSEH – SEVEN

Wow! Ich dachte schon sowas gibt es nicht mehr. Vor ein paar Jahren hatte ich dieses Gefühl beim ersten Hören von „Orthodoxe Caveman“ von Sunn o))) und bei „Ouroboros Is Broken“ von Earth. Jetzt fühlt es sich wieder so an: Beim Hören von „Seven“.

„Seven“ ist das neue Album der Nordamerikaner von Tecumseh. Ein Trio, das auf minimalistische Drones setzt, die gleichzeitig massiv und fragil sind. Die fünf Stücke der Platte schweben förmlich dank einem gezielten Einsatz von E-Bow Flächen, so dass man sich als Hörer so fühlt wie im Moment eines Traums in dem man denkt zu fallen und dann aufwacht. Die Band erfindet nichts neu, kombiniert aber stilistische Elemente aus Drone und Ambient und schafft so dieses dünne Netz aus Sounds, das trotzdem alles aufhält was sich darin verfängt. Ich als Hörer bin schon im Netz gelandet und kann mich nicht mehr befreien. Ein absolutes Highlight.

Die Aufnahmen zum Album sind in den letzten Jahren entstanden. Niemand geringeres als Mell Dettmer (auch beteiligt an Platten, der zu Beginn genannten Bands) hat die Songs aufgenommen. Das Mastering wurde in die Hände von James Plotkin gegeben, der einen sehr cleanen warmen Sound festgehalten hat, der auf CD sehr gut rüberkommt.

„Seven“ ist via Midira Records erschienen.

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